Battlefront hat einen sehr guten Hobbyartikel zur Gestaltung von Infanterie- und Geschützbasen veröffentlicht.
Der Beitrag „Basing Your Troops“ zeigt Schritt für Schritt, wie die Figuren auf den Bases angeordnet und anschließend in eine passende Geländegestaltung eingebunden werden. Dabei geht es nicht um besonders aufwendige Schaustück-Bases, sondern um eine einfache und robuste Methode, die sich gut für komplette Armeen eignet.
Besonders hilfreich sind die zahlreichen Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten. Dadurch eignet sich der Artikel auch für Einsteiger, die ihre ersten Infanterie- oder Geschützteams für Flames of War gestalten möchten.
Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für sowjetische Panzer, den Mi-24 Hind und Infanterie in Team Yankee. Die Bereiche sind getrennt aufgebaut, damit sich die einzelnen Schritte auch unabhängig voneinander verwenden lassen.
Verwendete Farben und Materialien
Team Yankee Soviet Green
Vallejo Model Air 71.116 Cam. Grey Green
Vallejo Model Air 71.023 Hemp
Vallejo Model Color 70.988 Khaki
Vallejo Model Color 70.821 German Camouflage Beige WWII
Vallejo Panzer Aces 306 Worn Rubber
Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
Scale Color SC-08 Deep Blue, SC-07 Sky Blue, SC-06 Mediterranean Blue und SC-05 Arctic Blue
Vallejo Model Color 70.995 German Grey
Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
Vallejo Model Air 71.025 German Dark Yellow
Vallejo Model Color 70.823 Camouflage Green
Vallejo Model Color 70.872 Chocolate Brown
Vallejo Model Color 70.874 Tan Earth
Vallejo Mattlack 70.520
Black Wash, z. B. Citadel Nuln Oil
Bemalung Schritt für Schritt
Panzer
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Panzer wird mit Soviet Green grundiert und anschließend vollständig in diesem Farbton bemalt.
Schritt 2 – Flächen aufhellen
Die Flächen werden mit Model Air Cam. Grey Green 71.116 aufgehellt. Für eine zweite, hellere Stufe verwende ich eine 50/50-Mischung aus Cam. Grey Green und Hemp 71.023.
Schritt 3 – Trockenbürsten
Das Modell wird zunächst mit Khaki und anschließend vorsichtig mit German Camouflage Beige WWII trockengebürstet.
Schritt 4 – Laufrollen und Kanonenblende
Die Laufrollen werden mit Worn Rubber bemalt. Die Kanonenblende erhält Flat Earth.
Schritt 5 – Decals
Vor dem Aufbringen der Decals kommt Klarlack auf die jeweilige Stelle. Nach dem Trocknen werden die Decals aufgebracht und erneut versiegelt.
Schritt 6 – Sichtluken
Die Sichtluken werden von dunkel nach hell mit Deep Blue, Sky Blue, Mediterranean Blue und Arctic Blue aufgebaut.
Schritt 7 – Mattlack und Wash
Das Modell wird mit Mattlack versiegelt. Anschließend sorgt ein schwarzes Wash, zum Beispiel Nuln Oil, für mehr Tiefe in den Vertiefungen.
Schritt 8 – Abschließende Aufhellung
Flache, nach oben gerichtete Bereiche können mit Hemp per Airbrush noch einmal vorsichtig aufgehellt werden.
Schritt 9 – Räder
Die Räder werden mit German Grey bemalt und anschließend leicht mit Medium Sea Grey gebürstet.
Mi-24 Hind
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Hubschrauber wird mit German Dark Yellow 71.025 grundiert.
Schritt 2 – Tarnfarbe
Die Tarnflächen werden mit Camouflage Green 70.823 aufgetragen.
Infanterie
Schritt 1 – Taschen
Die Taschen werden mit Khaki bemalt und anschließend an den Kanten leicht aufgehellt.
Schritt 2 – Tragegeschirr
Für das Tragegeschirr verwende ich Beige Brown.
