Schwarze Khaindar Exarch mit Raketenwerfer

Dieser Umbau zeigt, wie ich einen Schwarzen Khaindar Exarchen der 3. Edition mit einem Eldar-Raketenwerfer ausgerüstet habe.

Grundidee

Da mir die Khaindar der 4. Edition nicht wirklich gefallen, ich den Exarchen aber normalerweise mit Raketenwerfer spiele, wollte ich ein passendes Modell auf Basis des Exarchen der 3. Edition bauen.

Materialien

  • Schwarzer Khaindar Exarch der 3. Edition
  • Eldar-Raketenwerfer aus Zinn
  • Rückenmodul eines Antigravplattform-Bedieners
  • Sekundenkleber
  • Heftklammer zum Stiften
  • Magic Sculp
  • Vaseline

Werkzeuge

  • Zange
  • Modellierwerkzeug
  • Bastelmesser
  • Bohrer

Umbau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Shurikenkanone entfernen

Die Shurikenkanone wird mit einer Zange abgetrennt. Anschließend wird die Schnittstelle sauber gefeilt.

Schritt 2 – Raketenwerfer zerlegen

Der Zinnraketenwerfer wird in drei Teile zerlegt. Das Magazin wird abgetrennt und später in einer anderen Position wieder angebracht. Benötigt werden außerdem die Spitze und ein Teil des Waffenschafts. Alle Schnittstellen werden sauber gefeilt.

Schritt 3 – Waffe stiften

In den Raketenwerfer und das Waffenende am Exarchen werden kleine Löcher gebohrt. Die Positionen müssen zueinander passen, damit die Waffe später gerade sitzt.

Schritt 4 – Raketenwerfer befestigen

Ein passendes Stück Heftklammer wird als Stift eingesetzt und auf Länge geschnitten. Anschließend werden die beiden Waffenteile mit Sekundenkleber verbunden.

Schritt 5 – Magazin anbringen

Auf der Rückseite der Waffe wird ebenfalls ein Loch gebohrt. Das Magazin wird mit einem weiteren Stück Heftklammer angestiftet und verklebt.

Schritt 6 – Rücken des Exarchen vorbereiten

Das vorhandene Rückenmodul wird mit einer Feile entfernt beziehungsweise geglättet.

Schritt 7 – Neues Rückenmodul anpassen

Das neue Rückenmodul wird in der Mitte geteilt. Der Sensorarm wird so gefeilt, dass der frühere Übergang zum zweiten Modul nicht mehr sichtbar ist.

Schritt 8 – Rückenmodul stiften

In Rücken und Modul werden passende Löcher gebohrt. Danach wird das Modul angestiftet und verklebt.

Schritt 9 – Übergänge modellieren

Zum Schluss werden Spalten und Unebenheiten mit Magic Sculp geschlossen und geglättet. Damit ist der Umbau abgeschlossen.

Runenprophet auf Jetbike

Bei diesem Umbau sollte ein Runenprophet auf einem deutlich individuelleren Jetbike entstehen. Als Basis dient ein Skinnie Speeder aus Starship Troopers, der mit Eldar-Bitz und Green Stuff an den Stil der Armee angepasst wird.

Grundidee

Ein normales Eldar-Jetbike kam für den Runenpropheten nicht infrage. Das Modell sollte sich sichtbar vom Rest der Armee abheben, gleichzeitig aber eindeutig wie ein Eldar-Fahrzeug wirken. Der Skinnie Speeder bot dafür eine passende Grundform.

Materialien

  • Eldar-Jetbike der Speere des Khaine
  • Skinnie Speeder aus Starship Troopers
  • Runenleser
  • Runenspeer
  • Umhang der Schützenreiter des Imperiums
  • Plastikkleber und Sekundenkleber
  • Plastikkarton
  • Green Stuff
  • Vaseline als Trennmittel beim Abformen

Werkzeuge

  • Zange
  • Modellierwerkzeug
  • Bastelmesser

Umbau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Speeder-Grundkörper vorbereiten

Vom Träger des Skinnie Speeders werden überflüssige Halterungen, Fußrasten, Lenker und Streben entfernt. Auch das vordere untere Teil wird abgeschnitten, da die Fronthaube später deutlich höher sitzen soll.

Schritt 2 – Shurikenkatapulte montieren

Die Shurikenkatapulte werden mit Green Stuff und Sekundenkleber unter dem vorderen Träger befestigt. Damit ist die Standardbewaffnung des Jetbikes integriert.

