Flames of War V3: Allgemeine Übersicht über die Bücher Atlantikwall und Overlord

Einleitung

Die beiden Erweiterungen Atlantikwall und Overlord für Flames of War V3 thematisieren die dramatischen Kämpfe in der Normandie von 1944. Während Atlantikwall sich auf die deutschen Verteidiger konzentriert, die versuchten, die alliierten Invasionstruppen zurückzudrängen, bietet Overlord umfassende Listen für die alliierten Streitkräfte, die die Befreiung Frankreichs durchführten. Beide Bücher bieten nicht nur detaillierte Armeelisten, sondern auch historische Szenarien, die eine realistische Nachstellung der Kämpfe von D-Day bis zur Befreiung von Paris ermöglichen.


Atlantikwall – Die deutsche Verteidigung von Frankreich

„Atlantikwall“ konzentriert sich auf die deutschen Verteidigungsbemühungen gegen die alliierten Landungen in der Normandie im Juni 1944. Es bietet eine breite Auswahl an Verteidigungseinheiten, von Infanteriekompanien, die in befestigten Stellungen entlang der Küste positioniert waren, bis hin zu den Panzerdivisionen, die schnelle Gegenangriffe führen sollten.

Inhaltliche Stärken:

  • Vielfältige Verteidigungslisten: Spieler können aus einer Vielzahl von deutschen Einheiten wählen, darunter reguläre Infanteriedivisionen, Fallschirmjäger und spezialisierte Panzerdivisionen. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Festungskompanien zu spielen, die mit Bunkern, Minenfeldern und schweren Geschützen ausgestattet sind, um die Alliierten zu stoppen.
  • Schwere Unterstützungseinheiten: Die Ergänzung von schweren Panzereinheiten wie der 503. Schwere Panzerabteilung oder der 101. Schwere XX-Panzerabteilung ermöglicht es den Spielern, massive Tiger-Panzer und andere schwere Fahrzeuge ins Feld zu führen, die der alliierten Panzerübermacht trotzen sollen.

Schwächen:

  • Hohe Punktkosten: Einige der mächtigsten Einheiten, wie schwere Panzerabteilungen und befestigte Kompanien, sind sehr teuer in Punkten, was bedeutet, dass die Armeen oft kleiner sind und weniger Flexibilität bieten.
  • Defensiver Spielstil: Da Atlantikwall stark auf Verteidigungsstellungen fokussiert ist, könnten Spieler, die einen aggressiveren, mobilen Spielstil bevorzugen, weniger Möglichkeiten haben.

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Overlord – Die alliierten Invasionstruppen

„Overlord“ stellt die alliierten Streitkräfte in den Mittelpunkt, die im Juni 1944 die Befreiung Europas einleiteten. Mit umfassenden Armeelisten für britische, amerikanische und kanadische Truppen bietet dieses Buch die Möglichkeit, die Invasion aus der Perspektive der Alliierten zu erleben – von den Landungen am D-Day bis hin zum Durchbruch durch die deutschen Linien in der Normandie.

Inhaltliche Stärken:

  • Breite Auswahl an alliierten Einheiten: Spieler haben die Wahl zwischen einer Vielzahl von Einheiten, darunter britische Fallschirmjäger, amerikanische Rangers und kanadische Infanterie. Jede Einheit bringt ihre eigenen Stärken und Schwächen mit, sodass die Spieler verschiedene Taktiken ausprobieren können.
  • Spezialisierte Einheiten und Fahrzeuge: Overlord bietet Zugriff auf spezialisierte alliierten Fahrzeuge wie die berühmten Sherman DD-Panzer oder die Crocodile-Flammenwerferpanzer, die den alliierten Truppen im Kampf gegen die deutschen Verteidigungsanlagen an den Stränden von großem Nutzen waren.

Schwächen:

  • Anfälligkeit gegenüber deutschen Panzern: Obwohl die alliierten Streitkräfte vielfältige und spezialisierte Einheiten haben, sind sie in offenen Schlachten oft den deutschen schweren Panzern unterlegen. Ohne ausreichende Panzerabwehrunterstützung können alliierten Truppen in Schwierigkeiten geraten.
  • Kostspielige Eliteeinheiten: Spezialisierte Einheiten wie die britischen Commandos oder amerikanischen Fallschirmjäger sind zwar sehr effektiv, aber ihre hohen Punktkosten können zu kleineren Armeen führen, was sie anfälliger für konzentrierte Angriffe macht.

