Die ersten Modelle für die Israelis sind gebaut und grundiert:
- 11x M51 Isherman
- 5x M3A Halftrack
- 3x Sho’t
- 3x AMX-13









Der deutsche Teil des Barbarossa-Buchs erweitert Flames of War um Panzer-, Aufklärungs-, Infanterie- und Sturmgeschützformationen für die frühen Feldzüge an der Ostfront. Auch Waffen-SS-Verbände sowie zahlreiche ungewöhnliche Unterstützungsfahrzeuge erhalten eigene Optionen.

Deutsche Panzerkräfte für Barbarossa
Panzer III, Panzer IV und tschechische Panzer bilden den Kern der neuen deutschen Formationen.
Die Panzer-III-Kompanie setzt verstärkt auf die 5-cm-Kanone L/42 und verbesserte Panzerung. Die Panzer-IV-Kompanie bringt weiterhin die kurze 7,5-cm-Kanone gegen Infanterie und Geschütze ins Feld; spätere Fahrzeuge der Ausführung F sind zusätzlich aufgerüstet.

Panzerspähwagen für schnelle Aufklärung
Die leichten und schweren Spähwagen decken unterschiedliche Aufklärungsrollen ab.
Zu den auffälligen Wildcards gehört der Dicker Max mit 10,5-cm-Kanone. Weitere Unterstützung liefern Flammpanzer B-2(f), Flammpanzer II, Nebelwerfer, 8,8-cm-Bunkerflak, Panzerjäger I und erbeutete 7,62-cm-Panzerabwehrkanonen.

Unterstützung für die deutschen Formationen
Die Auswahl reicht von Flammenwerfern und Panzerjägern bis zu schwerer Flugabwehr und Raketenartillerie.
Waffen-SS-Infanterie und ihre Unterstützung werden ebenfalls als eigenständige Formation behandelt. Das Barbarossa-Buch trägt die Produktnummer FW282.
Battlefront vertieft die sowjetischen Möglichkeiten im neuen Barbarossa-Buch für Flames of War. Der Überblick reicht von den Feldzügen 1939 bis 1941 bis zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion und erweitert die Armee um zahlreiche frühe Panzer-, Infanterie- und Unterstützungsformationen.

Sowjetische Streitkräfte für die frühe Ostfront
Das Barbarossa-Buch bündelt sowjetische Formationen für die Jahre 1939 bis 1941 und ergänzt sie um passende Wildcards und Unterstützung.
Die Auswahl beginnt mit dem leichten T-26. Der neue Kunststoffbausatz lässt sich als regulärer T-26, frühe Zwillings-MG-Variante oder Flammenwerferpanzer KhT-130 bauen. Daneben stehen BT-7 und BT-7A, T-34, T-28 und der schwere, mehrtürmige T-35 als eigene Bataillone zur Verfügung.

T-26 und frühe sowjetische Panzer
Die frühen Panzerformationen können je nach Bataillon durch weitere sowjetische Fahrzeugtypen ergänzt werden.
Für Truppen zu Fuß stehen Motorisierte Schützen, reguläre Schützen und ein Kavallerieregiment bereit. Über Command Cards lassen sich unter anderem Gardetruppen, Rotbannerverbände und Volksmiliz darstellen.

Sowjetische Kavallerie
Das Kavallerieregiment bringt eine bewegliche Formation in die frühe sowjetische Armee.
Die Unterstützungssektion umfasst BA-10-Spähwagen, ZIS-30-Selbstfahrlafetten, verschiedene Panzerabwehrkanonen, Katyusha-Raketenwerfer, 76-mm- und 122-mm-Artillerie, 37-mm-Flugabwehr sowie I-153- und IL-2-Flieger.

KV-Panzer als schwere Unterstützung
Der KV-1E wird mit Frontpanzerung 9, Seitenpanzerung 8 und einer 76-mm-Kanone als besonders widerstandsfähige Wildcard vorgestellt.
Das Barbarossa-Buch trägt die Produktnummer FW282.
Die beiden Tiger I für meine Nordafrika-Truppe sind fertig. Damit ist nach den vier zuvor fertiggestellten Tigern in Dunkelgelb mit grüner Tarnung nun auch das Wüstenpaar abgeschlossen.
Die beiden Modelle sind für den Einsatz beim Deutschen Afrikakorps gedacht und entsprechend in einem helleren Wüstenschema bemalt. Die Filteranlagen unterscheiden sie zusätzlich von den anderen Tigern und passen gut zum Einsatzraum Nordafrika.
Bei der Bemalung habe ich mich an meiner bestehenden Anleitung für das Deutsche Afrikakorps orientiert. Dort sind die verwendeten Farben und Arbeitsschritte für das Wüstenschema zusammengefasst.
Zur Bemalanleitung: Flames of War – DAK Bemalanleitung




Der Italienfeldzug von 1943 bis 1945 führte die Alliierten von den Landungen auf dem Festland über mehrere deutsche Verteidigungslinien bis in die Po-Ebene. Dieser Überblick behandelt wichtige Stationen, beteiligte Verbände und die Kämpfe bei Ortona. Die beigefügten historischen Quellen und Spielhilfen ergänzen die Darstellung. Vertiefend: Operation Husky, 5. Gebirgsdivision, 6. Südafrikanische Panzerdivision und polnische Streitkräfte im Exil.

