Battlefront hat einen sehr guten Hobbyartikel zur Gestaltung von Infanterie- und Geschützbasen veröffentlicht.
Der Beitrag „Basing Your Troops“ zeigt Schritt für Schritt, wie die Figuren auf den Bases angeordnet und anschließend in eine passende Geländegestaltung eingebunden werden. Dabei geht es nicht um besonders aufwendige Schaustück-Bases, sondern um eine einfache und robuste Methode, die sich gut für komplette Armeen eignet.
Besonders hilfreich sind die zahlreichen Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten. Dadurch eignet sich der Artikel auch für Einsteiger, die ihre ersten Infanterie- oder Geschützteams für Flames of War gestalten möchten.
Aus Styrodur schneidet man mit einem scharfen Messer achteckige Kristalle aus und spitze diese nach oben hin an. Je 3-4 der Kristalle klebt man auf die CD.
Kristall Rohlinge aus Styrodurauf der Base
3. Sanden
Rund um die Kristalle wird die CD normale gesandet.
4. Grundieren
Da Styrodur gegen die Treibgase in Grundiersprays nicht beständig ist, grundiert man die Rohlinge einfach mit schwarzer Abtönfarbe.
5. Bemalen
Mit blauer Abtönfarbe bemalt man die Kristalle. Durch aufhellen der blauen Farbe mit weißer Abtönfarbe kann man einen Farbverlauf auf den Kristallen erzeugen. Am Ende bürstet man die Kristalle und den Boden vorsichtig mit weißer Abtönfarbe.
1. Zuerst werden die Grasklumpen in der mitte geteilt und auf die vorgeschnittenen Holzbases geklebt.
2. Der Rest der Base wird mit der Spachtelmasse modeliert. Dabei wird ein Rand geformt indem sich später der Wassereffekt befindet. Dies ist nötig, damit der Wassereffekt beim Einfüllen nicht über den Rand hinausläuft.
3. Nun wird aus dem Leim, der Acrylfarbe und Sand eine Strukturfarbe gemischt (Verhältnis ca. 1:1:1). Diese wird auf die Spachtelmasse aufgetragen. Ich habe dabei ein dunkles Braun gewählt, welches an manchen Stellen noch mit einem grün aufgehellt wurde.
4. Die noch sehr eintönige Farbe wird mit helleren Brauntönen gebürstet, um dem ganzen eine Struktur zu geben.
5. Auf die getrocknete Landschaft klebt man nun noch etwas statisches Gras, Moose und ein paar Steine.
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6. Das Gelände kann nun mit dem Wassereffekt gefüllt werden. Der Wassereffekt sollte entsprechend eingefärbt sein (grün = Sumpf/Gift, braun = Moor, …). Ich habe keine Farbe hinzugesetzt und damit ein klares Wasser erhalten.
Acrylfarben (Terracotta, Honiggelb, Schwarz und Weiß)
Sperrholzplatte
Holzspieße
scharfe Messer
Ziel: Für die variable Spielplatte wird Gelände betötigt, welches Deckung gibt. Dafür sind ein paar Häuserruinen bzw. Mauerreste wunderbar geeignet.
1. Base
Als Base werden wieder ein paar abgeschliffene Sperrholzplatten benutzt.
2. Grundstein
Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodurplatten ausgeschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verklebt. Die Form muss natürlich auf die entsprechende Base passen.
3. Grobe Struktur
Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur gschnitten.
4. Feine Struktur
Mit einem Bastelwerkzeug/Bleistift/den Fingern drückt wird vorsichtig eine feine, abgenutzte Struktur in das Styrodur geformt. Es können auch gezielt Ecken herausgerissen werden, um die Mauer noch verfallener aussehen zu lassen.
4. feine Struktur4. feine Struktur
5. Details
Rund um die Mauer können nun mit Styrodurresten noch Details aufgebracht werden. Für meine Ruine habe ich ein paar Bodenplatten und herausgefallene Steine hinzugefügt.
6. Sanden
Der Boden wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand beklebt.
