In den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, dass ich zu wenig schöne Wälder habe. Heute habe ich kurzfristig mal wieder ein paar Wälder angefangen. Im Stil werden die genauso wie meine bisherigen Wälder. An Bäumen kommen hauptsächlich Noch und Faller Bäume im H0 Maßstab zum Einsatz.
Aus Styrodur und einer alten CD lassen sich mit wenig Material auffällige Kristall-Geländestücke bauen.
Materialien
Styrodur
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Blau, Schwarz und Weiß
alte CD
scharfes Messer
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Base vorbereiten
Als Base dient eine alte CD.
Schritt 2 – Kristalle schneiden
Aus Styrodur werden mit einem scharfen Messer achteckige Kristallformen geschnitten und nach oben zugespitzt. Je drei bis vier Kristalle werden auf die CD geklebt.
Kristallrohlinge aus Styrodur.Die Kristalle auf der Base.
Schritt 3 – Base sanden
Die freie Fläche der CD wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.
Schritt 4 – Grundieren
Da Styrodur durch die Treibmittel vieler Sprühgrundierungen angegriffen werden kann, werden die Kristalle und die Base mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.
Schritt 5 – Kristalle bemalen
Die Kristalle werden zunächst blau bemalt. Durch schrittweises Aufhellen des Blaus mit Weiß entsteht ein Farbverlauf. Zum Abschluss werden Kristalle und Boden vorsichtig mit Weiß trockengebürstet.
Diese Sumpf-Geländestücke entstehen auf Holzbases mit Spachtelmasse, Strukturfarbe, Vegetation und Wassereffekt.
Materialien
Holzbases
Spachtelmasse
Grasklumpen
Acrylfarben
statisches Gras
Kork oder Moos
Leim
Sand
Steine
Wassereffekt
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Vegetation vorbereiten
Die Grasklumpen werden geteilt und auf die vorbereiteten Holzbases geklebt.
Schritt 2 – Gelände modellieren
Der restliche Bereich der Base wird mit Spachtelmasse modelliert. Dabei entsteht ein erhöhter Rand, der den späteren Wassereffekt auf der Base hält.
Schritt 3 – Strukturfarbe auftragen
Aus Leim, Acrylfarbe und Sand wird ungefähr im Verhältnis 1:1:1 eine Strukturfarbe gemischt. Für meine Bases verwende ich ein dunkles Braun, das stellenweise mit Grün aufgehellt wird.
Schritt 4 – Trockenbürsten
Die getrocknete Grundfarbe wird mit helleren Brauntönen trockengebürstet. Dadurch wird die Bodenstruktur deutlich hervorgehoben.
Schritt 5 – Vegetation und Steine ergänzen
Auf die trockene Landschaft werden statisches Gras, Moos, Korkstücke und einige Steine geklebt.
Erste Vegetation auf der Base.Gras, Moos und Steine ergänzen die Oberfläche.Vorbereitet für den Wassereffekt.
Schritt 6 – Wassereffekt einfüllen
Zum Schluss wird der vertiefte Bereich mit Wassereffekt gefüllt. Der Effekt kann je nach gewünschtem Gelände eingefärbt werden; für diese Bases habe ich ihn klar gelassen.
Für die variable Spielplatte brauchte ich Geländestücke, die Deckung geben. Dafür eignen sich einfache Häuserruinen und Mauerreste aus Styrodur.
Materialien
Styrodurplatten
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Terracotta, Honiggelb, Schwarz und Weiß
Sperrholzplatte
Holzspieße
scharfes Messer
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Base vorbereiten
Als Base verwende ich abgeschliffene Sperrholzplatten.
Schritt 2 – Mauergrundform bauen
Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodur geschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verbunden. Die Form wird dabei an die jeweilige Base angepasst.
Schritt 3 – Grobe Struktur einschneiden
Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur geschnitten.
Schritt 4 – Oberfläche verfeinern
Mit Modellierwerkzeug, Bleistift oder Fingern werden Vertiefungen und unregelmäßige Strukturen in das Styrodur gedrückt. Einzelne Ecken können herausgebrochen werden, damit die Mauer stärker verfallen wirkt.
Schritt 5 – Details ergänzen
Rund um die Mauer werden aus Styrodurresten zusätzliche Details ergänzt. Bei dieser Ruine habe ich Bodenplatten und herausgebrochene Steine hinzugefügt.