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Historischer Kontext

Die Bücher Atlantikwall und Overlord widmen sich den entscheidenden Ereignissen der Normandie-Kampagne von Juni bis September 1944, die als Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg gilt. Im Mittelpunkt steht die großangelegte Invasion der Alliierten in Nordfrankreich, die den Beginn der Befreiung Westeuropas einleitete und das Ende des NS-Regimes in greifbare Nähe rückte.

D-Day und die deutsche Verteidigung Atlantikwall behandelt die Verteidigungsanstrengungen der deutschen Wehrmacht, die entlang der französischen Küste durch ein komplexes Netz aus Bunkern, Minenfeldern und Panzersperren die sogenannte „Festung Europa“ errichtete. Unter der Führung von Feldmarschall Erwin Rommel wurden die Verteidigungen entlang des Atlantikwalls verstärkt, um die alliierten Landungen zu verhindern. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, landeten die alliierten Streitkräfte an fünf Stränden der Normandie: Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword. Trotz der starken deutschen Verteidigung und heftiger Gegenwehr, besonders an den Stränden Omaha und Juno, konnten die Alliierten Fuß fassen und eine Invasionsbasis errichten.

Die deutschen Streitkräfte standen vor einer schwierigen Situation. Ihre schwer gepanzerten Divisionen, darunter die gefürchteten Tiger- und Panther-Panzer, wurden erst verzögert in die Kämpfe geschickt, was den Alliierten Zeit gab, ihre Positionen zu stärken. In Atlantikwall wird die Strategie der deutschen Verteidigung umfassend dargestellt, einschließlich der verzweifelten Versuche, mit Gegenangriffen wie bei Villers-Bocage und der Schlacht um Carentan die Alliierten zurück ins Meer zu treiben.

Der alliierte Vorstoß Overlord beschreibt die alliierten Bemühungen, nach der erfolgreichen Landung in der Normandie den Vormarsch ins französische Landesinnere zu beginnen. Die alliierten Streitkräfte, darunter die US-Armee, britische und kanadische Einheiten, standen vor der Herausforderung, das dichte und unübersichtliche Bocage-Gelände zu überwinden, das den deutschen Verteidigern einen erheblichen Vorteil bot. Trotz schwerer Verluste gelang es den Alliierten, ihre Brückenköpfe zu erweitern und befestigte Städte wie Caen und Saint-Lô zu erobern.

Ein entscheidender Moment dieser Phase war die Operation Cobra, die von den amerikanischen Streitkräften unter General Omar Bradley durchgeführt wurde. Diese Operation war darauf ausgelegt, den Durchbruch durch die deutschen Linien zu erzwingen und den Weg für einen schnellen Vorstoß durch die französische Landschaft zu öffnen. Mit der Unterstützung von Luftangriffen gelang es den Amerikanern, die deutschen Verteidigungslinien zu durchbrechen, was den Beginn des Zusammenbruchs der deutschen Positionen in der Normandie markierte.

Der deutsche Rückzug und die Befreiung Frankreichs Nach dem Durchbruch bei der Operation Cobra gerieten die deutschen Streitkräfte zunehmend in die Defensive. In der Schlacht um Falaise, einem weiteren bedeutenden Ereignis der Normandie-Kampagne, wurde ein großer Teil der deutschen Armee eingekesselt und zerstört. Dies ebnete den Weg für den schnellen alliierten Vormarsch in Richtung Paris, das am 25. August 1944 befreit wurde.

Die Ereignisse, die in den Büchern Atlantikwall und Overlord thematisiert werden, markieren den Beginn des Rückzugs der deutschen Wehrmacht aus Frankreich und den schrittweisen Zusammenbruch ihrer Verteidigung in Westeuropa. Für die Alliierten war die erfolgreiche Durchführung der Normandie-Kampagne der entscheidende Schritt auf dem Weg zur endgültigen Niederlage des Dritten Reiches.

Flames of War V3: Allgemeine Übersicht über die Bücher“Fortress Italy“ und „Road to Rome“

Einleitung

Die Bücher „Fortress Italy“ und „Road to Rome“ erweitern Flames of War um die packenden Kämpfe der Italien-Kampagne im Zweiten Weltkrieg. Während Fortress Italy die Verteidigung der Achsenmächte gegen die alliierten Landungen bei Salerno und Anzio sowie die Kämpfe um die Gustav- und Gotische Linie behandelt, liegt der Fokus von Road to Rome auf dem alliierten Vormarsch, der letztlich zur Befreiung Roms und Norditaliens führte. Beide Bücher bieten detaillierte Armeelisten und historische Szenarien, die es Spielern ermöglichen, die taktischen Herausforderungen dieser dramatischen Schlachten nachzustellen.

