‚NAM und FAON: Erweiterungen für Checkpoint Charlie

Battlefront hat für August weitere Inhalte für ‘Nam und Fate of a Nation angekündigt. Neben neuen Formationen und Einheiten soll auch eine neue Firestorm-Kampagne erscheinen. Die zusätzlichen Regeln, Formationen und Unit Cards werden als kostenlose Downloads über die Battlefront Community und Forces bereitgestellt.

Firestorm: Hue für ‘Nam

Für Nam geht es zurück in das Jahr 1968. Die neue Kampagne Firestorm: Hue greift die Kämpfe während der Tết-Offensive auf. Mit dem Firestorm-System lassen sich mehrere Spiele zu einer zusammenhängenden Kampagne verbinden. Die Ergebnisse auf dem Spieltisch wirken sich dabei auf den weiteren Verlauf und die Lage auf der Kampagnenkarte aus.

Zusätzlich sollen neue Formationen für die südkoreanischen Streitkräfte erscheinen. Damit wird eine weitere wichtige alliierte Nation des Vietnamkriegs für ‘Nam ausgebaut.

Verstärkung für Fate of a Nation

Auch Fate of a Nation erhält neue Einheiten. Für die jordanischen Streitkräfte kommen der Charioteer, der gepanzerte Mannschaftstransporter Saracen und der Jagdpanzer Archer hinzu. Die ägyptischen Streitkräfte erhalten den OT-64 sowie GAZ-Jeeps mit Shmel-Panzerabwehrlenkwaffen. Gerade die neuen Fahrzeuge dürften weitere Möglichkeiten beim Aufbau jordanischer und ägyptischer Formationen bieten.

Die angekündigten Inhalte erscheinen als kostenlose PDFs. Teilweise sollen die neuen Formationen und Einheiten auch vorübergehend über Forces zugänglich sein.

Damit gibt es im August einen guten Grund, die vorhandenen Armeen für ‘Nam und Fate of a Nation wieder aus dem Schrank zu holen. Besonders auf Firestorm: Hue bin ich gespannt, da eine zusammenhängende Kampagne rund um die Tết-Offensive eine interessante Ergänzung für ‘Nam darstellt.

Den vollständigen Ausblick findet ihr im Battlefront-Artikel „Gear Up For An Action Packed August“.

Cold War Hot Hot Hot: erstes Testspiel

Am Wochenende haben wir erstmals die inoffizielle Cold-War-Variante von Battlegroup ausprobiert. Gespielt wurden US Marines gegen eine sowjetische Panzertruppe mit 505 Punkten.

Die Regeln stammen von Richard, der das Grundsystem von Battlegroup für einen hypothetischen Krieg zwischen NATO und Warschauer Pakt in den 1980er-Jahren angepasst hat. Neben den eigentlichen Regeländerungen stellt er auf seinem Blog Cold War Hot Hot Hot auch Armeelisten, Fahrzeugwerte, Data Cards und weitere Ergänzungen zur Verfügung. Die Variante ist weiterhin als inoffizielles Work-in-Progress zu verstehen.

Im Vergleich zu Team Yankee stehen deutlich weniger Modelle auf dem Spielfeld. Dadurch wirkt das Spiel übersichtlicher und meiner Meinung nach auch sauberer. Einzelne Fahrzeuge, Infanteriegruppen und Unterstützungswaffen haben mehr Bedeutung, während bei Team Yankee häufig größere Mengen an Fahrzeugen und Infanterie gleichzeitig bewegt und beschossen werden.

Auch das Spielgefühl ist ein anderes. Battlegroup arbeitet stärker mit Befehlen, Unterdrückung und der schrittweisen Abnutzung der gesamten Kampfgruppe. Es geht daher nicht nur darum, möglichst viele gegnerische Modelle zu zerstören. Auch festgenagelte Einheiten und verlorene Schlüsselpositionen können den Verlauf des Spiels deutlich beeinflussen.

