Team Yankee / Fate of a Nation – IDF Fahrzeugmarkierungen

Nach dem Listenbau und der Bemalung fehlt bei meinen Israelis noch ein Punkt, der bei den Fahrzeugen erstaunlich viel ausmacht: die taktischen Markierungen. Die weißen Streifen, Chevrons, Zahlen und hebräischen Buchstaben auf israelischen Panzern sind nicht einfach nur Dekoration, sondern bilden ein System zur Kennzeichnung von Bataillon, Kompanie, Zug und einzelnen Fahrzeugen.

Battlefront erklärt dieses System in einem älteren Hobbyartikel zu israelischen Panzerkennzeichnungen. Der Artikel bezieht sich in erster Linie auf die Markierungen der Arabisch-Israelischen Kriege, die Grundlogik findet sich aber auch an späteren IDF-Fahrzeugen und ist deshalb eine sehr gute Hilfe für Merkava, Magach und Sho’t in World War III: Team Yankee.

Das Grundprinzip der IDF-Markierungen

Battlefront beschreibt ein relativ einfaches Grundschema. Entscheidend ist, dass mehrere Zeichen zusammengehören und nicht beliebig kombiniert werden sollten.

KennzeichnungBedeutungGrundprinzip
Streifen am KanonenrohrBataillonein Streifen = 1. Bataillon, zwei Streifen = 2. Bataillon usw.
Chevron / V-ZeichenKompanienach unten = 1. Kompanie, nach vorn = 2. Kompanie, nach oben = 3. Kompanie
ZahlZugnormalerweise 1, 2, 3 oder 4
hebräischer BuchstabeFahrzeug innerhalb des ZugesAlef (א), Bet (ב), Gimel (ג), teilweise auch Dalet (ד)
breiter weißer Streifen mit schwarzer UmrandungLuftidentifikationvor allem für die älteren Konflikte typisch; über Motordeck und teilweise Turmdach

1. Die Streifen am Kanonenrohr: das Bataillon

Am einfachsten zu erkennen sind die weißen Ringe beziehungsweise Streifen am Kanonenrohr. Ihre Anzahl kennzeichnet das Bataillon innerhalb der Brigade. Ein Panzer mit einem Streifen gehört damit zum 1. Bataillon, zwei Streifen stehen für das 2. Bataillon und so weiter.

Dieses Prinzip ist auch bei deutlich späteren Merkava noch zu finden. Für eine Team-Yankee-Armee ist es deshalb eine gute Möglichkeit, alle Panzer einer Formation optisch miteinander zu verbinden.

2. Der Chevron zeigt die Kompanie

Die großen V-förmigen Zeichen kennzeichnen die Kompanie. Bei dem von Battlefront beschriebenen System zeigt der Chevron für die 1. Kompanie nach unten, für die 2. Kompanie nach vorn und für die 3. Kompanie nach oben.

Bei späteren Fahrzeugen gibt es weitere Varianten und zusätzliche Kennzeichnungen an den Kotflügeln. Für das Modell ist vor allem wichtig, dass Chevron und übrige taktische Zeichen zueinander passen. Gerade bei Merkava sollte man deshalb nicht einfach verschiedene Decals nach Optik mischen.

3. Zahl und hebräischer Buchstabe: Zug und einzelner Panzer

Die Zugzuordnung erfolgt über eine Zahl. Battlefront nennt dafür die Zahlen 1 bis 4. Der hebräische Buchstabe kennzeichnet anschließend das einzelne Fahrzeug innerhalb des Zuges. Verwendet werden unter anderem Alef (א), Bet (ב) und Gimel (ג); in späteren Systemen findet sich auch Dalet (ד).

Damit lässt sich ein Fahrzeug sehr konkret lesen. Eine Kennzeichnung wie 3 Bet steht beispielsweise für das mit Bet gekennzeichnete Fahrzeug des 3. Zuges. Auf späteren Merkava tauchen diese Kombinationen zusätzlich auf den großen Markierungstafeln am Turmkorb und auf den Kotflügeln auf.

4. Luftidentifikation: nicht für jede Epoche gleich

Der Battlefront-Artikel beschreibt außerdem einen breiten weißen Streifen mit schwarzer Umrandung als Luftidentifikationsmarkierung. Dieser verlief über das Motordeck und teilweise weiter über die Rückseite beziehungsweise das Turmdach.

Für meine Team-Yankee-Armee würde ich diese Markierung nicht automatisch auf jedes Fahrzeug übernehmen. Sie gehört vor allem zum Erscheinungsbild der früheren Arabisch-Israelischen Kriege. Die taktischen Grundmarkierungen aus Rohrstreifen, Chevron sowie Zug- und Fahrzeugkennung sind für die späteren Fahrzeuge wesentlich hilfreicher.

Ein praktisches Beispiel für Team Yankee

Wenn ich einen Merkava-Zug als Teil des 1. Bataillons, 2. Kompanie, 3. Zug darstellen möchte, ergibt sich daraus ein schlüssiges Schema:

  • ein weißer Streifen am Kanonenrohr für das 1. Bataillon,
  • ein nach vorn zeigender Chevron für die 2. Kompanie,
  • die Zahl 3 für den 3. Zug,
  • Alef, Bet oder Gimel zur Unterscheidung der einzelnen Panzer.