Fortress Italy

„Fortress Italy“ ist eine umfangreiche Erweiterung für Flames of War. Das Buch widmet sich den Schlachten in Italien von 1944 bis 1945 und stellt die Achsenmächte in den Mittelpunkt, insbesondere die deutschen und faschistischen italienischen Streitkräfte.

Inhaltliche Stärken:

  • Vielseitige Armeelisten: Das Buch bietet eine beeindruckende Auswahl an deutschen und italienischen Armeelisten, darunter die berühmte Fallschirmpanzerdivision Hermann Göring, die 26. Panzerdivision, sowie Gebirgsjäger- und Fallschirmjägereinheiten. Diese Truppen kämpfen in einer Vielzahl von Szenarien, von Verteidigungsoperationen bis hin zu Gegenangriffen gegen alliierte Landungen.
  • Detaillierte Szenarien: Die Kämpfe um Cassino, die Operationen an der Gustav- und Gotischen Linie sowie die Schlachten bei Anzio und Salerno werden in Fortress Italy detailliert dargestellt, was Spielern die Möglichkeit gibt, diese intensiven Kämpfe auf dem Spielfeld nachzustellen.
  • Fortifikationen und Verteidigungsstrategien: Ein weiterer Vorteil des Buches ist die detaillierte Behandlung von Festungen und Verteidigungsanlagen. Es ermöglicht Spielern, komplexe Verteidigungsstrategien mit Bunkern, Minenfeldern und Panzersperren zu simulieren, die den Alliierten das Vorrücken erschwerten.

Schwächen:

  • Mangelnde Flexibilität für Angriffe: Da sich das Buch stark auf Verteidigungsstellungen konzentriert, kann es für Spieler, die einen aggressiven Spielstil bevorzugen, etwas einschränkend wirken. Die Achsenmächte sind oft in einer defensiven Position, was den Spielstil beeinflusst.

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Road to Rome

Einleitung

„Road to Rome“ ist eine Erweiterung für das Tabletop-Spiel Flames of War, die sich auf die Alliierten-Streitkräfte konzentriert, die in den letzten Phasen der italienischen Kampagne kämpften. Das Buch deckt den Zeitraum von 1944 bis 1945 ab, als die Alliierten ihre Vorstöße in Richtung Rom und darüber hinaus führten. Es bietet detaillierte Armeelisten und historische Szenarien für britische, polnische, amerikanische und französische Streitkräfte, die an diesen entscheidenden Kämpfen beteiligt waren.

Stärken Inhaltliche Stärken:

  • Vielfältige Alliierten-Armeen Das Buch bietet eine breite Auswahl an alliierten Streitkräften, darunter britische, amerikanische, polnische und französische Einheiten. Dies gibt Spielern eine Vielzahl an Optionen, die es ihnen ermöglichen, verschiedene nationale Streitkräfte zu befehligen und dabei deren spezifische taktische Stärken und Schwächen zu nutzen. Die Alliierten-Armeen bieten eine gute Balance zwischen Infanterie, Panzer und Unterstützungseinheiten, die sich den besonderen Herausforderungen der italienischen Landschaft anpassen können.
  • Historische Genauigkeit „Road to Rome“ ist äußerst historisch genau und umfasst die bedeutendsten Kämpfe der italienischen Kampagne. Es bietet den Spielern die Möglichkeit, ikonische Schlachten wie den Kampf um Monte Cassino oder die Landungen bei Anzio nachzuspielen. Die Listen sind detailliert und geben die Struktur und Taktiken der Alliierten-Truppen dieser Zeit realistisch wieder.
  • Spezialisierte Einheiten Einige der herausragenden Einheiten in „Road to Rome“ sind spezialisierte Eliteformationen wie die Darby’s Rangers, die 504th Parachute Infantry Regiment oder die First Special Service Force (auch bekannt als „Devil’s Brigade“). Diese Einheiten sind hervorragend für schnelle, aggressive Angriffe geeignet und bieten Spielern die Möglichkeit, taktische Überfälle und Flankenangriffe durchzuführen.

