Fate of a Nation – Wüstenregeln und Gelände

Für Spiele im Westjordanland, im Gazastreifen und auf dem Sinai unterscheiden sich die typischen Geländeformen deutlich. Diese inoffizielle Spielhilfe fasst dafür Geländeregeln zusammen und ordnet die einzelnen Geländearten nach ihrer regionalen Plausibilität ein.

Die Einstufungen typisch, örtlich und selten beschreiben dabei nicht, wie oft ein Geländestück in jedem Spiel vorkommen muss. Sie zeigen, wie gut die jeweilige Geländeart geografisch zur Region passt.

Westjordanland, Gazastreifen und Sinai

Das Westjordanland wird vor allem durch Kalksteinhöhen, Terrassenfelder, Olivenhaine und Wadis geprägt. Der Gazastreifen ist eine niedrige Küstenebene mit Dünen, Feldern, dichter Bebauung und Wadi Gaza. Auf dem Sinai wechseln sandige Ebenen im Norden, Kies- und Kalksteinplateaus in der Mitte sowie felsiges Gebirge mit Wadis und Oasen im Süden.

Gelände und Bewegung

Die Spielhilfe unterscheidet zwischen Road, Cross-country, Difficult, Very Difficult und Impassable. Zusätzlich werden Geländearten nach ihrer Höhe behandelt: flaches Gelände blockiert keine Sicht, niedriges Gelände kann Concealment geben und hohes Gelände blockiert die Sicht.

Behandelt werden unter anderem harte Wüste und offenes Gelände, Felder und Terrassen, felsiger Boden, Wadis, Olivenhaine, Buschwerk, Palmenhaine, Gebäude und Ruinen, Mauern und alte Wüstenforts, Sanddünen, weicher Sand, Oasen, Salzflächen, Steilhänge, Straßen und Eisenbahnlinien.

Staubwolken und Khamseen

Eine zusätzliche Regel behandelt Staubwolken hinter schnell fahrenden Fahrzeugen. Bewegt sich ein Fahrzeug mehr als 10 cm beziehungsweise 4 Zoll, wird hinter ihm ein Staubmarker platziert. Truppen hinter diesem Marker sind Concealed, erhalten dadurch aber kein Bulletproof Cover.

Als optionale Wetterregel kann außerdem ein Khamseen eingesetzt werden. Vor seinem Eintreffen beginnt der Sandsturm bei einer 1; während des Sturms gelten eingeschränkte Sichtbedingungen nach den Night-Fighting-Regeln. Ab seinem Eintreffen endet er bei einer 5+.

Vor dem Spiel festlegen

Die Spielhilfe empfiehlt, vor Spielbeginn eindeutig festzulegen, welche Kanten, Rampen, Kliffseiten, Waldflächen und Ruinenhöhen tatsächlich regelrelevant sind. Gespielt wird grundsätzlich das, was auf dem Tisch sichtbar modelliert ist.

Downloads

Die Spielhilfe liegt in einer deutschen und einer englischen Fassung vor. Beide PDFs enthalten dieselben Geländearten, Regionsbewertungen und Zusatzregeln.

FAON – Wüstenregeln (deutsch)

PDF mit Wüstenregeln für FAON.

PDF herunterladen

FAON – Dessert Terrain Rules (english)

PDF document with rules for desser terrain in FAON.

PDF herunterladen

Hinweis zum Fanprojekt

Die beiden Dokumente sind ein inoffizielles, nichtkommerzielles Fanprojekt und nicht mit Battlefront Miniatures verbunden oder von Battlefront freigegeben. Die Regeltexte wurden zusammengefasst und neu formuliert; offizielle Publikationen haben Vorrang.

Fate of a Nation – Desert Fort

Das Desert Fort ist eine große Befestigung für Wüstenszenarien und wird unter anderem im Fate-of-a-Nation-Umfeld verwendet. Die Regeln behandeln Aufbau, Besatzung, Beschuss, Sturmangriffe und die Platzierung des Forts auf dem Spielfeld.

Aufbau des Desert Fort

Das Fort besteht aus vier Mauern und vier Ecktürmen. Eine der Mauern besitzt ein großes Haupttor. Im Fort gibt es drei nutzbare Bereiche: die Zinnen, die unteren Ebenen von Mauern und Türmen sowie den Innenhof.