Schritt 3 – Haube anpassen

Da die Haube höher montiert wird als beim ursprünglichen Speeder, passen die Kontaktflächen nicht mehr zusammen. Der Träger wird leicht mit Vaseline bestrichen und Green Stuff in die Haube gedrückt. So entsteht ein passender Abdruck für die spätere Montage.

Schritt 4 – Unterseite modellieren

Die Unterseite wird mit Green Stuff zu einer geschlossenen Form modelliert. Dabei werden die Shurikenkatapulte optisch in den Rumpf integriert.

Schritt 5 – Beine und Fußraum einsetzen

Die Beine eines Speere-des-Khaine-Fahrers werden auf den Sitz gesetzt. Vor den Füßen entsteht aus Plastikkarton ein kleiner Fußraum, der so zugeschnitten wird, dass die Haube später darüberpasst.

Schritt 6 – Haube verkleben und Luftgitter modellieren

Die Haube wird nun dauerhaft mit dem Träger verklebt. Der äußere Bereich des Fußraums wird mit Green Stuff zu einem Luftgitter modelliert.

In dieser Phase ähnelt die Silhouette bereits deutlich einem Eldar-Jetbike.

Schritt 7 – Oberkörper des Runenpropheten vorbereiten

Als Fahrer dient ein Runenleser mit Speer. Verwendet wird nur der Oberkörper; Beine und linker Arm werden entfernt. Für den Speer habe ich den Speer eines klassischen Runenpropheten verwendet.

Schritt 8 – Arme und Konsole anpassen

Der rechte Arm stammt von einem Speere-des-Khaine-Piloten und enthält die Bedienkonsole, die in das Cockpit integriert wird. Für die linke Hand wird die Hand mit Speer des Runenpropheten verwendet.

Der ursprüngliche Mantel am rechten Arm fällt noch gerade nach unten und passt damit nicht zur Fahrbewegung. Dieser Bereich wird später neu modelliert.

Schritt 9 – Mantel modellieren

Mit Green Stuff wird der Mantel so aufgebaut, dass er wirkt, als würde er vom Fahrtwind nach hinten geweht. Zusätzlich werden ein Seelenstein an einem Lederriemen und Teile des Gürtels neu modelliert. Das vorhandene Pistolenhalfter bleibt erhalten und wird teilweise vom Mantel überdeckt.

Schritt 10 – Mantel am Arm angleichen

Der ursprüngliche Mantel am rechten Arm wird entfernt und mit Green Stuff an den neu modellierten, wehenden Mantel angepasst.

Schritt 11 – Cockpit ausbessern

Offene Übergänge und Unebenheiten am Cockpit werden mit Green Stuff geschlossen und geglättet.

Schritt 12 – Umhang ergänzen

Der Umhang der Schützenreiter wird zugeschnitten und an den Runenpropheten angepasst. Am Saum entsteht mit Green Stuff eine kleine Borte, die später mit Runen verziert werden kann.

Schritt 13 – Kristalle modellieren

Auf Außenflügeln und Haube werden mit Green Stuff einige kleine Kristalle ergänzt, damit das Fahrzeug stärker dem Eldar-Stil entspricht.

Schritt 14 – Grundieren

Nach dem vollständigen Aushärten der Modelliermasse wird das Modell grundiert.

Schritt 15 – Bemalen

Zum Abschluss wird das Modell passend zur restlichen Armee bemalt.

Miniaturen fotografieren und Bilder bearbeiten

Diese Anleitung zeigt meinen ursprünglichen Aufbau zum Fotografieren von Miniaturen und die anschließende einfache Bildbearbeitung. Die damals verwendete Kameratechnik und die genannten Photoshop-Menüs sind inzwischen älter, der grundlegende Aufbau mit neutralem Hintergrund, Stativ und gleichmäßigem Licht funktioniert aber weiterhin.

Miniaturen fotografieren Schritt für Schritt

Schritt 1 – Hintergrund und Beleuchtung

Als Hintergrund verwende ich zwei miteinander verbundene Pappstücke, die mit weißem Papier beklebt sind. Die Miniatur wird davor aufgestellt und aus ungefähr 30 cm Entfernung mit einer Tischlampe mit Tageslicht-Leuchtmittel beleuchtet.