Basegestaltung
Der Rand der Base wird mit Flat Earth bemalt. Für die Bodenfläche verwende ich Chocolate Brown als Grundfarbe und bürste anschließend mit Tan Earth und wenig Khaki.
Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für Panzer, Hubschrauber und Infanterie der Bundeswehr in Team Yankee. Die Bereiche sind getrennt aufgebaut, damit sich die einzelnen Schritte auch gezielt für bestimmte Einheiten verwenden lassen.
Verwendete Farben und Materialien
Vallejo Model Color 70.924 Russian Uniform
AK799 NATO Black
Vallejo Panzer Aces 301 Light Rust
Vallejo Model Color 70.819 Iraqi Sand
Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer
Vallejo Model Color 70.995 German Grey
Vallejo Model Color 70.836 London Grey
Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown
Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
Vallejo Model Color 70.875 Beige Brown
Vallejo Model Color 70.887 Brown Violet
Scale Color SC-53 Cantabric Blue und SC-09 White Sands
Vallejo Model Color 70.887 US Olive Drab
Vallejo Model Color 70.869 Basalt Grey
Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
Vallejo Model Color 70.890 Reflective Green
Vallejo Model Color 70.955 Flat Flesh
Vallejo Model Color 70.886 Green Grey
Scale Color SC-63 Black Metal und SC-75 Sol Yellow
Black Wash, zum Beispiel Nuln Oil
AK Muddy Ground für die Bases
Bemalung Schritt für Schritt
Panzer
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Panzer wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.
Schritt 2 – Tarnmuster
Die schwarzen Tarnflächen werden mit NATO Black aufgetragen. Für die braunen Tarnbereiche verwende ich Panzer Aces Light Rust. Das Muster kann sich an Vorbildfotos orientieren.
Schritt 3 – Trockenbürsten
Das gesamte Fahrzeug wird leicht mit Iraqi Sand trockengebürstet, um Kanten und Details hervorzuheben.
Schritt 4 – Ketten
Die Ketten werden mit Track Primer grundiert.
Schritt 5 – Waffen
Waffen und dunkle Metallteile werden mit German Grey bemalt und mit London Grey akzentuiert.
Schritt 6 – Wash
Ein schwarzes Wash wird gezielt in Vertiefungen und um Details aufgetragen, um die Konturen zu verstärken.
Schritt 7 – Werkzeuge und Zubehör
Werkzeuge und Zubehör werden mit Flat Brown, Flat Earth und Beige Brown bemalt und aufgehellt.
Hubschrauber
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Hubschrauber wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.
Schritt 2 – Schwarze Bereiche und Rotoren
Rotoren und weitere schwarze Bereiche werden mit NATO Black bemalt. Metallische Details erhalten Black Metal, Markierungen an den Rotoren Sol Yellow.
Schritt 3 – Raketen
Die Raketen werden mit Brown Violet bemalt.
Schritt 4 – Scheiben
Die Scheiben werden mit Cantabric Blue bemalt und mit White Sands aufgehellt.
Infanterie
Schritt 1 – Grundfarbe
Die Infanterie wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.
Schritt 2 – Schuhe und Waffen
Schuhe und Waffen werden mit German Grey bemalt. Die Waffen erhalten Akzente mit Basalt Grey und Medium Sea Grey.
Schritt 3 – Tragegeschirr und Ausrüstung
Das Tragegeschirr wird mit US Olive Drab bemalt. Gasmasken und Schlafsäcke erhalten Reflective Green.
Schritt 4 – Gesichter und Abzeichen
Gesichter werden mit Flat Flesh bemalt. Rangabzeichen erhalten Medium Sea Grey.
Schritt 5 – Wash und Highlights
Die Figur wird mit Nuln Oil gewasht. Danach werden Helme mit US Olive Drab und die Uniform mit Russian Uniform beziehungsweise Green Grey erneut aufgehellt.
Basegestaltung
Für die Bases verwende ich AK Muddy Ground. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit Flat Earth trockengebürstet.
