Cold War Hot Hot Hot: erstes Testspiel

Am Wochenende haben wir erstmals die inoffizielle Cold-War-Variante von Battlegroup ausprobiert. Gespielt wurden US Marines gegen eine sowjetische Panzertruppe mit 505 Punkten.

Die Regeln stammen von Richard, der das Grundsystem von Battlegroup für einen hypothetischen Krieg zwischen NATO und Warschauer Pakt in den 1980er-Jahren angepasst hat. Neben den eigentlichen Regeländerungen stellt er auf seinem Blog Cold War Hot Hot Hot auch Armeelisten, Fahrzeugwerte, Data Cards und weitere Ergänzungen zur Verfügung. Die Variante ist weiterhin als inoffizielles Work-in-Progress zu verstehen.

Im Vergleich zu Team Yankee stehen deutlich weniger Modelle auf dem Spielfeld. Dadurch wirkt das Spiel übersichtlicher und meiner Meinung nach auch sauberer. Einzelne Fahrzeuge, Infanteriegruppen und Unterstützungswaffen haben mehr Bedeutung, während bei Team Yankee häufig größere Mengen an Fahrzeugen und Infanterie gleichzeitig bewegt und beschossen werden.

Auch das Spielgefühl ist ein anderes. Battlegroup arbeitet stärker mit Befehlen, Unterdrückung und der schrittweisen Abnutzung der gesamten Kampfgruppe. Es geht daher nicht nur darum, möglichst viele gegnerische Modelle zu zerstören. Auch festgenagelte Einheiten und verlorene Schlüsselpositionen können den Verlauf des Spiels deutlich beeinflussen.

Der Einstieg in die Regeln ging überraschend schnell. Nach den ersten Spielzügen waren die wichtigsten Abläufe klar und das Spiel lief ohne größere Unterbrechungen. Mein erster Eindruck fällt daher positiv aus.

Was das Balancing zwischen den US Marines und den sowjetischen Panzern angeht, kann ich nach diesem ersten Spiel noch nicht viel sagen. Dafür sind weitere Partien und unterschiedliche Zusammenstellungen notwendig. Das System werden wir aber auf jeden Fall erneut auf den Tisch bringen.

FoW: Spieleabend

Am Mittwoch konnte ich erstmals meine Finnen ins Feld führen. Im schneebedeckten Norden gab es ein Gefecht gegen die russische Armee, welche mit massiver Artillerie (8 Katyusha, Gods of War mit 4 Zis und 4 122er), sowie 4 Platoon SU-122 und einem grossen Platoon Sabber (21 Bases). Auf der finnischen Seite kam meine bemalte Liste mit 2 Platoons Jääkäri, Pionieren, 2 Platoons Pak, Artillery, Bofor und Sturmis zum Einsatz. Aus der Luft wurden die Finnen durch eine Ju-88 unterstützt. Gespielt wurde Dust Up nach V3 Regeln.

Nach 7 Runden konnte ich das Spiel für mich entscheiden, welche primär auf Glück in den ersten Runden beruhte, in denen ich die russische Artillery deutlich dezemiert hatte.

Bilder vom Spieleabend

Landungsmission in Anzio 2.0.: Anfang Februar haben wir ein grosses Spiel 2vs2 gespielt. Leider viel damals ein Spieler auf Seite der Alliierten aus, daher haben wir heute noch ein mal die Landung gespielt. Leider nur 1vs1, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Victory at Sea

Am Mittwochabend hatte ich mal wieder die Gelegenheit meine GHQ Schiffe für V@S in See stechen zu lassen. Auf meiner Seite waren die beiden Schlachtschiffe Gneisenau und Scharnhorst, sowie die (Westentasche-) Kreuzer Graf Spee und Hipper im Dienst. Auf Seite der Briten, durch Dappy gespielt, waren die Schlachtschiffe Renowm und Warspide, sowie die Kreuzer Norffolk und Glorchester (ich meine) im Wasser. Gespielt haben wir nach den alten V@S Regeln, welche ein schnelles Spiel zulassen.