FV510 Warrior – Entwicklung und Einsätze

Der FV510 Warrior wurde als britischer Schützenpanzer für den Einsatz zusammen mit modernen Kampfpanzern entwickelt. Diese Übersicht behandelt Entstehung, Technik, Varianten und die späteren realen Einsätze des Fahrzeugs. Die Spielwerte für Team Yankee sind im ursprünglichen Blogbeitrag beschrieben.

Vom MCV-80 zum FV510

Das Entwicklungsprogramm begann 1972 unter der Bezeichnung MCV-80, um die älteren Fahrzeuge der FV430-Familie abzulösen. GKN Sankey wurde 1976 Hauptauftragnehmer. Zwölf Prototypen wurden erprobt. 1984 wurde der Warrior bei Exercise Lionheart zusammen mit Challenger-1-Panzern getestet. Die Auslieferung an die britische Armee begann Ende 1986.

Bewaffnung und Ausstattung

Der Warrior erhielt eine 30-mm-RARDEN-Automatkanone, Aluminiumpanzerung und Platz für sieben Infanteristen. Die Konstruktion setzte auf Mobilität, Schutz und den Transport einer vollständigen Infanteriegruppe. Anders als beim Bradley oder BMP-2 waren keine Schießluken für die abgesessenen Soldaten vorgesehen. Das Grundmodell hatte keinen fest eingebauten Panzerabwehrlenkflugkörper.

Varianten und weitere Entwicklung

Auf Basis des Warrior-Fahrgestells entstanden unterschiedliche Führungs-, Sanitäts-, Beobachtungs-, Pionier- und Panzerabwehrvarianten. Der Warrior kam im Golfkrieg erstmals zum Kampfeinsatz und erhielt dafür zusätzliche Schutzmaßnahmen. Spätere Einsatzerfahrungen im Irak führten zu weiteren Schutzpaketen, darunter WRAP2 mit verstärkter Panzerung und Käfigelementen gegen Hohlladungen.

Historische Einordnung

Seine Entwicklung fällt in den Kalten Krieg, die tatsächliche Einführung in die Truppe begann jedoch erst Ende 1986. Die im Team-Yankee-Universum dargestellten späteren Schutzvarianten dürfen daher nicht mit einem Fahrzeugbestand der frühen 1980er-Jahre gleichgesetzt werden.

Quelle und Tabletop-Bezug

Grundlage dieser Übersicht ist der ursprüngliche Blogartikel, der sich auf den Battlefront-Beitrag The Warrior IFV bezieht. Zum Beitrag mit den Team-Yankee-Spielwerten.