Casa Berardi ist eines der ungewöhnlicheren Szenarien des Italienfeldzuges. Bild: Battlefront Miniatures
Nach dem Ende der Kämpfe auf Sizilien landeten die Alliierten im September 1943 auf dem italienischen Festland. Der Vormarsch entwickelte sich nicht zum schnellen Durchbruch: Wetter, Gebirge, zerstörte Verkehrswege und vorbereitete deutsche Stellungen verlangsamten jede Offensive. Die Gustav-Linie mit Monte Cassino und später die Gotenstellung bildeten die bekanntesten Verteidigungsräume.

Für den Spieltisch bietet der Feldzug amphibische Landungen, Flussübergänge, Winterstellungen, enge Ortschaften und Gebirgskämpfe. Entlang der Adriaküste führte der alliierte Vormarsch über den Moro in Richtung Ortona – bei schlechtem Wetter und durch schwer passierbares Gelände.
Bild: Battlefront Miniatures

Der Weg des 2. Polnischen Korps durch Italien. Bild: Battlefront Miniatures

Unter General Władysław Anders führte der Weg des Korps aus der Sowjetunion über den Nahen Osten nach Italien. Dazu gehörten unter anderem die 3. Karpaten-Schützendivision, die 5. Kresowa-Infanteriedivision und die 2. Panzerbrigade. Besonders eng ist sein Name mit Monte Cassino verbunden.
Bild: Battlefront Miniatures
Die 1st Guards Brigade kämpfte unter anderem am Garigliano, bei Cassino und beim Vorstoß zur Gotenstellung. Die 24th Guards Brigade diente im Italienfeldzug überwiegend bei der 6. Südafrikanischen Panzerdivision und nahm 1945 an den letzten Operationen in Norditalien teil.

Die Command Card stellt die ruhige, disziplinierte Reaktion der Guards unter Druck dar und gibt einer thematischen Italy Rifle Company ein eigenes Profil.
Bild: Battlefront Miniatures
Auf deutscher Seite war das Bild nicht weniger vielfältig. Neben Panzergrenadier- und Infanteriedivisionen kamen Fallschirmjäger, Gebirgsjäger, Luftwaffen-Felddivisionen und verschiedene Panzerjägerverbände zum Einsatz. Dadurch lassen sich thematische deutsche Armeen aufbauen, die nicht nur aus den bekanntesten Panzertypen bestehen.
Im Dezember 1943 kämpfte die kanadische 1. Infanteriedivision im Raum Ortona gegen Teile der deutschen 1. Fallschirmjägerdivision. Bei Casa Berardi setzten sich kanadische Kräfte am 14. Dezember durch; die eigentlichen Häuserkämpfe in Ortona begannen am 20. Dezember und endeten mit dem deutschen Rückzug Ende des Monats. Das schwierige Gelände, zerstörte Gebäude und erbitterte Häuserkämpfe brachten der Schlacht den Beinamen „Little Stalingrad“ ein. Das Casa-Berardi-Szenario setzt einige Tage vor den eigentlichen Straßenkämpfen an.

Kanadier: Infanterie des Royal 22e Régiment mit Sherman-Unterstützung. Bild: Battlefront Miniatures

Deutsche Verteidiger: Fallschirmjäger, Panzergrenadiere und Panzer IV. Bild: Battlefront Miniatures
Die Aufstellungskarte liegt auf Seite 2 des Szenario-PDFs. Zwei Ziele stehen im kanadischen Aufstellungsraum; kanadische und deutsche Reserven kommen von unterschiedlichen Tischkanten. Die Karte enthält außerdem alle Mindestabstände für Aufstellung und Reserven.