Schritt 2 – Kamera positionieren

Die Kamera wird ungefähr 20 cm vor dem Modell auf einem Stativ positioniert. Dadurch bleibt die Aufnahme ruhig und die Miniatur kann sauber fokussiert werden. In meinem damaligen Aufbau fotografierte ich ohne Blitz im Makromodus.

Schritt 3 – Bild zuschneiden

Das Foto wird anschließend so zugeschnitten, dass die Miniatur im Mittelpunkt steht und unnötiger Hintergrund entfernt wird.

Schritt 4 – Helligkeit und Farben korrigieren

In meinem damaligen Photoshop-Workflow habe ich nach dem Zuschneiden die automatische Tonwertkorrektur verwendet. In aktueller Bildbearbeitungssoftware entspricht dem eine automatische beziehungsweise manuelle Korrektur von Tonwerten, Helligkeit und Weißabgleich.

Damit ist das Bild für die Veröffentlichung vorbereitet.

Farben verdünnen

Mit der Zeit können Acrylfarben eindicken oder sich Pigmente am Boden des Fläschchens absetzen. Diese ältere Anleitung zeigt, wie ich Farben damals wieder verarbeitbar gemacht und besser durchmischt habe.

Acrylfarben verdünnen

Für leicht eingedickte Acrylfarben kann zunächst Wasser oder ein passender Acrylverdünner verwendet werden. Bei stärker eingetrockneten Farben habe ich früher auch Emsal Bodenpflege Glanz mit Orangenwachs eingesetzt. Dabei wurden Farbreste zerkleinert und im Farbtopf mit dem Mittel eingeweicht, bis sie sich wieder verarbeiten ließen.

Farben besser durchmischen

Setzen sich Pigmente am Boden ab, hilft gründliches Schütteln. Lösen sich die Ablagerungen nur schwer, können Mischkugeln im Farbfläschchen die Durchmischung unterstützen.

Mischkugeln verwenden

Je nach Fläschchengröße können mehrere geeignete Mischkugeln zur Farbe gegeben werden. Beim Schütteln helfen sie dabei, abgesetzte Pigmente wieder vom Boden zu lösen und gleichmäßiger in der Farbe zu verteilen.

Nasspalette

Eine Nasspalette verhindert, dass Acrylfarben auf der Palette zu schnell antrocknen. Besonders bei selbst gemischten Farbtönen ist das praktisch, weil die Farbe deutlich länger verarbeitbar bleibt.

Materialien

  • Plastikschale
  • Küchenrolle
  • Backpapier
  • Wasser

Nasspalette Schritt für Schritt

Schritt 1 – Schale vorbereiten

Eine flache Plastikschale in geeigneter Größe verwenden oder passend zuschneiden.

Schritt 2 – Küchenrolle einlegen

Etwa drei bis fünf Lagen Küchenrolle passend zuschneiden und in die Schale legen.

Schritt 3 – Wasser zugeben

Die Küchenrolle mit Wasser tränken. Sie soll vollständig feucht sein, ohne dass das Backpapier später auf einer tiefen Wasserschicht schwimmt.

Schritt 4 – Backpapier auflegen

Ein Stück Backpapier passend zuschneiden und glatt auf die feuchte Küchenrolle legen.

Damit ist die Nasspalette einsatzbereit. Abgedeckt bleiben Farben noch länger verwendbar; vor dem Weiterarbeiten sollte die Konsistenz der Farbe jeweils kurz geprüft werden.

Miniaturen entfärben

Diese Seite dokumentiert ältere Methoden, die ich zum Entfärben von Miniaturen ausprobiert beziehungsweise gesammelt habe. Produkte, Preise und Materialverträglichkeiten stammen aus dem damaligen Stand der Anleitung und können heute abweichen.

Wichtig: Lösemittel und Reiniger können Kunststoffe, Klebestellen und Details angreifen. Vor der Anwendung sollte deshalb immer an einem unauffälligen Teil getestet und die Sicherheitskennzeichnung des jeweiligen Produkts beachtet werden. Die folgenden Angaben sind als historische Erfahrungswerte zu verstehen, nicht als aktuelle Produktempfehlung.

