Frontline Gaming hat einen Ausblick auf neue britische und argentinische Einheiten für Team Yankee veröffentlicht. Damit rückt auch der Falklandkrieg stärker als mögliches Szenario für den Spieltisch in den Mittelpunkt.
Neue Einheiten für Briten und Argentinier. Bild: Frontline Gaming
Briten mit Challenger 2
Bei den Briten ist die größte Neuerung der Schritt in die 1990er Jahre. Mit dem Challenger 2 kommt ein moderner britischer Kampfpanzer ins Spiel. Dazu werden neue Infanterie und gezogene Geschütze angekündigt.
Gerade die britische Infanterie gehört in Team Yankee bereits zu den starken Elementen. Die neuen Einheiten erweitern diese Möglichkeiten noch einmal und ergänzen die britischen Streitkräfte um weitere Optionen.
Argentinien kommt zu Team Yankee
Interessant ist vor allem die angekündigte argentinische Auswahl. Genannt werden derzeit folgende Einheiten:
105-mm-Artilleriebatterie
120-mm-Mörserbatterie
30-mm-HS-661-Geschütze
105-mm-Panzerabwehrsektion
81-mm-Mörserzug
Pucará Strike Flight
LVTP-7 Transportfahrzeuge
AML-90 Armoured Car
Rifle Platoon
Damit bekommt Argentinien eine Mischung aus Infanterie, Artillerie, Panzerabwehr, Transportfahrzeugen, Spähfahrzeugen und Luftunterstützung. Gerade Pucará, LVTP-7 und AML-90 geben der neuen Streitmacht einen deutlich eigenen Charakter.
Frontline Games listet zwei weitere vorbemalte Gun-Pit-Sets von Battlefront Miniatures. Beide Varianten sind als Made-to-Order-Artikel mit einer angegebenen Lieferzeit von rund fünf Wochen bestellbar.
Gun Pits: Log Emplacements (x4)
Produktcode: XX351 Preis: 25,00 € Händler: Frontline Games Lieferzeit: ca. 5 Wochen
Frontline Games hat vier Battlefront-Sets aus dem Made-to-Order-Programm rund um eingegrabene Stellungen gelistet. Dazu gehören drei Varianten der Dug-In Markers und eine Variante der Gun Pits.
Entrenchments – Dug-In Markers
Produktcode: XX347 Preis: 27,00 € Händler: Frontline Games Lieferzeit: ca. 5 Wochen
Eine neue Bemalanleitung ist online: Flames of War – Deutsche Panzer (Late).
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt eine Bemalmethode für deutsche Panzerfahrzeuge der späten Kriegsjahre – von Dunkelgelb und Tarnfarben über Decals und Chipping bis zu Pin Wash, Details, Rädern und Rosteffekten. Enthalten sind unter anderem Beispiele für Hetzer und Jagdpanzer.
Mit First to Fight – Polish Forces 1939 erweitert Battlefront den Early War um eine eigenständige polnische Armee. Das 46-seitige Heft verbindet historischen Hintergrund, Sonderregeln, vier Formationen, zahlreiche Unterstützungseinheiten, Bemalhinweise und einen Modellkatalog.
First to Fight bringt Polen als vielseitige Early-War-Armee auf den Spieltisch. Bild: Battlefront Miniatures
Die Neuheiten selbst habe ich bereits in meiner Übersicht „Flames of War: Neue Produkte erhältlich“ vorgestellt. Hier geht es deshalb genauer darum, welche Armeen sich aus dem Heft bauen lassen und was die Polen spielerisch besonders macht.
Vier Formationen – vier Spielstile
7TP und motorisierte Kavallerie
Die 7TP jw Tank Company ist eine kompakte und bewegliche Panzerformation. Der neue Kunststoffbausatz kann als ein- oder doppeltürmige Variante gebaut werden. Die Motorised Cavalry Squadron kombiniert erfahrene Infanterie, Panzerabwehrkanonen und Motorradaufklärer mit TKS-Tanketten oder 7TP-Panzern.
