Flames of War: Ardennen Kampagne

Derzeit planen wir eine neue Kampagne rund um die letzte große Offensive der Wehrmacht – die Ardennen Offensive.
Daniel hat wieder die Aufgabe der Organisation übernommen – vielen Dank dafür – und sowohl die Regeln und die Karte vorbereitet. Die Kampagne wird den Zeitraum vom 23. bis zum 27.12.44 umfassen und jeweils 5 Spiele je Tag umfassen. Derzeit prüfen wir das System mit Testrunden.
Hier ein Ausschnitt der aktuellen Testrunde:

Flames of War: Ardennen Jahresabschlussspiel

Zum Jahresabschluss haben Björn und ich noch eine kleine Runde FoW im Schnee gespielt. Konkret nach den Büchern Ardennen Offensive und Battle of the Bulge. Dabei hat Björn erstmalig die Achse gespielt und eine Panzerkompanie gespielt. Ich habe mit einer US Panzerkompanie, basierend auf Shermans dagegengehalten. Als Schlachtfeld habe ich meine alte Winterplatte von vor ein paar Jahren ausgekramt und somit hatten wir ein stimmiges Szenario.

Björn hat gut mit den deutschen Panzern performed und mich in 5 Runden in einem Company-Moral-Check gebracht, wobei mein CiC schon vom Feld war und ich somit das Spiel verloren hatte. Dennoch war es ein tolles Spiel und ein gelungender Jahresabschluss.

16. Dezember – Heute vor 81 Jahren: Beginn der Kampagne „Wacht am Rhein“

Am Morgen des 16. Dezember 1944 begann die deutsche Großoffensive, die unter dem Decknamen „Wacht am Rhein“ vorbereitet worden war – heute besser bekannt als die Ardennenoffensive oder Battle of the Bulge. Vor 81 Jahren setzte die Wehrmacht zu einem letzten großen Schlag an der Westfront an, in der Hoffnung, die alliierten Streitkräfte entscheidend zu schwächen und den Kriegsverlauf noch einmal zu beeinflussen.

Die Offensive zielte darauf, die alliierten Linien in den schwer passierbaren, verschneiten Ardennen zu durchbrechen, die Front zu spalten und den wichtigen Hafen von Antwerpen zurückzuerobern. Schlechte Wetterbedingungen, dichter Nebel und Schneestürme sollten die alliierte Luftüberlegenheit neutralisieren – ein Risiko, das kurzfristig tatsächlich aufging.

Während deutsche Panzer- und Infanterieverbände am ersten Tag erhebliche Geländegewinne erzielten und mehrere US-Positionen überrumpelten, formierte sich der amerikanische Widerstand an entscheidenden Punkten. Besonders der hartnäckige Kampf um Bastogne wurde zum Symbol der zähen Verteidigung.

Doch trotz der frühen Erfolge kämpfte die Offensive von Anfang an gegen enorme logistische Probleme: kaum Treibstoff, unzureichende Nachversorgung und ein ambitionierter Operationsplan, der weit über die realen Kapazitäten hinausging. Als das Wetter sich besserte, griff die alliierte Luftwaffe ein – ein Wendepunkt, der das Schicksal des Unternehmens besiegelte.

Der 16. Dezember bleibt ein historisches Mahnmal für kühne Planung, verzweifelte Strategie und die Härten des Winterkrieges.

Die zeitlose historische Übersicht zur Offensive steht jetzt unter Ardennenoffensive 1944 – Wacht am Rhein.

