Der historische Artikel über die Entwicklung vom T-26 über T-34 und KV bis zur IS-Familie wurde als dauerhafte Themenseite in den Bereich History übernommen. Dort sind der vollständige Text und die Abbildungen zu finden.
Kategorie: Historie
16. Dezember – Heute vor 81 Jahren: Beginn der Kampagne „Wacht am Rhein“
Am Morgen des 16. Dezember 1944 begann die deutsche Großoffensive, die unter dem Decknamen „Wacht am Rhein“ vorbereitet worden war – heute besser bekannt als die Ardennenoffensive oder Battle of the Bulge. Vor 81 Jahren setzte die Wehrmacht zu einem letzten großen Schlag an der Westfront an, in der Hoffnung, die alliierten Streitkräfte entscheidend zu schwächen und den Kriegsverlauf noch einmal zu beeinflussen.
Die Offensive zielte darauf, die alliierten Linien in den schwer passierbaren, verschneiten Ardennen zu durchbrechen, die Front zu spalten und den wichtigen Hafen von Antwerpen zurückzuerobern. Schlechte Wetterbedingungen, dichter Nebel und Schneestürme sollten die alliierte Luftüberlegenheit neutralisieren – ein Risiko, das kurzfristig tatsächlich aufging.
Während deutsche Panzer- und Infanterieverbände am ersten Tag erhebliche Geländegewinne erzielten und mehrere US-Positionen überrumpelten, formierte sich der amerikanische Widerstand an entscheidenden Punkten. Besonders der hartnäckige Kampf um Bastogne wurde zum Symbol der zähen Verteidigung.
Doch trotz der frühen Erfolge kämpfte die Offensive von Anfang an gegen enorme logistische Probleme: kaum Treibstoff, unzureichende Nachversorgung und ein ambitionierter Operationsplan, der weit über die realen Kapazitäten hinausging. Als das Wetter sich besserte, griff die alliierte Luftwaffe ein – ein Wendepunkt, der das Schicksal des Unternehmens besiegelte.
Der 16. Dezember bleibt ein historisches Mahnmal für kühne Planung, verzweifelte Strategie und die Härten des Winterkrieges.
Die zeitlose historische Übersicht zur Offensive steht jetzt unter Ardennenoffensive 1944 – Wacht am Rhein.
Faktentafel

| Kategorie | Information |
|---|---|
| Beginn | 16. Dezember 1944 |
| Dauer | ca. 6 Wochen (bis Januar 1945) |
| Deckname | Wacht am Rhein |
| Beteilige deutsche Truppen | ca. 400.000 Soldaten, ~1.400 Panzer/selbstfahrlafetten |
| Beteilige US-Truppen | anfänglich ca. 80.000–100.000, später deutlich mehr |
| Ziel der Deutschen | Durchbruch durch die Ardennen, Einnahme Antwerpens, Spaltung der Alliierten |
| Ergebnis | Scheitern der Offensive, hohe Verluste auf beiden Seiten |
| Bedeutung | Letzte große deutsche Offensive an der Westfront; erschöpfte die verbleibenden Reserven des Reichs |
Historische Übersicht über den T-34
Der historische Artikel über Entwicklung, Varianten und Kampfeinsatz des sowjetischen T-34 wurde als dauerhafte Themenseite in den Bereich History übernommen. Dort sind der vollständige Text und die Abbildungen zu finden.
Übersicht der sovjetischen Panzerjäger im 2. Weltkrieg
Der historische Artikel über SU-76, SU-85, SU-100 und die schweren Selbstfahrlafetten wurde als dauerhafte Themenseite in den Bereich History übernommen. Dort sind der vollständige Text und die Abbildungen zu finden.
Zum historischen Artikel: Sowjetische Panzerjäger im Zweiten Weltkrieg
Wehrtechnische Studiensammlung in Koblenz
Vor ein paar Wochen habe ich mal wieder die Wehrtechnische Studiensammlung in Koblenz besucht. Diesmal mit deutlich weniger Bildern wie sonst, daich nur ein paar spezielle Schnappschnüsse für meine Modelle gemacht habe, dennoch möchte ich diese keinem vorenthalten.