Historischer Vergleich der Methoden

Mellerud PVC-Bodenreiniger

Dauerca. 1 Tag
Damals verwendet fürPlastik- und Zinnmodelle
Historischer Preisca. 15 € pro Liter
NachbearbeitungGeringe Farbreste abbürsten

Isopropanol

Dauerca. 1 Tag
Damals verwendet fürPlastik- und Zinnmodelle
Historischer Preisca. 10 € pro Liter
NachbearbeitungGeringe Farbreste abbürsten
HinweisHochentzündlich

Praxisbeispiel: Entfärben mit Isopropanol

Ein späterer Beitrag auf dem Blog dokumentiert die Anwendung von Isopropanol noch einmal ausführlicher. Dort wurde Isopropanol mit mindestens 91 % Konzentration verwendet. Die Miniaturen lagen vollständig bedeckt etwa zwei bis drei Tage im Alkohol, bevor die aufgeweichte Farbe mechanisch entfernt wurde.

Im damaligen Versuch kam dafür eine Kupferdrahtbürste zum Einsatz. Auch hier gilt der Hinweis vom Anfang der Seite: Vor allem bei Kunststoffmodellen sollte die Materialverträglichkeit zunächst an einer unauffälligen Stelle geprüft werden. Außerdem ist Isopropanol hochentzündlich; die Sicherheits- und Anwendungshinweise des verwendeten Produkts sind zu beachten.

Ablauf des damaligen Versuchs

  1. Vorbereitung: Die Miniaturen in einen ausreichend großen Behälter geben und vollständig mit Isopropanol bedecken.
  2. Einwirken lassen: Im dokumentierten Versuch blieben die Modelle etwa zwei bis drei Tage im Isopropanol.
  3. Farbe entfernen: Die Modelle mit Handschuhen entnehmen und die aufgeweichte Farbschicht vorsichtig abbürsten.
  4. Nachreinigung: Anschließend wurden die Miniaturen mit warmem Wasser abgespült und auf verbliebene Farbreste kontrolliert.

Bremsflüssigkeit

Dauerca. 1 Tag
Historisch getestet fürPlastik- und Zinnmodelle
Historischer Preisca. 5 € pro Liter
NachbearbeitungFarbe abbürsten
HinweisAufgrund der Umwelt- und Sicherheitsaspekte keine Empfehlung für die heutige Anwendung.

Aceton

Dauerwenige Minuten
Historisch verwendet fürnur Zinnmodelle
Historischer Preisab 5 € pro Liter
NachbearbeitungGeringe Farbreste abbürsten
HinweisStarkes Lösemittel; nicht für Kunststoffmodelle geeignet.

Molto Abbeizer

Dauerca. 1 Tag
Historisch verwendet fürnur Zinnmodelle
Historischer Preisab 12 € pro Liter
NachbearbeitungGeringe Farbreste abbürsten
HinweisProdukt- und Sicherheitshinweise beachten.

Spiritus

Dauer1–2 Stunden
Historisch verwendet fürPlastik- und Zinnmodelle
Historischer Preisab 1 €
NachbearbeitungFarbe abbürsten
HinweisEntzündlich und geruchsintensiv.

Waschbenzin

Dauerca. 1 Tag
Historisch verwendet fürPlastik- und Zinnmodelle
Historischer Preisab 2 €
NachbearbeitungFarbe abbürsten
HinweisEntzündlich und geruchsintensiv; Materialverträglichkeit vorher testen.

Weniger geeignete ältere Methoden

  • Nagellackentferner
  • Normales Benzin

Resinmodelle reinigen

Diese Anleitung beschreibt meine Vorgehensweise zum Reinigen älterer Resinmodelle, insbesondere von Forgeworld. Ziel ist es, Trennmittel- und Fettrückstände vor dem Grundieren und Bemalen zu entfernen.

Materialien

  • Ultraschallbad
  • handelsübliche Seife

Reinigung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Modell vorbereiten

Resinteile können aus der Herstellung noch Rückstände von Trennmitteln aufweisen. Diese sollten vor der Bemalung entfernt werden, damit Grundierung und Farbe zuverlässig haften.

Schritt 2 – Ultraschallbad

Dem Wasser im Ultraschallbad wird etwas Seife zugesetzt. Die Resinteile werden anschließend im Bad gereinigt, bis die Rückstände entfernt sind.

Schritt 3 – Trocknen und grundieren

Nach der Reinigung müssen die Teile vollständig trocknen. In der ursprünglichen Forgeworld-Anleitung wurde für Resin statt der damaligen GW-Sprühgrundierung eine Autolackgrundierung verwendet.

Victory at Sea – Kriegsmarine bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen einfachen Farbaufbau für Schiffe der deutschen Kriegsmarine in Victory at Sea – von der Grundfarbe über Trockenbürsten und Washes bis zur Gestaltung der Wasserbase.

