Tropische Uniformen bringen sofort Abwechslung in eine deutsche Fallschirmjäger-Armee. Zwischen beigefarbenen Knochensäcken, gelblich-oliven Hosen, feldgrauen Kleidungsstücken und abgenutzter Ausrüstung entsteht ein deutlich lebendigeres Bild als bei einer völlig einheitlich bemalten Truppe.
Victor Pesch zeigt im englischen Battlefront-Beitrag Painting Tropical Fallschirmjäger, wie er die Figuren für einen Zug im Italien-Thema bemalt. Hier ist die Methode als deutsche Schritt-für-Schritt-Anleitung für 15-mm-Figuren zusammengefasst. Die Bilder stammen von Battlefront Miniatures.
Verwendete Farben
Splittertarn-Knochensack: German Camo Beige 821, Stone Grey 884
Grüne Tarnflecken: Luftwaffe Camouflage Green 823, German Camouflage Bright Green 833
Braune Tarnflecken: Chocolate Brown 872
Tropenhose und unbezogener Helm: Green Ochre 914, Dark Sand 847
Feldgraue Hose: German Field Grey WWII 830; als zweites Highlight mit Stone Grey 884 gemischt
Waffenmetall: Gunmetal Grey 863, Oily Steel 865
Holz: Beige Brown 875, Tan Earth 874
Segeltuch: Stone Grey 884
Lackiertes Metall: Middlestone 882, Dark Sand 847
Braunes Leder: Leather Brown 871, Beige Brown 875
Schwarzes Leder: German Grey 995, Grey Green 866
Haut: Medium Fleshtone 860, Flat Flesh 955
Farbreferenz für die tropischen Fallschirmjäger. Bild: Battlefront Miniatures
Zwischen Grundfarbe und Highlights wird ein schwarzes Wash verwendet.
Bemalung Schritt für Schritt
Schritt 1 – Grundierung und Grundfarben
Die Figuren werden zunächst schwarz grundiert. Damit Beige- und Sandtöne anschließend nicht mühsam direkt über Schwarz aufgebaut werden müssen, folgt eine Khaki-Grundfarbe aus der Airbrush. Wer keine Airbrush besitzt, kann diesen Schritt auch mit mehreren dünnen Pinselschichten erledigen.
Der Knochensack erhält German Camo Beige als hellere Basis. Ein vorsichtiges Trockenbürsten erzeugt bereits die erste Schattierung. Danach werden Hosen, Ausrüstung, Waffen, Haut und Leder sauber als Farbflächen angelegt.
Anschließend wird die komplette Figur mit einem schwarzen Wash behandelt. Das Ergebnis wirkt zunächst sehr dunkel, doch Falten, Gurte und Ausrüstungsdetails werden klar voneinander getrennt.
Der Vorteil dieser Methode: Für die erste Aufhellung können größtenteils wieder die ursprünglichen Grundfarben verwendet werden. Man braucht also nicht für jede Fläche sofort einen eigenen helleren Farbton.
Nach dem schwarzen Wash – Vorderseite. Bild: Battlefront MiniaturesNach dem schwarzen Wash – Rückseite. Bild: Battlefront Miniatures
Schritt 3 – Kanten und erhabene Stellen hervorheben
Nach dem vollständigen Trocknen des Washs werden die erhabenen Flächen wieder mit den jeweiligen Grundfarben bemalt. Das Wash bleibt nur in Vertiefungen und zwischen Details sichtbar.
Ein zweites, gezieltes Highlight lohnt sich vor allem an Gesicht, Kanten der Kleidung, Helm, Metall und stark beanspruchten Lederteilen. Bei 15-mm-Figuren darf dieser Kontrast ruhig etwas kräftiger ausfallen, damit er auf dem Spieltisch noch zu erkennen ist.
Für abgewetzte Gurte und Taschen wird die hellere Lederfarbe nicht als gleichmäßige Linie aufgemalt. Stattdessen tupft man sie vorsichtig und unregelmäßig auf die Kanten. So entstehen kleine Gebrauchsspuren, die natürlicher wirken als ein sauberes Kantenhighlight.
Besonders gut wirkt die Mischung aus tropisch gelblichen und feldgrauen Hosen. Auch die gelb lackierten Helme müssen nicht fabrikneu aussehen: Mit einem kleinen Stück Schwamm lässt sich German Grey vorsichtig auftupfen, sodass an einzelnen Stellen die dunklere Farbe unter dem Tropenanstrich hervortritt.
Das Verfahren eignet sich nicht nur für Italien. Mit kleinen Änderungen funktioniert es ebenso für Fallschirmjäger in Nordafrika und andere deutsche Truppen mit tropischer Bekleidung. Passend zur Anleitung zeigt Battlefront das Fallschirmjäger Platoon (Battleworn), GE763.
Eine neue Bemalanleitung für US-Panzer bei Flames of War ist online. Der Guide zeigt meinen Farbaufbau von der Olive-Drab-Grundfarbe über Highlights, Decals, Chipping und Washes bis zu Ketten, Werkzeugen und Verschmutzung.
Zusätzlich ist auch die Bemalung der Panzerbesatzung mit Hose, Bluse, Gamaschen, Helm und Webbing beschrieben.
Ich habe eine neue Seite zur Wintertarnung bei 15-mm-Panzern für Flames of War ergänzt.