Bild: Battlefront Miniatures
Infanterie und Kavallerieregiment
Die Rifle Company stellt eine große Infanterieformation mit Maschinengewehren, Mörsern, Infanteriegeschützen, Panzerabwehr und Aufklärung. Das Cavalry Regiment bringt mehrere Schwadronen, Späher und Artillerie mit; als Verstärkung stehen TKS-Tanketten oder wz.34-Panzerspähwagen bereit.
Bild: Battlefront Miniatures
Die Kavallerie ist nicht nur ein historischer Blickfang, sondern eine vollwertige Formation. Bild: Battlefront Miniatures
Unterstützung vom Renault FT bis zum Panzerzug
Bei der Unterstützung wird die Liste besonders abwechslungsreich. Neben 7TP dw, TKS und wz.34 stehen ältere Renault FT sowie die kurz vor dem Krieg beschafften Renault R35 zur Verfügung. Dazu kommen 37-mm-Panzerabwehrkanonen, 40-mm-Bofors-Flak, Mörser sowie 75-, 76- und 100-mm-Artillerie.
Eine Armee mit eigenem Gesicht
Moderne polnische Eigenentwicklungen stehen neben Fahrzeugen aus dem Ersten Weltkrieg. Das ergibt nicht nur eine ungewöhnliche Miniaturensammlung, sondern auch viele Möglichkeiten zwischen beweglicher Panzertruppe, großer Infanterieformation und gemischten Verbänden.
Bild: Battlefront Miniatures
Der Armoured Train
Der auffälligste Unterstützungseintrag besteht aus Lokomotive, Artilleriewagen, Sturmwagen, einem Schienenfahrzeugzug mit Renault FT und TKS sowie Infanterie für den Sturmwagen. Die benötigten Regeln befinden sich laut Battlefront vollständig im Heft.
Battlefront hat mehrere ältere Beiträge zum Italienfeldzug 1943 bis 1945 neu aufbereitet. Statt daraus viele kleine Meldungen zu machen, fasse ich die zusammengehörenden Inhalte hier als Überblick zusammen: den Verlauf des Feldzuges, polnische, britische und deutsche Verbände sowie Ortona und das spielbare Casa-Berardi-Szenario.
Casa Berardi ist eines der ungewöhnlicheren Szenarien des Italienfeldzuges. Bild: Battlefront Miniatures
Vom Mittelmeer bis zur Gotenstellung
Nach dem Ende der Kämpfe auf Sizilien landeten die Alliierten im September 1943 auf dem italienischen Festland. Der Vormarsch entwickelte sich nicht zum schnellen Durchbruch: Wetter, Gebirge, zerstörte Verkehrswege und vorbereitete deutsche Stellungen verlangsamten jede Offensive. Die Gustav-Linie mit Monte Cassino und später die Gotenstellung bildeten die bekanntesten Verteidigungsräume.
Der Adriasektor
Für den Spieltisch bietet der Feldzug amphibische Landungen, Flussübergänge, Winterstellungen, enge Ortschaften und Gebirgskämpfe. Entlang der Adriaküste führte der alliierte Vormarsch über den Moro in Richtung Ortona – bei schlechtem Wetter und durch schwer passierbares Gelände.
Bild: Battlefront Miniatures
Das 2. Polnische Korps
Der Weg des 2. Polnischen Korps durch Italien. Bild: Battlefront Miniatures
Von der Sowjetunion nach Italien
Unter General Władysław Anders führte der Weg des Korps aus der Sowjetunion über den Nahen Osten nach Italien. Dazu gehörten unter anderem die 3. Karpaten-Schützendivision, die 5. Kresowa-Infanteriedivision und die 2. Panzerbrigade. Besonders eng ist sein Name mit Monte Cassino verbunden.
Bild: Battlefront Miniatures
Guards und deutsche Verteidiger
Die 1st Guards Brigade kämpfte unter anderem am Garigliano, bei Cassino und beim Vorstoß zur Gotenstellung. Die 24th Guards Brigade diente im Italienfeldzug überwiegend bei der 6. Südafrikanischen Panzerdivision und nahm 1945 an den letzten Operationen in Norditalien teil.
Die Guards auf dem Spieltisch
Die Command Card stellt die ruhige, disziplinierte Reaktion der Guards unter Druck dar und gibt einer thematischen Italy Rifle Company ein eigenes Profil.
