Für meine israelische Team Yankee-Armee habe ich den bisherigen Bemalartikel zu einem vollständigen Painting Guide ausgebaut und als eigene Seite zusammengefasst.
Enthalten sind die Fahrzeugfarben für die IDF um 1985, konkrete Vallejo-Farben für Grundton, Aufhellungen und Details, Washes und Ketten sowie eine vollständige Infanterie-Palette mit Schritt-für-Schritt-Ablauf. Auch Skyhawk, Viper, Fallschirmjäger und Bases sind mit aufgenommen.
Der polnische 7TP entstand aus dem britischen Vickers Mark E, wurde aber in mehreren entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Battlefront verbindet die Technikgeschichte des Panzers mit seinem Einsatz im September 1939 und dem Zusammenbruch der polnischen Verteidigung.
Vom Vickers Mark E zum polnischen 7TP.
Polnische Konstrukteure verbesserten unter anderem Bewaffnung, Lüftung und Antrieb. Bild: Battlefront Miniatures.
Dieselmotor, Gundlach-Periskop und 37-mm-Kanone
Polen beschaffte zunächst 38 Vickers Mark E und sicherte sich anschließend die Lizenzfertigung. Der 7TP erhielt einen Dieselmotor und das drehbare Gundlach-Periskop. Die doppeltürmige Ausführung mit Maschinengewehren erwies sich schnell als zu schwach; die eintürmige Variante trug eine 37-mm-Panzerabwehrkanone.
Ein 7TP überwindet schwieriges Gelände.
Der leichte Panzer war schlagkräftig, blieb aber langsam und nur dünn gepanzert. Bild: Battlefront Miniatures.
Im Gefecht konnte die 37-mm-Kanone auch deutsche Panzer IV gefährden. Gleichzeitig war der 7TP schon gegen leichte deutsche Panzer- und Infanteriewaffen verwundbar. Polnische Besatzungen reagierten mit verdeckten Feuerstellungen sowie kurzen Angriffen und Rückzügen.
7TP auf dem Marsch.
Knapp 150 Fahrzeuge beider Varianten standen zu Kriegsbeginn zur Verfügung. Bild: Battlefront Miniatures.
Bzura, Warschau und die letzten Kämpfe
Der Polenfeldzug im September 1939.
Die Karte zeigt die immer enger werdenden Operationsräume der polnischen Armeen. Bild: Battlefront Miniatures.
Nach dem Zusammenbruch der Grenzverteidigung sollte eine neue Linie hinter der Weichsel entstehen. Die Gegenoffensive an der Bzura band starke deutsche Kräfte und verschaffte Warschau zusätzliche Zeit, endete aber in einer Einschließung. Der sowjetische Einmarsch am 17. September machte den Aufbau einer neuen Ostfront unmöglich.
Polnische Infanterie im Kampf gegen deutsche Panzer.
Die Armeen versuchten, deutsche Vorstöße durch Gegenangriffe und örtliche Sperren zu verzögern. Bild: Battlefront Miniatures.
Polnische Kavallerie im Angriff.
Kavallerieverbände waren bewegliche Kampftruppen und keine Anachronismen aus einer vergangenen Epoche. Bild: Battlefront Miniatures.
Polnischer Gegenangriff.
Die letzten größeren Verbände kämpften bis Anfang Oktober weiter oder versuchten, nach Rumänien auszubrechen. Bild: Battlefront Miniatures.
Mit dem kostenlosen Kampagnenpaket für den Italienfeldzug lassen sich einzelne Flames of War-Partien zu einer fortlaufenden Geschichte verbinden. Battlefront bietet dafür zwei Varianten an: eine unkomplizierte Reihe miteinander verknüpfter Missionen sowie historische Axis-of-Attack-Kampagnen.
Linked Missions ohne großen Verwaltungsaufwand
Bei einer Linked-Mission-Kampagne bestimmt das Ergebnis einer Partie zusammen mit dem Mission Selector die nächste Mission. Die Armeen ziehen dadurch von Gefecht zu Gefecht, ohne dass eine umfangreiche Karte oder Buchhaltung nötig ist. Das Format eignet sich besonders für eine lockere Serie von Spielen zwischen zwei Spielern.
