Battlefront erweitert die britischen Streitkräfte für World War III: Team Yankee deutlich. Das neue Buch führt zehn Formationsoptionen zusammen und ergänzt vertraute Challenger-, Chieftain- und FV432-Verbände um Challenger 2, stärker geschützte Warrior- und Bulldog-Varianten, neue Infanterie sowie zusätzliche Artillerie und Hubschrauber.
Der Challenger 2 bildet die auffälligste neue Panzerformation.
Die Formation kann Challenger 2 und Challenger miteinander kombinieren und wird durch Infanterie, Panzerabwehr, Artillerie und Aufklärung ergänzt. Bild: Battlefront Miniatures.
Zehn Formationen für unterschiedliche Spielweisen
Neben Challenger-2- und Challenger-Schwadronen bleiben Chieftain-Verbände erhalten. Hinzu kommen Warrior- und FV432-Kompanien, eine luftbewegliche Lynx-Kompanie, mittlere und radgestützte Aufklärungsverbände sowie Royal Marines Commandos und Fallschirmjäger. Dadurch reicht die Auswahl von schweren Panzerkräften bis zu schnellen, infanterielastigen Formationen.
Neue Kunststoffbausätze für Challenger 2 und britische Infanterie.
Die Infanteriemodelle tragen unter anderem SA80-Gewehre und LAW80-Panzerabwehrwaffen. Bild: Battlefront Miniatures.
Warrior, Bulldog und Milan 2
Die mechanisierte Infanterie erhält modernisierte Warrior-Varianten. WRAP2 steht für ein modulares Zusatzpanzerungssystem; der Warrior kann als Transportfahrzeug oder als Panzerabwehrfahrzeug mit Milan 2 eingesetzt werden. Auch der FV432 lässt sich als besser geschützter Bulldog darstellen. Milan-2-Lenkwaffen erhöhen die Panzerabwehrleistung sowohl der mechanisierten als auch der leichten Infanterie.
Warrior WRAP2 mit zusätzlichem Schutz.
Die neue Variante ergänzt die Warrior Mechanised Company und kann auch als Träger für Milan 2 dienen. Bild: Battlefront Miniatures.
Artillerie, Flugabwehr und Luftunterstützung
Bei der Unterstützung kommen unter anderem M109, MLRS, 105-mm-L118- und 155-mm-FH70-Geschütze zum Einsatz. Flugabwehr stellen Chieftain Marksman, Blowpipe, Starstreak und Rapier. Lynx, Gazelle und Apache erweitern die Hubschrauberauswahl; der Harrier bleibt die britische Option für Luftnahunterstützung.
Die Gazelle übernimmt Aufklärungsaufgaben aus der Luft.
Ihre Sonderregeln erschweren gegnerische Hinterhalte und nehmen nahen Teams den Status Gone to Ground. Bild: Battlefront Miniatures.
Weitere Inhalte des Buches
Das Buch enthält zusätzlich Hintergrund zu Challenger 2 und Challenger, zum Golfkrieg 1990/91 und zum Falklandkrieg. Airborne-Assault- und Chinook-Regeln, drei britische Szenarien sowie ein Mehrspieler-Szenario ergänzen den Armeeteil. Der enthaltene Code schaltet die Formationen in Forces und eine digitale Ausgabe frei. Weitere kostenlose Inhalte zu einer Falkland-Kampagne und argentinischen Streitkräften sind angekündigt.
Für World War III: Team Yankee sind zwei neue Limited Edition Starter Forces zum Falklandkrieg zu sehen. Battlefront stellt dabei eine britische Commando Company und eine argentinische Marine Rifle Company gegenüber.
Die beiden Boxen sind klar auf den Konflikt von 1982 ausgerichtet und enthalten nicht nur Infanterie, sondern auch passende Unterstützungswaffen und Fahrzeuge. Auf den gezeigten Verpackungen sind außerdem spezielle Falklands-War-Objective-Marker zu sehen.
British Commando Company
Die britische Starter Force bildet eine Commando Company ab. Neben der eigentlichen Infanterie sind mehrere Unterstützungsoptionen enthalten, so dass sich daraus direkt eine recht vollständige Formation aufbauen lässt.