Darin werden drei unterschiedliche Methoden Schritt für Schritt beschrieben: direktes Whitewash mit Schwamm oder Pinsel, Washable White beziehungsweise Chipping Fluid und die Salzmethode. Dazu kommen Hinweise speziell für den 15-mm-Maßstab, Beispiele an echten 1:100-Modellen sowie Tipps zu Weathering, Schlamm und Schnee.
Diese Anleitung zeigt meine Bemalmethode für US-Panzer bei Flames of War. Die Fahrzeuge werden in Olive Drab aufgebaut, anschließend aufgehellt, mit Decals versehen und über Chipping, Washes, Trockenbürsten und Pigmente gealtert. Abschließend folgt die Bemalung der Panzerbesatzung.
Verwendete Farben und Materialien
Vallejo Olive Drab – Grundfarbe
MIG Olive Drab Shine – Highlights
MIG Chipping – Farbabplatzer
MIG Light Green Khaki – Trockenbürsten
Vallejo Model Color German Grey – Räder, Kettenpolster und Metall
Vallejo Model Color Basalt Grey – Metallakzente
Vallejo Model Color Flat Brown – Holz
Vallejo Model Color Flat Earth – Holz-Akzente
Black Oil Wash
Optional: Dark Mud Oil Wash, Pigmente und White Spirit für Schmutz
US Field Drab – Hose der Panzerbesatzung
Khaki – Bluse und Gamaschen
US Dark Green – Helm
Green Grey – Webbing und Feldflasche
Agrax Earthshade
Nuln Oil
Bemalung Schritt für Schritt
Schritt 1 – Grundfarbe
Das gesamte Fahrzeug wird zunächst mit Vallejo Olive Drab grundiert beziehungsweise lackiert. Die Farbe sollte gleichmäßig decken und bildet die Basis für alle weiteren Arbeitsschritte.
Schritt 2 – Highlights
Die nach oben gerichteten Flächen und Kanten werden mit MIG Olive Drab Shine aufgehellt. Die Grundfarbe bleibt dabei in tiefer liegenden Bereichen und Vertiefungen sichtbar.
Schritt 3 – Decals
Nach dem Farbaufbau werden die Decals aufgebracht. Sterne, Fahrzeugnummern und weitere Markierungen sollten vollständig trocknen, bevor die Alterung beginnt.
Schritt 4 – Trockenbürsten
Mit MIG Light Green Khaki werden Kanten und erhabene Details vorsichtig trockengebürstet. Dadurch werden Konturen und Oberflächenstrukturen zusätzlich betont.
Schritt 5 – Chipping
Mit MIG Chipping werden kleine Farbabplatzer auf stärker beanspruchte Kanten und Flächen gesetzt. Ein Schwamm eignet sich gut, um unregelmäßige und natürliche Abnutzung darzustellen.
Schritt 6 – Räder und Kettenpolster
Räder und Kettenpolster werden mit German Grey bemalt. Je nach Fahrzeug können anschließend einzelne Kanten leicht aufgehellt werden.
Schritt 7 – Metallteile
Metallteile werden mit German Grey grundiert. Anschließend werden Kanten und Details mit Basalt Grey akzentuiert.
Schritt 8 – Holz
Holzteile der Werkzeuge werden mit Flat Brown bemalt. Die erhabenen Bereiche erhalten anschließend Highlights mit Flat Earth.
Schritt 9 – Black Oil Wash
Mit einem schwarzen Oil Wash werden Vertiefungen, Lüftungsgitter, Plattenstöße und weitere Details betont. Das Wash wird gezielt eingesetzt, damit die Grundfarbe nicht unnötig abgedunkelt wird.
Schritt 10 – Schmutz und Pigmente
Optional kann mit Dark Mud Oil Wash und Pigmenten zusätzlicher Schmutz aufgebaut werden. Der Schmutz wird mit White Spirit in Fahrtrichtung nach unten gezogen und anschließend mit Pigmenten noch einmal verstärkt. Besonders Fahrwerk, Unterwanne und horizontale Flächen profitieren von diesem Schritt.
Panzerbesatzung
Hose
Die Hose wird mit US Field Drab bemalt. Anschließend wird Agrax Earthshade kräftig aufgetragen. Nach dem Trocknen werden die erhabenen Falten wieder mit US Field Drab akzentuiert.
Bluse
Die Bluse wird mit Khaki bemalt. Danach folgt eine etwas dünnere Schicht Agrax Earthshade. Abschließend werden die erhabenen Bereiche wieder mit Khaki hervorgehoben.
Gamaschen
Die Gamaschen werden wie die Bluse bemalt: Khaki als Grundfarbe, anschließend Agrax Earthshade und danach Highlights mit Khaki.
Helm
Der Helm wird mit US Dark Green bemalt. Die Akzente entstehen aus US Dark Green mit etwas Khaki. Zum Abschluss erhält der Helm einen leichten Shade mit Agrax Earthshade.
Webbing und Feldflasche
Webbing und Feldflasche werden mit Green Grey bemalt. Anschließend folgt Nuln Oil. Die erhabenen Bereiche werden danach wieder mit Green Grey aufgehellt.
Diese Anleitung zeigt eine Bemalmethode für deutsche Panzerfahrzeuge der späten Kriegsjahre bei Flames of War. Als Grundfarbe dient ein kräftiges Dunkelgelb, das mit helleren Flächen und unterschiedlichen Tarnfarben ergänzt wird. Anschließend folgen Decals, Chipping, Pin Wash sowie die Bemalung der Details und Verschleißspuren.