Axis of Attack verfolgt den Vormarsch entlang einer historischen Operationsachse.
Das Downloadpaket enthält Kampagnen für Anzio und Cassino sowie Regeln für Linked Missions. Bild: Battlefront Miniatures.
Historische Entscheidungen bei Axis of Attack
Axis of Attack greift reale Feldzüge auf und ergänzt die Missionsauswahl um Faktoren, mit denen auch die damaligen Befehlshaber umgehen mussten. Das Paket konzentriert sich auf Anzio und Cassino. Siege und Niederlagen beeinflussen den weiteren Verlauf, bis eine Seite das Kampagnenziel erreicht.
Lokaler Download
Axis of Attack – Italien-Kampagnen
Regeln für Linked Missions sowie die Axis-of-Attack-Kampagnen Anzio und Cassino.
Victor Pesch zeigt Schritt für Schritt, wie der große polnische Panzerzug PBX05 vorbereitet, im dreifarbigen Tarnschema bemalt und anschließend gealtert wird. Die folgende deutsche Zusammenfassung übernimmt alle Arbeitsschritte und sämtliche offiziellen Schrittbilder.
Montage und Vorbereitung
Schritt 1: Montageübersicht des polnischen Panzerzuges.
Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.
Schritt 2: Metallteile des Panzerzuges werden entgratet.
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Schritt 3: Resinteile des Panzerzuges werden probeweise angepasst.
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Schritt 4: Resinteile werden vor dem Grundieren gereinigt.
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Schritt 5: Klebeflächen der Resinteile werden angeraut.
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Schritt 6: Antennen und Türme des Panzerzuges werden vorbereitet.
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Metallteile werden entgratet, Resinteile trocken angepasst und von Produktionsstaub befreit. Leicht angeraute Klebeflächen verbessern die Verbindung; Antennen können zusätzlich gestiftet werden.
Grundierung und Tarnschema
Schritt 7: Der polnische Panzerzug mit schwarzer Grundierung.
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Schritt 8: Grüne Grundfarbe und dunkle Schatten auf dem Panzerzug.
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Schritt 9: Plan für das dreifarbige Tarnschema des polnischen Panzerzuges.
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Schritt 10: Braune Grundflächen des Tarnschemas.
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Schritt 11: Ockerfarbene Grundflächen des Tarnschemas.
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Schritt 12: Braune Tarnflächen werden deckend ausgearbeitet.
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Schritt 13: Ockerfarbene Tarnflächen werden in dünnen Schichten ausgearbeitet.
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Auf schwarze Grundierung folgen Russian Green, eine dunkle Lasur und trocken gebürstetes Refractive Green. Die braunen und ockerfarbenen Flecken werden geplant, mit scharfen Rändern angelegt und anschließend in dünnen Schichten deckend ausgearbeitet.
Alterung und Gebrauchsspuren
Schritt 14: Feine Regen- und Schmutzstreifen auf dem Panzerzug.
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Schritt 15: Rußspuren an Geschützen und Schornstein.
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Schritt 16: Metallische Abplatzer werden mit einem weichen Stift gesetzt.
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Schritt 17: Aufgehellte Kanten durch vorsichtiges Trockenbürsten.
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Schritt 18: Lackschäden werden mit einem Schwamm aufgetupft.
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Schritt 19: Staub und getrockneter Schmutz am unteren Fahrzeugrand.
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Regenstreifen, Ruß, Bleistift- und Schwammabplatzer sowie ein leichter Staubauftrag geben dem Zug Tiefe. Jede Technik bleibt optional und kann an den gewünschten Einsatzort angepasst werden.
Details und Abschluss
Schritt 20: Räder des polnischen Panzerzuges mit roten Speichen.
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Schritt 21: Maschinengewehre und Geschützrohre werden bemalt.
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Schritt 22: Bemalte Kohle im Tender des Panzerzuges.
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Schritt 23: Die große Funkantenne des Sturmwagens wird verspannt.
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Schritt 24: Handgemalte polnische Adler und Zugnummern.
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Schritt 25: Bemalte und glänzend versiegelte Scheinwerfer.
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Schritt 26: Der vollständig bemalte polnische Panzerzug.
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Schritt 27: Gesamtansicht des fertig bemalten polnischen Panzerzuges.