Schwächen:

  • Eingeschränkte Panzeroptionen Einer der Schwachpunkte von „Road to Rome“ liegt in der begrenzten Vielfalt an Panzerformationen. Da die italienische Kampagne in einer bergigen und schwer zugänglichen Landschaft stattfand, waren Panzeroperationen oft eingeschränkt. Dies spiegelt sich in den Armeelisten wider, in denen Panzer oft eine unterstützende Rolle spielen und weniger die zentrale Angriffswaffe sind. Spieler, die aggressive Panzerformationen bevorzugen, könnten die Liste als zu Infanterie-lastig empfinden.
  • Hohe Punktkosten für Eliteeinheiten Ein weiterer Schwachpunkt der Armeelisten in „Road to Rome“ ist die hohe Punktkosten einiger der Eliteeinheiten, wie die amerikanischen Ranger und die britischen Fallschirmjäger. Diese hochspezialisierten Einheiten sind äußerst effektiv, aber ihre hohen Kosten schränken die Anzahl der verfügbaren Unterstützungseinheiten ein. Dies kann zu kleineren und weniger flexiblen Armeen führen, die anfälliger für feindliche Gegenangriffe sind.
  • Anfälligkeit der Infanterie in offenen Geländen Die italienische Kampagne war berüchtigt für ihre schwierigen Geländeverhältnisse, aber in den offenen Teilen der Karte kann Infanterie ohne ausreichende Deckung stark unterlegen sein. Die Listen in „Road to Rome“ sind zwar gut auf den Nahkampf und den Einsatz in schwierigem Gelände vorbereitet, aber ohne Panzerunterstützung sind Infanterieformationen in offeneren Schlachtfeldern verwundbar gegenüber Artillerie und Luftangriffen.

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Historischer Kontext

Der Beginn der Italien-Kampagne Nach der alliierten Invasion Siziliens im Sommer 1943 war die italienische Halbinsel der nächste logische Schritt der Alliierten, um in das von der Achse kontrollierte Europa einzudringen. Die Hoffnung war, die Deutschen durch die Eröffnung dieser neuen Front zu schwächen und den Druck auf die Westfront und die sowjetischen Truppen zu erhöhen. Im September 1943 landeten die Alliierten bei Salerno (Operation Avalanche) und Taranto (Operation Slapstick). Trotz der Kapitulation Italiens am 8. September 1943 verteidigten die deutschen Streitkräfte das Land weiterhin mit enormer Entschlossenheit.

Die deutsche Verteidigungslinien Italien war durch seine gebirgige Landschaft und engen Täler wie geschaffen für Verteidigungsoperationen. Die Deutschen, die sich nach dem italienischen Waffenstillstand mit der Achse reorganisierten, nutzten dies voll aus. Unter der Leitung von Generalfeldmarschall Albert Kesselring bauten sie eine Reihe gut verteidigter Linien auf, um den alliierten Vormarsch zu stoppen. Zu den berühmtesten Verteidigungslinien gehören die Gustav-Linie, die sich entlang des Flusses Garigliano bis nach Monte Cassino erstreckte, sowie die Gotische Linie weiter nördlich in den Apenninen. Diese Linien stellten für die Alliierten massive Hindernisse dar und führten zu einigen der härtesten Schlachten des gesamten Krieges.

Die Kämpfe um Monte Cassino Ein zentraler Abschnitt der Italien-Kampagne war die monatelange Schlacht um Monte Cassino, das als Schlüsselposition der Gustav-Linie galt. Zwischen Januar und Mai 1944 versuchten die Alliierten viermal, die deutschen Stellungen in und um das Kloster Monte Cassino zu durchbrechen. Die brutalen Kämpfe kosteten Tausende von Soldaten auf beiden Seiten das Leben und führten schließlich zur Zerstörung des historischen Klosters durch Bombenangriffe.

Die Alliierten Landungen bei Anzio Zeitgleich mit den Angriffen auf die Gustav-Linie landeten die Alliierten bei Anzio, etwa 50 Kilometer südlich von Rom, in einem Versuch, die Deutschen zu flankieren und die Verteidigungslinien zu umgehen. Diese Landung, bekannt als Operation Shingle, wurde jedoch von den deutschen Truppen schnell eingekesselt, und die Alliierten kämpften monatelang, um aus ihrem Brückenkopf auszubrechen.

Der Vormarsch nach Norden Nachdem Rom am 4. Juni 1944 gefallen war, setzten die Alliierten ihren Vormarsch nach Norden fort. Doch der Widerstand der Deutschen entlang der Gotischen Linie war erneut stark. Die harten Kämpfe in den zerklüfteten Apenninengebieten dauerten bis ins Frühjahr 1945 an, als die Alliierten schließlich die Verteidigung der Deutschen durchbrachen und Norditalien befreiten.

