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Die gesamte Base wird mit Tallarn Sand bemalt. Alternativ eignet sich Model Color Khaki. Erhöhte Bereiche können bereits mit Scale Color Iroko leicht hervorgehoben werden.

Die Base wird zunächst mit Iraqi Sand und anschließend nur noch punktuell mit Ivory trockengebürstet.

Der Rand der Base wird mit German Grey bemalt. Für die Vegetation verwende ich je nach Base verschiedene trockene Gras- und Tuftsorten.
Die Bemalung orientiert sich an einer älteren Battlefront-Anleitung, die inzwischen nicht mehr auf der ursprünglichen Webseite verfügbar ist.


Die Fahrzeuge werden dunkelgelb grundiert, zum Beispiel mit Panther Yellow. Danach folgt per Airbrush eine Mischung aus zwei Teilen Model Air 71.118 Cam. Grey und einem Teil Model Air 71.244 Sand Beige mit etwas Airbrush Thinner. Alternativ habe ich auch 71.025 Dark Yellow mit 71.075 Sand beziehungsweise eine 2:1-Mischung aus 71.117 Camouflage Brown und 71.244 Sand Beige verwendet.
Eine neuere Variante meiner Mischung besteht aus 2:1 Cam. Grey und Sand Beige als Grundierung. Darüber kommt dünn eine Mischung aus vier Teilen German Green Brown 71.272, drei Teilen Camouflage Brown 71.117 und einem Teil Sand Beige 71.244.



Die Fahrzeuge werden mit Iraqi Sand 70.819 vorsichtig trockengebürstet, damit Kanten und erhabene Details heller hervortreten.

Mit einem kleinen Schwamm und German Grey 70.995 werden an den Kanten dezente Farbabplatzer aufgetupft. Die unteren Kanten einzelner Schäden werden anschließend mit Ivory oder Iraqi Sand aufgehellt, damit der Chipping-Effekt plastischer wirkt.


AK Wash for DAK Vehicles wird mit einem feinen Pinsel gezielt in Vertiefungen und um Details gesetzt. Überschüsse lassen sich mit White Spirit wieder abnehmen. Der Filter kann anschließend sehr dünn über größere Flächen verwendet werden.

Die Decals werden mit Vallejo Decal Medium und Decal Fix aufgebracht. Nach dem Trocknen wird das Fahrzeug mit Mattlack versiegelt, damit die Markierungen geschützt sind und die Oberfläche für die weitere Alterung wieder einheitlich ist.

Streaking Grime wird an senkrechten Flächen in schmalen Streifen von oben nach unten aufgetragen und anschließend mit White Spirit verblendet.


Die Ketten werden mit Track Primer bemalt und anschließend vorsichtig mit einer Metallfarbe gebürstet. Nach einer Versiegelung mit Mattlack folgt eine dünne Mischung aus Africa Dust Effects und White Spirit. Nach kurzer Trockenzeit wird der Überschuss mit wenig White Spirit wieder abgenommen, sodass der Staub vor allem in den Vertiefungen zurückbleibt.

Halftracks: Ketten mit Track Primer bemalen, Kettenpolster mit German Grey absetzen und die gesamte Kette anschließend mit Basalt Grey beziehungsweise London Grey leicht bürsten.
Die Reifen werden mit German Grey bemalt und oben sowie unten leicht aufgehellt. Danach kann wie bei den Ketten eine dünne Mischung aus Africa Dust Effects und White Spirit verwendet und wieder teilweise abgenommen werden. Radplanen an Sd.Kfz. 221/222/223 werden mit London Grey grundiert und mit Medium Sea Grey sowie Sky Grey akzentuiert.

Holz wird mit Flat Brown beziehungsweise Flat Earth grundiert. Erhabene Bereiche erhalten Tan Earth und als letzten feinen Akzent eine 1:1-Mischung aus Tan Earth und Iraqi Sand. Metall wird mit German Grey grundiert, metallisch gebürstet und anschließend mit schwarzem Wash abgedunkelt.
Roststellen werden mit Red Leather 70.818 grundiert. Darauf kommen unregelmäßige Tupfer aus Kalahari Orange und abschließend kleine Akzente mit Mars Orange. Ein dünnes DAK-Wash dunkelt den Effekt wieder etwas ab.