Commando Company HQ mit SLR Rifle Team
2 Commando Troops
Commando Mortar Troop mit 81-mm-Mörsern
Commando Milan Section
Blowpipe Air Defence Detachment
105mm Commando Battery mit sechs 105-mm-Light-Guns
Scorpion Recce Troop mit vier Scorpion Light Tanks
2 Limited Edition Objective Markers
Damit liegt der Schwerpunkt klar auf leichter Infanterie mit Artillerie, Panzerabwehr und Luftabwehr. Die vier Scorpion bringen zusätzlich eine mobile Aufklärungskomponente in die Box.
Argentine Marine Rifle Company
Auf argentinischer Seite enthält die Box eine Marine Rifle Company. Auch hier geht Battlefront deutlich über eine reine Infanterie-Starterbox hinaus.
Marine Rifle Company HQ mit FAL Rifle Team
2 Marine Rifle Platoons mit FAL- und MAG-Teams sowie Panzerabwehrwaffen
Marine 81mm Mortar Platoon
Marine 105mm Anti-tank Section mit M56 Recoilless Guns
Marine 30mm AA Section mit zwei HS.661-Flakgeschützen
105mm Artillery Battery mit drei Mod. 56 Haubitzen
AML-90 Armoured Car Platoon mit vier AML-90
Observation Post
Die argentinische Box wirkt damit ebenfalls sehr komplett: Infanterie, Mörser, rückstoßfreie Geschütze, Flugabwehr, Artillerie und AML-90 decken mehrere Aufgaben direkt ab.
Interessant für ein Falklands-Projekt
Battlefront hat hier zwei thematisch direkt aufeinander abgestimmte Streitkräfte zusammenstellt. Wer ein Falklands-Projekt beginnen möchte, bekommt damit offenbar einen recht direkten Einstieg für beide Seiten.
Auf den Bildern ist ausdrücklich von Limited Edition die Rede. Einen Preis oder einen konkreten Veröffentlichungstermin zeigen die vorliegenden Abbildungen allerdings nicht. Sobald Battlefront dazu weitere Informationen veröffentlicht, lässt sich das noch ergänzen.
Wer schon einmal vor einem Abziehbilderbogen für britische Sherman oder Churchill gesessen hat, kennt das Problem: Die einzelnen Zeichen sehen interessant aus, aber welches gehört eigentlich zu welcher Einheit? Im Italienfeldzug wird die Sache nicht einfacher, denn neben britischen Verbänden kämpften dort auch kanadische, neuseeländische, südafrikanische und polnische Panzertruppen.
Taktisches Zeichen: Das geometrische Zeichen an Turm oder Wannenseite kennzeichnet innerhalb des Regiments die jeweilige Schwadron.
Verbandszeichen: Ein Divisions- oder Brigadesymbol zeigt, zu welchem Großverband das Fahrzeug gehört.
Arm of Service: Das farbige Rechteck mit Nummer ordnet das Fahrzeug seiner Einheit und Aufgabe zu.
Für ein stimmiges Modell sollte man zuerst Einheit und Zeitraum festlegen. Zwischen der Gustav-Linie im Mai 1944, der Gotenstellung ab August und den letzten Kriegsmonaten wechselten Verbände, Unterstellungen und teilweise auch Markierungen.
Panzerdivisionen in Italien
Markierungen der Panzerdivisionen in Italien. Abbildung: Battlefront Miniatures
Den Kern bildeten die 5. Kanadische, die britische 6. und die 6. Südafrikanische Panzerdivision. Die britische 1. Panzerdivision kam erst zur Gotenstellung nach Italien und wurde noch 1944 aufgelöst. Aus der polnischen 2. Panzerbrigade entstand 1945 eine Division, die vor Kriegsende jedoch nicht mehr zu einem größeren Einsatz kam.
Die 7. Panzerdivision war zwar zu Beginn des Jahres 1944 noch in Italien, wurde aber für die Vorbereitung auf die Landung in der Normandie nach Großbritannien verlegt. Ihre 7. Panzerbrigade blieb dagegen im Mittelmeerraum und behielt eigene Traditionszeichen.
Die Brigade führte eine Variante der bekannten Wüstenratte als Verbandszeichen. Bei den Arm-of-Service-Feldern blieb sie bei der Nummernreihe 50 bis 54, wie sie bei Panzerdivisionen üblich war. Das ist eine schöne Möglichkeit, einen britischen Sherman mit deutlichem Bezug zur Wüstenvergangenheit der Einheit zu bauen.