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Für Räder, Waffen, Kohle, Antennen, Abzeichen und Scheinwerfer folgen eigene Farbschritte. Die Kohle erhält einen Glanzlack, während die Scheinwerfer mit einem kleinen weißen Lichtpunkt abgeschlossen werden.
Für Flames of War zeichnet sich für den Winter 2026 ein größeres Ostfront-Paket ab. Battlefront zeigt auf einer neuen Vorschau das Buch „Barbarossa – Forces on the Eastern Front, 1939–41“ zusammen mit mehreren neuen Starter Forces.
Mit Barbarossa rückt damit die frühe Phase des Zweiten Weltkriegs an der Ostfront wieder stärker in den Mittelpunkt. Auf der Vorschau sind neben deutschen und sowjetischen Streitkräften auch finnische Truppen zu sehen.
Unter den gezeigten Boxen befindet sich die finnische Starter Force „White Death“. Für Deutschland und die Sowjetunion sind ebenfalls mehrere Starter Forces zu erkennen, darunter eine deutsche Panzer III Tank Company und eine sowjetische KV-1 Tank Company. Dazu kommen weitere Infanterie- und Unterstützungsformationen.
Ebenfalls angekündigt ist „Moscow – Complete World War II Starter Set“. Die Box stellt deutsche und sowjetische Truppen direkt gegeneinander und ist als kompletter Starter für den Einstieg in das Early-War-Ostfront-Thema ausgelegt.
Zusammen mit dem neuen Barbarossa-Buch deutet die Vorschau damit auf eine größere Veröffentlichungswelle für die frühe Ostfront hin. Neben dem Buch werden mehrere passende Armee- und Starterboxen gleichzeitig vorbereitet.
Als Zeitraum nennt Battlefront auf der Vorschau „Coming Winter 2026“. Einen konkreten Veröffentlichungstermin, Preise oder die vollständigen Inhalte aller Boxen zeigt das vorliegende Bild noch nicht.
Sobald hierzu weitere Informationen von Battlefront vorliegen, können die einzelnen Starter Forces und deren Inhalte noch genauer vorgestellt werden.
Panzerzüge waren im Zweiten Weltkrieg keine einheitliche Waffengattung. Je nach Land dienten sie als mobile Artillerie, Küstenschutz, Patrouillenfahrzeug oder Schutz gegen Partisanen. Battlefront fasst die unterschiedlichen Konzepte von Polen, Deutschland, den Westalliierten, Japan und der Sowjetunion zusammen.
Artilleriewagen eines polnischen Panzerzuges.
Polen verfügte 1939 über zehn planmäßig aufgestellte Panzerzüge. Bild: Battlefront Miniatures.
Polen: mobile Feuerkraft auf bekannten Bahnlinien
Polnische Züge griffen deutsche Verbände aus wechselnden Feuerstellungen an, unterstützten Rückzüge und sicherten wichtige Bahnverbindungen. Zu einem typischen Zug gehörten eine geschützte Lokomotive, Artilleriewagen, ein Sturmwagen mit Infanterie sowie ergänzende Flach- und Versorgungswagen.
Ein polnischer Panzerzug bei Mokra.
Die beweglichen Verbände konnten deutsche Vorstöße verzögern, waren aber vollständig an intakte Gleise gebunden. Bild: Battlefront Miniatures.
Deutschland: Frontunterstützung und Partisanenabwehr
Deutschland nahm das Konzept nach den Erfahrungen in Polen wieder auf. Neben improvisierten Zügen entstanden standardisierte Typen wie BP42 und BP44. Im Osten patrouillierten sie gefährdete Nachschublinien; später erhielten manche Wagen Panzer-IV-Türme und stärkere Flugabwehr.
Deutscher Panzerzug BP44.
Stärkere Panzerabwehr und Flugabwehr reagierten auf die veränderte Lage an der Ostfront. Bild: Battlefront Miniatures.
Küstenschutz, Besatzungsräume und sowjetische Masse
Großbritannien, Kanada und Italien nutzten Panzerzüge vor allem zum Küstenschutz. Japan setzte wenige improvisierte Züge in der Mandschurei und in China ein. Die Sowjetunion begann den Krieg mit der größten Flotte; nach hohen Verlusten entstanden neue Fahrzeuge mit stärkerer Panzerung und Türmen von T-34 oder KW-Panzern.