Damit sehen die Fahrzeuge nicht nur abwechslungsreicher aus, sondern die Decals ergeben auch untereinander Sinn. Für eine komplette Merkava-Formation würde ich deshalb vor dem Aufbringen der Decals einmal festlegen, welches Bataillon, welche Kompanie und welche Zugnummern dargestellt werden sollen.

Decals auf 15-mm-Modellen

Bei 15 mm sind gerade die großen weißen IDF-Markierungen sehr präsent. Deshalb lohnt sich ein sauberer Untergrund. Ich würde die Stelle zunächst mit etwas Glanzlack vorbereiten, das Decal mit Decal Medium beziehungsweise Decal Fix aufbringen und anschließend wieder mit Mattlack versiegeln. Bei langen Rohrstreifen kann es einfacher sein, die Markierung in mehrere kürzere Stücke zu teilen.

Weathering und Staub kommen erst danach. So lassen sich die sehr hellen Decals etwas in die Fahrzeugoberfläche einbinden, ohne dass sie ihre gute Lesbarkeit verlieren.

Quellen

Team Yankee – IDF Painting Guide

Nach dem Listenbau geht es an die Bemalung. Bei einer israelischen Team Yankee-Armee ist vor allem wichtig, dass Fahrzeuge, Infanterie und Air Units am Ende als zusammengehörige Streitmacht wirken. Die Modelle sind grundsätzlich nicht kompliziert zu bemalen: Die Fahrzeuge leben von ihrem typischen grau-sandigen Grundton, die Infanterie von klaren Kontrasten und bei Viper und Skyhawk kommt etwas mehr Farbe ins Spiel.

Das aktuelle israelische Battlefront-Buch enthält einen eigenen Painting Guide. Für diesen Guide habe ich dessen Farbpalette mit einem ausführlichen IDF-Painting-Guide von No Dice No Glory kombiniert und auf eine praktikable 15-mm-Arbeitsweise heruntergebrochen.

Fahrzeuge: der typische IDF-Farbton

Für Merkava, M113, Pereh, M109 und die übrigen Fahrzeuge verwende ich einen gemeinsamen grau-sandigen IDF-Farbton. Für eine Armee um 1985 passt Vallejo 71.142 IDF Sinai Grey 82 sehr gut als Grundfarbe.

Die erste Flächenaufhellung erfolgt mit Vallejo Hemp, das Kantenhighlight anschließend mit Vallejo Sand Beige. Dadurch bleibt der typische graubraune Charakter erhalten, ohne dass die Fahrzeuge zu hell oder zu gelb wirken.

Für Vertiefungen, Luken, Schweißnähte, Nieten und andere Details verwende ich A.MIG-1000 Brown Wash for German Dark Yellow als gezieltes Pin Wash. Lüftergitter und besonders tiefe Öffnungen bekommen zusätzlich ein schwarzes Oil Wash, damit dort mehr Tiefe entsteht.

Bereich Farbe / Produkt Hersteller / Nummer
GrundfarbeIDF Sinai Grey 82Vallejo 71.142
FlächenaufhellungHempVallejo 71.023
KantenhighlightSand BeigeVallejo 71.244
Pin WashBrown Wash for German Dark YellowA.MIG-1000
Lüfter / tiefe ÖffnungenSchwarzes Oil WashÖlfarbe / Oil Wash
Reifen / GummiGerman GreyVallejo 70.995
Ketten GrundfarbeTrack PrimerVallejo 70.304
Ketten WashSchwarzes Oil WashÖlfarbe / Oil Wash
MGs / MetallGunmetal GreyVallejo 70.863
HolzFlat BrownVallejo 70.984
Holz HighlightFlat EarthVallejo 70.983
Planen / GepäckOlive GreyVallejo 70.888
StaubIraqi SandVallejo 70.819

Mein Ablauf für Merkava und M113

  1. Modelle schwarz oder dunkelgrau grundieren.
  2. 71.142 IDF Sinai Grey 82 flächig mit der Airbrush auftragen.
  3. Obere Flächen und große horizontale Bereiche mit Vallejo Hemp vorsichtig aufhellen.
  4. Kanten mit Vallejo Sand Beige dezent hervorheben oder trockenbürsten.
  5. Decals aufbringen.
  6. Mit A.MIG-1000 Brown Wash for German Dark Yellow ein gezieltes Pin Wash an Luken, Fugen, Schweißnähten, Nieten und Vertiefungen setzen.
  7. Lüftergitter und besonders tiefe Öffnungen zusätzlich mit schwarzem Oil Wash abdunkeln.
  8. Ketten mit Track Primer bemalen und anschließend mit schwarzem Oil Wash behandeln.
  9. Reifen in einem dunklen Grau, MGs und Metallteile passend absetzen.
  10. Holzstiele und Holzteile mit Flat Brown bemalen und mit Flat Earth highlighten.
  11. Staukästen, Planen, Kanister und Gepäck in Olive-, Khaki- und Brauntönen absetzen.
  12. Zum Schluss Staub und Pigmente im unteren Fahrzeugbereich ergänzen.