Faktentafel

KategorieInformation
Beginn16. Dezember 1944
Dauerca. 6 Wochen (bis Januar 1945)
DecknameWacht am Rhein
Beteilige deutsche Truppenca. 400.000 Soldaten, ~1.400 Panzer/selbstfahrlafetten
Beteilige US-Truppenanfänglich ca. 80.000–100.000, später deutlich mehr
Ziel der DeutschenDurchbruch durch die Ardennen, Einnahme Antwerpens, Spaltung der Alliierten
ErgebnisScheitern der Offensive, hohe Verluste auf beiden Seiten
BedeutungLetzte große deutsche Offensive an der Westfront; erschöpfte die verbleibenden Reserven des Reichs

Flames of War: Peiper’s Charge-Szenario

Dappy und ich planen für 2026 das große Peiper’s Charge-Szenario zu spielen. Ich werde die alliierte Seite übernehmen und die Amerikaner führen. Da ich bisher nur wenige US-Miniaturen bemalt habe, wird das in den kommenden Monaten eine größere Mal-Offensive. Zur Vereinfachung lassen wir den Schneefaktor bei Platten und Modellen außen vor und arbeiten im klassischen Olive Drab/Grün – das beschleunigt Aufbau und Bemalung spürbar.

Benötigte US-Modelle

Infanterie & Teams

  • Rifle Platoons: 2 Züge
    • 1× Rifle Platoon (2 Squads, „CT“)
    • 1× Rifle Platoon (voll, „CV“)
  • Armored Rifle Platoon: 1× voll (Infanterie + Halbkettenerstz/Marker nach Bedarf)
  • Engineer Combat Platoons: 2× voll
    • je 4× Bazooka-Teams
  • Parachute Rifle Platoon (82nd Airborne): 2× voll
  • Roadblock Strongpoints: 2× (je 1 Operating Squad + 1 Weapons Section)

Gezogene Panzerabwehr

  • Towed Tank Destroyers: 1 Zug mit 4× M5 3-inch guns (+ Bedienungen & Zugfahrzeuge/Marker)

Panzer & Selbstfahrlafetten

  • Shermans gesamt: 16
    • 2× M4A3 (76mm)
    • 2× M4A3 (late 75mm)
    • 6× M4A1 (75mm) (Reserve, 2 Züge à 3)
    • 4× M4A1 (76mm late) (Reserve, 2 Züge à 2)
    • 2× M4 („Scrapyard“-Mix)
  • Tank Destroyers (SP) & Scouts
    • 3× M10 3″ GMC
    • 1× M36 90mm GMC
    • 1× M24 Chaffee

Luftunterstützung

  • P-47 Thunderbolt (Priority Air)

Übersicht der benötigten Modelle

Bilder aus dem Szenariobuch

Flames of War: Peiper’s Charge – Den Korridor zur Maas erzwingen

Kurz gesagt: Peiper’s Charge ist ein episches, dreiteiliges Flames‑of‑War‑Szenario zur Ardennenoffensive. Die Deutschen müssen in Kolonne entlang der Rollbahn durch drei Spieltische brechen – gegen Roadblocks, gesprengte Brücken, winterliches Gelände und immer stärkere US‑Gegenangriffe. Gewonnen hat die Achse nur, wenn am Ende mehrere Platoons Tisch 3 über die markierten Ausgänge verlassen.

Historischer Rahmen

Dezember 1944: Mit „Wacht am Rhein“ versucht die Wehrmacht, die Front zur Maas aufzubrechen. Speerspitze ist Kampfgruppe Peiper (1. SS‑Panzerdivision „LSSAH“), deren Marsch von Büllingen über Stavelot, Trois‑Ponts, Stoumont bis La Gleize führt. Straßensperren, Schneematsch, enge Täler und gesprengte Brücken prägen das Gefechtstempo – und genau das bildet dieses Szenario nach.

Was du brauchst

  • 3 aneinandergereihte Spieltische (ideal zusammen ca. 180×120 cm bis 240×120 cm; je nach Platz)
  • Wintergelände: Wälder, Hügel, Ortschaften, Rollbahn (Straße), mehrere Brücken bzw. Furten
  • Marker: Objectives, Fuel Dumps, Roadblocks, Brückensprengpunkte
  • Deutsche Streitmacht: Panzer (Pz IV, Panther, Tiger II), Panzergrenadiere, Fallschirmjäger, Flak (Wirbelwind), Infanteriegeschütze (z. B. Grille)
  • US‑Streitkräfte: Rifle/Armored Rifle, Combat Engineers, Towed Tank Destroyers, mehrere Sherman‑Platoons, 82nd Airborne in Reserve, ab Turn 3 Priority Air Support (P‑47)

Aufbau in 3 Tischen

Tisch 1 – Breakthrough

Erstes Durchbrechen der Roadblocks. Die Deutschen kommen in Attack Column auf die Platte; Fallschirmjäger sichern den Einstieg, Panzer und Grenadiere drücken nach.

