Flames of War: Die 4. und 8. Indische Division in Italien

Die 4. und 8. Indische Division vereinten Gurkhas, Punjabis, Sikhs und britische Infanterie. Nach Einsätzen in Nordafrika und im Nahen Osten kamen beide Verbände als erfahrene Gebirgs- und Fronttruppen nach Italien.

Soldaten der indischen Divisionen in Italien.

Die Verbände der britischen 8. Armee brachten Erfahrung aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit. Bild: Battlefront Miniatures.

Die 8. Indische Division an den Flüssen

Die 8. Indische Division traf im September 1943 ein und kämpfte beim Vormarsch entlang der Adriaküste. Innerhalb weniger Monate überquerte sie unter Feinddruck Biferno, Trigno, Sangro und Moro. Dadurch erwarb sie sich den Ruf als besonders erfahrene Einheit für Flussübergänge.

Die 4. Indische Division bei Cassino

Die 4. Indische Division kam im Januar 1944 nach Italien und bildete gemeinsam mit der 2. Neuseeländischen Division das New Zealand Corps. Fünf Wochen lang kämpfte sie am Cassino-Massiv gegen die 1. Fallschirmjägerdivision. Gurkhas drangen über Snakeshead Ridge bis unterhalb des Klosterbergs vor, hielten zeitweise Hangman’s Hill und mussten sich schließlich zu den eigenen Linien zurückkämpfen.

Einsatzraum der 4. Indischen Division bei Cassino.

Castle Hill, Snakeshead Ridge und Hangman’s Hill gehörten zu den besonders hart umkämpften Punkten. Bild: Battlefront Miniatures.

Rapido und der Durchbruch durch die Gustav-Linie

Für die letzte Cassino-Schlacht wurde die 8. Indische Division erneut zu einem Flussangriff herangezogen. Trotz schwerer Verluste gelang der Übergang über den Rapido und die Sicherung eines Brückenkopfes. Damit entstand die Lücke, durch die kanadische Verbände in die Gustav-Linie einbrechen konnten.

Rund 50.000 indische Soldaten kämpften in Italien; nahezu die Hälfte fiel aus. Sechs der zwanzig im Italienfeldzug verliehenen Victoria Crosses gingen an Angehörige der indischen Divisionen.

Auf dem Spieltisch

Indische Formationen verwenden die normalen britischen Regeln aus Liberation of Italy. Command Cards bilden Besonderheiten der 4. und 8. Division sowie der Gurkhas ab und ermöglichen passende Formations- und Einheitenvarianten.

Command Cards für die 4. und 8. Indische Division.

Die Karten passen britische Formationen an die indischen Verbände an. Bild: Battlefront Miniatures.

Sonderregeln für Gurkhas.

Gurkha-Karten greifen den Ruf der nepalesischen Soldaten als entschlossene Nahkämpfer auf. Bild: Battlefront Miniatures.

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4. und 8. Indische Division – Hintergrund

Offizieller historischer Hintergrund und Spielhinweise zu den indischen Divisionen.

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Quelle: 4th and 8th Indian Divisions.

Flames of War: Schlacht von Mokra – kostenloses Szenario

Das kostenlose Mokra-Szenario stellt die Kämpfe entlang der Bahnlinie hinter dem Dorf nach. Nachdem deutsche Angriffe das polnische 21. Ulanenregiment bis zu den Artilleriestellungen zurückgedrängt hatten, trafen polnische Kavallerie, Panzerabwehrkanonen und der Panzerzug Nr. 53 Śmiały auf die leichten Panzer der 4. Panzer-Division.

No Retreat mit historischem Zuschnitt

Grundlage ist die Mission No Retreat. Der Tisch wird jedoch längs zur Bahnlinie gedreht, sodass die polnischen Verteidiger eine breite Front halten müssen und der Panzerzug eine sinnvolle Rolle erhält. Beide Seiten verfügen über Reserven. Die deutschen Reserven stellen den Flankenstoß des 12. Schützenregiments über die Straße von Zawady dar.

Szenariokarte zur Schlacht von Mokra.

Die Bahnlinie prägt Aufstellung, Reservewege und die Bewegung des polnischen Panzerzuges. Bild: Battlefront Miniatures.