Verwendete Farben und Materialien
Panther Yellow / Dark Yellow – Grundfarbe
Vallejo Model Air 71.244 Sand Beige – Highlights
Vallejo Model Air 71.074 Beige – Highlights
Vallejo Model Air 71.006 Camouflage Light Green – grüne Tarnfarbe
Vallejo Model Air 71.095 Pale Green – grüne Tarnfarbe und Highlights
Vallejo Model Air 71.041 Armor Brown – braune Tarnfarbe für Hetzer
Vallejo Model Air 71.038 Camouflage Medium Brown – braune Tarnfarbe für Jagdpanzer
MIG Chipping – Farbabplatzer
AK Wash for German Dark Yellow – Pin Wash
Schwarzes Oil Wash – Lüftungsgitter und Details
Vallejo Model Color Flat Brown – Holz
Vallejo Model Color Flat Earth – Highlights auf Holz
Vallejo Model Color German Grey – Metall und Räder
Vallejo Model Color Basalt Grey – Highlights auf Metall und Rädern
Vallejo Model Color London Grey – weitere Highlights auf Metall und Rädern
Vallejo Model Color Medium Sea Grey – feine Metall-Details
Vallejo Model Color Hull Red – Rostgrundfarbe
Vallejo Panzer Aces Light Rust – Rosteffekte
Vallejo Model Color Light Brown – Rostakzente
Modelmates Liquid Rust – optional für zusätzliche Rosteffekte
Bemalung Schritt für Schritt
Schritt 1 – Grundfarbe
Das gesamte Fahrzeug wird zunächst mit Panther Yellow beziehungsweise Dark Yellow grundiert bzw. lackiert. Die Farbe bildet die Basis für die spätere Dreifarbtarnung und sollte gleichmäßig decken.
Schritt 2 – Highlights
Die nach oben gerichteten Flächen und größeren Bereiche werden anschließend mit Vallejo Model Air 71.074 Radome Tan aufgehellt. Die Grundfarbe sollte dabei in den tiefer liegenden Bereichen und an den Übergängen weiterhin sichtbar bleiben.
Schritt 3 – Tarnfarben
Die grünen Tarnflächen werden mit Vallejo Model Air 71.095 Pale Green aufgetragen und anschließend gezielt aufgehellt. Für die braunen Tarnbereiche kommen je nach Fahrzeug unterschiedliche Farbtöne zum Einsatz.
Hetzer: Vallejo Model Air 71.041 Armor Brown
Jagdpanzer: Vallejo Model Air 71.038 Camouflage Medium Brown
Die Tarnung wird in dünnen Schichten aufgetragen, damit die Übergänge kontrollierbar bleiben und die zuvor gesetzten Highlights nicht vollständig verloren gehen.
Aufbau der grünen Tarnflächen mit Vallejo Model Air Pale Green.Tarnschema nach Abschluss der Airbrush-Arbeiten.
Schritt 4 – Decals
Nach Abschluss der Tarnbemalung werden die Decals aufgebracht. Balkenkreuze, taktische Zeichen und Fahrzeugnummern sollten vollständig trocknen, bevor mit der Alterung fortgefahren wird.
Aufgebrachte Decals vor den anschließenden Alterungsschritten.Balkenkreuze und Fahrzeugmarkierungen auf der fertigen Tarnung.
Schritt 5 – Chipping
Mit einem kleinen Stück Schwamm wird MIG Chipping vorsichtig auf Kanten und stärker beanspruchte Bereiche aufgetupft. Weniger ist dabei mehr: Die Farbabplatzer sollen das Fahrzeug beleben, ohne die Tarnbemalung zu überdecken.
Schritt 6 – Pin Wash
Mit AK Wash for German Dark Yellow wird ein gezieltes Pin Wash in Vertiefungen, um Nieten, Plattenstöße und andere Details gesetzt. Dadurch werden die Konturen des Fahrzeugs deutlicher herausgearbeitet.
Schritt 7 – Lüftungsgitter und dunkle Details
Lüftungsgitter und ausgewählte tiefe Details werden zusätzlich mit einem schwarzen Oil Wash behandelt. Das dunklere Wash sorgt an diesen Stellen für mehr Tiefe und einen deutlicheren Kontrast.
Schritt 8 – Holz
Holzteile der Werkzeuge werden mit Vallejo Model Color Flat Brown bemalt. Anschließend werden die erhabenen Bereiche mit Vallejo Model Color Flat Earth aufgehellt.
Schritt 9 – Metallteile
Metallteile werden mit Vallejo Model Color German Grey grundiert. Die Kanten erhalten Highlights aus Basalt Grey oder London Grey. Sehr feine Details können zusätzlich mit Medium Sea Grey betont werden. Abschließend werden die Metallbereiche mit einem Oil Wash abgedunkelt.
Dezentes Chipping an Kanten und stärker beanspruchten Flächen.Pin Wash zur Betonung von Vertiefungen und Plattenstößen.Schwarzes Oil Wash in Lüftungsgittern und tiefen Details.Bemalte Werkzeuge mit Holz- und Metallteilen.Metallteile mit abgestuften grauen Highlights.Details nach Wash und abschließenden Highlights.
Schritt 10 – Räder
Die Gummibereiche der Räder werden mit Vallejo Model Color German Grey bemalt. Anschließend werden mit Basalt Grey und London Grey vorsichtige Highlights gesetzt, damit die Konturen der Laufrollen besser sichtbar werden.