Tisch 2 – The Bridges

Engstellen, Flussquerungen und das ewige Ringen um Brücken/Furten. Brückensprengungen können den Plan sofort kippen. Fuel Dumps beschleunigen den Vorstoß – einmalig, aber mächtig.

Tisch 3 – To the Meuse

Der Endspurt. Was bis hier überlebt hat, muss jetzt Tempo machen. Jede Verzögerung triggert US‑Reserven und Luftangriffe. Hier entscheidet sich, wie viele deutsche Züge das Spielfeld über die Ausgänge verlassen.

Sonderregeln in Kürze

  • Rollbahn: Die Straße ist schnell, abseits gilt Slow Going; Flüsse sind Impassable (außer markierten Furten/Brücken). Winterbedingungen erschweren Bewegung und Sicht.
  • Attack Column (DE): Zuführung in Kolonne; bis zu drei Züge pro Einstieg. Abgänge von Tisch 3 zählen nicht als zerstört.
  • Schedule to Keep!: Zeitdruck – werden Linien bis zu bestimmten Runden nicht erreicht, kommen zusätzliche US‑Reserven ins Spiel.
  • Bridge Demolition (US): Vorbereitete Brücken können gesprengt werden (Fahrzeuge/Geschütze: Impassable).
  • Fuel Dumps (DE): Einmalige Sofort‑Bewegung aller befreundeten Platoons in Reichweite – danach Marker entfernen.
  • Luftunterstützung: Ab Turn 3 P‑47 mit HVAR‑Option. Deckung, Rauch und Druck auf mehreren Brennpunkten helfen.

Siegbedingungen

Das Spiel endet auf einem Tisch, wenn dort keine US‑ oder deutschen Teams mehr stehen. Für den Gesamtsieg zählt die Zahl der deutschen Platoons, die Tisch 3 verlassen:

  • 3+ Platoons: Deutscher Stunning Victory
  • 2 / 1 Platoon(s): Deutscher Major / Minor Victory
  • 0: US‑Sieg – Vorstoß gestoppt

Taktik‑Notizen

  • Tempo schlägt Schonung: Halte die Zeitmarken ein, sonst ertrinkst du in US‑Reserven.
  • Straße = Leben: Schweres Gerät abseits der Rollbahn verliert entscheidende Züge.
  • Brückenmanagement: Pioniere und Towed TDs im Auge behalten; notfalls Umgehungen über Furten erzwingen.
  • Gegen die P‑47: Verteilte Schwerpunkte, Rauch und kurze Feuer‑/Bewegungszyklen mindern den Schaden.

ToDo

Dappy und ich haben uns vorgenommen, Peiper’s Charge im Jahr 2026 auf den Tisch zu bringen. Offen ist noch, wer welche Seite übernimmt – Achse oder USA –, aber allein die Vorbereitung mit Gelände, Roadblocks und Fuel Dumps wird schon Laune machen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Download

Hier gibt es das PDF Szenario zum Download.

Flames of War – US-Infanterie im Winter bemalen

Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für US-Infanterie in Winterausrüstung bei Flames of War. Neben der Winteruniform sind auch die normalen Uniformteile, Ausrüstung, Gesichter und Abzeichen enthalten.