Für Fate of a Nation gibt es mit der Ausgabe von 2018 vier spielbare Fraktionen mit unterschiedlichen Formationen, Einheiten und Ausrüstungsvarianten. Gleichzeitig deckt das Spiel sowohl den Sechstagekrieg 1967 als auch den Jom-Kippur-Krieg 1973 ab. Nicht jede im Spiel verfügbare Ausrüstung war jedoch in beiden Konflikten tatsächlich bei der jeweiligen Nation im Einsatz.
Genau daraus ist diese Wissensdatenbank entstanden. Sie soll Spielmaterial und historische Einordnung miteinander verbinden und schnell beantwortbar machen: Welche Fraktion kann welche Formationen und Einheiten einsetzen? Welche Ausrüstung gehört dazu? Und war dieses Fahrzeug oder Waffensystem 1967 beziehungsweise 1973 tatsächlich verfügbar?
Woher kommt die Wissensdatenbank?
Ausgangspunkt sind die nach Erscheinen der 2018er Ausgabe veröffentlichten Force Tables von Michael McSwiney auf Miniature Ordnance Review. Darin werden die Formationen und Ausrüstungsoptionen aus Fate of a Nation danach eingeordnet, ob sie im Sechstagekrieg 1967, im Jom-Kippur-Krieg 1973 oder in beiden Konflikten eingesetzt wurden.
Diese Tabellen wurden in eine strukturierte Excel-Datenbank übertragen. Ergänzend wurden Battlefront-Informationen und weitere historische Quellen verwendet. Die historischen Einsatzzeiträume werden getrennt von den eigentlichen Spieldaten geführt und mit einer eigenen Datenqualität gekennzeichnet.
Was ist das Ziel?
Die Datenbank ist vor allem für Recherche, Armeezusammenstellung und Szenariobau gedacht. Sie soll keine Battlefront-Regelbücher ersetzen, sondern eine zusätzliche Übersicht bieten.
Fraktionen und deren übergeordnete Formationen übersichtlich erfassen.
Die zugehörige Hauptausrüstung mit der jeweiligen Fraktion verknüpfen.
Historisch zwischen dem Sechstagekrieg 1967 und dem Jom-Kippur-Krieg 1973 unterscheiden.
Ergänzende Einführungs- und Einsatzzeiträume der Ausrüstung erfassen.
Über ein Vergleichsjahr sichtbar machen, welche Systeme 1967 beziehungsweise 1973 historisch zur jeweiligen Nation passen.
Aktueller Umfang
Die aktuelle Arbeitsversion enthält die vier in Fate of a Nation 2018 behandelten Fraktionen:
Israel
Ägypten
Syrien
Jordanien
Erfasst werden die zugehörigen Formationen, auswählbaren Einheiten und deren Ausrüstung sowie die historische Zuordnung zu 1967 und 1973. Der Datenbestand soll mit weiteren Quellen schrittweise geprüft und ergänzt werden.
Aufbau der Excel-Datei
Die Datenbank ist bewusst in mehrere Ebenen getrennt. Die Grundstruktur lautet:
Fraktion → Formation → Einheit → Ausrüstung / Historie
Blatt
Inhalt
Übersicht
Kennzahlen und Vergleichsjahr für die historische Einordnung
Ausrüstungssysteme, historische Verfügbarkeit, Datenqualität und Hinweise
Quellen
Spiel- und historische Quellen mit Verwendungszweck
Legende
Statusdefinitionen, Datenqualität und Vergleichsjahre
Das Vergleichsjahr
Ein zentraler Bestandteil ist das Vergleichsjahr. Für Fate of a Nation sind dabei vor allem 1967 und 1973 relevant. Wird das Jahr geändert, lässt sich erkennen, welche Ausrüstung für die jeweilige Nation zu diesem Zeitpunkt historisch passend ist.
Damit kann beispielsweise eine israelische oder ägyptische Streitmacht gezielt für den Sechstagekrieg zusammengestellt werden, ohne versehentlich Fahrzeuge oder Waffensysteme einzusetzen, die erst später verfügbar waren.
