Für die Ardennen bemale ich noch zwei weitere Panther und eine kleine Einheit mit Jagdpanthern.

Aktueller Stand Runde 1
Dezember 1944
Wetter: Nebel
Die 26. Volkgrenadier-Division greift am frühen Morgen mit dem Füsilier-Regiment 39 und der Sturmgeschützbrigade 243 aus Richtung Westen Bastogne an. Obwohl der deutsche Angriff zurückgeschlagen wird, erleiden die Fallschirmjäger des 506th Parachute Regiments schwerste Verluste (zerschlagen).
Die 2. Panzer-Division ist erfolgreicher. Verstärkt durch Teile der Panzerlehr-Division, gelingt es dem Panzer-Regiment 3 die Stadt Rochefort zu erobern (10 Siegpunkte) und die britische 29th Tankbrigade zurückzudrängen.

Heute hat die neue Kampagne in Deutschland begonnen. Zentral durch Daniel Meyer koordiniert wird im ganzen deutschsprachigen Raum gekämpft. Die Regeln wurden im Vorfeld – an die Firestormregeln von Battlefront angelehnt – von Daniel erstellt und mehrfach getestet. In der ersten Runde von 5 haben die Deutschen alle 5 Initiativen erlangt und können damit in die Ardennen vordringen.

Für die aufkommende Flames of War Kampagne in den Ardennen habe ich ein altes Panther Modell, welches eigentlich in den Mülleimer wandern sollte, zu einem Missionsziel umgebaut.
Derzeit planen wir eine neue Kampagne rund um die letzte große Offensive der Wehrmacht – die Ardennen Offensive.
Daniel hat wieder die Aufgabe der Organisation übernommen – vielen Dank dafür – und sowohl die Regeln und die Karte vorbereitet. Die Kampagne wird den Zeitraum vom 23. bis zum 27.12.44 umfassen und jeweils 5 Spiele je Tag umfassen. Derzeit prüfen wir das System mit Testrunden.
Hier ein Ausschnitt der aktuellen Testrunde:

Zum Jahresabschluss haben Björn und ich noch eine kleine Runde FoW im Schnee gespielt. Konkret nach den Büchern Ardennen Offensive und Battle of the Bulge. Dabei hat Björn erstmalig die Achse gespielt und eine Panzerkompanie gespielt. Ich habe mit einer US Panzerkompanie, basierend auf Shermans dagegengehalten. Als Schlachtfeld habe ich meine alte Winterplatte von vor ein paar Jahren ausgekramt und somit hatten wir ein stimmiges Szenario.
Björn hat gut mit den deutschen Panzern performed und mich in 5 Runden in einem Company-Moral-Check gebracht, wobei mein CiC schon vom Feld war und ich somit das Spiel verloren hatte. Dennoch war es ein tolles Spiel und ein gelungender Jahresabschluss.