Flames of War V3: Allgemeine Übersicht über die Bücher „Red Bear“ und „Desperate Measures“

Einleitung

Die Erweiterungsbücher „Red Bear“ und „Desperate Measures“ für das Tabletop-Spiel Flames of War (3. Edition) ermöglichen Spielern, die letzten entscheidenden Jahre des Zweiten Weltkriegs auf der Ostfront zu erleben. Beide Bücher konzentrieren sich auf die sowjetischen Streitkräfte, die ab 1944 in groß angelegten Offensiven kämpften, um die Wehrmacht zurückzudrängen und das Dritte Reich zu besiegen. Diese Publikationen bieten historische Tiefe und detaillierte Armeelisten, die Spielern verschiedene taktische Möglichkeiten auf dem Schlachtfeld eröffnen.


Red Bear – Die sowjetischen Streitkräfte 1944-1945

„Red Bear“ deckt den Zeitraum von 1944 bis 1945 ab, als die Rote Armee große Offensiven durchführte, um die deutschen Streitkräfte aus Osteuropa zu vertreiben. Dieses Buch bietet eine breite Palette von sowjetischen Armeelisten, die es Spielern ermöglichen, die entscheidenden Schlachten der Ostfront nachzustellen, darunter die Operation Bagration und die Kämpfe um Polen, Ungarn und Rumänien.

Hauptmerkmale von Red Bear:

  • Vielfalt der Einheiten: Red Bear bietet eine Fülle von Armeelisten, die von massiven Infanterieformationen bis zu schweren Panzerregimentern reichen. Spieler können reguläre Strelkovy-Bataillone (Infanterie) oder die elitären Garde- und Schocktruppen aufstellen, die über verbesserte Ausrüstung und höhere Moral verfügen.
  • Schwere Panzer: Das Buch stellt auch die mächtigen IS-2-Panzer in den Vordergrund, die speziell zur Bekämpfung der deutschen schweren Panzer entwickelt wurden.
  • Unterstützungseinheiten: Artillerie, Raketenwerfer und Panzerjäger wie die SU-85 und SU-100 ergänzen die sowjetischen Streitkräfte und bieten Unterstützung für die Infanterie und Panzer.

Historischer Kontext: Red Bear spiegelt die militärische Überlegenheit der Roten Armee wider, die ab 1944 in die Offensive ging, um die Achsenmächte zu besiegen. Die Armee der Sowjetunion war nicht nur zahlenmäßig überlegen, sondern hatte auch gelernt, ihre Truppen effizient zu koordinieren und moderne Taktiken anzuwenden.

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Desperate Measures – Die Endkämpfe 1945

„Desperate Measures“ behandelt die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs, als die Sowjetunion kurz davor stand, die deutschen Streitkräfte endgültig zu zerschlagen. Das Buch konzentriert sich auf die Kämpfe an der Ostfront von Januar bis Mai 1945, als die Rote Armee tief in das deutsche Kernland vordrang und die Kämpfe um Städte wie Berlin und Wien tobten.

Hauptmerkmale von Desperate Measures:

  • Veteraneneinheiten: Desperate Measures hebt erfahrene, kampferprobte sowjetische Einheiten hervor, die durch jahrelange Kämpfe gestählt wurden. Heldenhafte Panzerbrigaden und mechanisierte Infanterie spielen eine zentrale Rolle in diesem Buch.
  • Flexibilität und Mobilität: Sowjetische Einheiten sind in Desperate Measures extrem mobil, mit einer starken Betonung auf mechanisierten und motorisierten Infanterieeinheiten sowie Panzerjägern.
  • Schwere Unterstützung: Die massive Artillerie- und Raketenmörser-Unterstützung (Katjuscha) ist in diesem Buch ein zentrales Element, das es den Sowjets ermöglicht, befestigte deutsche Stellungen schnell zu zerschlagen.

Historischer Kontext: Während der Kämpfe von 1945 nutzte die Sowjetunion ihre zahlenmäßige Überlegenheit und ihre verbesserte Ausrüstung, um die letzten deutschen Widerstandsnester zu zerschlagen. Die Liste in Desperate Measures spiegelt die letzte Phase des Krieges wider, in der die Rote Armee trotz hoher Verluste unaufhaltsam in Richtung Berlin vorrückte.