Was die Datenbank bewusst nicht ersetzt
Punktewerte, vollständige Unit-Card-Profile und Regeltexte bleiben den offiziellen Battlefront-Regeln vorbehalten. Die Wissensdatenbank ist keine Ersatzregelquelle und soll auch keine vollständigen Regelbücher abbilden.
Sie ist vielmehr eine Recherchehilfe: für historische Armeezusammenstellungen, zeitlich passende Szenarien und für die Frage, wie gut eine konkrete Fate of a Nation-Auswahl zum Sechstagekrieg 1967 oder zum Jom-Kippur-Krieg 1973 passt.
Download
Fate of a Nation – Wissendatenbank
Excel Liste mit realen Verfügbarkeitsinformationen zu Einheiten in Fate of a Nation.
Disclaimer: Diese Wissensdatenbank wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt, strukturiert und recherchiert. Die KI wurde insbesondere genutzt, um Spiel- und historische Informationen zusammenzuführen, Quellen zuzuordnen und die Daten in eine einheitliche Struktur zu bringen.
Trotz Quellenangaben und Plausibilitätsprüfung können Fehler, unvollständige Datensätze oder falsche Zuordnungen enthalten sein. Besonders historische Einsatzzeiträume und die genaue Zusammensetzung einzelner Streitkräfte können je nach Quelle unterschiedlich dokumentiert sein. Die Datenbank ist deshalb als Arbeits- und Recherchehilfe zu verstehen, nicht als wissenschaftlich oder militärhistorisch verbindliche Quelle.
Wer einen Fehler findet oder eine bessere Primärquelle kennt, darf sich gerne melden. Die Datenbank soll mit der Zeit weiter verbessert und ergänzt werden.
Die 2. Neuseeländische Division ging mit den Erfahrungen aus Griechenland, Kreta und Nordafrika in den Italienfeldzug. Aus der 4. Infanteriebrigade entstand eine eigene Panzerbrigade, doch Gelände, Regen und zerstörte Verkehrswege machten in Italien erneut Infanterie und Artillerie zu den entscheidenden Kräften.
Veteranen der 2. Neuseeländischen Division.
Der Verband reorganisierte sich nach dem Wüstenkrieg für die Kämpfe in Italien. Bild: Battlefront Miniatures.
Sangro und Cassino
Ende November 1943 griffen die Neuseeländer zusammen mit der 8. Indischen Division am Sangro an. Aufgeweichte Straßen und reißende Flüsse verlangsamten den Vormarsch. Im Februar 1944 kehrte die Division bei Cassino an die Front zurück und bildete gemeinsam mit der 4. Indischen Division das New Zealand Corps.
Sherman der 4. Neuseeländischen Panzerbrigade.
Die eigene Panzerbrigade sollte der Division verlässliche gepanzerte Unterstützung geben. Bild: Battlefront Miniatures.
Der erste Angriff auf den Bahnhof wurde vom 28. Māori-Bataillon getragen. Die Infanterie erreichte ihr Ziel, konnte es ohne rechtzeitige Panzerunterstützung gegen deutsche Sturmgeschütze aber nicht halten. Auch der folgende Angriff durch die zerstörte Stadt blieb stecken, weil Trümmer den Verteidigern Deckung gaben und die Panzerbewegung einschränkten.
Das 28. Māori-Bataillon bei Cassino.
Das Bataillon hatte bereits in Griechenland, auf Kreta und in Nordafrika gekämpft. Bild: Battlefront Miniatures.
Von Operation Diadem bis zur Gotenstellung
Nach dem Durchbruch durch die Gustav-Linie folgte die Division dem deutschen Rückzug nach Norden. Sie räumte Straßensperren, erreichte Florenz und unterstützte kanadische Verbände an der Gotenstellung. Battlefront bildet die neuseeländischen Besonderheiten zusätzlich über Command Cards ab.
Neuseeländische Infanterie für Flames of War.
Die historischen Formationen lassen sich mit den britischen Regeln aus Liberation of Italy und passenden Command Cards darstellen. Bild: Battlefront Miniatures.
Lokaler Download
2. Neuseeländische Division
Historischer Hintergrund zur 2. Neuseeländischen Division in Italien.