6. Sanden6. Sanden
7. Boden bemalen
Als Farbe für den Boden habe ich Terracotta Abtönfarbe aus dem Baumarkt gewählt, damit die Geländeteile auf zu meiner Montanaplatte passen.
8. Mauer bemalen
Die Mauer wird in drei Schritten bemalt. Zuerst werden die tieferen Ritze mit schwarzer Abtönfarbe bemalt.
Der Rest der Mauer wird mit einer 1:1 Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe bemalt. Dabei sollten die Ritzen schwarz bleiben.
Am Ende wird die gesamte Mauer mit einer 3:1 Mischung aus weißer und schwarzer Abtönfarbe trocken gebürstet.
9. Boden bürsten
Der Boden wird zum Schluß nochmal mit honiggelber Abtönfarbe gebürstet.
Ziel: Für die variable Spielplatte im Montana-Style werden noch zusätzliche Geländestücke benötigt.
Der Bau: 1. Zuerst schneidet man aus der Sperrholzplatte Bases in gewünschter Größe aus.
2. Auf die Bases klebt man mit Holzleim eine Platte Styrodor und schneidet das überstehende Material ab.
3. Die erste Lage Styrodor kann nun schon grob in Form geschnitten werden. Dazu ist am besten ein Heissdrahtschneider geeignet. Vorsicht mit dem Draht!!
grober Zuschnittgrober Zuschnitt
4. Auf Holzspiess steckt man nun Würfel aus Styrodor, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Die Würfel verklebt man wieder mit Holzleim.
5. Nun schneidet man das Styrodor in die gewünschte Form. Das geschichtete Aussehen habe ich dadurch erhalten, dass ich den Heissdrahtschneider in wellenform bewegt habe.
der erste Teil ist fertigZuschnitt des zweiten Teilfertiges Grundmodell
6. Nun streicht man die Kanten und die Base des Geländes mit Holzleim ein und bestreut es mit Sand.
7. Das fertig gesandete Gelände streicht man nun in der Grundfarbe. Ich habe dazu eine einfache Abtönfarbe aus dem Baumarkt in der Farbe terracotta genommen.
Bemalen des GeländestücksBemalen des Geländestücksim Grundton bemalte Geländestücke
8. Nach dem trocknen nun mit einer helleren Farbe trockenbürsten. Hierzu habe ich den Farbton honiggelb gewählt. FERTIG sind die neuen Geländestücke!
gebürstete Geländestückegebürstete Geländestücke
Und hier die beiden von mir genutzten Abtönfarben:
Ziel: Das Ziel ist es eine variable Spielplatte zu bauen, welche bereits vorgeformte Hügel aufweisst. Dazu haben wir uns erstmal einen Plan gemacht, wie die Hügel auf den Platten zu je 120cm x 60 cm angeordnet sein sollen. An gezeichneten Platten haben wir dann die verschiedenen Möglichkeiten zum Zusammenbau der Platten erarbeitet.
Der Bau: 1. Aus dem Baumarkt haben wir für dieses Vorhaben sechs 40mm starke Platten Styrodur gekauft. Drei Platten haben wir so zurecht geschnitten, dass sie eine 180cm x 120cm Spielfläche ergeben. Die Planung haben wir dann von den Zetteln auf die Platten übertragen.
Dabei sollte man darauf acht geben, dass man die Randmarkierungen so platziert, dass die Platten später auch variable zusammenstellbar bleiben. Malt man die Markierungen nur oben auf die Platten sieht man sie nicht mehr, sobald die erste Höhenstufe aufgeklebt ist.
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2. An die Randmarkierungen werden nun die Höhenstufen angezeichnet.
3. Nun schneiden wir aus den anderen Styrodorplatten die erste Höhenstufe aus. Die Ränder werden noch gerade gelassen und erst später in eine Klippenform umgeschnitten.
4. Die erste Platte hat ihre beiden Höhenstufen erhalten. Die Höhenstufen sollten noch nicht aufgeklebt werden, da es einfacher ist diese noch zu bearbeiten, solange sie nicht mit der Bodenplatte verbunden sind.
Die ersten beiden Platten sind hier probehalber zusammengeschoben.
Hier sieht man die vier möglichen Varianten das Spielfeld zusammen zu bauen.