  • Infanterie kann die Zinnen einer Mauer besetzen.
  • Infanterie und Man-packed Gun Teams können die Zinnen eines Turms besetzen.
  • Infanterie und Gun Teams können die untere Ebene von Mauern und Türmen besetzen.
  • Gun Ports erlauben Gun Teams das Schießen, Rifle Ports entsprechend der Infanterie.

Schutz und Beschuss

Mauern und Türme geben gegen Beschuss von außerhalb Concealment und Bulletproof Cover. Dieser Schutz gilt nicht gegen Beschuss aus dem Inneren des Forts. Teams auf Mauern und Türmen können außerdem nicht Gone to Ground sein.

Treffer durch Waffen mit der Eigenschaft Bunker Buster sind besonders gefährlich: Wird ein Team in einer Mauer oder einem Turm getroffen, erhält jedes weitere Team im selben Abschnitt ebenfalls einen Treffer.

Mauern überwinden und stürmen

Mauern und Türme sind normalerweise unpassierbar. Infanterie kann sie jedoch erklimmen, wenn sich kein gegnerisches Team innerhalb von 2 Zoll beziehungsweise 5 cm befindet. Dafür ist ein Skill Check nötig. Mountaineers bestehen diesen Test automatisch.

Von außen dürfen nur Infanterieteams einen Sturmangriff gegen das Fort führen. Mauern und Türme werden dabei wie ein Linear Obstacle behandelt. Wird ein gegnerisches Team auf der anderen Seite zerstört, kann die angreifende Infanterie auf die Zinnen nachrücken.

Das Haupttor

Eigene Truppen können das Tor ohne Einschränkung benutzen. Für gegnerische vollkettengetriebene Fahrzeuge gilt es als Very Difficult Going; für andere gegnerische Teams ist es zunächst unpassierbar.

Infanterie oder ein vollkettengetriebenes Fahrzeug direkt am Tor können versuchen, es im Nahkampf aufzubrechen. Ein erfolgreicher Treffer reicht aus. Misslingt der Versuch eines Fahrzeugs, wird es Bogged Down. Pioneer Teams dürfen fehlgeschlagene Skill Tests gegen das Tor wiederholen.

Auch Bunker-Buster-Waffen können das Tor öffnen. Sie müssen sich innerhalb von 16 Zoll beziehungsweise 40 cm befinden und Sichtlinie auf das Tor haben. Ein erfolgreicher Skill Test zerstört das Tor.

Aufstellung und Missionsziele

Ein Desert Fort macht die zugehörige Streitmacht zu einer Fortified Company. In Missionen mit der Sonderregel Defensive Battle verteidigt diese Streitmacht immer.

Nach der Platzierung des Forts zählt sein Innenraum zusätzlich als Aufstellungszone für den Besitzer. Maximal ein Missionsziel darf innerhalb des Forts liegen. Alle weiteren Missionsziele müssen mehr als 4 Zoll beziehungsweise 10 cm von der Außenseite entfernt platziert werden.

Eigene Teams dürfen das Fort freiwillig nur durch das Haupttor oder eine zerstörte Mauer verlassen. Wird das Fort vollständig aufgegeben, gilt es als unbesetzt. Danach können Truppen beider Seiten hineinziehen und es erneut besetzen.

Regeln als PDF

FAON – Desert Fort

Offizielle Battlefront-Regeln für Aufbau, Besatzung, Beschuss, Sturmangriffe und Aufstellung des Desert Fort.

PDF herunterladen

Quelle: Battlefront Miniatures, Desert Fort Rules.

Battlefield in a Box: Neue Produkte erhältlich

Frontline Games hat für September zwei neue Geländesets aus der Produktlinie Battlefield in a Box gelistet. Die Vorschaubilder lassen sich anklicken und in voller Größe öffnen.

Cassino Houses Italian Houses

Cassino Houses (Italian Houses) (x2)

Produktcode: BB194
Preis: 27,00 €
Händler: Frontline Games

Produkt bei Frontline Games ansehen

Italian Tree Lines

Italian Tree Lines (Limited)

Produktcode: BB261
Preis: 22,50 €
Händler: Frontline Games

Produkt bei Frontline Games ansehen

Flames of War: Gelände für die Ardennen

Unsere nächste Kampagne wird den Zeitraum Dezember 1944 bis Januar 1945 abdecken und im Kampfraum der Ardennenoffensive sich abspielen. Daher wird für die bereits vorhandene Winterplatte noch ein wenig Gelände benötigt. Hierbei habe ich an beschneite Hecken und Mauern gedacht. Die Bases habe ich dabei mit dem 3D Drucker gedruckt und dann mit Kokosmatten die Hecken dargestellt. An den Mauern bin ich derzeit noch am Arbeiten.