Für World War III: Team Yankee sind zwei neue Limited Edition Starter Forces zum Falklandkrieg zu sehen. Battlefront stellt dabei eine britische Commando Company und eine argentinische Marine Rifle Company gegenüber.
Die beiden Boxen sind klar auf den Konflikt von 1982 ausgerichtet und enthalten nicht nur Infanterie, sondern auch passende Unterstützungswaffen und Fahrzeuge. Auf den gezeigten Verpackungen sind außerdem spezielle Falklands-War-Objective-Marker zu sehen.
British Commando Company
Die britische Starter Force bildet eine Commando Company ab. Neben der eigentlichen Infanterie sind mehrere Unterstützungsoptionen enthalten, so dass sich daraus direkt eine recht vollständige Formation aufbauen lässt.
Commando Company HQ mit SLR Rifle Team
2 Commando Troops
Commando Mortar Troop mit 81-mm-Mörsern
Commando Milan Section
Blowpipe Air Defence Detachment
105mm Commando Battery mit sechs 105-mm-Light-Guns
Scorpion Recce Troop mit vier Scorpion Light Tanks
2 Limited Edition Objective Markers
Damit liegt der Schwerpunkt klar auf leichter Infanterie mit Artillerie, Panzerabwehr und Luftabwehr. Die vier Scorpion bringen zusätzlich eine mobile Aufklärungskomponente in die Box.
Argentine Marine Rifle Company
Auf argentinischer Seite enthält die Box eine Marine Rifle Company. Auch hier geht Battlefront deutlich über eine reine Infanterie-Starterbox hinaus.
Marine Rifle Company HQ mit FAL Rifle Team
2 Marine Rifle Platoons mit FAL- und MAG-Teams sowie Panzerabwehrwaffen
Marine 81mm Mortar Platoon
Marine 105mm Anti-tank Section mit M56 Recoilless Guns
Marine 30mm AA Section mit zwei HS.661-Flakgeschützen
105mm Artillery Battery mit drei Mod. 56 Haubitzen
AML-90 Armoured Car Platoon mit vier AML-90
Observation Post
Die argentinische Box wirkt damit ebenfalls sehr komplett: Infanterie, Mörser, rückstoßfreie Geschütze, Flugabwehr, Artillerie und AML-90 decken mehrere Aufgaben direkt ab.
Interessant für ein Falklands-Projekt
Battlefront hat hier zwei thematisch direkt aufeinander abgestimmte Streitkräfte zusammenstellt. Wer ein Falklands-Projekt beginnen möchte, bekommt damit offenbar einen recht direkten Einstieg für beide Seiten.
Auf den Bildern ist ausdrücklich von Limited Edition die Rede. Einen Preis oder einen konkreten Veröffentlichungstermin zeigen die vorliegenden Abbildungen allerdings nicht. Sobald Battlefront dazu weitere Informationen veröffentlicht, lässt sich das noch ergänzen.
Aus einer zunächst recht einfachen Recherche zu den Fraktionen und Einheiten von Team Yankee ist inzwischen eine größere Wissensdatenbank geworden.
Die Excel-Datei verbindet die spielbaren Fraktionen, Formationen und Einheiten mit ihrer wichtigsten Ausrüstung und den realen historischen Nutzungszeiträumen. Über ein frei wählbares Vergleichsjahr lässt sich beispielsweise prüfen, welche Systeme 1985 tatsächlich schon oder noch bei der jeweiligen Nation im Einsatz waren.
Aktuell umfasst die Datenbank 22 Fraktionen, 124 Formationen, 475 auswählbare Einheiten und 428 historische Ausrüstungsdatensätze. Dazu kommen Quellen, Datenqualität und Kennzeichnungen für Prototypen, alliierte Unterstützung und andere Sonderfälle.
Eine eigene Seite mit Erklärung, Aufbau, Zielsetzung und Download ist vorbereitet:
Hinweis: Die Datenbank wurde mit Unterstützung von KI erstellt und recherchiert. Trotz Quellenangaben können Fehler oder unvollständige Zuordnungen enthalten sein. Sie ist als Recherchehilfe gedacht und ersetzt keine offiziellen Battlefront-Regeln oder historischen Primärquellen.