Schritt 11 – Rost
Rostige Bereiche werden zunächst mit Vallejo Model Color Hull Red angelegt. Darauf werden kleine Punkte und unregelmäßige Akzente mit Panzer Aces Light Rust und Model Color Light Brown gesetzt. Für stärkere oder strukturiertere Rosteffekte kann zusätzlich Modelmates Liquid Rust verwendet werden.
Rosteffekte auf ausgewählten Details und Kanten.Rostakzente mit Hull Red, Light Rust und Light Brown.Detailansicht der fertigen Alterungs- und Rosteffekte.Fertig bemaltes Fahrzeug mit Tarnung, Chipping und Wash.Seitenansicht des fertigen Fahrzeugs nach dem Weathering.Weitere Variante der späten deutschen Dreifarbtarnung.Fertig bemaltes Fahrzeug mit abgestimmten Alterungseffekten.Gesamtansicht nach Abschluss aller Bemal- und Weathering-Schritte.
Panzergrau ist für viele deutsche Fahrzeuge der frühen Kriegsjahre die typische Grundfarbe. Gerade im Maßstab 15 mm wirkt ein einfach nur dunkelgrau lackiertes Fahrzeug allerdings schnell zu flach. Mit wenigen Aufhellungen, einem passenden Wash, dezentem Chipping und etwas Staub lässt sich die einfarbige Lackierung deutlich interessanter gestalten, ohne dass der Aufwand für eine ganze Flames-of-War-Einheit zu groß wird.
Der folgende Ablauf entspricht der Methode, die ich aktuell für meine panzergrauen deutschen Fahrzeuge verwende. Als Beispiel dient ein Tiger I für die Ostfront 1942.
Panzergrau historisch einordnen
Ab 1940 wurden deutsche Fahrzeuge überwiegend einfarbig in Dunkelgrau lackiert. Der Farbton wurde später als RAL 7021 bezeichnet. Diese Vorgabe blieb bis Februar 1943 maßgeblich, bevor Dunkelgelb als neue Grundfarbe eingeführt wurde. Für viele Fahrzeuge des Frankreichfeldzuges, des Balkanfeldzuges und der frühen Jahre an der Ostfront ist Panzergrau daher eine passende Grundlage.
Wichtig für das Modell: Dunkelgrau sollte im kleinen Maßstab nicht zu dunkel bleiben. Durch eine gezielte Aufhellung von oben und entlang der großen Flächen bleibt das Fahrzeug auch auf dem Spieltisch gut lesbar.
Verwendete Farben und Materialien
Panzer Grey – Grundfarbe
Grey Primer – Aufhellung mit der Airbrush
AMMO MIG Chipping A.MIG-044 – dezentes Chipping
Medium Sea Grey – helle Abplatzer und letzte Highlights
AMMO MIG Blue for Panzer Grey A.MIG-1006 – Wash
Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer – Ketten
schwarzes Oil Wash – Lüfter und Ketten
German Grey – Stahlseile
Basalt Grey – erste Highlights
weicher Bleistift – blanke Metallflächen der Ketten
Model Air Sand Beige – leichter Staub mit der Airbrush
Bemalanleitung
1. Grundfarbe in Panzer Grey
Das komplette Fahrzeug bekommt zunächst eine gleichmäßige Grundfarbe in Panzer Grey. Auf großen, geraden Flächen sollte die Schicht möglichst ruhig und sauber sein, weil die folgenden Aufhellungen direkt darauf aufbauen.
2. Aufhellung mit der Airbrush
Mit Grey Primer wird das Panzer Grey von oben und auf den Mittelpunkten größerer Flächen aufgehellt. Unterseiten, Vertiefungen und die unteren Bereiche des Fahrzeugs bleiben dunkler. So entsteht bereits vor dem Wash mehr Volumen.
3. Decals
Nach den Airbrush-Arbeiten werden die Decals aufgebracht. Balkenkreuze, Fahrzeugnummern und weitere Markierungen brechen die großen grauen Flächen auf und sollten vor den folgenden Alterungsschritten sitzen.
4. Dezentes Chipping
Mit einem kleinen Stück Schwamm wird A.MIG-044 Chipping sehr sparsam auf Kanten, Luken und stärker beanspruchte Stellen aufgetupft. Lieber zu wenig als zu viel: In 15 mm wirken kleine, unregelmäßige Abplatzer überzeugender als große Schadstellen.
Einzelne größere Abplatzer werden anschließend mit Medium Sea Grey leicht abgesetzt. Dadurch entsteht ein zweistufiger Effekt und das Chipping bleibt auch nach dem Wash sichtbar.
5. Wash mit Blue for Panzer Grey
AMMO MIG Blue for Panzer Grey A.MIG-1006 wird für Vertiefungen, Nieten, Luken, Schweißnähte und andere Konturen verwendet. Der leicht bläuliche Ton harmoniert mit der grauen Grundfarbe und betont die Details, ohne das gesamte Modell einfach nur schwarz abzudunkeln.
6. Ketten mit Track Primer
Die Ketten werden mit Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer bemalt. Der dunkle braun-metallische Grundton hebt das Laufwerk ausreichend vom grauen Fahrzeug ab.
7. Lüfter und Ketten mit schwarzem Oil Wash
Lüftergitter und Ketten bekommen anschließend ein schwarzes Oil Wash. Bei den Lüftern sorgt es für mehr Tiefe, bei den Ketten für dunkle Zwischenräume und stärkeren Kontrast.
8. Stahlseile
Stahlseile werden mit German Grey bemalt. Damit bleiben sie etwas dunkler als die bereits aufgehellte Fahrzeugoberfläche und setzen sich klar vom Panzergrau ab.