Bild: Battlefront Miniatures
Auf deutscher Seite war das Bild nicht weniger vielfältig. Neben Panzergrenadier- und Infanteriedivisionen kamen Fallschirmjäger, Gebirgsjäger, Luftwaffen-Felddivisionen und verschiedene Panzerjägerverbände zum Einsatz. Dadurch lassen sich thematische deutsche Armeen aufbauen, die nicht nur aus den bekanntesten Panzertypen bestehen.
Ortona und Casa Berardi
Im Dezember 1943 traf die kanadische 1. Infanteriedivision bei Ortona auf die deutsche 1. Fallschirmjägerdivision. Das schwierige Gelände, zerstörte Gebäude und erbitterte Häuserkämpfe brachten der Schlacht den Beinamen „Little Stalingrad“ ein. Das Casa-Berardi-Szenario setzt einige Tage vor den eigentlichen Straßenkämpfen an.
Kanadier: Infanterie des Royal 22e Régiment mit Sherman-Unterstützung. Bild: Battlefront Miniatures
Deutsche Verteidiger: Fallschirmjäger, Panzergrenadiere und Panzer IV. Bild: Battlefront Miniatures
Die Szenariokarte
Die Aufstellungskarte liegt auf Seite 2 des Szenario-PDFs. Zwei Ziele stehen im kanadischen Aufstellungsraum; kanadische und deutsche Reserven kommen von unterschiedlichen Tischkanten. Die Karte enthält außerdem alle Mindestabstände für Aufstellung und Reserven.
Casa Berardi: vollständige Szenarioseite mit Aufstellungskarte, Gelände-, Aufstellungs- und Siegbedingungen. Quelle: Battlefront Miniatures
Die Kanadier beginnen mit zwei Rifle Platoons und einem Sherman-Zug auf dem Tisch; eine Einheit bleibt im Hinterhalt.
Weitere kanadische Kräfte kommen als Immediate Reserves über die gegenüberliegende Tischkante.
Mindestens die Hälfte der deutschen Einheiten beginnt in Scattered Immediate Reserves.
Die Kanadier haben den ersten Zug; beide Seiten gewinnen über die zwei Missionsziele und die im PDF beschriebenen Bedingungen.
Downloads
Ortona – Casa Berardi Szenario
Vier Seiten mit Hintergrund, Aufstellungskarte, Missionsregeln, Paul-Triquet-Charakterkarte und Streitkräften.
Battlefront macht mit Firestorm: Red Thunder und Firestorm: Stripes zwei ältere Kampagnenpakete für Team Yankee wieder vollständig zugänglich. Beide verbinden einzelne Gefechte mit einer strategischen Karte und eignen sich sowohl für einen intensiven Kampagnentag als auch für mehrere Spielabende.
Red Thunder bildet den Auftakt des zusammenhängenden Team-Yankee-Feldzuges. Bild: Battlefront Miniatures
So funktioniert Firestorm
Nach jeder Partie wird das Ergebnis auf der Kampagnenkarte eingetragen. Gebiete wechseln den Besitzer, Angriffsrichtungen verändern sich und besondere Firestorm-Truppen stellen Verstärkungen oder wichtige Verbände dar. Nach der vorgesehenen Zahl von Spielen gewinnt die Seite, die die wertvollsten Städte und Gebiete kontrolliert.
Der große Vorteil für eine Spielgruppe: Nicht jede Begegnung muss mit denselben Armeen ausgetragen werden. Trotzdem trägt jede Partie zu einem gemeinsamen Feldzug bei. Ein Sieg öffnet neue Angriffswege, eine Niederlage kann den Mitspielern eine schwierigere strategische Lage hinterlassen.
Firestorm: Red Thunder
Der sowjetische Angriff beginnt
Sowjetische und verbündete Streitkräfte des Warschauer Pakts stoßen überraschend nach Deutschland vor. Die NATO versucht, den Vormarsch am Rhein aufzuhalten, verlorene Gebiete zurückzugewinnen und im besten Fall sogar nach Ostdeutschland vorzudringen.