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Flames of War: Neues Armeeprojekt

Nach meiner ToDo Liste für das Jahr 2024 steht noch ein Armeeprojekt für Sovjets bei Flames of War an. Der Anfang macht dabei eine alte SBX02 Box Strelkovy Company mit 24 Bases.

Langfristig sollen noch deutlich mehr Infanterie und vor allem noch einige Panzer dazu kommen.

Geplantes Farbschema:

  • Grundierung: Vallejo Parched Grass
  • Uniform: mit Khaki bürsten
  • Tuchrollen und Rucksack: Grey Green
  • Hosen Command Team/Kommisar: Luftwaffen Uniform, Highlights Flat Blue
  • Schuhe: Black, Highlights German Grey
  • Helme: Reflective Green, Highlight Russian Uniform
  • Haut: Flat Flesh
  • Gewehre: Flat Brown, Hightlights Flat Earth
  • Metall German Grey, Highlight Basalt Grey
  • Geschütze: Grundfarbe Cam. Oliv Green, Highlight Refelctive Green, Bürsten Khaki
  • Abzeichen: Flat Red
  • Wash: Agrax Earthshade
  • Tuchrollen, Taschen und Rucksäcke: Highlights aus Green Grey

Team Yankee – Sowjets bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für sowjetische Panzer, den Mi-24 Hind und Infanterie in Team Yankee. Die Bereiche sind getrennt aufgebaut, damit sich die einzelnen Schritte auch unabhängig voneinander verwenden lassen.

Verwendete Farben und Materialien

  • Team Yankee Soviet Green
  • Vallejo Model Air 71.116 Cam. Grey Green
  • Vallejo Model Air 71.023 Hemp
  • Vallejo Model Color 70.988 Khaki
  • Vallejo Model Color 70.821 German Camouflage Beige WWII
  • Vallejo Panzer Aces 306 Worn Rubber
  • Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
  • Scale Color SC-08 Deep Blue, SC-07 Sky Blue, SC-06 Mediterranean Blue und SC-05 Arctic Blue
  • Vallejo Model Color 70.995 German Grey
  • Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
  • Vallejo Model Air 71.025 German Dark Yellow
  • Vallejo Model Color 70.823 Camouflage Green
  • Vallejo Model Color 70.872 Chocolate Brown
  • Vallejo Model Color 70.874 Tan Earth
  • Vallejo Mattlack 70.520
  • Black Wash, z. B. Citadel Nuln Oil

Bemalung Schritt für Schritt

Panzer

Schritt 1 – Grundfarbe

Der Panzer wird mit Soviet Green grundiert und anschließend vollständig in diesem Farbton bemalt.

Schritt 2 – Flächen aufhellen

Die Flächen werden mit Model Air Cam. Grey Green 71.116 aufgehellt. Für eine zweite, hellere Stufe verwende ich eine 50/50-Mischung aus Cam. Grey Green und Hemp 71.023.

Schritt 3 – Trockenbürsten

Das Modell wird zunächst mit Khaki und anschließend vorsichtig mit German Camouflage Beige WWII trockengebürstet.

Schritt 4 – Laufrollen und Kanonenblende

Die Laufrollen werden mit Worn Rubber bemalt. Die Kanonenblende erhält Flat Earth.

Schritt 5 – Decals

Vor dem Aufbringen der Decals kommt Klarlack auf die jeweilige Stelle. Nach dem Trocknen werden die Decals aufgebracht und erneut versiegelt.

Schritt 6 – Sichtluken

Die Sichtluken werden von dunkel nach hell mit Deep Blue, Sky Blue, Mediterranean Blue und Arctic Blue aufgebaut.

Schritt 7 – Mattlack und Wash

Das Modell wird mit Mattlack versiegelt. Anschließend sorgt ein schwarzes Wash, zum Beispiel Nuln Oil, für mehr Tiefe in den Vertiefungen.

Schritt 8 – Abschließende Aufhellung

Flache, nach oben gerichtete Bereiche können mit Hemp per Airbrush noch einmal vorsichtig aufgehellt werden.

Schritt 9 – Räder

Die Räder werden mit German Grey bemalt und anschließend leicht mit Medium Sea Grey gebürstet.

Mi-24 Hind

Schritt 1 – Grundfarbe

Der Hubschrauber wird mit German Dark Yellow 71.025 grundiert.

Schritt 2 – Tarnfarbe

Die Tarnflächen werden mit Camouflage Green 70.823 aufgetragen.

Infanterie

Schritt 1 – Taschen

Die Taschen werden mit Khaki bemalt und anschließend an den Kanten leicht aufgehellt.