9. Highlights
Kanten und gut sichtbare Details werden zunächst mit Basalt Grey hervorgehoben. Anschließend folgen nur noch an ausgewählten oberen Kanten und Ecken feinere Highlights mit Medium Sea Grey. Gerade bei einer fast einfarbigen Lackierung sind diese letzten Kontraste wichtig.
10. Blankes Metall an den Ketten
Die erhabenen Kontaktflächen der Ketten werden leicht mit einem weichen Bleistift bearbeitet. Das Graphit erzeugt einen feinen metallischen Glanz und stellt blank geriebenes Metall sehr einfach dar.
11. Staub mit der Airbrush
Zum Abschluss wird Model Air Sand Beige sehr dünn mit der Airbrush an die Seiten des Fahrzeugs und rund um das Laufwerk genebelt. Der Effekt bleibt bewusst leicht: Das Panzergrau soll sichtbar bleiben und nur einen trockenen Staubschleier bekommen.
Die gleiche Grundbemalung eignet sich auch als Basis für Winterfahrzeuge. Wer den grauen Anstrich anschließend mit Whitewash weiterbearbeiten möchte, findet dazu eine eigene Anleitung auf der Seite Flames of War – Wintertarnung bei Panzern.
Quellen zur historischen Farbgebung
Zur historischen Einordnung der Fahrzeugfarben habe ich die dokumentierten Tarnanweisungen bei Panzerworld sowie die Informationen des Tank Museum herangezogen.
Wintertarnung auf 15-mm-Panzern lebt davon, dass sie nicht zu sauber aussieht. Ein feldmäßig aufgebrachter Whitewash war keine perfekte Lackierung, sondern eine temporäre weiße Tarnschicht, die sich durch Regen, Abrieb und die Arbeit der Besatzung wieder löste. Genau dieser ungleichmäßige Charakter funktioniert bei Flames of War besonders gut.
Für 15 mm ist dabei vor allem der Maßstab wichtig: Abplatzer müssen kleiner, Kontraste klarer und die weißen Flächen etwas heller sein als bei großen Plastikmodellen. Ich würde deshalb nicht einfach eine 1:35-Technik verkleinern, sondern bewusst feiner und zurückhaltender arbeiten.
Drei sinnvolle Wege: Ein direktes Whitewash ist schnell und wirkt improvisiert. Washable White oder Chipping Fluid bietet die meiste Kontrolle. Die Salzmethode erzeugt gröbere, zufällige Abplatzer und sollte in 15 mm besonders sparsam eingesetzt werden.
Vorbereitung: erst der normale Panzer, dann der Winter
Die Wintertarnung kommt nicht direkt auf die Grundierung. Zuerst wird das Fahrzeug vollständig in seiner normalen Tarnung bemalt. Bei einem deutschen Fahrzeug kann das Panzer Grey oder Dunkelgelb mit Tarnfarben sein, bei einem sowjetischen Fahrzeug Grün und bei US-Fahrzeugen Olive Drab.
Decals würde ich ebenfalls vor der Wintertarnung aufbringen. Anschließend schützt eine dünne Schicht Satin- oder Glanzlack die Grundbemalung. Gerade bei Methoden, bei denen das Weiß später wieder mechanisch oder mit Wasser entfernt wird, ist diese Schutzschicht wichtig.
Für 15 mm: Die normale Grundfarbe darf ruhig etwas heller sein als am Original. Ein großer Teil davon wird später durch den Whitewash wieder abgedunkelt oder optisch gebrochen.
Methode 1: direktes Whitewash mit Schwamm oder Pinsel
Die einfachste Methode kommt ohne Chipping Medium aus. Ein älterer Flames-of-War-Ansatz von The Wars of Pooch arbeitet genau so: Das Fahrzeug wird normal bemalt und anschließend mit wenig weißer Farbe auf einem Stück Schaumstoff betupft. Das Weiß wird nicht gestrichen, sondern unregelmäßig aufgestempelt, sodass die Grundfarbe zwischen den weißen Flächen sichtbar bleibt.
Step 1: Fahrzeug komplett bemalen und versiegeln.
Step 2: Off-White oder White nur sehr sparsam auf ein kleines Stück Blisterschaum aufnehmen und fast vollständig auf Küchenpapier abtupfen.
Step 3: Die Farbe auf Wanne und Turm auftupfen. Nicht gleichmäßig arbeiten und an einigen Stellen die Grundfarbe bewusst stehen lassen.
Step 4: Kanten, Luken und Bereiche mit viel Besatzungskontakt stärker abnutzen. Wenn zu viel Weiß aufgetragen wurde, kann die Grundfarbe mit einem feinen Schwamm oder Pinsel wieder zurückgetupft werden.
Step 5: Mit einem sehr dünnen Wash Details zurückholen und danach Schmutz und Matsch ergänzen.
Diese Methode ist besonders gut, wenn mehrere Panzer zügig für eine Kompanie bemalt werden sollen. Sie wirkt etwas gröber als echtes Chipping, passt aber gut zu einem schnell und ungleichmäßig aufgetragenen Feldanstrich.
Für 15 mm ist diese Methode am kontrollierbarsten. Spanish Lead Painting zeigt sie an echten 1:100-Panzer II: Auf Panzer Grey kam Chipping Fluid, darüber die weiße Deckfarbe. Mit Wasser und Pinsel wurde das Weiß anschließend wieder partiell gelöst. Danach folgten Filter, Pin-Wash, Staub und Matsch.