Bild: Battlefront Miniatures
Firestorm Red Thunder – Kampagnenregeln
Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.
Stripes setzt die strategische Geschichte von Red Thunder fort. Bild: Battlefront Miniatures
Der zweite Teil der Kampagne
Der sowjetische Angriff ist auf breiter Front angelaufen, doch westliche Kräfte halten weiterhin wichtige Widerstandsräume. Nun entscheidet sich, ob der Warschauer Pakt den Durchbruch vollendet oder ob NATO und Verbündete den Angriff endgültig zum Stehen bringen.
Bild: Battlefront Miniatures
Firestorm Stripes – Kampagnenregeln
Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.
Battlefront setzt das Made-to-Order-Programm im September 2026 fort. Dabei kehren ältere Artikel für einen begrenzten Zeitraum in die Fertigung zurück. Diesmal richtet sich die Aktion vor allem an Spieler, die vorbereitete Stellungen und Missionsziele mit passenden Geländeteilen darstellen möchten.
Dug In Marker machen eingegrabene Einheiten auf dem Spieltisch sofort erkennbar. Bild: Battlefront Miniatures
Dug In Markers
Bei den Dug In Markers werden sowohl Log Emplacements als auch Sandbags angeboten. Damit lassen sich vorbereitete Infanteriestellungen deutlich schöner markieren als mit einem einfachen Pappmarker. Durch die flache Form bleiben die Positionen auch dann praktisch, wenn eine Einheit direkt darüber oder daneben stehen muss.
Gun Pits
Stellungen für Geschütze
Auch die Gun Pits gibt es als Holz- und Sandsackstellung. Sie rahmen Panzerabwehrkanonen, Artillerie oder Flak sichtbar ein und passen besonders gut zu Missionen mit vorbereiteten Verteidigern.
Bild: Battlefront Miniatures
Vielseitig bemalbar
Solche Geländestücke sind für mich vor allem deshalb interessant, weil sie nicht an eine einzelne Nation gebunden sind. Holzstellungen und Sandsäcke funktionieren mit einer passenden Bemalung in zahlreichen Armeen und Epochen. Eine erdige Grundfarbe, Wash, trocken gebürstete Kanten und etwas Gras oder Schlamm reichen meist schon aus, damit die Marker zum restlichen Spieltisch passen.
Bestellzeitraum und Händler
Laut Battlefront läuft die Aktion von Samstag, 5. September, bis Freitag, 1. Oktober 2026. Die Bestellung erfolgt über teilnehmende Händler. Für Deutschland nennt Battlefront in der europäischen Liste Fantasywelt und Frontline Games.
Made to Order bedeutet, dass die Artikel nur innerhalb dieses Zeitfensters bestellt und anschließend für die eingegangenen Bestellungen produziert werden. Preise, Lieferzeiten und tatsächliche Verfügbarkeit können je Händler abweichen.
Für die polnischen Streitkräfte des frühen Zweiten Weltkriegs sind zwei weitere Battlefront-Bausätze neu gelistet: kleine TKS-Tanketten und gepanzerte Spähwagen vom Typ wz. 34. Beide Sets sind ausdrücklich für 15-mm-Spiele ausgelegt.
TKS Tankette Platoon (Polish)(EW)
Produktcode: PL010 Preis: 31,50 € Händler: Frontline Games
Tropische Uniformen bringen sofort Abwechslung in eine deutsche Fallschirmjäger-Armee. Zwischen beigefarbenen Knochensäcken, gelblich-oliven Hosen, feldgrauen Kleidungsstücken und abgenutzter Ausrüstung entsteht ein deutlich lebendigeres Bild als bei einer völlig einheitlich bemalten Truppe.
Victor Pesch zeigt im englischen Battlefront-Beitrag Painting Tropical Fallschirmjäger, wie er die neuen Figuren für einen Zug im Italien-Thema bemalt. Hier findet ihr die Methode als deutsche Schritt-für-Schritt-Hilfe. Die Bilder stammen von Battlefront Miniatures und können durch Anklicken vergrößert werden.