Das Brigadesymbol zeigt ein Pferd auf grünem Grund. Battlefront geht davon aus, dass der Verband in Italien zur roten Arm-of-Service-Reihe 50 bis 54 wechselte. Manche Fahrzeuge konnten außerdem ein weißes Farnblatt auf schwarzem Feld tragen – eine Erinnerung an die Zusammenarbeit mit der 2. Neuseeländischen Division in Nordafrika.
Das auffällige Zeichen der Brigade ist der Liver Bird, das Wappentier der Stadt Liverpool. Die Quellenlage zu den Sherman der Brigade ist dünn; auch Battlefront kennzeichnet die Verwendung der Nummernreihe 50 bis 54 daher als Annahme. Für ein historisch orientiertes Modell sollte man diesen Punkt im Hinterkopf behalten.
4th New Zealand Armoured Brigade
4th New Zealand Armoured Brigade. Abbildung: Battlefront Miniatures
Die Neuseeländer kombinierten das Arm-of-Service-Zeichen mit dem silbernen Farn als Einheitssymbol. Auch die Nummernfolge war eigenständig. Dadurch heben sich neuseeländische Sherman deutlich von britischen Fahrzeugen ab und lassen sich auf dem Spieltisch schnell erkennen.
1st Canadian Armoured Brigade
1st Canadian Armoured Brigade. Abbildung: Battlefront Miniatures
Die unabhängige kanadische Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175 auf einem blau-braunen Feld. Beim Verbandszeichen lag ein gelbes Ahornblatt über einem waagerecht schwarz-rot-schwarz geteilten Rechteck. Die Brigade besaß kein eigenes Motor Battalion.
Die polnische Brigade führte den gepanzerten Arm mit Flügelschwert als Brigadesymbol. Ihre Arm-of-Service-Nummern liefen von 50 bis 53. Ein Motor Battalion kam erst hinzu, als der Verband 1945 zur Division erweitert wurde.
Die britischen Tank Brigades
21st Tank Brigade
21st Tank Brigade. Abbildung: Battlefront Miniatures
Das Diabolo war ein wichtiger Bestandteil des Brigadesymbols. Bis 1944 wurde daraus eine besonders auffällige Kombination aus gelbem Kreis, blauem Diabolo und rotem Teufel. Die Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175. Beim Einsatz an der Gotenstellung wurden die Farben der Arm-of-Service-Felder an die 1. Kanadische Panzerbrigade angeglichen.
25th Tank Brigade
25th Tank Brigade. Abbildung: Battlefront Miniatures
Hier erscheint ein schwarzes Diabolo auf einem rot-gelben Schild. Nach der Unterstützung kanadischer Truppen beim Durchbruch durch die Hitler-Linie erhielt die Brigade 1944 ein Ahornblatt, das im oberen Dreieck des Zeichens saß. Die Arm-of-Service-Nummern 160 bis 163 standen auf schwarzem Grund.
So gehe ich beim Markieren vor
Zuerst lege ich den Einsatzzeitraum fest: Gustav-Linie, Gotenstellung oder Frühjahr 1945.
Danach wähle ich Brigade beziehungsweise Division und das konkrete Regiment.
Das Verbandszeichen und das passende Arm-of-Service-Feld werden für alle Fahrzeuge des Zuges einheitlich vorbereitet.
Erst anschließend kommen die taktischen Schwadronszeichen und individuelle Fahrzeugnamen hinzu.
Vor dem Versiegeln mit Klarlack vergleiche ich die Anordnung noch einmal mit der Battlefront-Tafel.
Wer die Zeichen nicht von Hand malen möchte, findet viele davon im British Late War (Italy) Decal Set BR948. Der Satz enthält vier Bögen mit Divisionszeichen, taktischen Markierungen und Sternen.
Wer schon einmal vor einem Abziehbilderbogen für britische Sherman oder Churchill gesessen hat, kennt das Problem: Die einzelnen Zeichen sehen interessant aus, aber welches gehört eigentlich zu welcher Einheit? Im Italienfeldzug wird die Sache nicht einfacher, denn neben britischen Verbänden kämpften dort auch kanadische, neuseeländische, südafrikanische und polnische Panzertruppen.