Der Einstieg in die Regeln ging überraschend schnell. Nach den ersten Spielzügen waren die wichtigsten Abläufe klar und das Spiel lief ohne größere Unterbrechungen. Mein erster Eindruck fällt daher positiv aus.

Was das Balancing zwischen den US Marines und den sowjetischen Panzern angeht, kann ich nach diesem ersten Spiel noch nicht viel sagen. Dafür sind weitere Partien und unterschiedliche Zusammenstellungen notwendig. Das System werden wir aber auf jeden Fall erneut auf den Tisch bringen.

Flames of War: Basing Your Troops

Battlefront hat einen sehr guten Hobbyartikel zur Gestaltung von Infanterie- und Geschützbasen veröffentlicht.

Der Beitrag „Basing Your Troops“ zeigt Schritt für Schritt, wie die Figuren auf den Bases angeordnet und anschließend in eine passende Geländegestaltung eingebunden werden. Dabei geht es nicht um besonders aufwendige Schaustück-Bases, sondern um eine einfache und robuste Methode, die sich gut für komplette Armeen eignet.

Besonders hilfreich sind die zahlreichen Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten. Dadurch eignet sich der Artikel auch für Einsteiger, die ihre ersten Infanterie- oder Geschützteams für Flames of War gestalten möchten.

Wer gerade eine neue Einheit baut oder seine vorhandenen Bases überarbeiten möchte, sollte sich den Beitrag ansehen: Zum Artikel „Basing Your Troops“ bei Battlefront

Battlefront: August “Made to Order”

Battlefront hat die nächste Made-to-Order-Aktion für Flames of War angekündigt. Vom 1. bis zum 24. August 2026 können fünf ältere Artilleriebasen wieder über teilnehmende Händler bestellt werden.

Diesmal werden folgende Sets angeboten:

  • XX341 – American 105mm Artillery Bases
  • XX342 – British 25pdr Artillery Bases
  • XX343 – German 10.5cm Artillery Bases
  • XX344 – Soviet 76mm Artillery Bases
  • XX346 – Soviet 122mm Artillery Bases

Jedes Set enthält vier aus Resin gefertigte Artilleriebasen. Es handelt sich somit nicht um vollständige Geschützbatterien, sondern um die gestalteten Basen für die entsprechenden Geschütze und Besatzungen.

Gerade für ältere Armeen ist die Aktion interessant. Mit den Basen lassen sich vorhandene Batterien ergänzen oder ältere Geschütze passend zu den ursprünglichen Battlefront-Modellen neu basieren.

In Deutschland sind alle fünf Sets bereits bei Frontline Games gelistet. Der Preis liegt dort aktuell bei 27 Euro je Set. Als Lieferzeit werden etwa vier Wochen angegeben.

Wer noch passende Artilleriebasen benötigt, sollte die begrenzte Bestellfrist beachten. Nach dem 24. August endet das aktuelle Made-to-Order-Fenster.

Flames of War: Invasion in Sizilien, Operation Husky

Battlefront hat mit German and Italian Forces in Operation Husky eine neue kostenlose Ergänzung für Flames of War veröffentlicht. Das Material ordnet sich in die Mid-War-Zeit ein und beschäftigt sich mit den Kämpfen auf Sizilien im Sommer 1943. Im Mittelpunkt stehen dabei deutsche und italienische Verbände, die während der alliierten Landung auf der Insel eingesetzt wurden.

Bild von Battlefront

Historische Betrachtung

Mit der Landung auf Sizilien begann für die Alliierten im Juli 1943 der nächste Schritt nach dem Ende des Tunesienfeldzuges. Operation Husky sollte den Weg nach Italien öffnen, die Achsenmächte im Mittelmeer weiter unter Druck setzen und Italien aus dem Krieg drängen.

Die Verteidigung der Insel lag zunächst vor allem bei italienischen Verbänden. Diese waren unterschiedlich ausgerüstet und ausgebildet, konnten den alliierten Landungen an vielen Stellen aber nur begrenzt etwas entgegensetzen. Dennoch gab es auch italienische Einheiten, die sich in den Kämpfen engagiert einsetzten und gemeinsam mit deutschen Verbänden Gegenangriffe führten.