1. Grundierung und Grundfarben
Vorder- und Rückseite – zum Vergrößern anklicken
Die Figuren werden zunächst schwarz grundiert. Damit Beige- und Sandtöne anschließend nicht mühsam direkt über Schwarz aufgebaut werden müssen, folgt eine Khaki-Grundfarbe aus der Airbrush. Wer keine Airbrush besitzt, kann diesen Schritt auch mit mehreren dünnen Pinselschichten erledigen.
Der Knochensack erhält German Camo Beige als hellere Basis. Ein vorsichtiges Trockenbürsten erzeugt bereits die erste Schattierung. Danach werden Hosen, Ausrüstung, Waffen, Haut und Leder sauber als Farbflächen angelegt.
Bilder: Battlefront Miniatures
2. Schwarzes Wash
Vorder- und Rückseite – zum Vergrößern anklicken
Anschließend wird die komplette Figur mit einem schwarzen Wash behandelt. Das Ergebnis wirkt zunächst sehr dunkel, doch Falten, Gurte und Ausrüstungsdetails werden klar voneinander getrennt.
Der Vorteil dieser Methode: Für die erste Aufhellung können größtenteils wieder die ursprünglichen Grundfarben verwendet werden. Man braucht also nicht für jede Fläche sofort einen eigenen helleren Farbton.
Bilder: Battlefront Miniatures
3. Kanten und erhabene Stellen hervorheben
Vorder- und Rückseite – zum Vergrößern anklicken
Nach dem vollständigen Trocknen des Washs werden die erhabenen Flächen wieder mit den jeweiligen Grundfarben bemalt. Das Wash bleibt nur in Vertiefungen und zwischen Details sichtbar.
Ein zweites, gezieltes Highlight lohnt sich vor allem an Gesicht, Kanten der Kleidung, Helm, Metall und stark beanspruchten Lederteilen. Bei 15-mm-Figuren darf dieser Kontrast ruhig etwas kräftiger ausfallen, damit er auf dem Spieltisch noch zu erkennen ist.
Bilder: Battlefront Miniatures
Die verwendeten Farben
Farbtabelle vergrößern
Splittertarn-Knochensack: German Camo Beige 821, Stone Grey 884
Grüne Tarnflecken: Luftwaffe Camouflage Green 823, German Camouflage Bright Green 833
Braune Tarnflecken: Chocolate Brown 872
Tropenhose und unbezogener Helm: Green Ochre 914, Dark Sand 847
Feldgraue Hose: German Field Grey WWII 830; als zweites Highlight mit Stone Grey 884 gemischt
Waffenmetall: Gunmetal Grey 863, Oily Steel 865
Holz: Beige Brown 875, Tan Earth 874
Segeltuch: Stone Grey 884
Lackiertes Metall: Middlestone 882, Dark Sand 847
Braunes Leder: Leather Brown 871, Beige Brown 875
Schwarzes Leder: German Grey 995, Grey Green 866
Haut: Medium Fleshtone 860, Flat Flesh 955
Farbreferenz: Battlefront Miniatures. Zwischen Grundfarbe und Highlights wird ein schwarzes Wash verwendet.
Tipp: Abgenutztes Leder
Nahaufnahme vergrößern
Für abgewetzte Gurte und Taschen wird die hellere Lederfarbe nicht als gleichmäßige Linie aufgemalt. Stattdessen tupft man sie vorsichtig und unregelmäßig auf die Kanten. So entstehen kleine Gebrauchsspuren, die natürlicher wirken als ein sauberes Kantenhighlight.
Bild: Battlefront Miniatures
Mehr Abwechslung im Zug
Besonders gut gefällt mir die Mischung aus tropisch gelblichen und feldgrauen Hosen. Auch die gelb lackierten Helme müssen nicht fabrikneu aussehen: Mit einem kleinen Stück Schwamm lässt sich German Grey vorsichtig auftupfen, sodass an einzelnen Stellen die dunklere Farbe unter dem Tropenanstrich hervortritt.
Das Verfahren eignet sich nicht nur für Italien. Mit kleinen Änderungen funktioniert es ebenso für Fallschirmjäger in Nordafrika und andere deutsche Truppen mit tropischer Bekleidung. Passend zur Anleitung zeigt Battlefront das Fallschirmjäger Platoon (Battleworn), GE763.