Schritt 6 – Boden sanden
Die freie Bodenfläche wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.
Schritt 7 – Boden bemalen
Der Boden wird mit Terracotta-Abtönfarbe bemalt, damit das Geländestück farblich zur Montana-Spielplatte passt.
Schritt 8 – Mauer bemalen
Zuerst werden die tiefen Fugen schwarz bemalt. Die übrigen Flächen erhalten eine 1:1-Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe, wobei die Fugen dunkel bleiben. Danach wird die Mauer mit einer helleren 3:1-Mischung aus Weiß und Schwarz trockengebürstet.
Schritt 9 – Boden trockenbürsten
Zum Schluss wird der Boden mit honiggelber Abtönfarbe trockengebürstet.
Diese Geländestücke sind für meine variable Spielplatte im Montana-Stil entstanden. Der Aufbau besteht aus einer Sperrholzbasis und geschichteten Styrodurstücken, die anschließend strukturiert und bemalt werden.
Materialien
Styrodurplatten
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Terracotta und Honiggelb
Sperrholzplatte
Holzspieße
scharfes Messer
Heißdrahtschneider
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Bases zuschneiden
Aus der Sperrholzplatte werden Bases in der gewünschten Größe ausgeschnitten.
Schritt 2 – Erste Styrodurschicht aufkleben
Auf jede Base wird eine Styrodurplatte mit Holzleim geklebt. Überstehendes Material wird entlang der Base abgeschnitten.
Schritt 3 – Grundform schneiden
Die erste Lage Styrodur wird grob in Form geschnitten. Dafür eignet sich ein Heißdrahtschneider besonders gut; beim Arbeiten mit dem heißen Draht ist entsprechende Vorsicht nötig.
Schritt 4 – Höhe aufbauen
Styrodurwürfel werden auf einen Holzspieß gesteckt und mit Holzleim miteinander verklebt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
Schritt 5 – Felsform ausarbeiten
Das Styrodur wird in die endgültige Form geschnitten. Das geschichtete Aussehen entsteht durch eine wellenförmige Bewegung des Heißdrahtschneiders.
Schritt 6 – Sand aufbringen
Kanten und Base werden mit Holzleim bestrichen und anschließend mit Sand bestreut.
Schritt 7 – Grundfarbe
Nach dem Trocknen wird das gesamte Geländestück mit Terracotta-Abtönfarbe grundiert.
Schritt 8 – Trockenbürsten
Die vollständig getrockneten Geländestücke werden mit Honiggelb trockengebürstet. Dadurch werden die Kanten und die Felsstruktur deutlich hervorgehoben.
Für diese Geländestücke habe ich Terracotta und Honiggelb als Abtönfarben verwendet.
Ziel dieser Spielplatte war eine variable 180 × 120 cm große Spielfläche mit fest integrierten Höhenstufen. Die drei 120 × 60 cm großen Grundplatten können unterschiedlich angeordnet werden, sodass trotz der fest modellierten Hügel mehrere Spielfeldvarianten möglich sind.
Materialien
Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 40 mm stark
Styropor- oder Styrodurkleber
Holzleim und Pinsel
Sand
Acryl- beziehungsweise Abtönfarbe
Gewebeband
scharfes Messer
Gips oder Styroporspachtel
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Platten planen und zuschneiden
Für die Grundfläche werden drei Styrodurplatten so zugeschnitten, dass sie zusammen eine Spielfläche von 180 × 120 cm ergeben. Vor dem Schneiden habe ich die Lage der späteren Hügel zunächst auf Papier geplant und verschiedene Kombinationen der Platten ausprobiert. Anschließend werden die Konturen auf die Styrodurplatten übertragen.
Wichtig ist, die Anschlussstellen der Höhenzüge an den Plattenrändern so zu planen, dass die Platten auch in anderer Reihenfolge zusammenpassen. Die Markierungen sollten bis an die Seitenkanten übertragen werden, da sie nach dem Aufkleben der ersten Höhenstufe von oben nicht mehr sichtbar sind.
Schritt 2 – Höhenstufen anzeichnen
Ausgehend von den Randmarkierungen werden die Konturen der einzelnen Höhenstufen auf den Grundplatten angezeichnet.
Schritt 3 – Erste Höhenstufe ausschneiden
Aus den übrigen Styrodurplatten wird die erste Höhenstufe ausgeschnitten. Die Ränder bleiben zunächst noch gerade; die endgültige Fels- beziehungsweise Klippenstruktur entsteht erst später.