Gerade die Merkava profitieren von zusätzlichem Gepäck. Planen, Kanister, Helme, Kisten oder Tarnnetze brechen die große einfarbige Fläche auf. Beim Weathering würde ich eher mit Staub, Schmutz und kleinen Gebrauchsspuren arbeiten als mit großen Rostflächen.

Infanterie

Battlefront verwendet für die aktuellen israelischen Figuren eine sehr einfache Vallejo-Palette. Das passt gut zu 15 mm, weil die Figuren auf dem Spieltisch vor allem durch klar voneinander getrennte Farbflächen funktionieren.

Bereich Farbe Vallejo
UniformYellow Green70.881
Uniform HighlightGreen Grey70.886
HelmGreen Grey70.886
Helm HighlightStone Grey70.884
WebbingOlive Grey70.888
HautFlat Flesh70.955
HolzBrown70.875
Holz HighlightFlat Earth70.983
MetallGerman Grey70.863
Metall HighlightLondon Grey70.836
StiefelBlack70.950
Stiefel HighlightGerman Grey70.995
Allgemeines WashNuln OilCitadel / Games Workshop
Gesicht / Haut WashAgrax EarthshadeCitadel / Games Workshop

Mein Ablauf für die Infanterie

  1. Figuren schwarz oder dunkelgrau grundieren.
  2. Uniform mit Yellow Green 70.881 bemalen.
  3. Helm mit Green Grey 70.886 und Webbing beziehungsweise Taschen mit Olive Grey 70.888 bemalen.
  4. Haut mit Flat Flesh 70.955, Holz mit Flat Brown 70.984, Metall mit German Grey 70.863 und Stiefel mit Black 70.950 bemalen.
  5. Die komplette Figur mit Nuln Oil kontrolliert washen. Überschüssiges Wash auf größeren Flächen mit dem Pinsel wieder abnehmen.
  6. Gesichter und Hände zusätzlich gezielt mit Agrax Earthshade washen.
  7. Nach dem Wash die jeweiligen Grundfarben auf den erhabenen Flächen wieder herstellen.
  8. Uniform mit Green Grey 70.886 highlighten.
  9. Helm mit Stone Grey 70.884 und Webbing mit Green Grey 70.886 highlighten.
  10. Haut mit Basic Skin Tone 70.815 akzentuieren.
  11. Holz mit Flat Earth 70.983 highlighten.
  12. Metall mit London Grey 70.836 leicht hervorheben.
  13. Stiefel mit German Grey 70.995 vorsichtig akzentuieren.
  14. Zum Schluss Gesichter, Hände und besonders exponierte Kanten noch einmal punktuell nachziehen.
  15. Figuren basieren und mit demselben Staubton wie die Fahrzeuge leicht angleichen.

Nach den Grundfarben bekommt die Figur ein kontrolliertes dunkles Wash. Danach werden Uniform, Helm und Ausrüstung wieder mit der jeweiligen Grundfarbe aufgehellt. Ein zweites Highlight lohnt sich vor allem an Gesicht, Schultern, Helmrand und Taschen. Bei 15-mm-Figuren darf der Kontrast etwas kräftiger ausfallen, damit er auf dem Spieltisch sichtbar bleibt.

AH-1 Viper

Battlefront gibt für die israelische Viper German Camo Beige 70.821 als Grundfarbe an. Das ist eine gute Ausgangsbasis für die hellere Tarnung der Hubschrauber.

Ich würde die Viper zunächst komplett in Beige aufbauen, danach Rotoren, Waffen und Cockpit absetzen. Ein gezieltes dunkles Panel-Lining reicht anschließend fast vollständig aus. Bei den Hubschraubern würde ich das Weathering deutlich zurückhaltender halten als bei den Bodenfahrzeugen.

A-4 Skyhawk

Bei den Skyhawks kommt deutlich mehr Farbe ins Spiel. Battlefront nennt für die aktuelle Bemalanleitung folgende Grundfarben:

  • Basis: Dark Sand 70.847
  • Tarnfarbe 1: Reflective Green 70.890
  • Tarnfarbe 2: Flat Earth 70.983

Am einfachsten ist es, zunächst die komplette Maschine mit Dark Sand aufzubauen. Danach werden die grünen und braunen Tarnfelder aufgetragen. Anschließend folgen Cockpit, Metallbereiche, Waffen und Decals. Ein leichtes Panel-Lining genügt, damit die kleinen Flugzeuge nicht zu unruhig wirken.

Fallschirmjäger und Reservisten

Die gleiche Grundpalette funktioniert auch für Reservisten und Paratroopers. Abwechslung entsteht eher über Ausrüstung, Fahrzeuge und Basierung als über komplett andere Uniformfarben.

Wer mehrere Infanteriezüge bemalt, kann einzelne Uniformen leicht Richtung Khaki oder Olive verschieben. Das hält die Einheit optisch zusammen, ohne dass jede Figur identisch aussieht.