Verzögerte Reserven auf beiden Seiten

Die Reserven treffen frühestens ab Runde drei ein. Damit bildet das Szenario sowohl den deutschen Umgehungsversuch als auch die verspätete Ankunft von Śmiały ab. Aus einer bekannten Mission entsteht so eine asymmetrische Lage, in der beide Spieler ihre Verstärkungen einplanen müssen.

Die Streitkräfte

Die deutsche Seite setzt vor allem auf zahlreiche Panzer I und Panzer II, unterstützt von drei Panzer IV, Artillerie und leichten Spähwagen. In der Reserve folgen weitere leichte Panzer, motorisierte Infanterie und Motorräder. Polen beginnt mit abgesessener Kavallerie des 21. Ulanenregiments, Panzerabwehrkanonen und 75-mm-Artillerie. Der Panzerzug, berittene Kavallerie und TKS-Tanketten bilden die Reserve.

Die polnische Streitmacht des Szenarios.

Abgesessene Ulanen halten die Stellung, bis Panzerzug, Kavallerie und TKS-Tanketten eintreffen. Bild: Battlefront Miniatures.

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Schlacht von Mokra – Szenario

Vollständige Regeln, Aufstellung und Streitkräfte für das kostenlose Mokra-Szenario.

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Quelle: Cavalry Against Panzers – Battle of Mokra Scenario.

Flames of War: Der 7TP und Polens letzte Kämpfe 1939

Der polnische 7TP entstand aus dem britischen Vickers Mark E, wurde aber in mehreren entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Battlefront verbindet die Technikgeschichte des Panzers mit seinem Einsatz im September 1939 und dem Zusammenbruch der polnischen Verteidigung.

Vom Vickers Mark E zum polnischen 7TP.

Polnische Konstrukteure verbesserten unter anderem Bewaffnung, Lüftung und Antrieb. Bild: Battlefront Miniatures.

Dieselmotor, Gundlach-Periskop und 37-mm-Kanone

Polen beschaffte zunächst 38 Vickers Mark E und sicherte sich anschließend die Lizenzfertigung. Der 7TP erhielt einen Dieselmotor und das drehbare Gundlach-Periskop. Die doppeltürmige Ausführung mit Maschinengewehren erwies sich schnell als zu schwach; die eintürmige Variante trug eine 37-mm-Panzerabwehrkanone.

Ein 7TP überwindet schwieriges Gelände.

Der leichte Panzer war schlagkräftig, blieb aber langsam und nur dünn gepanzert. Bild: Battlefront Miniatures.

Im Gefecht konnte die 37-mm-Kanone auch deutsche Panzer IV gefährden. Gleichzeitig war der 7TP schon gegen leichte deutsche Panzer- und Infanteriewaffen verwundbar. Polnische Besatzungen reagierten mit verdeckten Feuerstellungen sowie kurzen Angriffen und Rückzügen.

7TP auf dem Marsch.

Knapp 150 Fahrzeuge beider Varianten standen zu Kriegsbeginn zur Verfügung. Bild: Battlefront Miniatures.

Bzura, Warschau und die letzten Kämpfe

Der Polenfeldzug im September 1939.

Die Karte zeigt die immer enger werdenden Operationsräume der polnischen Armeen. Bild: Battlefront Miniatures.

Nach dem Zusammenbruch der Grenzverteidigung sollte eine neue Linie hinter der Weichsel entstehen. Die Gegenoffensive an der Bzura band starke deutsche Kräfte und verschaffte Warschau zusätzliche Zeit, endete aber in einer Einschließung. Der sowjetische Einmarsch am 17. September machte den Aufbau einer neuen Ostfront unmöglich.

Polnische Infanterie im Kampf gegen deutsche Panzer.

Die Armeen versuchten, deutsche Vorstöße durch Gegenangriffe und örtliche Sperren zu verzögern. Bild: Battlefront Miniatures.

Polnische Kavallerie im Angriff.

Kavallerieverbände waren bewegliche Kampftruppen und keine Anachronismen aus einer vergangenen Epoche. Bild: Battlefront Miniatures.

Polnischer Gegenangriff.

Die letzten größeren Verbände kämpften bis Anfang Oktober weiter oder versuchten, nach Rumänien auszubrechen. Bild: Battlefront Miniatures.

