Rückblick 2023

Für das Jahr 2023 hatte ich im Bereich Tabletop eigentlich eine überschaubare Planung, welche ich aber leider auch nicht geschafft habe. Gründe dafür waren eine eigene LARP Convention die organisiert wurde und in Teilen auch die eigene Motivation für die Projekte. Geplant waren:

ToDo 2023:

  1. Abschluss Italien (Elefanten ✅, Tiger ✅, Grille ✅, ggf. Flak❌, ggf. Oberst Gosewisch ❌)
  2. NAM Airmobile und Riverrine (Helikopter ✅, Infanterie ✅, Schiffe ❌)
  3. FoW Finnen (Winter) 🔧
  4. Weihnachten feiern ✅

Da ich gezielt eigentlich immer besser arbeiten kann, erstelle ich mir für das Jahr 2024 auch eine Planung.

ToDo 2024:

  1. Landungsschiffe für Italien
  2. Finnen abschließen (Infanterie, PaK, Artillerie, Fahrzeuge)
  3. MESBG: Rohan
  4. TY: Fahrzeuge (T-64, T-80, BMP-3)
  5. NAM Riverrine nachholen
  6. Weihnachten feiern

Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde.

Kristalle bauen

Aus Styrodur und einer alten CD lassen sich mit wenig Material auffällige Kristall-Geländestücke bauen.

Materialien

  • Styrodur
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Blau, Schwarz und Weiß
  • alte CD
  • scharfes Messer

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Base vorbereiten

Als Base dient eine alte CD.

Schritt 2 – Kristalle schneiden

Aus Styrodur werden mit einem scharfen Messer achteckige Kristallformen geschnitten und nach oben zugespitzt. Je drei bis vier Kristalle werden auf die CD geklebt.

Schritt 3 – Base sanden

Die freie Fläche der CD wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.

Schritt 4 – Grundieren

Da Styrodur durch die Treibmittel vieler Sprühgrundierungen angegriffen werden kann, werden die Kristalle und die Base mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.

Schritt 5 – Kristalle bemalen

Die Kristalle werden zunächst blau bemalt. Durch schrittweises Aufhellen des Blaus mit Weiß entsteht ein Farbverlauf. Zum Abschluss werden Kristalle und Boden vorsichtig mit Weiß trockengebürstet.

Sümpfe bauen

Diese Sumpf-Geländestücke entstehen auf Holzbases mit Spachtelmasse, Strukturfarbe, Vegetation und Wassereffekt.

Materialien

  • Holzbases
  • Spachtelmasse
  • Grasklumpen
  • Acrylfarben
  • statisches Gras
  • Kork oder Moos
  • Leim
  • Sand
  • Steine
  • Wassereffekt

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Vegetation vorbereiten

Die Grasklumpen werden geteilt und auf die vorbereiteten Holzbases geklebt.

Schritt 2 – Gelände modellieren

Der restliche Bereich der Base wird mit Spachtelmasse modelliert. Dabei entsteht ein erhöhter Rand, der den späteren Wassereffekt auf der Base hält.

Schritt 3 – Strukturfarbe auftragen

Aus Leim, Acrylfarbe und Sand wird ungefähr im Verhältnis 1:1:1 eine Strukturfarbe gemischt. Für meine Bases verwende ich ein dunkles Braun, das stellenweise mit Grün aufgehellt wird.

Schritt 4 – Trockenbürsten

Die getrocknete Grundfarbe wird mit helleren Brauntönen trockengebürstet. Dadurch wird die Bodenstruktur deutlich hervorgehoben.

Schritt 5 – Vegetation und Steine ergänzen

Auf die trockene Landschaft werden statisches Gras, Moos, Korkstücke und einige Steine geklebt.

Schritt 6 – Wassereffekt einfüllen

Zum Schluss wird der vertiefte Bereich mit Wassereffekt gefüllt. Der Effekt kann je nach gewünschtem Gelände eingefärbt werden; für diese Bases habe ich ihn klar gelassen.

Ruinen bauen

Für die variable Spielplatte brauchte ich Geländestücke, die Deckung geben. Dafür eignen sich einfache Häuserruinen und Mauerreste aus Styrodur.

Materialien

  • Styrodurplatten
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Terracotta, Honiggelb, Schwarz und Weiß
  • Sperrholzplatte
  • Holzspieße
  • scharfes Messer

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Base vorbereiten

Als Base verwende ich abgeschliffene Sperrholzplatten.