Bases

Bei den Bases würde ich einen trockenen, hellen Erdton verwenden. Feiner Sand, kleine Steine und nur wenig Vegetation reichen bereits. Einige trockene Grasbüschel verhindern, dass die Bases völlig leer wirken.

Wichtig ist vor allem, dass Fahrzeuge und Infanterie farblich zusammenpassen. Deshalb würde ich denselben hellen Staubton, der auf den Bases verwendet wird, ganz leicht an die unteren Bereiche der Fahrzeuge bringen.

Eine sinnvolle Reihenfolge für die ganze Armee

  1. Alle Merkava, M113 und Unterstützungsfahrzeuge gemeinsam grundieren und mit dem IDF-Grundton versehen.
  2. Fahrzeugdetails, Decals und Weathering in Serie abarbeiten.
  3. Viper und Skyhawks separat bemalen.
  4. Infanterie zugweise als Batch bearbeiten.
  5. Alle Bases zum Schluss gemeinsam gestalten und den verwendeten Staubton noch einmal auf die Fahrzeuge abstimmen.

So bleibt der Grundfarbton über die gesamte Armee möglichst gleich und die Israelis lassen sich relativ schnell als zusammenhängende Streitmacht auf den Tisch bringen.

Quellen und weitere Anleitungen

Team Yankee – Firestorm: Red Thunder & Stripes

Kampagne im Überblick

Battlefront macht mit Firestorm: Red Thunder und Firestorm: Stripes zwei ältere Kampagnenpakete für Team Yankee wieder vollständig zugänglich. Beide verbinden einzelne Gefechte mit einer strategischen Karte und eignen sich sowohl für einen intensiven Kampagnentag als auch für mehrere Spielabende.

Red Thunder bildet den Auftakt des zusammenhängenden Team-Yankee-Feldzuges. Bild: Battlefront Miniatures

Regeln und Spielablauf

Nach jeder Partie wird das Ergebnis auf der Kampagnenkarte eingetragen. Gebiete wechseln den Besitzer, Angriffsrichtungen verändern sich und besondere Firestorm-Truppen stellen Verstärkungen oder wichtige Verbände dar. Nach der vorgesehenen Zahl von Spielen gewinnt die Seite, die die wertvollsten Städte und Gebiete kontrolliert.

Der große Vorteil für eine Spielgruppe: Nicht jede Begegnung muss mit denselben Armeen ausgetragen werden. Trotzdem trägt jede Partie zu einem gemeinsamen Feldzug bei. Ein Sieg öffnet neue Angriffswege, eine Niederlage kann den Mitspielern eine schwierigere strategische Lage hinterlassen.

Firestorm: Red Thunder

Der sowjetische Angriff beginnt

Sowjetische und verbündete Streitkräfte des Warschauer Pakts stoßen überraschend nach Deutschland vor. Die NATO versucht, den Vormarsch am Rhein aufzuhalten, verlorene Gebiete zurückzugewinnen und im besten Fall sogar nach Ostdeutschland vorzudringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Downloads und Materialien

Firestorm Red Thunder – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

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Firestorm Red Thunder – Markerbogen

Druckbare Pfeile, Kontrollmarker und Würfelgrafiken für die Kampagnenkarte.

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Firestorm: Stripes

Stripes setzt die strategische Geschichte von Red Thunder fort. Bild: Battlefront Miniatures

Der zweite Teil der Kampagne

Der sowjetische Angriff ist auf breiter Front angelaufen, doch westliche Kräfte halten weiterhin wichtige Widerstandsräume. Nun entscheidet sich, ob der Warschauer Pakt den Durchbruch vollendet oder ob NATO und Verbündete den Angriff endgültig zum Stehen bringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Firestorm Stripes – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

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Firestorm Stripes – Markerbogen

Druckbare Marker für Gebiete, Angriffe und den Kampagnenfortschritt.

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Vorbereitung für die Spielgruppe

  • Regelhefte und Karten ausdrucken; bei den Karten „An Seite anpassen“ wählen.
  • Für jede Seite einen andersfarbigen permanenten Stift oder ausgeschnittene Marker bereitlegen.
  • Vor dem Start Edition, Punktwerte und zulässige Armeelisten gemeinsam festlegen.
  • Ältere Einheitenangaben bei Bedarf durch die heute verwendeten Formationen ersetzen.
  • Ergebnisse und Gebietswechsel nach jeder Partie sofort auf der Karte notieren.

Quelle

Die offizielle Vorstellung findet ihr bei Battlefront: Firestorm: Red Thunder and Stripes.

Team Yankee: Neue Briten und Argentinier angekündigt

Frontline Gaming hat einen Ausblick auf neue britische und argentinische Einheiten für Team Yankee veröffentlicht. Damit rückt auch der Falklandkrieg stärker als mögliches Szenario für den Spieltisch in den Mittelpunkt.