Verwendete Farben

  • Vallejo 71.097 Grey Primer
  • Vallejo 71.114 US Blue Grey
  • Vallejo Model Color 70.918 Ivory
  • Vallejo Model Color 70.898 Dark Sea Blue
  • Citadel Abaddon Black
  • Citadel Vomit Brown
  • Citadel Badab Black
  • Citadel Devlan Mud
  • Vallejo Water Texture 26.204 Atlantic Blue
  • Scale Color Anthracite Gray SC-03
  • Scale Color Nacar SC-02

Werkzeuge und Materialien

  • 5/0-Pinsel
  • Trockenbürstpinsel
  • Airbrush

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Grundfarbe

Nach dem Grundieren wird das gesamte Schiff mit Grey Primer lackiert.

Schritt 2 – Rumpf trockenbürsten

Der Rumpf wird vorsichtig mit US Blue Grey trockengebürstet.

Schritt 3 – Helle Akzente

Von oben nach unten werden vorsichtig weitere Akzente mit Ivory trockengebürstet.

Schritt 4 – Decks bemalen

Die Holzbeplankung der Decks wird mit Bubonic Brown, Yellow Ochre beziehungsweise Vomit Brown bemalt und anschließend mit Devlan Mud gewasht.

Schritt 5 – Aufbauten schattieren

Die Aufbauten werden mit Badab Black gewasht. An den Seiten wird das Wash nur stark verdünnt und sparsam eingesetzt.

Schritt 6 – Wasserbase grundieren

Die Base wird mit Dark Sea Blue bemalt.

Schritt 7 – Wasserstruktur und Wellen

Danach wird Vallejo Water Texture aufgetragen. Mit dem Pinsel werden Bug- und Heckwelle geformt. Nach dem Trocknen werden die Wellen vorsichtig mit Ivory gebürstet; bei Bedarf kann anschließend noch einmal mit Dark Sea Blue oder einem blauen Wash nachgearbeitet werden.

Flugzeugträger

Das Flugdeck wird mit einer 1:1-Mischung aus Scale Color SC-02 Nacar und SC-03 Anthracite Gray bemalt.

Flames of War – US-Infanterie im Winter bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für US-Infanterie in Winterausrüstung bei Flames of War. Neben der Winteruniform sind auch die normalen Uniformteile, Ausrüstung, Gesichter und Abzeichen enthalten.

Verwendete Farben

  • Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown
  • Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
  • Vallejo Model Color 70.988 Khaki
  • US Field Drab
  • Vallejo Model Color 70.893 US Dark Green
  • Vallejo Model Color 70.886 Green Grey
  • Vallejo Model Color 70.995 German Grey
  • Vallejo Model Color 70.836 London Grey
  • Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
  • Vallejo Model Color 70.955 Flat Flesh
  • Vallejo Model Color 70.887 Brown Violet
  • Vallejo Model Color 70.930 Dark Blue
  • Vallejo Model Color 70.957 Flat Red
  • Vallejo Model Color 70.915 Deep Yellow
  • Vallejo Model Color 70.951 White
  • Vallejo Model Color 70.914 Green Ochre
  • Vallejo Model Color 70.856 Ochre Brown
  • AK AK751 Washable White Paint
  • Citadel Nuln Oil
  • Citadel Agrax Earthshade
  • Citadel Chaos Black Grundierung

Werkzeuge und Materialien

  • 2/0-Pinsel
  • Trockenbürstpinsel

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Baserand

Nach dem Grundieren wird der Rand der Base mit US Olive Drab bemalt. Diesen Farbton verwende ich einheitlich für meine US-Truppen.

Schritt 2 – Grundieren

Die Miniaturen werden vollständig mit Chaos Black grundiert.

Schritt 3 – Schuhe

Die schwarzen Schuhe erhalten Akzente mit German Grey und anschließend sehr sparsam mit London Grey.

Schritt 4 – Uniform

Mantel im Winter

Der Mantel wird vollständig mit US Field Drab bemalt.

Winterhose

Die Winterhose wird mit US Dark Green bemalt.

Jacke

Die Jacke erhält Khaki als Grundfarbe.

Normale Hose

Die normale Hose wird ebenfalls mit US Field Drab bemalt.

Schritt 5 – Helm

Der Helm wird mit Brown Violet bemalt und kann leicht mit Russian Uniform aufgehellt werden. Das Lederband erhält Flat Brown und anschließend einen Akzent mit Flat Earth.