Ledersitze werden mit Tan Earth grundiert und mit Iraqi Sand akzentuiert. Planen bemale ich entweder mit London Grey und Medium Sea Grey als Highlight oder mit Reflective Green und Akzenten aus Iraqi Sand.
Diese Anleitung zeigt meinen Farbaufbau für US-Infanterie in Winterausrüstung bei Flames of War. Neben der Winteruniform sind auch die normalen Uniformteile, Ausrüstung, Gesichter und Abzeichen enthalten.
Nach dem Grundieren wird der Rand der Base mit US Olive Drab bemalt. Diesen Farbton verwende ich einheitlich für meine US-Truppen.
Die Miniaturen werden vollständig mit Chaos Black grundiert.

Die schwarzen Schuhe erhalten Akzente mit German Grey und anschließend sehr sparsam mit London Grey.


Der Mantel wird vollständig mit US Field Drab bemalt.
Die Winterhose wird mit US Dark Green bemalt.
Die Jacke erhält Khaki als Grundfarbe.
Die normale Hose wird ebenfalls mit US Field Drab bemalt.
Der Helm wird mit Brown Violet bemalt und kann leicht mit Russian Uniform aufgehellt werden. Das Lederband erhält Flat Brown und anschließend einen Akzent mit Flat Earth.

Für einen winterlich getarnten Helm wird Washable White aufgetragen. Nach dem Trocknen kann die Farbe mit einem feuchten Pinsel stellenweise wieder abgenommen werden, sodass eine unregelmäßig abgenutzte Weißtarnung entsteht.


Taschen und Tragegeschirr werden mit Green Grey bemalt. Pistolenholster und Spatengriff erhalten Flat Brown und Highlights mit Flat Earth.





Mantel, Hose, Taschen und Tragegeschirr werden mit Nuln Oil intensiv gewasht, damit sich die Vertiefungen deutlich absetzen.


Winterhandschuhe werden mit London Grey bemalt und mit Medium Sea Grey akzentuiert.
Das Gesicht wird mit Flat Flesh bemalt, die Augenhöhlen bleiben zunächst dunkel. Danach folgt ein Wash mit Agrax Earthshade. Hervorstehende Gesichtspartien werden noch einmal mit Flat Flesh betont; in die Augen kommt jeweils ein sehr kleiner Punkt White.





Das Abzeichen der Armoured Division auf dem linken Ärmel besteht aus drei kleinen Farbpunkten in Deep Yellow, Dark Blue und Flat Red. Dienstgradabzeichen werden mit German Grey dargestellt.


Die Hülse wird mit Green Ochre bemalt und mit Ochre Brown akzentuiert. Der Sprengkopf erhält US Olive Drab, der Zünder Medium Sea Grey.
Nach dem Grundieren wird die Base mit Flat Brown bemalt. Danach folgt eine Schicht Khaki trockengebürstet. Der Rand der Base wird in US Olive Drab (für all meine US Truppen) bemalt.

Die komplette Uniform der Soldaten wird mit US Dark Green bemalt. Taschen und Gehänge wird mit Green Grey bemalt.
Die Methode eignet sich gut für britische Panzer im 15-mm-Maßstab und lässt sich auch auf mehrere Fahrzeuge einer Einheit übertragen. Nach dem Zusammenbau wird das komplette Modell mit einer 1:1-Mischung aus AK Interactive Olive Drab Primer und AMMO MIG Acrylic Thinner mit der Airbrush lackiert. Alternativ kann Olive Drab auch mit dem Pinsel auf ein zuvor grundiertes Modell aufgetragen werden. Bild 1 zeigt das Modell vor der Grundfarbe, Bild 2 und 3 danach.



Für das Wash wird eine Mischung aus AK Interactive White Spirit und schwarzer Ölfarbe aus dem Künstlerbedarf verwendet. Als Richtwert genügt etwa ein erbsengroßer Tropfen Ölfarbe auf 10 ml White Spirit. Die Mischung gründlich verrühren oder schütteln und anschließend kontrolliert in Vertiefungen, Fugen und um erhabene Details laufen lassen.


Nachdem das Oil Wash vollständig getrocknet ist, wird das Fahrzeug von oben nach unten trocken gebürstet. Zuerst kommt Russian Uniform WW2 zum Einsatz. Anschließend werden die hervorstehenden Kanten und oberen Bereiche vorsichtig mit Yellow Green weiter aufgehellt. So bleiben die Vertiefungen dunkel, während Kanten und Details deutlich besser lesbar werden.