Neue britische und argentinische Einheiten für Team Yankee
Neue Einheiten für Briten und Argentinier. Bild: Frontline Gaming

Briten mit Challenger 2

Bei den Briten ist die größte Neuerung der Schritt in die 1990er Jahre. Mit dem Challenger 2 kommt ein moderner britischer Kampfpanzer ins Spiel. Dazu werden neue Infanterie und gezogene Geschütze angekündigt.

Gerade die britische Infanterie gehört in Team Yankee bereits zu den starken Elementen. Die neuen Einheiten erweitern diese Möglichkeiten noch einmal und ergänzen die britischen Streitkräfte um weitere Optionen.

Argentinien kommt zu Team Yankee

Interessant ist vor allem die angekündigte argentinische Auswahl. Genannt werden derzeit folgende Einheiten:

  • 105-mm-Artilleriebatterie
  • 120-mm-Mörserbatterie
  • 30-mm-HS-661-Geschütze
  • 105-mm-Panzerabwehrsektion
  • 81-mm-Mörserzug
  • Pucará Strike Flight
  • LVTP-7 Transportfahrzeuge
  • AML-90 Armoured Car
  • Rifle Platoon

Damit bekommt Argentinien eine Mischung aus Infanterie, Artillerie, Panzerabwehr, Transportfahrzeugen, Spähfahrzeugen und Luftunterstützung. Gerade Pucará, LVTP-7 und AML-90 geben der neuen Streitmacht einen deutlich eigenen Charakter.

Die ursprüngliche Meldung findet ihr bei Frontline Gaming.

Team Yankee: Firestorm Red Thunder und Stripes

Battlefront macht mit Firestorm: Red Thunder und Firestorm: Stripes zwei ältere Kampagnenpakete für Team Yankee wieder vollständig zugänglich. Beide verbinden einzelne Gefechte mit einer strategischen Karte und eignen sich sowohl für einen intensiven Kampagnentag als auch für mehrere Spielabende.

Red Thunder bildet den Auftakt des zusammenhängenden Team-Yankee-Feldzuges. Bild: Battlefront Miniatures

So funktioniert Firestorm

Nach jeder Partie wird das Ergebnis auf der Kampagnenkarte eingetragen. Gebiete wechseln den Besitzer, Angriffsrichtungen verändern sich und besondere Firestorm-Truppen stellen Verstärkungen oder wichtige Verbände dar. Nach der vorgesehenen Zahl von Spielen gewinnt die Seite, die die wertvollsten Städte und Gebiete kontrolliert.

Der große Vorteil für eine Spielgruppe: Nicht jede Begegnung muss mit denselben Armeen ausgetragen werden. Trotzdem trägt jede Partie zu einem gemeinsamen Feldzug bei. Ein Sieg öffnet neue Angriffswege, eine Niederlage kann den Mitspielern eine schwierigere strategische Lage hinterlassen.

Firestorm: Red Thunder

Der sowjetische Angriff beginnt

Sowjetische und verbündete Streitkräfte des Warschauer Pakts stoßen überraschend nach Deutschland vor. Die NATO versucht, den Vormarsch am Rhein aufzuhalten, verlorene Gebiete zurückzugewinnen und im besten Fall sogar nach Ostdeutschland vorzudringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Firestorm Red Thunder – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

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Firestorm Red Thunder – Markerbogen

Druckbare Pfeile, Kontrollmarker und Würfelgrafiken für die Kampagnenkarte.

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Firestorm: Stripes

Stripes setzt die strategische Geschichte von Red Thunder fort. Bild: Battlefront Miniatures

Der zweite Teil der Kampagne

Der sowjetische Angriff ist auf breiter Front angelaufen, doch westliche Kräfte halten weiterhin wichtige Widerstandsräume. Nun entscheidet sich, ob der Warschauer Pakt den Durchbruch vollendet oder ob NATO und Verbündete den Angriff endgültig zum Stehen bringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Firestorm Stripes – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

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Firestorm Stripes – Markerbogen

Druckbare Marker für Gebiete, Angriffe und den Kampagnenfortschritt.

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Vorbereitung für die Spielgruppe

  • Regelhefte und Karten ausdrucken; bei den Karten „An Seite anpassen“ wählen.
  • Für jede Seite einen andersfarbigen permanenten Stift oder ausgeschnittene Marker bereitlegen.
  • Vor dem Start Edition, Punktwerte und zulässige Armeelisten gemeinsam festlegen.
  • Ältere Einheitenangaben bei Bedarf durch die heute verwendeten Formationen ersetzen.
  • Ergebnisse und Gebietswechsel nach jeder Partie sofort auf der Karte notieren.

Die offizielle Vorstellung findet ihr bei Battlefront: Firestorm: Red Thunder and Stripes.

Team Yankee: Neue Produkte erhältlich

FantasyWelt hat eine Reihe neuer britischer Team-Yankee-Produkte zur Vorbestellung aufgenommen.