Flames of War: Gelände

Für unsere Italien Kampagne möchte ich noch ein wenig spezifisches Gelände für den süden von Europa bauen. Hierbei sind mir einige schöne Geländeteile von anderen Spieler aufgefallen und hier insbesondere ein italienisches Dorf auf einem Hügel. Hierfür habe ich nun bereits eine Häuser per FDM gedruckt und nun das Gebäude für die Dorfmitte – eine „Stadthalle“.

Flames of War: Italien Kampagne

Heute erfolgt der BA 2 (Battle Arrow) – der zweite Angriff in der Runde 3 – der aktuell laufenden Italien Kampagne. Das Spiel trage ich gegen Alex mit seinen US Truppen aus. Auf beiden Seiten stehen jeweils 2 Fire-Storm-Units zur Verfügung, jeweils ein Infanterie- und ein Artillerie-Platoon.

Hier möchte ich vorab schon mal das Spielfeld zeigen, auf dem heute die Schlacht ausgetragen wird. Besonderer Blickfang sind die neuen Tiere auf den Weiden.

Flames of War: Tiere – Die Herde ist vollständig

Die Tiere für mein 15mm Spielfeld sind fertig bemalt und bereit, das Schlachtfeld zu beleben!

Nachdem die Gänse bereits einen ersten Vorgeschmack auf das ländliche Flair gegeben haben, ist nun die ganze Herde vollständig. Hier ist ein Überblick über die fertigen Tiere:

  • 5 Bases mit Schweinen: Die Schweine sind in klassischem Rosa gehalten, was ihnen einen realistischen Bauernhof-Look verleiht. Perfekt für die Darstellung von kleinen Höfen und Weiden.
  • 9 Bases mit Kühen: Für die Kühe habe ich eine abwechslungsreiche Farbpalette verwendet, um die verschiedenen Rassen widerzuspiegeln:
    • 3 dunkelbraune Kühe: Diese sorgen für eine dunklere, rustikale Note.
    • 2 hellbraune Kühe: Ein heller Kontrast, der besonders in der Gruppe für Abwechslung sorgt.
    • 4 Fleckvieh: Diese Kühe im typischen Schwarz-Weiß-Muster und Braun-Weiß-Muster sind natürlich die Klassiker und runden die Gruppe perfekt ab.

Die Resin-Modelle aus dem 3D-Drucker haben sich als äußerst detailreich erwiesen, was das Bemalen zu einem echten Vergnügen machte. Die fertigen Tiere verleihen dem Spielfeld eine ganz neue Atmosphäre und machen die Spielumgebung noch immersiver. So ein kleines Detail, das jedoch für große Wirkung sorgt!

Hier ein paar Fotos der fertigen Tiere auf ihren Bases – sie bringen das Spielfeld richtig zum Leben:

Flames of War: Tiere – Mehr Leben auf dem Spielfeld

Während ich immer wieder daran arbeite, meine Armeen zu verfeinern, finde ich, dass es auch wichtig ist, das Spielfeld selbst lebendiger zu gestalten. Kleine Details können den Unterschied machen, und so habe ich begonnen, ein paar Tiere für meine 15mm Spiele zu basteln und zu bemalen.

Bisher habe ich zwei Gänse fertiggestellt, die dem Schlachtfeld bereits ein besonderes Detail verleihen. Hinzu kommen bald auch Kühe und Schweine, die aus meinem Resin-3D-Drucker stammen. Für die Kühe plane ich verschiedene Farbmuster, von Schwarz-Weiß bis zu Braun, und die Schweine werden in einem schlichten Rosa bemalt, passend zum klassischen Bauernhof-Look.

Hier ein erster Blick auf die bemalten Gänse, und die Kühe und Schweine folgen bald:

Ich freue mich schon darauf, wie die Bauernhöfe und Felder mit diesen Tieren noch lebendiger wirken werden. Ein kleines Detail, das den Gesamteindruck aber deutlich aufwertet!