Quellen: The 7TP: Poland’s Small but Fierce Defender und Poland’s Final Days.

Flames of War – Axis of Attack: Anzio & Cassino

Mit dem kostenlosen Kampagnenpaket für den Italienfeldzug lassen sich einzelne Flames of War-Partien zu einer fortlaufenden Geschichte verbinden. Battlefront bietet dafür zwei Varianten an: eine unkomplizierte Reihe miteinander verknüpfter Missionen sowie historische Axis-of-Attack-Kampagnen.

Linked Missions ohne großen Verwaltungsaufwand

Bei einer Linked-Mission-Kampagne bestimmt das Ergebnis einer Partie zusammen mit dem Mission Selector die nächste Mission. Die Armeen ziehen dadurch von Gefecht zu Gefecht, ohne dass eine umfangreiche Karte oder Buchhaltung nötig ist. Das Format eignet sich besonders für eine lockere Serie von Spielen zwischen zwei Spielern.

Axis of Attack verfolgt den Vormarsch entlang einer historischen Operationsachse.

Das Downloadpaket enthält Kampagnen für Anzio und Cassino sowie Regeln für Linked Missions. Bild: Battlefront Miniatures.

Historische Entscheidungen bei Axis of Attack

Axis of Attack greift reale Feldzüge auf und ergänzt die Missionsauswahl um Faktoren, mit denen auch die damaligen Befehlshaber umgehen mussten. Das Paket konzentriert sich auf Anzio und Cassino. Siege und Niederlagen beeinflussen den weiteren Verlauf, bis eine Seite das Kampagnenziel erreicht.

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Axis of Attack – Italien-Kampagnen

Regeln für Linked Missions sowie die Axis-of-Attack-Kampagnen Anzio und Cassino.

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Quelle: Italy Axis of Attack and Linked Mission Campaigns.

Flames of War – Schlacht von Mokra

Das kostenlose Mokra-Szenario stellt die Kämpfe entlang der Bahnlinie hinter dem Dorf nach. Nachdem deutsche Angriffe das polnische 21. Ulanenregiment bis zu den Artilleriestellungen zurückgedrängt hatten, trafen polnische Kavallerie, Panzerabwehrkanonen und der Panzerzug Nr. 53 Śmiały auf die leichten Panzer der 4. Panzer-Division.

No Retreat mit historischem Zuschnitt

Grundlage ist die Mission No Retreat. Der Tisch wird jedoch längs zur Bahnlinie gedreht, sodass die polnischen Verteidiger eine breite Front halten müssen und der Panzerzug eine sinnvolle Rolle erhält. Beide Seiten verfügen über Reserven. Die deutschen Reserven stellen den Flankenstoß des 12. Schützenregiments über die Straße von Zawady dar.

Szenariokarte zur Schlacht von Mokra.

Die Bahnlinie prägt Aufstellung, Reservewege und die Bewegung des polnischen Panzerzuges. Bild: Battlefront Miniatures.

Verzögerte Reserven auf beiden Seiten

Die Reserven treffen frühestens ab Runde drei ein. Damit bildet das Szenario sowohl den deutschen Umgehungsversuch als auch die verspätete Ankunft von Śmiały ab. Aus einer bekannten Mission entsteht so eine asymmetrische Lage, in der beide Spieler ihre Verstärkungen einplanen müssen.

Die Streitkräfte

Die deutsche Seite setzt vor allem auf zahlreiche Panzer I und Panzer II, unterstützt von drei Panzer IV, Artillerie und leichten Spähwagen. In der Reserve folgen weitere leichte Panzer, motorisierte Infanterie und Motorräder. Polen beginnt mit abgesessener Kavallerie des 21. Ulanenregiments, Panzerabwehrkanonen und 75-mm-Artillerie. Der Panzerzug, berittene Kavallerie und TKS-Tanketten bilden die Reserve.

Die polnische Streitmacht des Szenarios.

Abgesessene Ulanen halten die Stellung, bis Panzerzug, Kavallerie und TKS-Tanketten eintreffen. Bild: Battlefront Miniatures.

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Schlacht von Mokra – Szenario

Vollständige Regeln, Aufstellung und Streitkräfte für das kostenlose Mokra-Szenario.

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Quelle: Cavalry Against Panzers – Battle of Mokra Scenario.