Verwendete Farben

  • Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown
  • Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
  • Vallejo Model Color 70.988 Khaki
  • US Field Drab
  • Vallejo Model Color 70.893 US Dark Green
  • Vallejo Model Color 70.886 Green Grey
  • Vallejo Model Color 70.995 German Grey
  • Vallejo Model Color 70.836 London Grey
  • Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
  • Vallejo Model Color 70.955 Flat Flesh
  • Vallejo Model Color 70.887 Brown Violet
  • Vallejo Model Color 70.930 Dark Blue
  • Vallejo Model Color 70.957 Flat Red
  • Vallejo Model Color 70.915 Deep Yellow
  • Vallejo Model Color 70.951 White
  • Vallejo Model Color 70.914 Green Ochre
  • Vallejo Model Color 70.856 Ochre Brown
  • AK AK751 Washable White Paint
  • Citadel Nuln Oil
  • Citadel Agrax Earthshade
  • Citadel Chaos Black Grundierung

Werkzeuge und Materialien

  • 2/0-Pinsel
  • Trockenbürstpinsel

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Baserand

Nach dem Grundieren wird der Rand der Base mit US Olive Drab bemalt. Diesen Farbton verwende ich einheitlich für meine US-Truppen.

Schritt 2 – Grundieren

Die Miniaturen werden vollständig mit Chaos Black grundiert.

Schritt 3 – Schuhe

Die schwarzen Schuhe erhalten Akzente mit German Grey und anschließend sehr sparsam mit London Grey.

Schritt 4 – Uniform

Mantel im Winter

Der Mantel wird vollständig mit US Field Drab bemalt.

Winterhose

Die Winterhose wird mit US Dark Green bemalt.

Jacke

Die Jacke erhält Khaki als Grundfarbe.

Normale Hose

Die normale Hose wird ebenfalls mit US Field Drab bemalt.

Schritt 5 – Helm

Der Helm wird mit Brown Violet bemalt und kann leicht mit Russian Uniform aufgehellt werden. Das Lederband erhält Flat Brown und anschließend einen Akzent mit Flat Earth.

Wintertarnung am Helm

Für einen winterlich getarnten Helm wird Washable White aufgetragen. Nach dem Trocknen kann die Farbe mit einem feuchten Pinsel stellenweise wieder abgenommen werden, sodass eine unregelmäßig abgenutzte Weißtarnung entsteht.

Schritt 6 – Taschen und Tragegeschirr

Taschen und Tragegeschirr werden mit Green Grey bemalt. Pistolenholster und Spatengriff erhalten Flat Brown und Highlights mit Flat Earth.

Schritt 7 – Wash

Mantel, Hose, Taschen und Tragegeschirr werden mit Nuln Oil intensiv gewasht, damit sich die Vertiefungen deutlich absetzen.

Schritt 8 – Highlights

  • Winterhose: kräftiges Highlight mit US Dark Green.
  • Wintermantel: erneut mit US Field Drab aufhellen.
  • Jacke: mit Khaki aufhellen.
  • Normale Hose: mit US Field Drab aufhellen und sparsam Green Grey ergänzen.
  • Taschen und Tragegeschirr: leicht mit Green Grey hervorheben.

Schritt 9 – Handschuhe

Winterhandschuhe werden mit London Grey bemalt und mit Medium Sea Grey akzentuiert.

Schritt 10 – Gesicht

Das Gesicht wird mit Flat Flesh bemalt, die Augenhöhlen bleiben zunächst dunkel. Danach folgt ein Wash mit Agrax Earthshade. Hervorstehende Gesichtspartien werden noch einmal mit Flat Flesh betont; in die Augen kommt jeweils ein sehr kleiner Punkt White.

Schritt 11 – Abzeichen

Das Abzeichen der Armoured Division auf dem linken Ärmel besteht aus drei kleinen Farbpunkten in Deep Yellow, Dark Blue und Flat Red. Dienstgradabzeichen werden mit German Grey dargestellt.

Munition

Die Hülse wird mit Green Ochre bemalt und mit Ochre Brown akzentuiert. Der Sprengkopf erhält US Olive Drab, der Zünder Medium Sea Grey.