Casa Berardi: vollständige Szenarioseite mit Aufstellungskarte, Gelände-, Aufstellungs- und Siegbedingungen. Quelle: Battlefront Miniatures
Ortona – Casa Berardi Szenario
Vier Seiten mit Hintergrund, Aufstellungskarte, Missionsregeln, Paul-Triquet-Charakterkarte und Streitkräften.
Die Schlacht um Ortona
Ausführlicher historischer Hintergrund als offizielles Battlefront-PDF.
1st und 24th Guards Brigades
Historischer Hintergrund und Spielmaterial für beide Guards Brigades.
Weiterführender historischer Hintergrund: Canadian Army – The Capture of Ortona sowie Veterans Affairs Canada – The Battle of Ortona. Die Originalbeiträge findet ihr bei Battlefront unter anderem zur Geschichte des Italienfeldzuges, zu Polish Forces, Italy 1944, zur Schlacht um Ortona und zum Casa-Berardi-Szenario.
In der Nacht vom 9. auf den 10. Juli 1943 begannen die alliierten Landungen auf Sizilien. Bis zum 17. August dauerte der Feldzug auf der Insel. Die unter dem Decknamen Operation Husky geführte Invasion bildete den Auftakt zum alliierten Vormarsch nach Italien. Italienische Verteidiger und deutsche mobile Verbände versuchten, die Landungsköpfe zu bekämpfen und verzögerten anschließend den Vormarsch über die Insel.

Mit der Landung auf Sizilien begann für die Alliierten im Juli 1943 der nächste Schritt nach dem Ende des Tunesienfeldzuges. Operation Husky sollte den Weg nach Italien öffnen, die Achsenmächte im Mittelmeer weiter unter Druck setzen und Italien aus dem Krieg drängen.
Die Verteidigung der Insel lag zunächst vor allem bei italienischen Verbänden. Diese waren unterschiedlich ausgerüstet und ausgebildet, konnten den alliierten Landungen an vielen Stellen aber nur begrenzt etwas entgegensetzen. Dennoch gab es auch italienische Einheiten, die sich in den Kämpfen engagiert einsetzten und gemeinsam mit deutschen Verbänden Gegenangriffe führten.
Die deutschen Kräfte auf Sizilien waren vor allem als mobile Reserve wichtig. Besonders um Gela kam es zu Gegenangriffen, bei denen deutsche und italienische Truppen versuchten, die amerikanischen Landungsköpfe wieder zurückzudrängen. Die Angriffe konnten die Landung nicht mehr verhindern, sorgten aber dafür, dass die Kämpfe auf Sizilien deutlich härter verliefen als ein reiner Vormarsch der Alliierten.
Im weiteren Verlauf zogen sich die Achsenmächte schrittweise in Richtung der Ätna-Linie und später nach Messina zurück. Das bergige Gelände, enge Straßen, vorbereitete Verteidigungsstellungen sowie Sprengungen und Minenfelder verlangsamten den Vormarsch der Alliierten erheblich. Am Ende gelang es, einen großen Teil der deutschen und italienischen Truppen über die Straße von Messina auf das italienische Festland zurückzuführen.
Für Flames of War bietet die neue Ergänzung die Möglichkeit, deutsche und italienische Mid-War-Streitkräfte mit einem klaren Bezug zu den Kämpfen auf Sizilien aufzustellen. Gerade für bestehende deutsche oder italienische Armeen ergibt sich damit eine gute Grundlage für thematische Listen, einzelne Szenarien oder eine kleinere Kampagne rund um die Landung bei Gela, die Kämpfe im Inselinneren oder den Rückzug nach Messina.
Interessant ist dabei vor allem die Kombination aus italienischen Verteidigern und deutschen mobilen Kräften. Damit lassen sich nicht nur klassische deutsche Formationen spielen, sondern auch gemischte Achsenaufstellungen mit einem deutlichen historischen Bezug. Für den historischen Ablauf siehe auch U.S. Naval History and Heritage Command – Operation Husky.
Operation Husky – deutsche und italienische Streitkräfte
Battlefront-Ergänzung zu den deutschen und italienischen Streitkräften auf Sizilien 1943.
Die 6. Südafrikanische Panzerdivision wurde am 1. Februar 1943 aus Freiwilligen und Veteranen früherer südafrikanischer Divisionen aufgestellt. Unter Generalmajor W. H. E. Poole kämpfte sie von Cassino über Florenz und die Apenninen bis in die Po-Ebene.