Flames of War: Panzerzüge im Zweiten Weltkrieg

Panzerzüge waren im Zweiten Weltkrieg keine einheitliche Waffengattung. Je nach Land dienten sie als mobile Artillerie, Küstenschutz, Patrouillenfahrzeug oder Schutz gegen Partisanen. Battlefront fasst die unterschiedlichen Konzepte von Polen, Deutschland, den Westalliierten, Japan und der Sowjetunion zusammen.

Artilleriewagen eines polnischen Panzerzuges.

Polen verfügte 1939 über zehn planmäßig aufgestellte Panzerzüge. Bild: Battlefront Miniatures.

Polen: mobile Feuerkraft auf bekannten Bahnlinien

Polnische Züge griffen deutsche Verbände aus wechselnden Feuerstellungen an, unterstützten Rückzüge und sicherten wichtige Bahnverbindungen. Zu einem typischen Zug gehörten eine geschützte Lokomotive, Artilleriewagen, ein Sturmwagen mit Infanterie sowie ergänzende Flach- und Versorgungswagen.

Ein polnischer Panzerzug bei Mokra.

Die beweglichen Verbände konnten deutsche Vorstöße verzögern, waren aber vollständig an intakte Gleise gebunden. Bild: Battlefront Miniatures.

Deutschland: Frontunterstützung und Partisanenabwehr

Deutschland nahm das Konzept nach den Erfahrungen in Polen wieder auf. Neben improvisierten Zügen entstanden standardisierte Typen wie BP42 und BP44. Im Osten patrouillierten sie gefährdete Nachschublinien; später erhielten manche Wagen Panzer-IV-Türme und stärkere Flugabwehr.

Deutscher Panzerzug BP44.

Stärkere Panzerabwehr und Flugabwehr reagierten auf die veränderte Lage an der Ostfront. Bild: Battlefront Miniatures.

Küstenschutz, Besatzungsräume und sowjetische Masse

Großbritannien, Kanada und Italien nutzten Panzerzüge vor allem zum Küstenschutz. Japan setzte wenige improvisierte Züge in der Mandschurei und in China ein. Die Sowjetunion begann den Krieg mit der größten Flotte; nach hohen Verlusten entstanden neue Fahrzeuge mit stärkerer Panzerung und Türmen von T-34 oder KW-Panzern.

Japanischer Panzerzug Typ 94.

Japanische Züge dienten überwiegend der Sicherung besetzter Gebiete. Bild: Battlefront Miniatures.

Quelle: Armoured Trains of World War Two.

Fate of a Nation (2018) – Wissensdatenbank

Für Fate of a Nation gibt es mit der Ausgabe von 2018 vier spielbare Fraktionen mit unterschiedlichen Formationen, Einheiten und Ausrüstungsvarianten. Gleichzeitig deckt das Spiel sowohl den Sechstagekrieg 1967 als auch den Jom-Kippur-Krieg 1973 ab. Nicht jede im Spiel verfügbare Ausrüstung war jedoch in beiden Konflikten tatsächlich bei der jeweiligen Nation im Einsatz.

Genau daraus ist diese Wissensdatenbank entstanden. Sie soll Spielmaterial und historische Einordnung miteinander verbinden und schnell beantwortbar machen: Welche Fraktion kann welche Formationen und Einheiten einsetzen? Welche Ausrüstung gehört dazu? Und war dieses Fahrzeug oder Waffensystem 1967 beziehungsweise 1973 tatsächlich verfügbar?

Woher kommt die Wissensdatenbank?

Ausgangspunkt sind die nach Erscheinen der 2018er Ausgabe veröffentlichten Force Tables von Michael McSwiney auf Miniature Ordnance Review. Darin werden die Formationen und Ausrüstungsoptionen aus Fate of a Nation danach eingeordnet, ob sie im Sechstagekrieg 1967, im Jom-Kippur-Krieg 1973 oder in beiden Konflikten eingesetzt wurden.

Diese Tabellen wurden in eine strukturierte Excel-Datenbank übertragen. Ergänzend wurden Battlefront-Informationen und weitere historische Quellen verwendet. Die historischen Einsatzzeiträume werden getrennt von den eigentlichen Spieldaten geführt und mit einer eigenen Datenqualität gekennzeichnet.

Was ist das Ziel?