Taktisches Zeichen: Das geometrische Zeichen an Turm oder Wannenseite kennzeichnet innerhalb des Regiments die jeweilige Schwadron.
Verbandszeichen: Ein Divisions- oder Brigadesymbol zeigt, zu welchem Großverband das Fahrzeug gehört.
Arm of Service: Das farbige Rechteck mit Nummer ordnet das Fahrzeug seiner Einheit und Aufgabe zu.
Für ein stimmiges Modell sollte man zuerst Einheit und Zeitraum festlegen. Zwischen der Gustav-Linie im Mai 1944, der Gotenstellung ab August und den letzten Kriegsmonaten wechselten Verbände, Unterstellungen und teilweise auch Markierungen.
Panzerdivisionen in Italien
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Markierungen der Panzerdivisionen
Den Kern bildeten die 5. Kanadische, die britische 6. und die 6. Südafrikanische Panzerdivision. Die britische 1. Panzerdivision kam erst zur Gotenstellung nach Italien und wurde noch 1944 aufgelöst. Aus der polnischen 2. Panzerbrigade entstand 1945 eine Division, die vor Kriegsende jedoch nicht mehr zu einem größeren Einsatz kam.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die 7. Panzerdivision war zwar zu Beginn des Jahres 1944 noch in Italien, wurde aber für die Vorbereitung auf die Landung in der Normandie nach Großbritannien verlegt. Ihre 7. Panzerbrigade blieb dagegen im Mittelmeerraum und behielt eigene Traditionszeichen.
Unabhängige Panzerbrigaden
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7th Armoured Brigade
Die Brigade führte eine Variante der bekannten Wüstenratte als Verbandszeichen. Bei den Arm-of-Service-Feldern blieb sie bei der Nummernreihe 50 bis 54, wie sie bei Panzerdivisionen üblich war. Das ist eine schöne Möglichkeit, einen britischen Sherman mit deutlichem Bezug zur Wüstenvergangenheit der Einheit zu bauen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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9th Armoured Brigade
Das Brigadesymbol zeigt ein Pferd auf grünem Grund. Battlefront geht davon aus, dass der Verband in Italien zur roten Arm-of-Service-Reihe 50 bis 54 wechselte. Manche Fahrzeuge konnten außerdem ein weißes Farnblatt auf schwarzem Feld tragen – eine Erinnerung an die Zusammenarbeit mit der 2. Neuseeländischen Division in Nordafrika.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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23rd Armoured Brigade
Das auffällige Zeichen der Brigade ist der Liver Bird, das Wappentier der Stadt Liverpool. Die Quellenlage zu den Sherman der Brigade ist dünn; auch Battlefront kennzeichnet die Verwendung der Nummernreihe 50 bis 54 daher als Annahme. Für ein historisch orientiertes Modell sollte man diesen Punkt im Hinterkopf behalten.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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4th New Zealand Armoured Brigade
Die Neuseeländer kombinierten das Arm-of-Service-Zeichen mit dem silbernen Farn als Einheitssymbol. Auch die Nummernfolge war eigenständig. Dadurch heben sich neuseeländische Sherman deutlich von britischen Fahrzeugen ab und lassen sich auf dem Spieltisch schnell erkennen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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1st Canadian Armoured Brigade
Die unabhängige kanadische Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175 auf einem blau-braunen Feld. Beim Verbandszeichen lag ein gelbes Ahornblatt über einem waagerecht schwarz-rot-schwarz geteilten Rechteck. Die Brigade besaß kein eigenes Motor Battalion.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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2nd Polish Armoured Brigade
Die polnische Brigade führte den gepanzerten Arm mit Flügelschwert als Brigadesymbol. Ihre Arm-of-Service-Nummern liefen von 50 bis 53. Ein Motor Battalion kam erst hinzu, als der Verband 1945 zur Division erweitert wurde.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die britischen Tank Brigades
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21st Tank Brigade
Das Diabolo war ein wichtiger Bestandteil des Brigadesymbols. Bis 1944 wurde daraus eine besonders auffällige Kombination aus gelbem Kreis, blauem Diabolo und rotem Teufel. Die Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175. Beim Einsatz an der Gotenstellung wurden die Farben der Arm-of-Service-Felder an die 1. Kanadische Panzerbrigade angeglichen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
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25th Tank Brigade
Hier erscheint ein schwarzes Diabolo auf einem rot-gelben Schild. Nach der Unterstützung kanadischer Truppen beim Durchbruch durch die Hitler-Linie erhielt die Brigade 1944 ein Ahornblatt, das im oberen Dreieck des Zeichens saß. Die Arm-of-Service-Nummern 160 bis 163 standen auf schwarzem Grund.
