MESBG aus dem 3D Drucker

Gestern hatte ich die erste Gelegenheit Herr der Ringe von Games-Workshop zu spielen. Wir haben mit der ganzen Familie die ersten Gefechte und Regeln geübt. Dabei kamen neben original Modellen von Games-Workshop auch Modelle aus dem 3D Drucker zum Einsatz. Hierbei habe ich mich bei Modellen der folgenden Anbieter bedient:

Meine favorisierten Modelle kommen dabei von Davale Games. Die beiden anderen habe ich über viele Monate bei Patreon supported, aber vor wenigen Monaten den Support eingestellt und bediene mich nun ausschließlich der Modelle von Davale Games.

Übersicht über der Zeitachsen und Szenarien in Flames of War V3

Flames of War teilt den Zweiten Weltkrieg in drei große Zeitachsen auf: Early War (1939–1941), Mid War (1942–1943) und Late War (1944–1945). Jede dieser Perioden bietet spannende Szenarien, die an verschiedenen Schauplätzen des Krieges angesiedelt sind. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Konflikte, Kriegsparteien und die dazu gehörigen Regelbücher.


1. Early War (1939–1941)

1.1 Krieg in Zentraleuropa

  • Kriegsparteien: Deutschland, Polen, Benelux, Frankreich, Sowjetunion, Finnland, Großbritannien.
  • Bücher: Blitzkrieg und Barbarossa.

1.2 Krieg im Mittelmeerraum

1.3 Krieg in Asien

  • Kriegsparteien: Japan, Sowjetunion.
  • Buch: Rising Sun.

2. Mid War (1942–1943)

2.1 Krieg an der Ostfront (Russland)

  • Kriegsparteien: Deutschland, Sowjetunion, Italien, Finnland, Ungarn, Rumänien.
  • Buch: Eastern Front.

2.2 Krieg in Nordafrika

  • Kriegsparteien: Deutschland, Italien, USA, Großbritannien.
  • Buch: North Africa.

3. Late War (1944–1945)

3.1 Krieg in Italien

3.2 Krieg in der Normandie

3.3 Krieg in Frankreich und Holland

3.4 Krieg in den Ardennen

3.5 Ende an der Westfront

  • Kriegsparteien: USA, Großbritannien, Deutschland.
  • Bücher: Bridge at Remagen, Nachtjäger, Blood Guts and Glory, Nuts und Devil’s Charge.

3.6 Krieg an der Ostfront

  • Kriegsparteien: Deutschland, Sowjetunion, Finnland, Rumänien, Ungarn.
  • Bücher: Grey Wolf und Red Bear.

3.7 Ende an der Ostfront

3.8 Krieg im Pazifik

Der Panzer IV: Entwicklung, Varianten und Einsatz im Zweiten Weltkrieg

Der Panzer IV, eines der bekanntesten und vielseitigsten Fahrzeuge der deutschen Wehrmacht, wurde während des gesamten Zweiten Weltkriegs eingesetzt. Er war ursprünglich als Unterstützungsfahrzeug für die Infanterie gedacht, entwickelte sich jedoch zum Rückgrat der deutschen Panzertruppen und wurde in einer Vielzahl von Rollen verwendet. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung, die verschiedenen Versionen, die Produktion, Vor- und Nachteile sowie den Einsatz des Panzer IV.

1. Die Anforderungen und der Beginn der Entwicklung

Die Entwicklung des Panzer IV begann 1934, als die deutsche Wehrmacht nach einem Fahrzeug suchte, das als schwerer Unterstützungswagen für die Panzer III gedacht war. Der Panzer IV sollte feindliche Infanterie, Artillerie und befestigte Stellungen bekämpfen können, während der Panzer III die Aufgabe hatte, feindliche Panzer zu bekämpfen.

Unter der Leitung von Krupp wurde ein Panzer mit einer kurzen 7,5-cm-KwK 37 L/24 Kanone entwickelt. Dieser Prototyp erfüllte die Anforderungen der Wehrmacht und wurde 1937 als Panzerkampfwagen IV (Sd.Kfz. 161) eingeführt.

2. Die verschiedenen Versionen des Panzer IV

Im Laufe des Krieges wurde der Panzer IV kontinuierlich verbessert, um den sich verändernden Anforderungen auf dem Schlachtfeld gerecht zu werden. Es gab insgesamt zehn Hauptvarianten, die von der Ausführung A bis zur Ausführung J reichten.

Panzer IV Ausführung A (1937)

  • Produktion: 35 Stück
  • Hauptbewaffnung: 7,5-cm-KwK 37 L/24
  • Panzerung: Maximal 14,5 mm
  • Motor: Maybach HL 108 TR (250 PS)
  • Verwendung: Die Ausf. A diente hauptsächlich zur Erprobung und wurde in begrenztem Umfang im Polenfeldzug eingesetzt.