Wintertarnung am Helm

Für einen winterlich getarnten Helm wird Washable White aufgetragen. Nach dem Trocknen kann die Farbe mit einem feuchten Pinsel stellenweise wieder abgenommen werden, sodass eine unregelmäßig abgenutzte Weißtarnung entsteht.

Schritt 6 – Taschen und Tragegeschirr

Taschen und Tragegeschirr werden mit Green Grey bemalt. Pistolenholster und Spatengriff erhalten Flat Brown und Highlights mit Flat Earth.

Schritt 7 – Wash

Mantel, Hose, Taschen und Tragegeschirr werden mit Nuln Oil intensiv gewasht, damit sich die Vertiefungen deutlich absetzen.

Schritt 8 – Highlights

  • Winterhose: kräftiges Highlight mit US Dark Green.
  • Wintermantel: erneut mit US Field Drab aufhellen.
  • Jacke: mit Khaki aufhellen.
  • Normale Hose: mit US Field Drab aufhellen und sparsam Green Grey ergänzen.
  • Taschen und Tragegeschirr: leicht mit Green Grey hervorheben.

Schritt 9 – Handschuhe

Winterhandschuhe werden mit London Grey bemalt und mit Medium Sea Grey akzentuiert.

Schritt 10 – Gesicht

Das Gesicht wird mit Flat Flesh bemalt, die Augenhöhlen bleiben zunächst dunkel. Danach folgt ein Wash mit Agrax Earthshade. Hervorstehende Gesichtspartien werden noch einmal mit Flat Flesh betont; in die Augen kommt jeweils ein sehr kleiner Punkt White.

Schritt 11 – Abzeichen

Das Abzeichen der Armoured Division auf dem linken Ärmel besteht aus drei kleinen Farbpunkten in Deep Yellow, Dark Blue und Flat Red. Dienstgradabzeichen werden mit German Grey dargestellt.

Munition

Die Hülse wird mit Green Ochre bemalt und mit Ochre Brown akzentuiert. Der Sprengkopf erhält US Olive Drab, der Zünder Medium Sea Grey.

Warhammer 40k – Stahllegion von Armageddon bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für die Stahllegion von Armageddon. Die Bemalung ist bewusst kompakt gehalten und konzentriert sich auf Mantel, Gummiteile, Leder, Metall und die markanten roten Details.

Verwendete Farben

  • Chaos Black – Grundierung
  • Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown – Mantel
  • Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth / 70.856 Ochre Brown – Mantel-Highlights
  • Vallejo Model Color 70.898 Dark Sea Blue – Gummiteile
  • Vallejo Model Color 70.918 Ivory – Highlights
  • 50/50 Vallejo Model Color 70.872 Chocolate Brown und 70.985 Hull Red – Leder
  • Vallejo Model Color 70.995 German Grey – Metall
  • Vallejo Model Color 70.836 London Grey / 70.870 Medium Sea Grey – Metall- und Ausrüstungsakzente
  • Vallejo Model Color 70.982 Cavalry Brown – rote Details
  • Scale Color SC-37 Antares Red / SC-39 Mars Orange – rote Akzente
  • Citadel Nuln Oil – Wash

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Grundieren

Die Miniatur wird vollständig mit Chaos Black grundiert.

Schritt 2 – Mantel

Der Mantel wird mit Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown bemalt. Anschließend werden die erhabenen Bereiche mit Flat Earth und Ochre Brown aufgehellt.

Schritt 3 – Hose und Gasmaske

Hose und Gasmaske werden mit Dark Sea Blue bemalt. Für die Highlights wird dem Grundton etwas Ivory beigemischt.

Schritt 4 – Leder

Schuhe, Handschuhe, Taschen und Messer erhalten eine 50/50-Mischung aus Chocolate Brown und Hull Red. Anschließend werden die Lederbereiche mit Nuln Oil gewasht.

Schritt 5 – Metall

Helm, Gewehr und weitere Metallteile werden mit German Grey bemalt. Die Kanten können mit London Grey und Medium Sea Grey aufgehellt werden.

Schritt 6 – Tragegeschirr und Brillenband

Tragegeschirr, Hintergrund des Abzeichens und Brillenband werden mit London Grey bemalt und mit Medium Sea Grey akzentuiert.

Schritt 7 – Abzeichen und Brille

Das Abzeichen der Stahllegion und die Brille werden mit Cavalry Brown vorgemalt. Darauf folgen Akzente mit Antares Red und Mars Orange.