Challenger 2 Army Deal

Challenger 2 Army Deal

Produktcode: TBRAB05
Preis: 99,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 10.10.2026

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Challenger (5)

Challenger (5)

Produktcode: TBBX18
Preis: 45,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 17.10.2026

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British Rulebook

British Rulebook (EN)

Produktcode: WW3-12
Preis: 31,50 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 10.10.2026

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British Unit Cards

British Unit Cards (EN)

Produktcode: WW3-12U
Preis: 10,80 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 10.10.2026

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British vs Soviet Starter Set

Limited Edition Starter Set: British vs Soviet

Produktcode: TYBX05
Preis: 67,50 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 10.10.2026

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Mechanised Infantry Platoon

Mechanised Infantry Platoon

Produktcode: TBBX19
Preis: 22,50 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 17.10.2026

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Warrior WRAP 2 Platoon

Warrior WRAP 2 Platoon (5)

Produktcode: TBBX23
Preis: 48,60 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 17.10.2026

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Commando Parachute Support Weapons

Commando / Parachute Support Weapons (14)

Produktcode: TBBX20
Preis: 27,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 24.10.2026

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105mm Field Battery

105mm Field Battery (3)

Produktcode: TBBX21
Preis: 27,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 24.10.2026

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155mm Field Battery

155mm Field Battery (3)

Produktcode: TBBX22
Preis: 27,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 24.10.2026

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Commando Parachute Troop

Commando / Parachute Troop (40)

Produktcode: TBR712
Preis: 20,70 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 24.10.2026

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British Commando Army Deal Falklands

British Commando Army Deal – Falklands

Produktcode: TBRAB06
Preis: 117,00 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 31.10.2026

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FoW & WWIII Companion – neue Begleit-App für Flames of War und Team Yankee

Mit dem FoW & WWIII Companion ist eine neue webbasierte Begleit-App für Flames of War und Team Yankee beziehungsweise World War III gestartet. Die Plattform möchte möglichst viele Werkzeuge bündeln, die Spieler vor, während und rund um eine Partie benötigen.

Die Seite befindet sich derzeit noch in einer offenen Testphase. Sie ist keine offizielle Anwendung von Battlefront, verweist für Armeelisten und vollständige Regeln aber auf die entsprechenden offiziellen Angebote.

Unterstützung am Spieltisch

Für den eigentlichen Spieltag stehen mehrere praktische Funktionen zur Verfügung. Dazu gehören eigene Mission-Picker für Flames of War und WWIII: Team Yankee. Außerdem gibt es einen durchsuchbaren Regelindex, über den sich einzelne Themen wie Gelände, Sichtlinien, Artillerie oder Reserven schnell finden lassen.

Der Regelindex enthält allerdings nur kurze Erinnerungen und Seitenverweise. Er ersetzt daher nicht das offizielle Regelbuch.

Besonders interessant für normale Spiele mit einem Freund ist der Bereich Quick Match. Einer der beiden Spieler erstellt ein privates Spiel und erhält einen gemeinsamen Code. Der zweite Spieler kann diesem Spiel anschließend über den Code beitreten.

Beide Spieler können ihre gespeicherten Armeelisten austauschen und anschließend gemeinsam eine Mission auswählen. Damit lassen sich Freundschaftsspiele organisieren, ohne dafür erst ein vollständiges Turnier oder eine öffentliche Veranstaltung anzulegen. Nicht verwendete Spielcodes verfallen nach 48 Stunden.

Armeelisten und Spielerprofile

Nach der kostenlosen Registrierung können Armeelisten als PDF gespeichert und für Spiele oder Turniere verwendet werden. Zum Erstellen neuer Listen verweist die Plattform direkt auf die offiziellen Forces-Webseiten von Battlefront.

Zum persönlichen Profil gehören außerdem Benachrichtigungen, Abzeichen und eigene Bildergalerien. Dort können Spieler ihre bemalten Armeen präsentieren und Informationen zu Spielsystem, Epoche, Nation und Armee hinterlegen.

Turniere, Kampagnen und Spielersuche

Der Funktionsumfang geht deutlich über einen reinen Spielassistenten hinaus. Über den sogenannten Rally Point lassen sich Turniere, Veranstaltungen, Spieler, Clubs, Spielorte und Fachhändler suchen.

Turnierveranstalter können eigene Events anlegen und diese weitgehend über die Plattform verwalten. Dazu gehören unter anderem:

  • Anmeldung und Einreichen der Armeelisten
  • Spieler-Check-in
  • Paarungen und Tischverteilung
  • Auswahl oder Auslosung der Missionen
  • Rundentimer und Ergebniserfassung
  • Ranglisten und Entscheidungskriterien
  • Urkunden, Druckunterlagen und QR-Codes
  • Bildergalerien zu Armeen und Spielrunden

Zusätzlich können gemeinsame Kampagnen angelegt beziehungsweise gespielt werden. Spieler wählen ihre Fraktion, melden Ergebnisse und verfolgen den Verlauf der aktuellen Kampagnenphase.

Hobby Hub und Community

Im Hobby Hub werden offizielle Battlefront-Neuigkeiten sowie ausgewählte Artikel, Videos, Podcasts, Bemalanleitungen und weitere Hobbyressourcen gesammelt. Nutzer können auch eigene Empfehlungen einreichen, die vor der Veröffentlichung geprüft werden.