Flames of War: Sovjet SU-76 fertig
Die fünf SU-76 sind die ersten Modelle der neune Charge die das Produktionsband verlassen haben. Ein Teil der Besatzung stammt aus dem 3D-Drucker.
SU-76 Historie
Die SU-76 war eine sowjetische leichte Selbstfahrlafette, die ab 1942 auf dem Fahrgestell des leichten T-70 entwickelt wurde. Ziel war ein günstiges, einfach zu bauendes Fahrzeug, das die Infanterie direkt unterstützen und bei Bedarf auch Panzer bekämpfen konnte. Als Bewaffnung diente die 76,2-mm-Kanone ZiS-3.
Entwicklung:
Die ersten Serienfahrzeuge hatten Probleme mit dem Antrieb (Doppelmotorsystem) und waren unzuverlässig. Darum entstand ab 1943 die verbesserte SU-76M: stabilerer Antrieb und ein nach oben offener Kampfraum. Das machte sie leichter, zuverlässiger und schneller zu produzieren – allerdings auch verwundbarer.
Einsätze und Rolle:
Ab 1943 wurde die SU-76M in großen Stückzahlen an die Front gebracht und war bis Kriegsende allgegenwärtig. Sie wurde in leichten Selbstfahrlafetten-Regimentern eingesetzt und begleitete vor allem Schützeneinheiten. Ihre Hauptaufgabe war direkte Feuerunterstützung: MG-Nester, Feldstellungen, leichte Bunker und Gebäude sollten schnell ausgeschaltet werden.
Als Panzerjäger war sie gegen frühe und mittlere deutsche Panzer brauchbar, gegen Panther und Tiger aber meist nur aus Flankenpositionen oder auf kurze Distanz wirksam. Deshalb nutzte man sie oft defensiv als bewegliche Panzerabwehr oder offensiv in enger Zusammenarbeit mit der Infanterie.
Stärken & Schwächen:
Stärken waren niedrige Kosten, einfache Wartung, gute Geländegängigkeit und eine vielseitige Kanone. Schwächen waren die sehr dünne Panzerung und der offene Kampfraum, wodurch sie empfindlich gegen Artilleriesplitter, Panzerfäuste und Infanteriewaffen war.
Insgesamt war die SU-76 weniger ein reiner „Panzerjäger“ als vielmehr ein universelles Unterstützungsfahrzeug, das der sowjetischen Infanterie bewegliche Artillerie direkt an die Spitze brachte und so in den großen Offensiven 1944/45 eine wichtige Rolle spielte.









Flames of War: Sovjet SU-100
Bei meinen Sovjets geht es nun weiter mit zehn SU-100 Selbstfahrlafetten.
Historische Einführung: SU-100
Der SU-100 war ein sowjetisches Jagdpanzer-Modell, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde und ab 1944 an der Ostfront zum Einsatz kam. Er basierte auf dem Fahrgestell des T-34 und war mit der 100-mm-D-10S-Kanone bewaffnet – einer der durchschlagskräftigsten Panzerkanonen des Krieges.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem SU-85, bot der SU-100 deutlich verbesserte Feuerkraft und war in der Lage, selbst schwere deutsche Panzer wie den Tiger I und Panther auf große Entfernungen zu bekämpfen. Die flache Silhouette und die starke Frontpanzerung machten ihn zu einem gefährlichen Gegner im defensiven wie offensiven Einsatz.
Bis Kriegsende wurden über 2.300 SU-100 gebaut. Auch nach dem Krieg blieb er in vielen Staaten des Warschauer Pakts sowie in Ländern des Nahen Ostens im Einsatz – teils noch bis in die 1970er Jahre.

Wheels and Tracks
In der Nähe von Frankfurt fand am 16 & 17 August die Veranstaltung Wheels and Tracks statt. Auf dem Motorcrossgelände und den angrenzenden Wiesen haben sich Freunde von militärischen Fahrzeugen auf Ketten und Rädern getroffen. Besonderes Highlight war die Möglichkeit bei einzelnen Fahrzeugen als Passagie mit zu fahren. So bin ich in den Genuss gekommen bei einem Kettengrad und einen Ford Jeep einzusteigen und über die Wiesen als auch den Motorcrossplatz mit zu fahren.