Schritt 2 – Mauergrundform bauen

Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodur geschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verbunden. Die Form wird dabei an die jeweilige Base angepasst.

Schritt 3 – Grobe Struktur einschneiden

Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur geschnitten.

Schritt 4 – Oberfläche verfeinern

Mit Modellierwerkzeug, Bleistift oder Fingern werden Vertiefungen und unregelmäßige Strukturen in das Styrodur gedrückt. Einzelne Ecken können herausgebrochen werden, damit die Mauer stärker verfallen wirkt.

Schritt 5 – Details ergänzen

Rund um die Mauer werden aus Styrodurresten zusätzliche Details ergänzt. Bei dieser Ruine habe ich Bodenplatten und herausgebrochene Steine hinzugefügt.

Schritt 6 – Boden sanden

Die freie Bodenfläche wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.

Schritt 7 – Boden bemalen

Der Boden wird mit Terracotta-Abtönfarbe bemalt, damit das Geländestück farblich zur Montana-Spielplatte passt.

Schritt 8 – Mauer bemalen

Zuerst werden die tiefen Fugen schwarz bemalt. Die übrigen Flächen erhalten eine 1:1-Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe, wobei die Fugen dunkel bleiben. Danach wird die Mauer mit einer helleren 3:1-Mischung aus Weiß und Schwarz trockengebürstet.

Schritt 9 – Boden trockenbürsten

Zum Schluss wird der Boden mit honiggelber Abtönfarbe trockengebürstet.

Montanahügel bauen

Diese Geländestücke sind für meine variable Spielplatte im Montana-Stil entstanden. Der Aufbau besteht aus einer Sperrholzbasis und geschichteten Styrodurstücken, die anschließend strukturiert und bemalt werden.

Materialien

  • Styrodurplatten
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Terracotta und Honiggelb
  • Sperrholzplatte
  • Holzspieße
  • scharfes Messer
  • Heißdrahtschneider

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Bases zuschneiden

Aus der Sperrholzplatte werden Bases in der gewünschten Größe ausgeschnitten.

Schritt 2 – Erste Styrodurschicht aufkleben

Auf jede Base wird eine Styrodurplatte mit Holzleim geklebt. Überstehendes Material wird entlang der Base abgeschnitten.

Schritt 3 – Grundform schneiden

Die erste Lage Styrodur wird grob in Form geschnitten. Dafür eignet sich ein Heißdrahtschneider besonders gut; beim Arbeiten mit dem heißen Draht ist entsprechende Vorsicht nötig.

Schritt 4 – Höhe aufbauen

Styrodurwürfel werden auf einen Holzspieß gesteckt und mit Holzleim miteinander verklebt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.

Schritt 5 – Felsform ausarbeiten

Das Styrodur wird in die endgültige Form geschnitten. Das geschichtete Aussehen entsteht durch eine wellenförmige Bewegung des Heißdrahtschneiders.

Schritt 6 – Sand aufbringen

Kanten und Base werden mit Holzleim bestrichen und anschließend mit Sand bestreut.

Schritt 7 – Grundfarbe

Nach dem Trocknen wird das gesamte Geländestück mit Terracotta-Abtönfarbe grundiert.

Schritt 8 – Trockenbürsten

Die vollständig getrockneten Geländestücke werden mit Honiggelb trockengebürstet. Dadurch werden die Kanten und die Felsstruktur deutlich hervorgehoben.

Für diese Geländestücke habe ich Terracotta und Honiggelb als Abtönfarben verwendet.

Variable Spielplatte bauen

Ziel dieser Spielplatte war eine variable 180 × 120 cm große Spielfläche mit fest integrierten Höhenstufen. Die drei 120 × 60 cm großen Grundplatten können unterschiedlich angeordnet werden, sodass trotz der fest modellierten Hügel mehrere Spielfeldvarianten möglich sind.

Materialien

  • Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 40 mm stark
  • Styropor- oder Styrodurkleber
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acryl- beziehungsweise Abtönfarbe
  • Gewebeband
  • scharfes Messer
  • Gips oder Styroporspachtel

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Platten planen und zuschneiden

Für die Grundfläche werden drei Styrodurplatten so zugeschnitten, dass sie zusammen eine Spielfläche von 180 × 120 cm ergeben. Vor dem Schneiden habe ich die Lage der späteren Hügel zunächst auf Papier geplant und verschiedene Kombinationen der Platten ausprobiert. Anschließend werden die Konturen auf die Styrodurplatten übertragen.