Damit ist der FoW & WWIII Companion eine Mischung aus Spielassistent, Turnierverwaltung und Community-Plattform. Besonders Quick Match, die Missionsauswahl und die zentrale Verwaltung von Armeelisten könnten für regelmäßige Spiele sehr nützlich werden.

Wie gut die Spieler-, Club- und Veranstaltungssuche funktioniert, hängt natürlich davon ab, wie viele Nutzer ihre Daten und Termine eintragen. Da sich die Plattform noch in der offenen Beta befindet, muss außerdem mit Änderungen und einzelnen Fehlern gerechnet werden. Feedback kann direkt über die Seite eingereicht werden.

Wer Flames of War oder Team Yankee spielt, sollte sich das Projekt auf jeden Fall einmal anschauen:

FoW & WWIII Companion öffnen

Direkt zum Quick Match

‚NAM und FAON: Erweiterungen für Checkpoint Charlie

Battlefront hat für August weitere Inhalte für ‘Nam und Fate of a Nation angekündigt. Neben neuen Formationen und Einheiten soll auch eine neue Firestorm-Kampagne erscheinen. Die zusätzlichen Regeln, Formationen und Unit Cards werden als kostenlose Downloads über die Battlefront Community und Forces bereitgestellt.

Firestorm: Hue für ‘Nam

Für ‘Nam geht es zurück in das Jahr 1968. Die neue Kampagne Firestorm: Hue greift die Kämpfe während der Tết-Offensive auf. Mit dem Firestorm-System lassen sich mehrere Spiele zu einer zusammenhängenden Kampagne verbinden. Die Ergebnisse auf dem Spieltisch wirken sich dabei auf den weiteren Verlauf und die Lage auf der Kampagnenkarte aus.

Zusätzlich sollen neue Formationen für die südkoreanischen Streitkräfte erscheinen. Damit wird eine weitere wichtige alliierte Nation des Vietnamkriegs für ‘Nam ausgebaut.

Verstärkung für Fate of a Nation

Auch Fate of a Nation erhält neue Einheiten. Für die jordanischen Streitkräfte kommen der Charioteer, der gepanzerte Mannschaftstransporter Saracen und der Jagdpanzer Archer hinzu. Die ägyptischen Streitkräfte erhalten den OT-64 sowie GAZ-Jeeps mit Shmel-Panzerabwehrlenkwaffen. Gerade die neuen Fahrzeuge dürften weitere Möglichkeiten beim Aufbau jordanischer und ägyptischer Formationen bieten.

Die angekündigten Inhalte erscheinen als kostenlose PDFs. Teilweise sollen die neuen Formationen und Einheiten auch vorübergehend über Forces zugänglich sein.

Damit gibt es im August einen guten Grund, die vorhandenen Armeen für ‘Nam und Fate of a Nation wieder aus dem Schrank zu holen. Besonders auf Firestorm: Hue bin ich gespannt, da eine zusammenhängende Kampagne rund um die Tết-Offensive eine interessante Ergänzung für ‘Nam darstellt.

Den vollständigen Ausblick findet ihr im Battlefront-Artikel „Gear Up For An Action Packed August“.

World War III: Checkpoint Charlie – wer mit wem verbündet ist

Die Frage taucht früher oder später bei jedem Team Yankee Spiel auf: Welche Armee darf eigentlich welche Alliierten mitbringen? Battlefront hat dazu eine Allied Support Matrix veröffentlicht, die genau das übersichtlich aufdröselt. Der ursprüngliche Artikel ist eher kurz gehalten, also hier eine etwas ausführlichere Einordnung aus Sicht des Spieltischs.

NATO, Warschauer Pakt – und wer aktuell dazu gehört

Für den Anfang ist es relativ simpel: Es gibt die „klassischen“ Blöcke, also NATO und Warschauer Pakt. Alles, was in diese beiden Kategorien fällt, kann sich innerhalb des jeweiligen Bündnisses gegenseitig als Allied Support nutzen.

Aktuell sieht das in World War III: Checkpoint Charlie so aus:

  • NATO: Amerikaner, Briten, Westdeutsche
  • Warschauer Pakt: Sowjets, Ostdeutsche

Wenn du also zum Beispiel eine amerikanische Haupt-Force spielst, kannst du sie mit britischen oder westdeutschen Formationen verstärken. Auf der Gegenseite kann eine sowjetische Kernliste ostdeutsche Verbündete ins Feld führen – thematisch ziemlich stimmig, gerade für Szenarien rund um Berlin oder Mitteleuropa.

Battlefront hat außerdem schon angedeutet, dass mit weiteren Büchern und PDFs noch zusätzliche Nationen dazukommen werden, die sich dann jeweils einem der beiden Blöcke zuordnen lassen. Die Matrix ist also nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eher ein lebendes Werkzeug für das ganze Checkpoint-Charlie-Ökosystem.

Was ist mit ’Nam und Fate of a Nation?

Spannend wird es bei den Armeen, die nicht sauber in NATO oder Warschauer Pakt fallen. Über die Bücher zu „’Nam 1965–1972“ und „Fate of a Nation“ stehen uns in World War III: Checkpoint Charlie zusätzliche Armeen zur Verfügung, die historisch an anderen Konflikten hängen – Vietnamkrieg bzw. Arabisch-Israelische Kriege – aber regeltechnisch als Allies eingebunden werden können.