Mit Mullbinde und Modellbaustreu lassen sich einfache Tarnnetze für Fahrzeuge in Team Yankee herstellen. Die Methode ist schnell umgesetzt und lässt sich an unterschiedliche Fahrzeugformen anpassen.
Materialien
Mullbinden
Holzleim
Modellbaustreu in Holz- beziehungsweise Naturtönen
Tarnnetz Schritt für Schritt
Schritt 1 – Mullbinde auflegen
Die Mullbinde wird in kleine Stücke geschnitten und dort auf das Fahrzeug gelegt, wo später das Tarnnetz sitzen soll. Die Stücke können an Konturen und Ausrüstung angepasst werden.
Schritt 2 – Holzleim und Streu aufbringen
Die Mullbinde wird mit Holzleim bestrichen. Anschließend wird das Modellbaustreu aufgestreut und vorsichtig angedrückt. Nach dem Trocknen kann das Tarnnetz weiter bemalt oder an das Fahrzeug angepasst werden.
Aus Styrodur und einer alten CD lassen sich mit wenig Material auffällige Kristall-Geländestücke bauen.
Materialien
Styrodur
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Blau, Schwarz und Weiß
alte CD
scharfes Messer
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Base vorbereiten
Als Base dient eine alte CD.
Schritt 2 – Kristalle schneiden
Aus Styrodur werden mit einem scharfen Messer achteckige Kristallformen geschnitten und nach oben zugespitzt. Je drei bis vier Kristalle werden auf die CD geklebt.
Kristallrohlinge aus Styrodur.Die Kristalle auf der Base.
Schritt 3 – Base sanden
Die freie Fläche der CD wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.
Schritt 4 – Grundieren
Da Styrodur durch die Treibmittel vieler Sprühgrundierungen angegriffen werden kann, werden die Kristalle und die Base mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.
Schritt 5 – Kristalle bemalen
Die Kristalle werden zunächst blau bemalt. Durch schrittweises Aufhellen des Blaus mit Weiß entsteht ein Farbverlauf. Zum Abschluss werden Kristalle und Boden vorsichtig mit Weiß trockengebürstet.
Diese Sumpf-Geländestücke entstehen auf Holzbases mit Spachtelmasse, Strukturfarbe, Vegetation und Wassereffekt.
Materialien
Holzbases
Spachtelmasse
Grasklumpen
Acrylfarben
statisches Gras
Kork oder Moos
Leim
Sand
Steine
Wassereffekt
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Vegetation vorbereiten
Die Grasklumpen werden geteilt und auf die vorbereiteten Holzbases geklebt.
Schritt 2 – Gelände modellieren
Der restliche Bereich der Base wird mit Spachtelmasse modelliert. Dabei entsteht ein erhöhter Rand, der den späteren Wassereffekt auf der Base hält.
Schritt 3 – Strukturfarbe auftragen
Aus Leim, Acrylfarbe und Sand wird ungefähr im Verhältnis 1:1:1 eine Strukturfarbe gemischt. Für meine Bases verwende ich ein dunkles Braun, das stellenweise mit Grün aufgehellt wird.
Schritt 4 – Trockenbürsten
Die getrocknete Grundfarbe wird mit helleren Brauntönen trockengebürstet. Dadurch wird die Bodenstruktur deutlich hervorgehoben.
Schritt 5 – Vegetation und Steine ergänzen
Auf die trockene Landschaft werden statisches Gras, Moos, Korkstücke und einige Steine geklebt.
Erste Vegetation auf der Base.Gras, Moos und Steine ergänzen die Oberfläche.Vorbereitet für den Wassereffekt.
Schritt 6 – Wassereffekt einfüllen
Zum Schluss wird der vertiefte Bereich mit Wassereffekt gefüllt. Der Effekt kann je nach gewünschtem Gelände eingefärbt werden; für diese Bases habe ich ihn klar gelassen.
Für die variable Spielplatte brauchte ich Geländestücke, die Deckung geben. Dafür eignen sich einfache Häuserruinen und Mauerreste aus Styrodur.