Die Datenbank ist vor allem für Recherche, Armeezusammenstellung und Szenariobau gedacht. Sie soll keine Battlefront-Regelbücher ersetzen, sondern eine zusätzliche Übersicht bieten.

  • Fraktionen und deren übergeordnete Formationen übersichtlich erfassen.
  • Tatsächlich auswählbare Platoons, Companies, Troops, Batteries und vergleichbare Einheiten getrennt auflisten.
  • Die zugehörige Hauptausrüstung mit der jeweiligen Fraktion verknüpfen.
  • Historisch zwischen dem Sechstagekrieg 1967 und dem Jom-Kippur-Krieg 1973 unterscheiden.
  • Ergänzende Einführungs- und Einsatzzeiträume der Ausrüstung erfassen.
  • Über ein Vergleichsjahr sichtbar machen, welche Systeme 1967 beziehungsweise 1973 historisch zur jeweiligen Nation passen.

Aktueller Umfang

Die aktuelle Arbeitsversion enthält die vier in Fate of a Nation 2018 behandelten Fraktionen:

  • Israel
  • Ägypten
  • Syrien
  • Jordanien

Erfasst werden die zugehörigen Formationen, auswählbaren Einheiten und deren Ausrüstung sowie die historische Zuordnung zu 1967 und 1973. Der Datenbestand soll mit weiteren Quellen schrittweise geprüft und ergänzt werden.

Aufbau der Excel-Datei

Die Datenbank ist bewusst in mehrere Ebenen getrennt. Die Grundstruktur lautet:

Fraktion → Formation → Einheit → Ausrüstung / Historie

BlattInhalt
ÜbersichtKennzahlen und Vergleichsjahr für die historische Einordnung
FraktionenIsrael, Ägypten, Syrien und Jordanien
Formationenübergeordnete Force-/Formation-Strukturen
Einheitenauswählbare Platoons, Companies, Troops, Batteries usw.
Ausrüstung & HistorieAusrüstungssysteme, historische Verfügbarkeit, Datenqualität und Hinweise
QuellenSpiel- und historische Quellen mit Verwendungszweck
LegendeStatusdefinitionen, Datenqualität und Vergleichsjahre

Das Vergleichsjahr

Ein zentraler Bestandteil ist das Vergleichsjahr. Für Fate of a Nation sind dabei vor allem 1967 und 1973 relevant. Wird das Jahr geändert, lässt sich erkennen, welche Ausrüstung für die jeweilige Nation zu diesem Zeitpunkt historisch passend ist.

Damit kann beispielsweise eine israelische oder ägyptische Streitmacht gezielt für den Sechstagekrieg zusammengestellt werden, ohne versehentlich Fahrzeuge oder Waffensysteme einzusetzen, die erst später verfügbar waren.

Was die Datenbank bewusst nicht ersetzt

Punktewerte, vollständige Unit-Card-Profile und Regeltexte bleiben den offiziellen Battlefront-Regeln vorbehalten. Die Wissensdatenbank ist keine Ersatzregelquelle und soll auch keine vollständigen Regelbücher abbilden.

Sie ist vielmehr eine Recherchehilfe: für historische Armeezusammenstellungen, zeitlich passende Szenarien und für die Frage, wie gut eine konkrete Fate of a Nation-Auswahl zum Sechstagekrieg 1967 oder zum Jom-Kippur-Krieg 1973 passt.

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Fate of a Nation – Wissendatenbank

Excel Liste mit realen Verfügbarkeitsinformationen zu Einheiten in Fate of a Nation.

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Hinweis zur Erstellung mit KI

Disclaimer: Diese Wissensdatenbank wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt, strukturiert und recherchiert. Die KI wurde insbesondere genutzt, um Spiel- und historische Informationen zusammenzuführen, Quellen zuzuordnen und die Daten in eine einheitliche Struktur zu bringen.

Trotz Quellenangaben und Plausibilitätsprüfung können Fehler, unvollständige Datensätze oder falsche Zuordnungen enthalten sein. Besonders historische Einsatzzeiträume und die genaue Zusammensetzung einzelner Streitkräfte können je nach Quelle unterschiedlich dokumentiert sein. Die Datenbank ist deshalb als Arbeits- und Recherchehilfe zu verstehen, nicht als wissenschaftlich oder militärhistorisch verbindliche Quelle.