Am Morgen des 16. Dezember 1944 begann die deutsche Großoffensive, die unter dem Decknamen „Wacht am Rhein“ vorbereitet worden war – heute besser bekannt als die Ardennenoffensive oder Battle of the Bulge. Vor 81 Jahren setzte die Wehrmacht zu einem letzten großen Schlag an der Westfront an, in der Hoffnung, die alliierten Streitkräfte entscheidend zu schwächen und den Kriegsverlauf noch einmal zu beeinflussen.
Die Offensive zielte darauf, die alliierten Linien in den schwer passierbaren, verschneiten Ardennen zu durchbrechen, die Front zu spalten und den wichtigen Hafen von Antwerpen zurückzuerobern. Schlechte Wetterbedingungen, dichter Nebel und Schneestürme sollten die alliierte Luftüberlegenheit neutralisieren – ein Risiko, das kurzfristig tatsächlich aufging.
Während deutsche Panzer- und Infanterieverbände am ersten Tag erhebliche Geländegewinne erzielten und mehrere US-Positionen überrumpelten, formierte sich der amerikanische Widerstand an entscheidenden Punkten. Besonders der hartnäckige Kampf um Bastogne wurde zum Symbol der zähen Verteidigung.
Doch trotz der frühen Erfolge kämpfte die Offensive von Anfang an gegen enorme logistische Probleme: kaum Treibstoff, unzureichende Nachversorgung und ein ambitionierter Operationsplan, der weit über die realen Kapazitäten hinausging. Als das Wetter sich besserte, griff die alliierte Luftwaffe ein – ein Wendepunkt, der das Schicksal des Unternehmens besiegelte.
Der 16. Dezember bleibt ein historisches Mahnmal für kühne Planung, verzweifelte Strategie und die Härten des Winterkrieges.
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Beginn | 16. Dezember 1944 |
| Dauer | ca. 6 Wochen (bis Januar 1945) |
| Deckname | Wacht am Rhein |
| Beteilige deutsche Truppen | ca. 400.000 Soldaten, ~1.400 Panzer/selbstfahrlafetten |
| Beteilige US-Truppen | anfänglich ca. 80.000–100.000, später deutlich mehr |
| Ziel der Deutschen | Durchbruch durch die Ardennen, Einnahme Antwerpens, Spaltung der Alliierten |
| Ergebnis | Scheitern der Offensive, hohe Verluste auf beiden Seiten |
| Bedeutung | Letzte große deutsche Offensive an der Westfront; erschöpfte die verbleibenden Reserven des Reichs |
Dappy und ich planen für 2026 das große Peiper’s Charge-Szenario zu spielen. Ich werde die alliierte Seite übernehmen und die Amerikaner führen. Da ich bisher nur wenige US-Miniaturen bemalt habe, wird das in den kommenden Monaten eine größere Mal-Offensive. Zur Vereinfachung lassen wir den Schneefaktor bei Platten und Modellen außen vor und arbeiten im klassischen Olive Drab/Grün – das beschleunigt Aufbau und Bemalung spürbar.
Infanterie & Teams
Gezogene Panzerabwehr
Panzer & Selbstfahrlafetten
Luftunterstützung






Kurz gesagt: Peiper’s Charge ist ein episches, dreiteiliges Flames‑of‑War‑Szenario zur Ardennenoffensive. Die Deutschen müssen in Kolonne entlang der Rollbahn durch drei Spieltische brechen – gegen Roadblocks, gesprengte Brücken, winterliches Gelände und immer stärkere US‑Gegenangriffe. Gewonnen hat die Achse nur, wenn am Ende mehrere Platoons Tisch 3 über die markierten Ausgänge verlassen.
Dezember 1944: Mit „Wacht am Rhein“ versucht die Wehrmacht, die Front zur Maas aufzubrechen. Speerspitze ist Kampfgruppe Peiper (1. SS‑Panzerdivision „LSSAH“), deren Marsch von Büllingen über Stavelot, Trois‑Ponts, Stoumont bis La Gleize führt. Straßensperren, Schneematsch, enge Täler und gesprengte Brücken prägen das Gefechtstempo – und genau das bildet dieses Szenario nach.
Erstes Durchbrechen der Roadblocks. Die Deutschen kommen in Attack Column auf die Platte; Fallschirmjäger sichern den Einstieg, Panzer und Grenadiere drücken nach.
Engstellen, Flussquerungen und das ewige Ringen um Brücken/Furten. Brückensprengungen können den Plan sofort kippen. Fuel Dumps beschleunigen den Vorstoß – einmalig, aber mächtig.
Der Endspurt. Was bis hier überlebt hat, muss jetzt Tempo machen. Jede Verzögerung triggert US‑Reserven und Luftangriffe. Hier entscheidet sich, wie viele deutsche Züge das Spielfeld über die Ausgänge verlassen.

Das Spiel endet auf einem Tisch, wenn dort keine US‑ oder deutschen Teams mehr stehen. Für den Gesamtsieg zählt die Zahl der deutschen Platoons, die Tisch 3 verlassen:



Dappy und ich haben uns vorgenommen, Peiper’s Charge im Jahr 2026 auf den Tisch zu bringen. Offen ist noch, wer welche Seite übernimmt – Achse oder USA –, aber allein die Vorbereitung mit Gelände, Roadblocks und Fuel Dumps wird schon Laune machen. Ich halte euch auf dem Laufenden!