Materialien
Styrodurplatten
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Terracotta, Honiggelb, Schwarz und Weiß
Sperrholzplatte
Holzspieße
scharfes Messer
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Base vorbereiten
Als Base verwende ich abgeschliffene Sperrholzplatten.
Schritt 2 – Mauergrundform bauen
Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodur geschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verbunden. Die Form wird dabei an die jeweilige Base angepasst.
Schritt 3 – Grobe Struktur einschneiden
Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur geschnitten.
Schritt 4 – Oberfläche verfeinern
Mit Modellierwerkzeug, Bleistift oder Fingern werden Vertiefungen und unregelmäßige Strukturen in das Styrodur gedrückt. Einzelne Ecken können herausgebrochen werden, damit die Mauer stärker verfallen wirkt.
Schritt 5 – Details ergänzen
Rund um die Mauer werden aus Styrodurresten zusätzliche Details ergänzt. Bei dieser Ruine habe ich Bodenplatten und herausgebrochene Steine hinzugefügt.
Schritt 6 – Boden sanden
Die freie Bodenfläche wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.
Schritt 7 – Boden bemalen
Der Boden wird mit Terracotta-Abtönfarbe bemalt, damit das Geländestück farblich zur Montana-Spielplatte passt.
Schritt 8 – Mauer bemalen
Zuerst werden die tiefen Fugen schwarz bemalt. Die übrigen Flächen erhalten eine 1:1-Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe, wobei die Fugen dunkel bleiben. Danach wird die Mauer mit einer helleren 3:1-Mischung aus Weiß und Schwarz trockengebürstet.
Schritt 9 – Boden trockenbürsten
Zum Schluss wird der Boden mit honiggelber Abtönfarbe trockengebürstet.
Diese Geländestücke sind für meine variable Spielplatte im Montana-Stil entstanden. Der Aufbau besteht aus einer Sperrholzbasis und geschichteten Styrodurstücken, die anschließend strukturiert und bemalt werden.
Materialien
Styrodurplatten
Holzleim und Pinsel
Sand
Acrylfarben in Terracotta und Honiggelb
Sperrholzplatte
Holzspieße
scharfes Messer
Heißdrahtschneider
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Bases zuschneiden
Aus der Sperrholzplatte werden Bases in der gewünschten Größe ausgeschnitten.
Schritt 2 – Erste Styrodurschicht aufkleben
Auf jede Base wird eine Styrodurplatte mit Holzleim geklebt. Überstehendes Material wird entlang der Base abgeschnitten.
Schritt 3 – Grundform schneiden
Die erste Lage Styrodur wird grob in Form geschnitten. Dafür eignet sich ein Heißdrahtschneider besonders gut; beim Arbeiten mit dem heißen Draht ist entsprechende Vorsicht nötig.
Schritt 4 – Höhe aufbauen
Styrodurwürfel werden auf einen Holzspieß gesteckt und mit Holzleim miteinander verklebt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
Schritt 5 – Felsform ausarbeiten
Das Styrodur wird in die endgültige Form geschnitten. Das geschichtete Aussehen entsteht durch eine wellenförmige Bewegung des Heißdrahtschneiders.
Schritt 6 – Sand aufbringen
Kanten und Base werden mit Holzleim bestrichen und anschließend mit Sand bestreut.
Schritt 7 – Grundfarbe
Nach dem Trocknen wird das gesamte Geländestück mit Terracotta-Abtönfarbe grundiert.
Schritt 8 – Trockenbürsten
Die vollständig getrockneten Geländestücke werden mit Honiggelb trockengebürstet. Dadurch werden die Kanten und die Felsstruktur deutlich hervorgehoben.
Für diese Geländestücke habe ich Terracotta und Honiggelb als Abtönfarben verwendet.
Ziel dieser Spielplatte war eine variable 180 × 120 cm große Spielfläche mit fest integrierten Höhenstufen. Die drei 120 × 60 cm großen Grundplatten können unterschiedlich angeordnet werden, sodass trotz der fest modellierten Hügel mehrere Spielfeldvarianten möglich sind.