Schritt 4 – Platten probeweise zusammenstellen
Bevor die Höhenstufen aufgeklebt werden, werden alle Teile probeweise aufgelegt. So lassen sich die Übergänge zwischen den Platten prüfen und gegebenenfalls noch korrigieren. Die Styrodurteile lassen sich deutlich leichter bearbeiten, solange sie noch nicht fest mit der Grundplatte verbunden sind.
Auch die unterschiedlichen Kombinationen der Platten sollten jetzt noch einmal kontrolliert werden.
Die geplanten Anschlusspunkte erlauben mehrere unterschiedliche Spielfeldanordnungen.
Schritt 5 – Höhenstufen formen und verkleben
Die einzelnen Höhenstufen werden nun an den Außenkanten in Form geschnitten und anschließend mit Holzleim oder geeignetem Styrodurkleber auf die Grundplatten geklebt. An den Übergängen zu den Nachbarplatten sollte die Struktur möglichst gut zusammenpassen. Holzleim benötigt dabei ausreichend Trockenzeit.
Schritt 6 – Oberfläche strukturieren
Mit Gips oder Styroporspachtel können Übergänge geglättet und zusätzliche Strukturen aufgebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche mit Holzleim eingestrichen.
Schritt 7 – Sand aufbringen
Solange der Leim noch feucht ist, wird die gesamte Fläche mit Sand bestreut. Für eine eher feine Oberfläche habe ich normalen Vogelsand verwendet. Die Körnung entscheidet darüber, wie rau die fertige Platte wirkt.
Schritt 8 – Überschüssigen Sand entfernen
Nach dem vollständigen Trocknen von Leim und Sand wird überschüssiges Material vorsichtig abgekippt beziehungsweise abgeklopft.
Schritt 9 – Grundfarbe auftragen
Die gesamte Oberfläche wird mit Acryl- oder Abtönfarbe bemalt. Der Glanz auf den damaligen Bildern stammt von der noch feuchten Farbe.
Schritt 10 – Trockenbürsten
Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einer helleren Abtönfarbe trockengebürstet. Für diese Platte habe ich Terracotta als Grundfarbe und Honiggelb zum Aufhellen verwendet.
Mit passenden Geländestücken lassen sich die Höhenstufen anschließend weiter ausgestalten. Die dazugehörigen Felsstücke sind in der Anleitung Montanahügel bauen beschrieben.
Schritt 11 – Kanten verstärken
Zum Abschluss werden die empfindlichen Styrodurkanten mit Gewebeband verstärkt, damit sie beim Transport und Zusammenstellen der Platten weniger schnell beschädigt werden.
Diese einfache Spielplatte entsteht aus Styrodur, Holzleim, Sand und Acrylfarbe. Sie eignet sich als robuste Grundplatte, auf der später separates Gelände platziert werden kann.
Materialien
Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 30–40 mm stark
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarbe
Gewebeband
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Platten vorbereiten
Besitzen die Styrodurplatten Nut- oder Federkanten, werden diese an den äußeren Rändern entfernt. Wo zwei Platten direkt aneinanderstoßen sollen, können passende Verbindungskanten erhalten bleiben.
Schritt 2 – Holzleim auftragen
Die Oberfläche der Platte wird gleichmäßig mit Holzleim bestrichen.
Schritt 3 – Sand aufbringen
Solange der Leim feucht ist, wird die gesamte Oberfläche mit Sand bestreut.
Teilweise mit Sand bestreut.Vollständig mit Sand bestreut.
Schritt 4 – Überschüssigen Sand entfernen
Nach kurzem Anziehen des Leims wird die Platte vorsichtig angehoben und überschüssiger Sand abgekippt.
Schritt 5 – Grundfarbe
Nach dem vollständigen Trocknen des Leims wird die Oberfläche mit Acrylfarbe bemalt. Zum Trocknen sollte die Platte flach liegen, damit sich weder Farbe noch lose Sandkörner verschieben.
Schritt 6 – Trockenbürsten
Die strukturierte Oberfläche wird mit einer helleren Farbe trockengebürstet. Dadurch treten Sandkörnung und Unebenheiten deutlicher hervor.
Schritt 7 – Ränder verstärken
Zum Abschluss werden die empfindlichen Plattenränder mit Gewebeband verstärkt.