Battlefront ordnet diese Nationen anhand ihrer historischen Verbindungen grob einem Lager zu, trifft aber auch bewusst ein paar „Judgement Calls“, damit die Kombinationsmöglichkeiten am Spieltisch sinnvoll bleiben. Die erlaubten Verbündeten landen in der Matrix in einer Spalte für „Other Allied Formations“.

Ein paar Beispiele, stark verkürzt:

  • ANZAC (Australien/Neuseeland) in ’Nam
    Historisch eng mit den USA und Großbritannien verzahnt, deshalb auf der westlichen/alliierten Seite verortet. Im Spiel funktionieren sie daher ähnlich wie NATO-naher Support.
  • ARVN (Südvietnam)
    Ebenfalls auf der „Westseite“, da sie von den USA unterstützt wurden – also logischer Verbündeter für amerikanische Kontingente in Szenarien mit Vietnam-Anstrich.
  • Israels Verbündete und Gegner in Fate of a Nation
    Israel bekam Waffen und Ausrüstung aus verschiedenen westlichen Staaten, u. a. USA, Großbritannien, Frankreich. Auf der Gegenseite wurden Syrien und Ägypten teils von Frankreich, vor allem aber von der Sowjetunion beliefert. Jordanien nutzte wiederum britische und amerikanische Ausrüstung.

Battlefront versucht hier, diese Netzwerke so in die Matrix zu gießen, dass du am Ende plausible Alliierten-Kombinationen bekommst, ohne dass das Ganze in komplettem Wildwuchs endet.

Was bringt mir die Allied Support Matrix konkret?

Aus meiner Sicht hilft die Matrix an drei Stellen besonders:

  1. Armeelisten planen
    Wenn du weißt, welche Nationen sich gegenseitig unterstützen dürfen, kannst du Listen von Anfang an darauf auslegen. Du kaufst nicht einfach „irgendwas Hübsches“, sondern planst gezielt:
    • Kern-Force (z. B. Sowjets)
    • dazu passende Allies (z. B. Ostdeutsche Infanterie oder Aufklärung)
    • und vielleicht noch exotischere Verbündete über ’Nam oder Fate of a Nation, wenn es die Matrix hergibt.
  2. Narrative Szenarien aufziehen
    Gerade Checkpoint Charlie lebt von Szenarien: Berlin-Krise eskaliert, lokale Scharmützel, ein Frontabschnitt im Nahen Osten, der in die große WWIII-Erzählung eingebettet ist. Mit der Matrix kannst du:
    • klar definieren, welche Alliierten in einem bestimmten Szenario erlaubt sind,
    • den Konflikt langsam eskalieren lassen (erst „nur“ Kernnationen, später multinationale Einsatzverbände),
    • historische Anleihen mit „Was wäre, wenn?“-Listen kombinieren, ohne völlig die Bodenhaftung zu verlieren.

Typische Listenideen mit Allies

Auch wenn die Battlefront-News nur kurz skizziert, wer mit wem kann, gibt sie doch die groben Leitplanken vor. Daraus lassen sich relativ schnell konkrete Ideen ableiten:

  • NATO-Mix mit Fokus auf Spezialisierung
    Amerikanische Panzer als Kern, dazu britische Luftabwehr oder Artillerie, um bestimmte Lücken zu schließen. Oder Westdeutsche als Hauptstreitmacht mit amerikanischer Helikopter-Unterstützung für mobile Schläge hinter die Linien.
  • Warschauer-Pakt-Verbund
    Sowjetische T-55/T-62-Verbände, ergänzt durch ostdeutsche Mot-Schützen, die Missionsziele sichern. So entsteht das typische Bild eines „Bruderland“-Einsatzes: die Sowjets bringen das schwere Gerät, die Verbündeten halten den Boden.
  • „Erweiterte“ Fronten mit ’Nam/Fate-Elementen
    Je nach Event und Hausregel können über die Matrix auch Einheiten aus Vietnam oder dem arabisch-israelischen Raum eingestreut werden – als thematische Szenarien, Spezialeinsätze oder Nebenfronten, die zur großen WWIII-Kampagne gehören.

Historie vs. „What if“

Wie schon das Grundsetting von WWIII: Checkpoint Charlie ist auch die Allied Support Matrix ein Spagat zwischen historischer Anlehnung und bewusster Fiktion. Die politischen und militärischen Realitäten der 60er/70er Jahre dienen als grobe Orientierung, aber am Ende soll man damit vor allem gut spielen können.

Praktisch heißt das:

  • Wer es historisch mag, nutzt vor allem naheliegende Bündnisse (NATO unter sich, Warschauer Pakt unter sich, plus klar begründbare Sonderfälle).
  • Wer stärker im „What if“-Modus unterwegs ist, kann innerhalb der Matrix bewusst ungewöhnliche Kombinationen wählen, solange sie regelkonform bleiben – und baut darum herum dann passende Szenarien.