Der Weg der 6. Südafrikanischen Panzerdivision durch Italien.
Die Karte fasst die wichtigsten Etappen vom Raum Cassino bis Treviso zusammen. Bild: Battlefront Miniatures.
Nach der alliierten Öffnung der Hitler-Linie wurde die Division dem I. Kanadischen Korps unterstellt und anschließend Teil des britischen III. Korps. Im Juni 1944 durchbrach die 11. Südafrikanische Panzerbrigade eine starke Panzerabwehrstellung bei Celleno; innerhalb von zehn Tagen legte der Verband rund 121 Kilometer bis Orvieto zurück.
Bei Chiusi traf die Division auf hartnäckigen Widerstand der Fallschirmpanzerdivision Hermann Göring. Nach dem Durchbruch durch die Trasimene-Linie kämpfte sie gemeinsam mit britischen und neuseeländischen Verbänden weiter nach Norden. Nach schweren Kämpfen Ende Juli erreichten südafrikanische Truppen Anfang August 1944 Florenz. Teile der Division gehörten zu den ersten alliierten Verbänden, die am 4. August in die Stadt eindrangen.
Ab September 1944 führte die Route 64 in die Apenninen. Zerstörte Brücken, enge Straßen und Herbstregen verlangsamten jede Bewegung. Die Division nahm unter hohen Anstrengungen mehrere Höhenzüge, wurde dann über den Winter aufgefüllt und griff im April 1945 Monte Sole und Monte Caprara an. Anschließend stieß sie durch die Po-Ebene vor, bis die deutschen Kräfte in Italien kapitulierten.
6. Südafrikanische Panzerdivision
Historischer Hintergrund zur 6. Südafrikanischen Panzerdivision in Italien.
Quellen: 6th South African Armoured Division; South African Military History Society – W. H. E. Poole.
Die 5. Gebirgsdivision gehörte zu den Gebirgsverbänden der deutschen Wehrmacht. Ihre Einsätze führten sie vom Balkan über Kreta und die Ostfront bis nach Italien. Der Artikel fasst die Stationen der Division zusammen und enthält ein historisches PDF-Briefing zum Italienfeldzug.
Die 5. Gebirgsdivision wurde am 25. Oktober 1940 im Wehrkreis XVIII aufgestellt. Zu ihren Stammverbänden gehörten das Gebirgsjäger-Regiment 100 aus der 1. Gebirgsdivision sowie das aus dem Infanterie-Regiment 85 der 10. Infanteriedivision hervorgegangene Gebirgsjäger-Regiment 85. Ihre ersten Einsätze führten sie 1941 auf den Balkan, nach Griechenland und Kreta. Anschließend kämpfte die Division an der Ostfront, bevor sie Ende 1943 nach Italien verlegt wurde.
Dort war sie unter anderem an den Kämpfen entlang der Gustav-Linie beteiligt. Zu ihren Einsatzgebieten gehörten der Rapido, Monte Cifalco und der Raum um Monte Cassino. Nach dem alliierten Durchbruch folgte der Rückzug nach Norden bis zur Gotenstellung.
Für historische Tabletop-Armeen zum Italienfeldzug bieten die Gebirgsjäger, ihre leichte Artillerie und die an schwieriges Gelände angepasste Ausrüstung einen passenden Hintergrund. Das eingebundene PDF ergänzt die kurze Übersicht um weitere Einzelheiten. Historische Einordnung und Aufstellung: Lexikon der Wehrmacht – 5. Gebirgsdivision.
5. Gebirgsdivision
Historischer Hintergrund und Briefing zur 5. Gebirgsdivision mit ihren Einsätzen und dem Italienfeldzug.
History bündelt historische Hintergründe für das Tabletop-Hobby. Die Artikel sind nach Epochen geordnet und behandeln Feldzüge, Streitkräfte sowie Fahrzeuge und Technik. Die Sammlung wird schrittweise erweitert.
Die Reihe Weekly History ergänzt die dauerhafte Sammlung mit regelmäßig erscheinenden historischen Artikeln. Ein Thema kann sowohl in der passenden Epoche als auch in der Reihe geführt werden.
Die New Zealand Divisional Cavalry übernahm in Italien eine bewegliche Aufklärungsrolle für die 2. Neuseeländische Division. Battlefront verbindet den historischen Überblick mit einer spielbaren Zusammenstellung für Flames of War.

Staghound-Patrouille in Italien
Der schwere Staghound I bot Reichweite, robuste Technik und genügend Feuerkraft für Aufklärung und Sicherungsaufgaben.
Neben dem Staghound I setzte die Einheit eine CS-Variante ein. Beim Staghound Mk II CS ersetzte eine 3-Zoll-Haubitze die reguläre Bewaffnung und lieferte unmittelbare Feuerunterstützung für die Spähtrupps.
Die Divisionskavallerie war unter anderem an den Operationen an Sangro und Moro sowie bei Orsogna beteiligt. Bei Cassino kämpften Teile der Einheit abgesessen und wurden wegen dieser Rolle als „infantcavalry“ bezeichnet. Minen, zerstörte Wege und das schwierige Gelände rund um Sora machten die klassische Aufklärung immer wieder zu einer Aufgabe für kleine, flexibel eingesetzte Gruppen.

Staghound und italienische Zivilbevölkerung
Das Bild zeigt die Fahrzeuge im unmittelbaren Umfeld der italienischen Ortschaften, durch die der Vormarsch der Division führte.
New Zealand Divisional Cavalry in Italy
Historischer Hintergrund und spielbare Zusammenstellung der neuseeländischen Divisionskavallerie in Italien.