80 Jahre Kriegsende – Gedenken, Verantwortung und unser Hobby
Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Es ist ein Tag, der nicht gefeiert, sondern in Demut begangen werden sollte. Über 60 Millionen Menschen verloren zwischen 1939 und 1945 ihr Leben – Soldaten, Zivilisten, Opfer des Holocaust, der Euthanasieprogramme, der Bombenangriffe, der Kämpfe, der Hungerblockaden und unzähliger weiterer Kriegsverbrechen. Der Zweite Weltkrieg war ein Abgrund, der alle Dimensionen menschlichen Leids sprengte.
Wir gedenken heute der Toten.
Wir gedenken der jüdischen Menschen, die in den Lagern industriell ermordet wurden. Der Millionen Kriegsgefangener, die verhungerten oder erschossen wurden. Der Widerstandskämpfer:innen, die trotz Gefahr für Leib und Leben nicht schwiegen. Der Soldaten aller Nationen, die in einem Krieg starben, den viele nicht wollten, den aber zu viele mittrugen. Der unschuldigen Zivilbevölkerung, die zwischen den Fronten zerdrückt wurde.
Und wir mahnen.
Krieg ist kein Spiel. Krieg bedeutet Zerstörung, Entmenschlichung, seelische wie körperliche Verstümmelung. Krieg vernichtet Leben und Würde.
Gerade heute – in einer Welt, in der sich erneut Nationalismus, Hass und Gewalt ausbreiten – ist die Erinnerung wichtiger denn je. Der Zweite Weltkrieg war keine Notwendigkeit. Er war die Folge ideologischer Verblendung, Machtgier, Rassismus und eines zerstörerischen Systems, das Menschen zu Objekten machte.
Was bedeutet das für unser Hobby?
Auf becko.tabletop-minis.de widme ich mich primär dem historischen Tabletop, insbesondere dem Zweiten Weltkrieg. Wir stellen Miniaturen auf Platten, würfeln, spielen Szenarien – und ja, wir haben Freude daran. Diese Freude ist legitim, solange sie mit Verantwortung einhergeht.
Denn: Wir spielen nicht Krieg. Wir spielen mit Miniaturen, mit Geschichte, mit Mechanik. Aber wir dürfen niemals die reale Geschichte romantisieren oder verharmlosen. Kein Panzer, keine Uniform, keine Nation war „cool“. Jedes Modell auf unseren Tischen steht sinnbildlich für ein reales, oft viel zu junges Leben, das in einem grausamen Konflikt endete.
Deshalb ist dieser 8. Mai auch ein Tag der Reflexion für uns Tabletopper.
Wie stellen wir Geschichte dar? Wie sprechen wir über Nationen, über Uniformen, über Einheiten? Verwenden wir Begriffe unreflektiert? Oder nehmen wir uns die Zeit, zu hinterfragen, zu lernen, zu erinnern?
Tabletop kann ein Zugang zur Geschichte sein – aber er darf kein Ersatz für echtes Wissen und echtes Gedenken sein.
Lasst uns das Andenken der Opfer bewahren. Lasst uns aus der Geschichte lernen. Und lasst uns auch in unserem Hobby achtsam bleiben.
Nie wieder Krieg!
Flames of War: Sovjet BA-64 Aufklärungsfahrzeuge
Die ersten Fahrzeuge der Sovjets sind fertig. Dabei handelt es sich um 4 BA-64 Aufklärungsfahrzeuge.
BA-64 – Kurzer historischer Überblick
Der BA-64 war ein leichtes, gepanzertes Spähfahrzeug der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg. Er wurde ab 1942 als Nachfolger des veralteten BA-20 eingeführt.
- Entwicklung: Entwickelt wurde der BA-64 unter Leitung des Konstrukteurs N. A. Astrow auf Basis des Geländewagens GAZ-64, später GAZ-67. Das Fahrzeug sollte eine bessere Geländegängigkeit und Schutzwirkung als sein Vorgänger bieten.
- Bauweise: Der BA-64 war ein 4×4-Fahrzeug mit abgeschrägter Panzerung (max. 15 mm), was Schutz vor Handwaffen und Splittern bot. Er war leicht bewaffnet – meist mit einem 7,62-mm-DT-MG in einem kleinen Drehturm.
- Einsatz: Der BA-64 wurde für Aufklärung, Kurierdienste, Verbindung und teilweise zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt. Seine Geländegängigkeit war brauchbar, aber das Fahrzeug war im Gelände leicht kippgefährdet.
- Varianten:
- BA-64 (frühes Modell, 1942–43)
- BA-64B (ab 1943) – basierend auf dem verbesserten GAZ-67-Fahrgestell, mit breiterer Spur und besserer Stabilität
- Produktion: Von 1942 bis 1946 wurden etwa 9.000 Stück gebaut. Auch nach dem Krieg blieb der BA-64 noch einige Zeit im Dienst, wurde aber bald durch Fahrzeuge wie den BRDM-1 ersetzt.
- Verwendung außerhalb der UdSSR: Einige BA-64 wurden auch an Verbündete der Sowjets geliefert, etwa an die DDR, Polen oder Nordkorea.