Schritt 2 – Tragegeschirr

Für das Tragegeschirr verwende ich Beige Brown.

Basegestaltung

Der Rand der Base wird mit Flat Earth bemalt. Für die Bodenfläche verwende ich Chocolate Brown als Grundfarbe und bürste anschließend mit Tan Earth und wenig Khaki.

Team Yankee – West Germans / Bundeswehr bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für Panzer, Hubschrauber und Infanterie der Bundeswehr in Team Yankee. Die Bereiche sind getrennt aufgebaut, damit sich die einzelnen Schritte auch gezielt für bestimmte Einheiten verwenden lassen.

Verwendete Farben und Materialien

  • Vallejo Model Color 70.924 Russian Uniform
  • AK799 NATO Black
  • Vallejo Panzer Aces 301 Light Rust
  • Vallejo Model Color 70.819 Iraqi Sand
  • Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer
  • Vallejo Model Color 70.995 German Grey
  • Vallejo Model Color 70.836 London Grey
  • Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown
  • Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
  • Vallejo Model Color 70.875 Beige Brown
  • Vallejo Model Color 70.887 Brown Violet
  • Scale Color SC-53 Cantabric Blue und SC-09 White Sands
  • Vallejo Model Color 70.887 US Olive Drab
  • Vallejo Model Color 70.869 Basalt Grey
  • Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
  • Vallejo Model Color 70.890 Reflective Green
  • Vallejo Model Color 70.955 Flat Flesh
  • Vallejo Model Color 70.886 Green Grey
  • Scale Color SC-63 Black Metal und SC-75 Sol Yellow
  • Black Wash, zum Beispiel Nuln Oil
  • AK Muddy Ground für die Bases

Bemalung Schritt für Schritt

Panzer

Schritt 1 – Grundfarbe

Der Panzer wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.

Schritt 2 – Tarnmuster

Die schwarzen Tarnflächen werden mit NATO Black aufgetragen. Für die braunen Tarnbereiche verwende ich Panzer Aces Light Rust. Das Muster kann sich an Vorbildfotos orientieren.

Schritt 3 – Trockenbürsten

Das gesamte Fahrzeug wird leicht mit Iraqi Sand trockengebürstet, um Kanten und Details hervorzuheben.

Schritt 4 – Ketten

Die Ketten werden mit Track Primer grundiert.

Schritt 5 – Waffen

Waffen und dunkle Metallteile werden mit German Grey bemalt und mit London Grey akzentuiert.

Schritt 6 – Wash

Ein schwarzes Wash wird gezielt in Vertiefungen und um Details aufgetragen, um die Konturen zu verstärken.

Schritt 7 – Werkzeuge und Zubehör

Werkzeuge und Zubehör werden mit Flat Brown, Flat Earth und Beige Brown bemalt und aufgehellt.

Hubschrauber

Schritt 1 – Grundfarbe

Der Hubschrauber wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.

Schritt 2 – Schwarze Bereiche und Rotoren

Rotoren und weitere schwarze Bereiche werden mit NATO Black bemalt. Metallische Details erhalten Black Metal, Markierungen an den Rotoren Sol Yellow.

Schritt 3 – Raketen

Die Raketen werden mit Brown Violet bemalt.

Schritt 4 – Scheiben

Die Scheiben werden mit Cantabric Blue bemalt und mit White Sands aufgehellt.

Infanterie

Schritt 1 – Grundfarbe

Die Infanterie wird mit Russian Uniform 70.924 grundiert.

Schritt 2 – Schuhe und Waffen

Schuhe und Waffen werden mit German Grey bemalt. Die Waffen erhalten Akzente mit Basalt Grey und Medium Sea Grey.

Schritt 3 – Tragegeschirr und Ausrüstung

Das Tragegeschirr wird mit US Olive Drab bemalt. Gasmasken und Schlafsäcke erhalten Reflective Green.

Schritt 4 – Gesichter und Abzeichen

Gesichter werden mit Flat Flesh bemalt. Rangabzeichen erhalten Medium Sea Grey.

Schritt 5 – Wash und Highlights

Die Figur wird mit Nuln Oil gewasht. Danach werden Helme mit US Olive Drab und die Uniform mit Russian Uniform beziehungsweise Green Grey erneut aufgehellt.

Basegestaltung

Für die Bases verwende ich AK Muddy Ground. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit Flat Earth trockengebürstet.