Eigene 15-mm-Beispiele mit stark verwitterter Wintertarnung: Beim Jagdtiger ist die ursprüngliche Tarnfarbe an Kanten und beanspruchten Flächen deutlich wieder sichtbar, während der Wirbelwind einen insgesamt geschlosseneren, aber ebenfalls unregelmäßig abgenutzten Whitewash zeigt.
Step 1: Grundtarnung, Details und Decals fertigstellen.
Step 2: Mit Satinlack schützen und vollständig trocknen lassen.
Step 3: Eine dünne Schicht Chipping Fluid auftragen. Alternativ kann direkt ein spezielles Washable White verwendet werden.
Step 4: Eine dünne, ungleichmäßige Schicht gebrochenes Weiß aufbringen. Nicht alle Flächen gleich stark decken.
Step 5: Flächen einzeln mit Wasser anfeuchten und mit einem kleinen Pinsel die weiße Farbe lösen. In 15 mm lieber viele kleine Abplatzer als wenige große Flächen erzeugen.
Step 6: Luken, Kanten, Trittflächen und Wartungsbereiche stärker abnutzen. Große ruhige Panzerplatten bleiben etwas geschlossener.
Step 7: Wieder versiegeln und erst danach mit Washes, Filtern, Streaking und Matsch weiterarbeiten.
Bei Washable White gilt: Je länger die weiße Farbe trocknet, desto schwerer lässt sie sich wieder aktivieren. Für 15 mm ist das sogar nützlich, weil dadurch kleinere, feinere Abplatzer entstehen. Genau auf diesen Punkt weist Rubén Torregrosa in seinem Whitewash-Tutorial hin.
Bei der Salzmethode wird das Salz als unregelmäßige Maske verwendet. Sie erzeugt zufällige Abplatzer und ist deshalb sehr wirkungsvoll, aber im Maßstab 15 mm auch am leichtesten zu übertreiben.
Step 1: Grundtarnung fertigstellen und mit Klarlack schützen.
Step 2: Nur einzelne Bereiche leicht mit Wasser anfeuchten.
Step 3: Sehr feines Salz sparsam aufbringen. Grobes Meersalz ist für 15 mm meist zu groß.
Step 4: Eine sehr dünne weiße Deckschicht aufnebeln.
Step 5: Nach dem Trocknen das Salz vorsichtig mit einem alten Pinsel entfernen.
Step 6: Zu harte Übergänge mit sehr dünnem Whitewash, Filter oder einem zweiten feinen Chipping-Durchgang verbinden.
Für 15 mm würde ich Salz nur an wenigen Stellen einsetzen: auf Turmdach, Motordeck, oberen Kanten und größeren Flächen. Ein komplett mit Salz maskierter Panzer wirkt in diesem Maßstab schnell wie ein Tarnmuster aus dunklen Flecken.
Ein wirklich sauber dokumentiertes 15-mm-Foto-Tutorial zur Salzmethode ist deutlich seltener als bei großen Modellbaumaßstäben. Deshalb verwende ich hier bewusst keine 1:35-Bilder als vermeintliches 15-mm-Beispiel. Die Technik selbst ist aber identisch; nur Korngröße und Menge müssen deutlich reduziert werden.
Welche Methode eignet sich für Flames of War?
Methode
Wirkung
Aufwand
15-mm-Eignung
Schwamm / direktes Whitewash
rau, feldmäßig, schnell
gering
sehr gut für ganze Kompanien
Washable White / Chipping Fluid
kontrolliert, realistisch verwittert
mittel
meine bevorzugte Methode
Salz
zufällig, deutlich abgeplatzt
mittel
gut, aber nur mit sehr feinem Salz
Weathering nach der weißen Tarnung
Erst wenn der Whitewash fertig und wieder versiegelt ist, würde ich die eigentliche Alterung beginnen. Ein kontrolliertes Pin-Wash holt Nieten, Luken und Fugen zurück. Auf weißen Flächen wirken blau-schwarze oder dunkelgraue Töne häufig natürlicher als ein tiefes Schwarz.
Der hochgeladene Panzer-Modell-Bemalungsguide beschreibt für Wintertarnung ebenfalls ein gedämpftes Weiß, das anschließend partiell wieder angelöst und abgetragen wird. Für die abschließende Alterung werden unter anderem indigoblaue beziehungsweise blau-schwarze Töne genutzt, um den kalten Eindruck der Tarnung zu erhalten.
Danach folgen Schlamm und Schmutz. Gerade Winterfahrzeuge sollten nicht einfach nur weiß sein. Tauwetter, nasse Erde und Schneematsch sammeln sich stark am Laufwerk, an der unteren Wanne und hinter den Ketten.
Beim offenen Sd.Kfz. 251 sieht man gut, wie Whitewash, dunkles Laufwerk, Schmutz und Besatzung zusammenwirken. Gerade an Kanten, Seitenteilen und Kontaktflächen darf die Grundfarbe wieder stärker hervortreten.
Videos zu den Techniken
15 mm – Flames of War Panther D: OnTableTop zeigt den kompletten Farbaufbau eines Battlefront-Panthers in 15 mm. Das Video ist kein reines Wintertarn-Tutorial, zeigt aber sehr gut, wie die Grundtarnung für ein späteres Whitewash aufgebaut werden kann.
Whitewash und Chipping: Panzermeister36 zeigt das Auftragen, Abplatzen und weitere Weathering einer Wintertarnung mit Washable White und Heavy Chipping Fluid. Das Modell ist größer als 15 mm, die Arbeitsschritte lassen sich aber direkt übertragen; bei 15 mm müssen die Effekte nur feiner ausfallen.