Panzer IV Ausführung B bis F1 (1938–1942)

  • Produktion: Rund 1.100 Stück
  • Verbesserungen: Stärkere Panzerung (bis zu 50 mm bei Ausf. F1), leistungsstärkere Motoren (Maybach HL 120 TRM mit 300 PS), verbesserte Optik.
  • Einsatz: In dieser Konfiguration wurde der Panzer IV bei den Feldzügen in Polen, Frankreich, auf dem Balkan und während des Überfalls auf die Sowjetunion eingesetzt. Besonders im frühen Krieg zeigte sich der Panzer IV als zuverlässig und vielseitig.

Panzer IV Ausführung F2 und G (1942–1943)

  • Produktion: 1.927 Stück
  • Hauptbewaffnung: 7,5-cm-KwK 40 L/43 (später L/48)
  • Panzerung: Erhöhung auf 80 mm an der Front.
  • Bedeutung: Mit der längeren Kanone konnte der Panzer IV feindliche Panzer wie den sowjetischen T-34 und den amerikanischen Sherman effektiv bekämpfen. Dies markierte die Umwandlung des Panzer IV vom Unterstützungsfahrzeug zum Hauptkampfpanzer der Wehrmacht.

Panzer IV Ausführung H und J (1943–1945)

  • Produktion: Rund 5.500 Fahrzeuge (H und J zusammen)
  • Verbesserungen: Seitenschürzen (Schürzenpanzerung) zum Schutz gegen Panzerabwehrwaffen, verbesserte Panzerung (bis zu 80 mm an der Front), vereinfachte Produktion.
  • Bedeutung: Die Ausführung H war der Höhepunkt der Entwicklung. Die Ausführung J führte Vereinfachungen ein, um die Produktion zu beschleunigen, darunter der Verzicht auf den elektrischen Turmantrieb.

3. Produktion und Stückzahlen

Die Produktion des Panzer IV begann 1937 und erreichte während des Krieges ihren Höhepunkt. Insgesamt wurden etwa 8.500 Panzer IV gebaut, davon allein 6.000 in den Jahren 1943–1945. Neben Krupp produzierten auch andere Hersteller wie Nibelungenwerke und Vomag das Fahrzeug, um die steigende Nachfrage zu decken.

Die kontinuierliche Produktion, auch in den späten Kriegsjahren, unterstreicht die Bedeutung des Panzer IV für die deutsche Kriegsführung. Trotz der Einführung modernerer Panzer wie Panther und Tiger blieb der Panzer IV bis Kriegsende ein zentraler Bestandteil der Wehrmacht.

4. Vor- und Nachteile des Panzer IV

Vorteile:

  • Vielseitigkeit: Der Panzer IV konnte in verschiedenen Rollen eingesetzt werden, darunter Infanterieunterstützung, Panzerbekämpfung und Sicherung von Verteidigungslinien.
  • Zuverlässigkeit: Seine Mechanik war robust und weniger anfällig für Ausfälle als komplexere Fahrzeuge wie der Tiger.
  • Modernisierbarkeit: Der Panzer IV konnte mit verbesserter Bewaffnung und Panzerung aufgerüstet werden, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
  • Große Stückzahlen: Die hohe Produktionsrate ermöglichte es, Verluste schnell auszugleichen.

Nachteile:

  • Panzerung: Trotz Verbesserungen blieb die Panzerung des Panzer IV insbesondere an den Seiten und am Heck vergleichsweise schwach.
  • Feuerkraft: Gegen Ende des Krieges war die 7,5-cm-KwK 40 L/48 in ihrer Durchschlagskraft feindlichen schweren Panzern wie dem IS-2 oder Pershing unterlegen.
  • Veraltete Konstruktion: Ab 1944 war der Panzer IV technisch den meisten alliierten und sowjetischen Panzern unterlegen.

5. Einsatz des Panzer IV im Zweiten Weltkrieg

Frühe Kriegsjahre (1939–1941)

In den ersten Feldzügen, einschließlich des Überfalls auf Polen und des Westfeldzugs, zeigte der Panzer IV seine Stärke als Unterstützungsfahrzeug. Seine kurze 7,5-cm-Kanone war effektiv gegen Infanterie und befestigte Stellungen, jedoch weniger gegen Panzer.

Höhepunkt des Einsatzes (1942–1943)

Während des Überfalls auf die Sowjetunion traf die Wehrmacht auf den überlegenen T-34. In dieser Zeit wurde die Panzerung und Bewaffnung des Panzer IV deutlich verbessert, wodurch er zum Hauptkampfpanzer der Wehrmacht wurde. Er spielte eine entscheidende Rolle in Schlachten wie Stalingrad und Kursk.

Späte Kriegsjahre (1944–1945)

Der Panzer IV blieb trotz der Einführung modernerer Panzer wie Panther und Tiger ein wichtiger Bestandteil der Wehrmacht. Er wurde in allen Fronten eingesetzt, von der Normandie über Italien bis zur Ostfront. Die zunehmende Überlegenheit der alliierten und sowjetischen Streitkräfte machte jedoch deutlich, dass der Panzer IV nicht mehr mit den neuesten Panzern mithalten konnte.

6. Wahrnehmung durch eigene und gegnerische Truppen

Eigene Truppen:

Die deutschen Besatzungen schätzten den Panzer IV wegen seiner Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit. Er war einfacher zu warten und weniger anfällig für technische Probleme als komplexere Modelle. Allerdings wurden die Schwächen in Panzerung und Feuerkraft ab 1944 zunehmend spürbar.