5. Die einzelnen Höhenstufen müssen nun zurechtgeschnitten und aufgeklebt werden. Styrodur kann man mit Holzleim verkleben, wobei man aber eine ordentliche Trockenzeit einrechnen muss. Beim Zurechtschneiden sollte man darauf achten, dass die Gegenstücke auf den anderen Platten auch von der Struktur her passen.
6. Mit Gips oder Styroporspachtel (hält besser) kann man noch ein wenig Struktur auf die Platte bringen und dann mit Holzleim das ganze einpinseln.
7. Sand drauf, solange der Leim noch feucht ist. Hierbei nutze ich einfachen Vogelsand aus dem Supermarkt, da die Platte von der Struktur fein werden soll. Die Größe der Sandkörner entscheidet darüber, wie Rau die Platte später ist.
8. Sobald der Sand/Leim trocken ist, kann der überschüssige Sand angekippt werden.
9.Danach kann die Oberfläche mit Acryl Abdeckfarbe aus dem Baumarkt angepinselt werden. Der Glanz auf den Bildern kommt daher, dass die Farbe noch nicht trocken war, als ich die Bilder gemacht habe.
10. Mit einer helleren Abdeckfarbe noch trockenbürsten und die Oberfläche ist soweit fertig.
Und hier die beiden von mir genutzten Abtönfarben (terracotta und honiggelb):
Hier zwei Bilder der ersten beiden fertigen Teile der Platte mit den dazugehörigen Geländestücken. Wie diese gebaut wurden könnte ihr hier erfahren.
11. Den Rand stabilisiere ich noch mit Gewebeband, da Styrodur sehr druckanfällig ist.
ein Rückenmodul eines Antigravplattform-Bedieners Produktcode: 9947010407714
Sekundenkleber
Heftklammer
Magic Sculp
Vaseline
Werkzeug:
Zange
Modellierwerkzeug
Bastelmesser
Bohrer
Grundidee
Da mir die Khaindar der 4.Edition nicht wirklich gefallen, ich allerdings grundsätzlich den Exarchen der Schwarzen Khaindar mit einem Raketenwerfer spiele, fehlt mir ein passendes Modell in meiner Armee. Die Idee ist es einen Exarchen der 3.Edition mit einem Raketenwerfer auszustatten.
Anleitung
1. Die Shurikenkanone am Modell muss zuerst entfernt werden. Dazu knipst man einfach die Kanone mit einer Zange ab und feilt die Schnittstelle wieder gerade.
2. Den Zinnraketenwerfer der Waffenplattform schneidet man in drei Teile. Das Magazin wird abgetrennt, es wird später als Magazin in anderer Position wieder am Modell befestigt. Die Spitze und ein Stück des Waffenschafts werden als Aufsatz für das Modell benötigt. Alle Schnittstellen werden gefeilt.
3. In den Raketenwerfer und in das Waffenende am Exarchenmodell werden kleine Löcher mit dem Bohrer gebohrt, damit man die beiden Teile zusammenstiften kann. Man kann sie natürlich auch einfach nur kleben, was allerdings nicht so gut hält. Es muß darauf geachtet werden, dass die beiden Löcher zusammenpassen, wenn das Modell später zusammengebaut wird und die Waffe auch noch passend sitzt.
4. In eins der Löcher wird ein Stück der Heftklammer geklebt und auf Länge geschnittet. Die beiden Teile können nun mit Sekundenkleber zusammengeklebt werden.
5. Auf der hinteren Seite der Waffe wird ebenfalls ein Loch gebohrt und wiederrum mit einem Stück Heftklammer das Magazin angestiftet.
6. Das Rückenmodul des Exarchen muss mit einer Feile abgefeilt werden.
7. Das Rückemodul wird in der Mitte geteilt und der Sensorarm wird so gefeilt, dass der ehemalige Übergang zum zweiten Modul nicht mehr zu sehen ist.
8. In den Rücken des Exarchen und in das Rückmodul werden wiederum Löcher gebohrt und das Modul wird angestiftet.
9. Alle Spalten und Unebenheiten werden mit Magic Sculp bearbeitet.