Materialien
Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 40 mm stark
Styropor- oder Styrodurkleber
Holzleim und Pinsel
Sand
Acryl- beziehungsweise Abtönfarbe
Gewebeband
scharfes Messer
Gips oder Styroporspachtel
Bau Schritt für Schritt
Schritt 1 – Platten planen und zuschneiden
Für die Grundfläche werden drei Styrodurplatten so zugeschnitten, dass sie zusammen eine Spielfläche von 180 × 120 cm ergeben. Vor dem Schneiden habe ich die Lage der späteren Hügel zunächst auf Papier geplant und verschiedene Kombinationen der Platten ausprobiert. Anschließend werden die Konturen auf die Styrodurplatten übertragen.
Wichtig ist, die Anschlussstellen der Höhenzüge an den Plattenrändern so zu planen, dass die Platten auch in anderer Reihenfolge zusammenpassen. Die Markierungen sollten bis an die Seitenkanten übertragen werden, da sie nach dem Aufkleben der ersten Höhenstufe von oben nicht mehr sichtbar sind.
Schritt 2 – Höhenstufen anzeichnen
Ausgehend von den Randmarkierungen werden die Konturen der einzelnen Höhenstufen auf den Grundplatten angezeichnet.
Schritt 3 – Erste Höhenstufe ausschneiden
Aus den übrigen Styrodurplatten wird die erste Höhenstufe ausgeschnitten. Die Ränder bleiben zunächst noch gerade; die endgültige Fels- beziehungsweise Klippenstruktur entsteht erst später.
Schritt 4 – Platten probeweise zusammenstellen
Bevor die Höhenstufen aufgeklebt werden, werden alle Teile probeweise aufgelegt. So lassen sich die Übergänge zwischen den Platten prüfen und gegebenenfalls noch korrigieren. Die Styrodurteile lassen sich deutlich leichter bearbeiten, solange sie noch nicht fest mit der Grundplatte verbunden sind.
Auch die unterschiedlichen Kombinationen der Platten sollten jetzt noch einmal kontrolliert werden.
Die geplanten Anschlusspunkte erlauben mehrere unterschiedliche Spielfeldanordnungen.
Schritt 5 – Höhenstufen formen und verkleben
Die einzelnen Höhenstufen werden nun an den Außenkanten in Form geschnitten und anschließend mit Holzleim oder geeignetem Styrodurkleber auf die Grundplatten geklebt. An den Übergängen zu den Nachbarplatten sollte die Struktur möglichst gut zusammenpassen. Holzleim benötigt dabei ausreichend Trockenzeit.
Schritt 6 – Oberfläche strukturieren
Mit Gips oder Styroporspachtel können Übergänge geglättet und zusätzliche Strukturen aufgebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche mit Holzleim eingestrichen.
Schritt 7 – Sand aufbringen
Solange der Leim noch feucht ist, wird die gesamte Fläche mit Sand bestreut. Für eine eher feine Oberfläche habe ich normalen Vogelsand verwendet. Die Körnung entscheidet darüber, wie rau die fertige Platte wirkt.
Schritt 8 – Überschüssigen Sand entfernen
Nach dem vollständigen Trocknen von Leim und Sand wird überschüssiges Material vorsichtig abgekippt beziehungsweise abgeklopft.
Schritt 9 – Grundfarbe auftragen
Die gesamte Oberfläche wird mit Acryl- oder Abtönfarbe bemalt. Der Glanz auf den damaligen Bildern stammt von der noch feuchten Farbe.
Schritt 10 – Trockenbürsten
Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einer helleren Abtönfarbe trockengebürstet. Für diese Platte habe ich Terracotta als Grundfarbe und Honiggelb zum Aufhellen verwendet.
Mit passenden Geländestücken lassen sich die Höhenstufen anschließend weiter ausgestalten. Die dazugehörigen Felsstücke sind in der Anleitung Montanahügel bauen beschrieben.
Schritt 11 – Kanten verstärken
Zum Abschluss werden die empfindlichen Styrodurkanten mit Gewebeband verstärkt, damit sie beim Transport und Zusammenstellen der Platten weniger schnell beschädigt werden.