Wichtig ist, die Anschlussstellen der Höhenzüge an den Plattenrändern so zu planen, dass die Platten auch in anderer Reihenfolge zusammenpassen. Die Markierungen sollten bis an die Seitenkanten übertragen werden, da sie nach dem Aufkleben der ersten Höhenstufe von oben nicht mehr sichtbar sind.

Schritt 2 – Höhenstufen anzeichnen

Ausgehend von den Randmarkierungen werden die Konturen der einzelnen Höhenstufen auf den Grundplatten angezeichnet.

Schritt 3 – Erste Höhenstufe ausschneiden

Aus den übrigen Styrodurplatten wird die erste Höhenstufe ausgeschnitten. Die Ränder bleiben zunächst noch gerade; die endgültige Fels- beziehungsweise Klippenstruktur entsteht erst später.

Schritt 4 – Platten probeweise zusammenstellen

Bevor die Höhenstufen aufgeklebt werden, werden alle Teile probeweise aufgelegt. So lassen sich die Übergänge zwischen den Platten prüfen und gegebenenfalls noch korrigieren. Die Styrodurteile lassen sich deutlich leichter bearbeiten, solange sie noch nicht fest mit der Grundplatte verbunden sind.

Auch die unterschiedlichen Kombinationen der Platten sollten jetzt noch einmal kontrolliert werden.

Die geplanten Anschlusspunkte erlauben mehrere unterschiedliche Spielfeldanordnungen.

Schritt 5 – Höhenstufen formen und verkleben

Die einzelnen Höhenstufen werden nun an den Außenkanten in Form geschnitten und anschließend mit Holzleim oder geeignetem Styrodurkleber auf die Grundplatten geklebt. An den Übergängen zu den Nachbarplatten sollte die Struktur möglichst gut zusammenpassen. Holzleim benötigt dabei ausreichend Trockenzeit.

Schritt 6 – Oberfläche strukturieren

Mit Gips oder Styroporspachtel können Übergänge geglättet und zusätzliche Strukturen aufgebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche mit Holzleim eingestrichen.

Schritt 7 – Sand aufbringen

Solange der Leim noch feucht ist, wird die gesamte Fläche mit Sand bestreut. Für eine eher feine Oberfläche habe ich normalen Vogelsand verwendet. Die Körnung entscheidet darüber, wie rau die fertige Platte wirkt.

Schritt 8 – Überschüssigen Sand entfernen

Nach dem vollständigen Trocknen von Leim und Sand wird überschüssiges Material vorsichtig abgekippt beziehungsweise abgeklopft.

Schritt 9 – Grundfarbe auftragen

Die gesamte Oberfläche wird mit Acryl- oder Abtönfarbe bemalt. Der Glanz auf den damaligen Bildern stammt von der noch feuchten Farbe.

Schritt 10 – Trockenbürsten

Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einer helleren Abtönfarbe trockengebürstet. Für diese Platte habe ich Terracotta als Grundfarbe und Honiggelb zum Aufhellen verwendet.

Mit passenden Geländestücken lassen sich die Höhenstufen anschließend weiter ausgestalten. Die dazugehörigen Felsstücke sind in der Anleitung Montanahügel bauen beschrieben.

Schritt 11 – Kanten verstärken

Zum Abschluss werden die empfindlichen Styrodurkanten mit Gewebeband verstärkt, damit sie beim Transport und Zusammenstellen der Platten weniger schnell beschädigt werden.

Einfache Spielplatte bauen

Diese einfache Spielplatte entsteht aus Styrodur, Holzleim, Sand und Acrylfarbe. Sie eignet sich als robuste Grundplatte, auf der später separates Gelände platziert werden kann.

Materialien

  • Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 30–40 mm stark
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarbe
  • Gewebeband

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Platten vorbereiten

Besitzen die Styrodurplatten Nut- oder Federkanten, werden diese an den äußeren Rändern entfernt. Wo zwei Platten direkt aneinanderstoßen sollen, können passende Verbindungskanten erhalten bleiben.

Schritt 2 – Holzleim auftragen

Die Oberfläche der Platte wird gleichmäßig mit Holzleim bestrichen.