Die deutschen Kräfte auf Sizilien waren vor allem als mobile Reserve wichtig. Besonders um Gela kam es zu Gegenangriffen, bei denen deutsche und italienische Truppen versuchten, die amerikanischen Landungsköpfe wieder zurückzudrängen. Die Angriffe konnten die Landung nicht mehr verhindern, sorgten aber dafür, dass die Kämpfe auf Sizilien deutlich härter verliefen als ein reiner Vormarsch der Alliierten.

Im weiteren Verlauf zogen sich die Achsenmächte schrittweise in Richtung der Ätna-Linie und später nach Messina zurück. Das bergige Gelände, enge Straßen, vorbereitete Verteidigungsstellungen sowie Sprengungen und Minenfelder verlangsamten den Vormarsch der Alliierten erheblich. Am Ende gelang es, einen großen Teil der deutschen und italienischen Truppen über die Straße von Messina auf das italienische Festland zurückzuführen.

Bedeutung für Flames of War

Für Flames of War bietet die neue Ergänzung die Möglichkeit, deutsche und italienische Mid-War-Streitkräfte mit einem klaren Bezug zu den Kämpfen auf Sizilien aufzustellen. Gerade für bestehende deutsche oder italienische Armeen ergibt sich damit eine gute Grundlage für thematische Listen, einzelne Szenarien oder eine kleinere Kampagne rund um die Landung bei Gela, die Kämpfe im Inselinneren oder den Rückzug nach Messina.

Interessant ist dabei vor allem die Kombination aus italienischen Verteidigern und deutschen mobilen Kräften. Damit lassen sich nicht nur klassische deutsche Formationen spielen, sondern auch gemischte Achsenaufstellungen mit einem deutlichen historischen Bezug. Die kostenlose Ergänzung von Battlefront ergänzt damit die bisherigen Mid-War-Listen um einen weiteren interessanten Schauplatz des Jahres 1943.

Victory at Sea

Am Mittwochabend ist meine Kriegsmarine mal wieder gegen die britischen Schiffe von Dappy ins Meer gestochen und erstmalig konnte ich einen Sieg gegen die Briten erlangen. Auf Distanz bleiben und Feuer konzentrieren. Stark waren die britischen Flieger, gegen die ich keine Luftverteidigung hatte, da ich auf die Graf Zeppelin verzischtet hatte.

Flames of War: Ardennen Kampagne

Aktueller Stand Runde 2

Am 24. Dezember kann die Wehrmacht den Offensivdruck aufrechterhalten und greift wichtige Positionen und Verkehrsknotenpunkte an. Während die Panzerlehr-Division Marche nimmt (10 Siegpunkte), kann die 2. SS Panzer-Division Manhay erobern (10 Siegpunkte). Weiter nördlich können SS und Fallschirmjäger die Alliierten aus Malmedy herausdrücken und hinter die Ambleve zurückwerfen. Nur die 116. Panzer-Division scheitert bei Soy und erleidet schwere Verluste. Die alliierten Truppen im Zentrum der Schlacht geraten in ernste Versorgungschwierigkeiten, die 7. Armored Division und die 106. Infantry Division werden bei Fraiture eingeschlossen.
Südlich von Bastogne scheint sich jedoch die 4th Armored Division in den Abendstunden bereitzumachen, in Richtung Bastogne anzutreten.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Rochefort nach Marche, Sieg Wehrmacht, Keine FSU zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Wehrmacht, Beffe nach Soy, Sieg Alliierte, FSU 116.Panzer zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Wehrmacht, Pisserotte nach Manhay, Sieg Achse, FSU 508th Para zerschlagen
  • BA 4 – Angriff Wehrmacht, Poteau nach Malmedy, Sieg Wehrmacht, Keine FSU zerschlagen
  • BA 5 – Angriff Alliierte von Vaux nach Villeroux, FSU: 4 CCA und 4 CCB gegen Ari 179, Modifikatoren: Alliierte 30%, Wehrmacht 15%