Untergrund vor dem Whitewash: Im ersten Teil der gleichen Serie werden Filter, Chipping und Streaking auf der eigentlichen Panzerfarbe vorbereitet. Für eine aufwendigere Winterbemalung ist das eine gute Ergänzung.
Gebrochenes Weiß dünn und ungleichmäßig auftragen.
Mit Wasser und kleinem Pinsel kontrolliert wieder abtragen.
Besonders an Luken, Kanten und Trittflächen stärker chippen.
Whitewash erneut versiegeln.
Pin-Wash und leichte Filter aufbringen.
Matsch und Schneematsch am Laufwerk ergänzen.
Nur sehr sparsam zusätzlichen Schnee auf horizontalen Flächen darstellen.
Für eine komplette Flames-of-War-Einheit würde ich die Intensität von Fahrzeug zu Fahrzeug leicht verändern. Ein Panzer kann fast vollständig weiß sein, ein anderer deutlich stärker abgerieben. Dadurch bleibt die Einheit zusammengehörig, wirkt aber nicht wie eine Serie identisch lackierter Modelle.
Quellen und Beispiele
Die Bilder auf dieser Seite zeigen eigene 15-mm-Modelle. Für die technischen Abläufe und ergänzenden Beispiele habe ich vor allem Spanish Lead Painting und die Poochie-Whitewash-Methode herangezogen. Ergänzend verlinkt die Seite mehrere Video-Tutorials zur Umsetzung der Techniken.
Battlefront hat einen sehr guten Hobbyartikel zur Gestaltung von Infanterie- und Geschützbasen veröffentlicht.
Der Beitrag „Basing Your Troops“ zeigt Schritt für Schritt, wie die Figuren auf den Bases angeordnet und anschließend in eine passende Geländegestaltung eingebunden werden. Dabei geht es nicht um besonders aufwendige Schaustück-Bases, sondern um eine einfache und robuste Methode, die sich gut für komplette Armeen eignet.
Besonders hilfreich sind die zahlreichen Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten. Dadurch eignet sich der Artikel auch für Einsteiger, die ihre ersten Infanterie- oder Geschützteams für Flames of War gestalten möchten.
Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für sowjetische Infanterie bei Flames of War. Die Schritte sind bewusst kompakt gehalten: Grundfarben, gezielte Highlights, Wash und anschließend die Basegestaltung.
Verwendete Farben
Citadel Agrax Earthshade
Citadel Nuln Oil
Vallejo 70.816 Luftwaffe Uniform
Vallejo 70.837 Parched Grass
Vallejo 70.869 Basalt Grey
Vallejo 70.870 Medium Sea Grey
Vallejo 70.988 Khaki
Vallejo 70.886 Green Grey
Vallejo 70.890 Reflective Green
Vallejo 70.894 Cam. Olive Green
Vallejo 70.924 Russian Uniform
Vallejo 70.950 Black
Vallejo 70.955 Flat Flesh
Vallejo 70.982 Cavalry Brown
Vallejo 70.943 Grey Blue
Vallejo 70.872 Chocolate Brown
Vallejo 70.984 Flat Brown
Vallejo 70.983 Flat Earth
Vallejo 70.995 German Grey
Werkzeuge und Materialien
2/0-Pinsel
Trockenbürstpinsel
Vallejo 26.219 Brown Earth
Heki 3361 und Heki 1566 für die Grasmischung
Bemalung Schritt für Schritt
Schritt 1 – Grundierung
Die gesamte Miniatur wird mit Vallejo Parched Grass 70.837 grundiert. Der Farbton bildet die erdige Basis für Uniform und Ausrüstung.
Schritt 2 – Uniform
Die Uniform wird mit Khaki 70.988 bemalt beziehungsweise leicht gebürstet. Die Grundierung darf in den tieferen Falten sichtbar bleiben.
Schritt 3 – Tuchrollen und Rucksäcke
Tuchrollen und Rucksäcke erhalten Green Grey 70.886 als Grundfarbe. Kanten und erhabene Bereiche werden anschließend mit Khaki 70.988 aufgehellt.
Schritt 4 – Hosen von Command Team und Kommissar
Die Hosen des Command Teams und des Kommissars werden mit Luftwaffe Uniform 70.816 bemalt. Die Falten erhalten Highlights mit Grey Blue 70.943.
Schritt 5 – Schuhe
Die Schuhe werden mit Black 70.950 bemalt. Abgenutzte Kanten können sparsam mit German Grey 70.995 hervorgehoben werden.
Schritt 6 – Helme
Die Helme werden mit Reflective Green 70.890 bemalt und an den erhabenen Bereichen mit Russian Uniform 70.924 aufgehellt.
Schritt 7 – Haut
Gesichter und Hände werden mit Flat Flesh 70.955 bemalt. Ein Wash mit Agrax Earthshade sorgt anschließend für die Schattierung.
Schritt 8 – Gewehrschäfte
Die Holzschäfte werden mit Flat Brown 70.984 bemalt und anschließend mit Flat Earth 70.983 akzentuiert.
Schritt 9 – Metallteile
Gewehrläufe, Bajonette und andere Metallteile erhalten German Grey 70.995. Kanten werden mit Basalt Grey 70.869 hervorgehoben.