Schritt 3 – Sand aufbringen

Solange der Leim feucht ist, wird die gesamte Oberfläche mit Sand bestreut.

Schritt 4 – Überschüssigen Sand entfernen

Nach kurzem Anziehen des Leims wird die Platte vorsichtig angehoben und überschüssiger Sand abgekippt.

Schritt 5 – Grundfarbe

Nach dem vollständigen Trocknen des Leims wird die Oberfläche mit Acrylfarbe bemalt. Zum Trocknen sollte die Platte flach liegen, damit sich weder Farbe noch lose Sandkörner verschieben.

Schritt 6 – Trockenbürsten

Die strukturierte Oberfläche wird mit einer helleren Farbe trockengebürstet. Dadurch treten Sandkörnung und Unebenheiten deutlicher hervor.

Schritt 7 – Ränder verstärken

Zum Abschluss werden die empfindlichen Plattenränder mit Gewebeband verstärkt.

Schwarze Khaindar Exarch mit Raketenwerfer

Dieser Umbau zeigt, wie ich einen Schwarzen Khaindar Exarchen der 3. Edition mit einem Eldar-Raketenwerfer ausgerüstet habe.

Grundidee

Da mir die Khaindar der 4. Edition nicht wirklich gefallen, ich den Exarchen aber normalerweise mit Raketenwerfer spiele, wollte ich ein passendes Modell auf Basis des Exarchen der 3. Edition bauen.

Materialien

  • Schwarzer Khaindar Exarch der 3. Edition
  • Eldar-Raketenwerfer aus Zinn
  • Rückenmodul eines Antigravplattform-Bedieners
  • Sekundenkleber
  • Heftklammer zum Stiften
  • Magic Sculp
  • Vaseline

Werkzeuge

  • Zange
  • Modellierwerkzeug
  • Bastelmesser
  • Bohrer

Umbau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Shurikenkanone entfernen

Die Shurikenkanone wird mit einer Zange abgetrennt. Anschließend wird die Schnittstelle sauber gefeilt.

Schritt 2 – Raketenwerfer zerlegen

Der Zinnraketenwerfer wird in drei Teile zerlegt. Das Magazin wird abgetrennt und später in einer anderen Position wieder angebracht. Benötigt werden außerdem die Spitze und ein Teil des Waffenschafts. Alle Schnittstellen werden sauber gefeilt.

Schritt 3 – Waffe stiften

In den Raketenwerfer und das Waffenende am Exarchen werden kleine Löcher gebohrt. Die Positionen müssen zueinander passen, damit die Waffe später gerade sitzt.

Schritt 4 – Raketenwerfer befestigen

Ein passendes Stück Heftklammer wird als Stift eingesetzt und auf Länge geschnitten. Anschließend werden die beiden Waffenteile mit Sekundenkleber verbunden.

Schritt 5 – Magazin anbringen

Auf der Rückseite der Waffe wird ebenfalls ein Loch gebohrt. Das Magazin wird mit einem weiteren Stück Heftklammer angestiftet und verklebt.

Schritt 6 – Rücken des Exarchen vorbereiten

Das vorhandene Rückenmodul wird mit einer Feile entfernt beziehungsweise geglättet.

Schritt 7 – Neues Rückenmodul anpassen

Das neue Rückenmodul wird in der Mitte geteilt. Der Sensorarm wird so gefeilt, dass der frühere Übergang zum zweiten Modul nicht mehr sichtbar ist.

Schritt 8 – Rückenmodul stiften

In Rücken und Modul werden passende Löcher gebohrt. Danach wird das Modul angestiftet und verklebt.

Schritt 9 – Übergänge modellieren

Zum Schluss werden Spalten und Unebenheiten mit Magic Sculp geschlossen und geglättet. Damit ist der Umbau abgeschlossen.

Runenprophet auf Jetbike

Bei diesem Umbau sollte ein Runenprophet auf einem deutlich individuelleren Jetbike entstehen. Als Basis dient ein Skinnie Speeder aus Starship Troopers, der mit Eldar-Bitz und Green Stuff an den Stil der Armee angepasst wird.

Grundidee

Ein normales Eldar-Jetbike kam für den Runenpropheten nicht infrage. Das Modell sollte sich sichtbar vom Rest der Armee abheben, gleichzeitig aber eindeutig wie ein Eldar-Fahrzeug wirken. Der Skinnie Speeder bot dafür eine passende Grundform.