Wer einen Fehler findet oder eine bessere Primärquelle kennt, darf sich gerne melden. Die Datenbank soll mit der Zeit weiter verbessert und ergänzt werden.

Flames of War: Die 2. Neuseeländische Division in Italien

Die 2. Neuseeländische Division ging mit den Erfahrungen aus Griechenland, Kreta und Nordafrika in den Italienfeldzug. Aus der 4. Infanteriebrigade entstand eine eigene Panzerbrigade, doch Gelände, Regen und zerstörte Verkehrswege machten in Italien erneut Infanterie und Artillerie zu den entscheidenden Kräften.

Veteranen der 2. Neuseeländischen Division.

Der Verband reorganisierte sich nach dem Wüstenkrieg für die Kämpfe in Italien. Bild: Battlefront Miniatures.

Sangro und Cassino

Ende November 1943 griffen die Neuseeländer zusammen mit der 8. Indischen Division am Sangro an. Aufgeweichte Straßen und reißende Flüsse verlangsamten den Vormarsch. Im Februar 1944 kehrte die Division bei Cassino an die Front zurück und bildete gemeinsam mit der 4. Indischen Division das New Zealand Corps.

Sherman der 4. Neuseeländischen Panzerbrigade.

Die eigene Panzerbrigade sollte der Division verlässliche gepanzerte Unterstützung geben. Bild: Battlefront Miniatures.

Der erste Angriff auf den Bahnhof wurde vom 28. Māori-Bataillon getragen. Die Infanterie erreichte ihr Ziel, konnte es ohne rechtzeitige Panzerunterstützung gegen deutsche Sturmgeschütze aber nicht halten. Auch der folgende Angriff durch die zerstörte Stadt blieb stecken, weil Trümmer den Verteidigern Deckung gaben und die Panzerbewegung einschränkten.

Das 28. Māori-Bataillon bei Cassino.

Das Bataillon hatte bereits in Griechenland, auf Kreta und in Nordafrika gekämpft. Bild: Battlefront Miniatures.

Von Operation Diadem bis zur Gotenstellung

Nach dem Durchbruch durch die Gustav-Linie folgte die Division dem deutschen Rückzug nach Norden. Sie räumte Straßensperren, erreichte Florenz und unterstützte kanadische Verbände an der Gotenstellung. Battlefront bildet die neuseeländischen Besonderheiten zusätzlich über Command Cards ab.

Neuseeländische Infanterie für Flames of War.

Die historischen Formationen lassen sich mit den britischen Regeln aus Liberation of Italy und passenden Command Cards darstellen. Bild: Battlefront Miniatures.

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2. Neuseeländische Division

Historischer Hintergrund zur 2. Neuseeländischen Division in Italien.

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Quelle: 2nd New Zealand Division.

Team Yankee – neue Wissensdatenbank zu Fraktionen, Einheiten und Ausrüstung

Aus einer zunächst recht einfachen Recherche zu den Fraktionen und Einheiten von Team Yankee ist inzwischen eine größere Wissensdatenbank geworden.

Die Excel-Datei verbindet die spielbaren Fraktionen, Formationen und Einheiten mit ihrer wichtigsten Ausrüstung und den realen historischen Nutzungszeiträumen. Über ein frei wählbares Vergleichsjahr lässt sich beispielsweise prüfen, welche Systeme 1985 tatsächlich schon oder noch bei der jeweiligen Nation im Einsatz waren.

Aktuell umfasst die Datenbank 22 Fraktionen, 124 Formationen, 475 auswählbare Einheiten und 428 historische Ausrüstungsdatensätze. Dazu kommen Quellen, Datenqualität und Kennzeichnungen für Prototypen, alliierte Unterstützung und andere Sonderfälle.

Eine eigene Seite mit Erklärung, Aufbau, Zielsetzung und Download ist vorbereitet:

Zur Team Yankee – Wissensdatenbank

Hinweis: Die Datenbank wurde mit Unterstützung von KI erstellt und recherchiert. Trotz Quellenangaben können Fehler oder unvollständige Zuordnungen enthalten sein. Sie ist als Recherchehilfe gedacht und ersetzt keine offiziellen Battlefront-Regeln oder historischen Primärquellen.