Abbildung: Battlefront Miniatures
So gehe ich beim Markieren vor
Zuerst lege ich den Einsatzzeitraum fest: Gustav-Linie, Gotenstellung oder Frühjahr 1945.
Danach wähle ich Brigade beziehungsweise Division und das konkrete Regiment.
Das Verbandszeichen und das passende Arm-of-Service-Feld werden für alle Fahrzeuge des Zuges einheitlich vorbereitet.
Erst anschließend kommen die taktischen Schwadronszeichen und individuelle Fahrzeugnamen hinzu.
Vor dem Versiegeln mit Klarlack vergleiche ich die Anordnung noch einmal mit der Battlefront-Tafel.
Wer die Zeichen nicht von Hand malen möchte, findet viele davon im British Late War (Italy) Decal Set BR948. Der Satz enthält vier Bögen mit Divisionszeichen, taktischen Markierungen und Sternen.
Da ich momentan unregelmäßig auf der alliierten Seite unserer Italien-Kampagne spiele, habe ich beschlossen, meinen Briten noch ein paar Churchills zu spendieren. Der Churchill ist ein schwerer britischer Infanterie-Unterstützungspanzer: robust, kletterfreudig und perfekt, um Infanterie in schwierigem Gelände zu begleiten – genau das, was man in den Bergen und Ortschaften Italiens braucht. Er war nie der Schnellste, aber seine Geländegängigkeit, das kräftige Laufwerk und die gute Graben- und Hindernisüberwindung sorgten dafür, dass er dorthin kam, wo andere Panzer längst steckenblieben.
Ich habe aktuell 5× Churchill III, 3× Churchill IV, 2× Churchill Crocodile sowie Churchill III mit 75-mm-Kanone gebaut und bin mit der Bemalung beschäftigt.
Kurz zu den Varianten (spiel- & modellrelevant)
Churchill III – Geschweißter Turm mit 6-Pfünder (57 mm): solide Panzerabwehr für mittlere Distanzen, historisch häufig in Nordafrika und Italien zu sehen.
Churchill IV – Technisch eng verwandt mit dem Mk III, jedoch mit gegossenem Turm; im Spiel wirkt er praktisch wie der Mk III, optisch aber schön zur Abwechslung in der Kompanie.
Churchill III (75 mm) – In Italien wurden etliche Mk III feldmäßig auf 75 mm umgerüstet (u. a. mit Sherman-Rohr). Ergebnis: bessere Spreng- und Rauchwirkung gegen Infanterie-stellungen, immer noch ausreichend gegen mittlere Panzer.
Churchill Crocodile – Flamm-Variante mit gepanzertem Anhänger (Flammtank + Treibstoff-Trailer): im Spiel Bunkerknacker und Moralbrecher. Ideal, um starke Deckungen zu räumen oder Engstellen zu „öffnen“.
Auf dem Spieltisch (kurz & spoilerfrei)
Churchills glänzen, wenn Druck aufgebaut werden muss: Ziel binden, Feuer ziehen. Der 6-Pfünder bleibt gegen mittlere Ziele gefährlich; die 75-mm-Variante räumt Deckung besser. Crocodiles sind die „Türöffner“ gegen hartnäckige Stellungen – sparsam eingesetzt, aber genau dann, wenn’s zählt.
Ausblick
Sobald die Truppe spielfertig ist, bekommt die britische Seite unserer Kampagne ein robustes Rückgrat für Angriffe in schwierigem Gelände. Parallel halte ich euch über Bemalfortschritte und Listenvarianten auf dem Laufenden.
Markierung
Ich habe mich für das 9th Battalion RTR, 31st Army Tank Brigade entschieden, daher bekommen die Panzer die 922 und als Squadron für die „B“.
Gesternabend habe ich die Airbrusharbeiten bei den verbliebenen Panzern der Sovjets abgeschlossen. Spontan sind noch 11 Chruchill Panzer der Briten dazu gekommen, welche ich in der laufenden Italienkampgne einsetzen möchte.