Materialien

  • Eldar-Jetbike der Speere des Khaine
  • Skinnie Speeder aus Starship Troopers
  • Runenleser
  • Runenspeer
  • Umhang der Schützenreiter des Imperiums
  • Plastikkleber und Sekundenkleber
  • Plastikkarton
  • Green Stuff
  • Vaseline als Trennmittel beim Abformen

Werkzeuge

  • Zange
  • Modellierwerkzeug
  • Bastelmesser

Umbau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Speeder-Grundkörper vorbereiten

Vom Träger des Skinnie Speeders werden überflüssige Halterungen, Fußrasten, Lenker und Streben entfernt. Auch das vordere untere Teil wird abgeschnitten, da die Fronthaube später deutlich höher sitzen soll.

Schritt 2 – Shurikenkatapulte montieren

Die Shurikenkatapulte werden mit Green Stuff und Sekundenkleber unter dem vorderen Träger befestigt. Damit ist die Standardbewaffnung des Jetbikes integriert.

Schritt 3 – Haube anpassen

Da die Haube höher montiert wird als beim ursprünglichen Speeder, passen die Kontaktflächen nicht mehr zusammen. Der Träger wird leicht mit Vaseline bestrichen und Green Stuff in die Haube gedrückt. So entsteht ein passender Abdruck für die spätere Montage.

Schritt 4 – Unterseite modellieren

Die Unterseite wird mit Green Stuff zu einer geschlossenen Form modelliert. Dabei werden die Shurikenkatapulte optisch in den Rumpf integriert.

Schritt 5 – Beine und Fußraum einsetzen

Die Beine eines Speere-des-Khaine-Fahrers werden auf den Sitz gesetzt. Vor den Füßen entsteht aus Plastikkarton ein kleiner Fußraum, der so zugeschnitten wird, dass die Haube später darüberpasst.

Schritt 6 – Haube verkleben und Luftgitter modellieren

Die Haube wird nun dauerhaft mit dem Träger verklebt. Der äußere Bereich des Fußraums wird mit Green Stuff zu einem Luftgitter modelliert.

In dieser Phase ähnelt die Silhouette bereits deutlich einem Eldar-Jetbike.

Schritt 7 – Oberkörper des Runenpropheten vorbereiten

Als Fahrer dient ein Runenleser mit Speer. Verwendet wird nur der Oberkörper; Beine und linker Arm werden entfernt. Für den Speer habe ich den Speer eines klassischen Runenpropheten verwendet.

Schritt 8 – Arme und Konsole anpassen

Der rechte Arm stammt von einem Speere-des-Khaine-Piloten und enthält die Bedienkonsole, die in das Cockpit integriert wird. Für die linke Hand wird die Hand mit Speer des Runenpropheten verwendet.

Der ursprüngliche Mantel am rechten Arm fällt noch gerade nach unten und passt damit nicht zur Fahrbewegung. Dieser Bereich wird später neu modelliert.

Schritt 9 – Mantel modellieren

Mit Green Stuff wird der Mantel so aufgebaut, dass er wirkt, als würde er vom Fahrtwind nach hinten geweht. Zusätzlich werden ein Seelenstein an einem Lederriemen und Teile des Gürtels neu modelliert. Das vorhandene Pistolenhalfter bleibt erhalten und wird teilweise vom Mantel überdeckt.

Schritt 10 – Mantel am Arm angleichen

Der ursprüngliche Mantel am rechten Arm wird entfernt und mit Green Stuff an den neu modellierten, wehenden Mantel angepasst.

Schritt 11 – Cockpit ausbessern

Offene Übergänge und Unebenheiten am Cockpit werden mit Green Stuff geschlossen und geglättet.

Schritt 12 – Umhang ergänzen

Der Umhang der Schützenreiter wird zugeschnitten und an den Runenpropheten angepasst. Am Saum entsteht mit Green Stuff eine kleine Borte, die später mit Runen verziert werden kann.

Schritt 13 – Kristalle modellieren

Auf Außenflügeln und Haube werden mit Green Stuff einige kleine Kristalle ergänzt, damit das Fahrzeug stärker dem Eldar-Stil entspricht.

Schritt 14 – Grundieren

Nach dem vollständigen Aushärten der Modelliermasse wird das Modell grundiert.

Schritt 15 – Bemalen

Zum Abschluss wird das Modell passend zur restlichen Armee bemalt.