Mit einem Graphitstift werden nun die erhabenen Bereiche der Ketten und sehr vorsichtig einzelne stark beanspruchte Kanten des Fahrzeugs bearbeitet. Das Graphit erzeugt einen dezenten metallischen Glanz und stellt blank geriebenes Metall dar. Gerade an den Fahrzeugkanten sollte der Effekt sparsam eingesetzt werden.

Die Werkzeuge auf dem Motordeck werden anschließend bemalt. Metallteile erhalten Gunmetal Grey. Holzteile werden zunächst mit Chocolate Brown bemalt (Bild 1) und danach mit Flat Brown aufgehellt beziehungsweise akzentuiert (Bild 2). Zum Abschluss bekommen alle Werkzeugdetails ein Wash mit GW Devlan Mud (Bild 3), damit sich Vertiefungen und Übergänge deutlicher absetzen.



Die Maschinengewehre werden zunächst mit Necro Black bemalt und anschließend vorsichtig mit Gunmetal Grey trocken gebürstet. Dadurch bleiben die Vertiefungen dunkel, während die erhabenen Metallflächen sichtbar werden. Die Laufrollen werden ebenfalls mit Necro Black bemalt.
Danach werden die passenden britischen Decals aufgebracht. Fahrzeugnummern, Truppenkennzeichen und weitere Markierungen brechen die einfarbigen Flächen auf und geben dem Modell seinen endgültigen Charakter.


Die Ketten und die Bereiche rund um das Laufwerk werden mit einer Mischung aus White Spirit und braunen Pigmenten betupft. Die Mischung darf zunächst ruhig etwas großzügiger aufgetragen werden. Nach dem vollständigen Trocknen wird überschüssiges Material mit einem festen Pinsel wieder abgebürstet. Zurück bleibt eine unregelmäßige Matsch- und Schmutzschicht im Kettenbereich.



An der Waffenmündung und im Bereich der Motorabdeckung werden vorsichtig schwarze Pigmente aufgebürstet. So entstehen dezente Rußspuren. Der Effekt sollte besonders im Maßstab 15 mm zurückhaltend bleiben und nur die unmittelbar betroffenen Bereiche abdunkeln.
Zum Abschluss wird das gesamte Modell mit Vallejo Matt Varnish überzogen. Der Mattlack wird dünn mit der Airbrush aufgetragen und schützt Bemalung, Decals und Pigmente, ohne die zuvor gesetzten Kontraste unnötig abzuschwächen.
Für unsere Italien-Kampagne habe ich die britische Panzertruppe um mehrere Churchill erweitert. Entstanden sind fünf Churchill III, drei Churchill IV, zwei Churchill Crocodile sowie Churchill III mit 75-mm-Kanone. Die Modelle eignen sich gut als Ergänzung zu dieser Bemalanleitung, weil sich an ihnen der komplette Ablauf von der Grundbemalung über Chipping und Wash bis zum fertigen Fahrzeug nachvollziehen lässt.
Für die Fahrzeuge habe ich mich für das 9th Battalion Royal Tank Regiment der 31st Army Tank Brigade entschieden. Entsprechend tragen die Panzer die Arm-of-Service-Nummer 922 und die taktische Kennzeichnung der B Squadron.

Nach Grundfarbe und ersten Details waren die Fahrzeuge bereits klar als zusammengehörige Einheit zu erkennen. Die unterschiedlichen Türme von Churchill III und IV bringen dabei genug Abwechslung in die Formation, ohne das einheitliche Erscheinungsbild zu verlieren.





Im nächsten Schritt folgten Chipping und Wash. Danach wurden Scheiben, Ketten und Werkzeuge fertiggestellt; zuletzt kamen unter anderem die Stahlseile hinzu. Gerade bei den großen, weitgehend einfarbigen Churchill-Flächen sorgen diese Alterungs- und Detailarbeiten dafür, dass das Modell nicht zu flach wirkt.

Nach Abschluss der Detailbemalung und Alterung war die gesamte Churchill-Gruppe fertig. Die Mischung aus verschiedenen Mk-III- und Mk-IV-Fahrzeugen sowie den Crocodiles sorgt für Abwechslung, während Grundfarbe, Markierungen und Weathering die Einheit optisch zusammenhalten.