Team Yankee – Tarnnetze

Mit Mullbinde und Modellbaustreu lassen sich einfache Tarnnetze für Fahrzeuge in Team Yankee herstellen. Die Methode ist schnell umgesetzt und lässt sich an unterschiedliche Fahrzeugformen anpassen.

Materialien

  • Mullbinden
  • Holzleim
  • Modellbaustreu in Holz- beziehungsweise Naturtönen

Tarnnetz Schritt für Schritt

Schritt 1 – Mullbinde auflegen

Die Mullbinde wird in kleine Stücke geschnitten und dort auf das Fahrzeug gelegt, wo später das Tarnnetz sitzen soll. Die Stücke können an Konturen und Ausrüstung angepasst werden.

Schritt 2 – Holzleim und Streu aufbringen

Die Mullbinde wird mit Holzleim bestrichen. Anschließend wird das Modellbaustreu aufgestreut und vorsichtig angedrückt. Nach dem Trocknen kann das Tarnnetz weiter bemalt oder an das Fahrzeug angepasst werden.

NAM: Brown Water Navy

Das nächste Projekt steht in den Startlöchern. Nachdem ich eine Air Cavalry und genügend Bodentruppen habe fehlen nur noch die ikonischen Schiffe der „Brown Water Navy“.

Der Begriff „Brown Water Navy“ bezieht sich auf den Einsatz von Fluss- und Küstenwasserfahrzeugen in den stark bepflanzten und schlammigen Gewässern Vietnams, im Gegensatz zur „Blue Water Navy“, die sich auf den Einsatz von Seestreitkräften auf hoher See bezieht.

Während des Vietnamkrieges spielten die Schiffe der Brown Water Navy eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Bodentruppen, der Sicherung von Wasserwegen und der Durchführung von Aufklärungs- und Patrouillenmissionen. Diese Schiffe wurden speziell für den Einsatz in flachen Gewässern entwickelt und umfassten verschiedene Typen, darunter Patrouillenboote, Flusskanonenboote, Landungsboote und Minensuchboote.

Eine der bekanntesten Schiffsklassen der Brown Water Navy war das Patrouillenboot PBR (Patrol Boat, River), das für Patrouillen- und Aufklärungseinsätze in den Flüssen und Kanälen des Mekong-Deltas konzipiert wurde. Diese Boote waren schnell, wendig und mit Maschinengewehren sowie Granatwerfern bewaffnet, um Feinde entlang der Ufer zu bekämpfen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Brown Water Navy waren die Flusskanonenboote der ASPB-Klasse (Assault Support Patrol Boat), die für den Schutz von Flusskonvois, die Feuerunterstützung für Bodentruppen und die Bekämpfung feindlicher Stellungen entlang der Ufer entwickelt wurden.

Zusätzlich zu den Patrouillen- und Kanonenbooten umfasste die Brown Water Navy auch Landungsboote, die für die Unterstützung von amphibischen Operationen und die Versorgung von Bodentruppen an den Küsten und Flussufern verwendet wurden, sowie Minensuchboote, die darauf abzielten, die Wasserwege von feindlichen Minen zu säubern.

Folgende Modelle will ich bauen und bemalen:

  • 4x ATC (Armoured Transport Carrier), davon wird einer Lazarettschiff
  • 5x Monitor, davon werden Zippo Monitore
  • 3x ASPB (Assault Support Patrol Boat)
  • 4x PBR (Patrol Boat River)

Flames of War: Rekonstruktion von alten Modellen

In den letzten Monaten habe ich ein paar bemalte Fahrzeuge gekauft mit dem Plan diese zu entfärben und neu zu bemalen. Für das Entfärben kam Isopropanol und eine weiche Messingdrahtbürste zum Einsatz. Die Modelle wurden teilweise über mehrere Woche in Isopropanol belassen, was den Modellen nicht geschadet hat. Nun steht das sortieren und finale Säubern an. Insgesamt sind derzeit mehr als 50 Fahrzeuge in der Bearbeitung:

  • 2 Jagdtiger
  • 2 Sturmtiger
  • 5 Tiger I
  • 1 Tiger II
  • 2 Elefanten
  • 3 Puma
  • 6 Panther A
  • 5 Halbketten Fahrzeuge
  • 1 Radpanzer
  • 8 Panzerwerfer
  • 1 Panzer III L/M
  • 5 StuG III
  • 2 Jagdpanther
  • 4 M10 Wolverine
  • 10 Sherman
  • 1 Priest
  • 2 Jeeps
  • 2 CWT Transporter