Schritt 10 – Geschütze
Geschütze werden mit Cam. Olive Green 70.894 bemalt. Die Kanten erhalten Reflective Green 70.890; ein leichtes Trockenbürsten mit Khaki 70.988 bringt zusätzlich Staub und Gebrauchsspuren auf die Oberfläche.
Schritt 11 – Abzeichen
Rote Sterne und weitere Abzeichen werden mit Cavalry Brown 70.982 bemalt.
Schritt 12 – Wash
Die Miniatur wird mit Agrax Earthshade gewasht. Das Wash sammelt sich in den Falten und Vertiefungen und verbindet die zuvor gesetzten Grundfarben.
Schritt 13 – Highlights nach dem Wash
Nach dem Trocknen werden die wichtigsten Highlights noch einmal gesetzt: Khaki auf der Uniform, Basalt Grey auf Metall, Flat Earth auf Holz und Leder sowie Green Grey auf Tuchrollen und Ausrüstung.
Basegestaltung
Die Base wird mit Vallejo Brown Earth 26.219 bestrichen. Die vorbemalten Modelle werden direkt in die noch feuchte Paste gesetzt. Größere Steine können vorher aufgeklebt werden, kleine Steine lassen sich direkt in die Paste streuen.
Die Steine werden mit Basalt Grey bemalt. Nach dem Trocknen der Paste wird die gesamte Base mit Nuln Oil gewasht. Anschließend wird der Boden mit Khaki und die Steine mit Medium Sea Grey trockengebürstet.
Den Baserand bemale ich bei den Sowjets mit Russian Uniform 70.924. Abschließend kommen Gras und Büsche auf die Base. Das Gras ist eine Eigenmischung aus Heki 3361 und Heki 1566; die Büsche stammen überwiegend von Gamers Grass.
Baumstümpfe werden mit Chocolate Brown 70.872 grundiert, mit Flat Brown 70.984 aufgehellt, fein mit Khaki gebürstet und anschließend mit Agrax Earthshade gewasht.
Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für sowjetische Panzer, den Mi-24 Hind und Infanterie in Team Yankee. Die Bereiche sind getrennt aufgebaut, damit sich die einzelnen Schritte auch unabhängig voneinander verwenden lassen.
Verwendete Farben und Materialien
Team Yankee Soviet Green
Vallejo Model Air 71.116 Cam. Grey Green
Vallejo Model Air 71.023 Hemp
Vallejo Model Color 70.988 Khaki
Vallejo Model Color 70.821 German Camouflage Beige WWII
Vallejo Panzer Aces 306 Worn Rubber
Vallejo Model Color 70.983 Flat Earth
Scale Color SC-08 Deep Blue, SC-07 Sky Blue, SC-06 Mediterranean Blue und SC-05 Arctic Blue
Vallejo Model Color 70.995 German Grey
Vallejo Model Color 70.870 Medium Sea Grey
Vallejo Model Air 71.025 German Dark Yellow
Vallejo Model Color 70.823 Camouflage Green
Vallejo Model Color 70.872 Chocolate Brown
Vallejo Model Color 70.874 Tan Earth
Vallejo Mattlack 70.520
Black Wash, z. B. Citadel Nuln Oil
Bemalung Schritt für Schritt
Panzer
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Panzer wird mit Soviet Green grundiert und anschließend vollständig in diesem Farbton bemalt.
Schritt 2 – Flächen aufhellen
Die Flächen werden mit Model Air Cam. Grey Green 71.116 aufgehellt. Für eine zweite, hellere Stufe verwende ich eine 50/50-Mischung aus Cam. Grey Green und Hemp 71.023.
Schritt 3 – Trockenbürsten
Das Modell wird zunächst mit Khaki und anschließend vorsichtig mit German Camouflage Beige WWII trockengebürstet.
Schritt 4 – Laufrollen und Kanonenblende
Die Laufrollen werden mit Worn Rubber bemalt. Die Kanonenblende erhält Flat Earth.
Schritt 5 – Decals
Vor dem Aufbringen der Decals kommt Klarlack auf die jeweilige Stelle. Nach dem Trocknen werden die Decals aufgebracht und erneut versiegelt.
Schritt 6 – Sichtluken
Die Sichtluken werden von dunkel nach hell mit Deep Blue, Sky Blue, Mediterranean Blue und Arctic Blue aufgebaut.
Schritt 7 – Mattlack und Wash
Das Modell wird mit Mattlack versiegelt. Anschließend sorgt ein schwarzes Wash, zum Beispiel Nuln Oil, für mehr Tiefe in den Vertiefungen.
Schritt 8 – Abschließende Aufhellung
Flache, nach oben gerichtete Bereiche können mit Hemp per Airbrush noch einmal vorsichtig aufgehellt werden.
Schritt 9 – Räder
Die Räder werden mit German Grey bemalt und anschließend leicht mit Medium Sea Grey gebürstet.
Mi-24 Hind
Schritt 1 – Grundfarbe
Der Hubschrauber wird mit German Dark Yellow 71.025 grundiert.
Schritt 2 – Tarnfarbe
Die Tarnflächen werden mit Camouflage Green 70.823 aufgetragen.
Infanterie
Schritt 1 – Taschen
Die Taschen werden mit Khaki bemalt und anschließend an den Kanten leicht aufgehellt.
Schritt 2 – Tragegeschirr
Für das Tragegeschirr verwende ich Beige Brown.
Basegestaltung
Der Rand der Base wird mit Flat Earth bemalt. Für die Bodenfläche verwende ich Chocolate Brown als Grundfarbe und bürste anschließend mit Tan Earth und wenig Khaki.