Gegnerische Truppen:

Für alliierte und sowjetische Truppen war der Panzer IV ein respektabler Gegner, insbesondere in seiner modernisierten Form. Während der Panzer IV in den frühen Kriegsjahren als überlegen galt, wurde er gegen Ende des Krieges zunehmend als unterlegen angesehen, insbesondere gegenüber Fahrzeugen wie dem T-34/85, dem Sherman Firefly und dem IS-2.

7. Fazit

Der Panzer IV war das Rückgrat der deutschen Panzerwaffe und blieb während des gesamten Zweiten Weltkriegs im Einsatz. Seine Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Modernisierbarkeit machten ihn zu einem unverzichtbaren Fahrzeug. Trotz seiner Schwächen in den späten Kriegsjahren bleibt der Panzer IV ein Symbol für die technische Anpassungsfähigkeit und die Herausforderungen, denen sich die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg stellen musste. Mit über 8.500 produzierten Exemplaren hinterließ er einen bleibenden Eindruck auf die militärische Geschichte und die Kriegsführung seiner Zeit.

Panzer IV – Panzermuseum Munster

Das Sturmgeschütz in Flames of War

In Flames of War ist das Sturmgeschütz eine vielseitige und kosteneffektive Einheit, die in nahezu jeder deutschen Liste Platz finden kann. Egal, ob du auf Panzerjagd gehst, Infanterie unterstützt oder einfach eine solide Verteidigungslinie aufbaust – das StuG wird dich nicht enttäuschen. Mit kluger Positionierung und einer guten Taktik kann es in jeder Ära und gegen fast jeden Gegner eine Schlüsselrolle spielen.

Historischer Kontext und Übertragung in FoW

Das StuG wurde in der Realität sowohl als Infanterieunterstützungsfahrzeug als auch als Panzerjäger eingesetzt. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich in Flames of War wider. Mit unterschiedlichen Varianten und Punktkosten kann das StuG flexibel in Listen integriert werden, egal ob man einen Fokus auf Defensive, Offensive oder ausgewogene Strategien legt.

Die wichtigsten Varianten im Spiel:

  • StuG III Ausführung F, F/8 und G: Der klassische Panzerjäger mit hoher Panzerungsdurchdringung.
  • StuH 42: Eine Version mit schwerer Haubitze, die besonders gegen Infanterie und befestigte Stellungen effektiv ist.
  • StuG IV: Ein alternatives Modell, das ähnliche Eigenschaften wie das StuG III bietet, aber für bestimmte Listen spezifisch ist.

Spielwerte und Fähigkeiten

In Flames of War variiert das StuG je nach Ära und Front, aber die wesentlichen Spielwerte machen es in jeder Liste nützlich:

  • Frontpanzerung: Solide (Front 7), was es widerstandsfähig gegen viele Standardgegner macht.
  • Beweglichkeit: Mit Protected Ammo und normaler Geschwindigkeit kann das StuG gut manövrieren.
  • Bewaffnung: Die 7,5-cm-StuK 40 L/48 bietet hervorragende Anti-Panzer-Werte, während die StuH 42 mit ihrer Haubitze gegen weiche Ziele beeindruckt.
  • Punktkosten: Das StuG ist in der Regel günstiger als vergleichbare vollwertige Panzer, was es zu einem Favoriten für Listen mit Budgetfokus macht.

Rolle auf dem Spielfeld

Das StuG kann in unterschiedlichen Rollen eingesetzt werden, abhängig von der gewählten Liste und den gegnerischen Kräften:

  1. Panzerjäger:
    In Szenarien, in denen man gegen feindliche Panzerverbände antritt, glänzt das StuG mit seiner Durchschlagskraft. In defensiver Position, z. B. hinter Deckung oder in einer Flanke, kann es selbst schwer gepanzerte Ziele wie T-34 oder Shermans gut ausschalten.
  2. Infanterieunterstützung:
    Ausgerüstet mit der StuH 42, wird das StuG zur ultimativen Unterstützung gegen feindliche Infanterie. Es kann leicht MG-Nester oder befestigte Stellungen ausschalten.
  3. Defensives Bollwerk:
    Mit seiner starken Frontpanzerung und guter Bewaffnung ist das StuG hervorragend geeignet, um Schlüsselpositionen zu halten. Besonders in Szenarien wie „Defend“ oder „No Retreat“ kann es Angriffe abwehren und die Infanterie hinter sich schützen.
  4. Flexible Reserve:
    Dank seiner mittleren Punktkosten kann das StuG oft als Teil einer Reserve eingebracht werden, um auf gegnerische Bewegungen zu reagieren.

Taktische Tipps

  1. Deckung ausnutzen:
    Das StuG hat eine exzellente Frontpanzerung, aber schwache Seiten und Heck. Positioniere es so, dass es immer die Front Richtung Feind zeigt, idealerweise mit Deckung an den Flanken.
  2. Unterstützung durch Infanterie:
    StuGs allein sind anfällig für gegnerische Infanterie mit Panzerabwehrwaffen. Begleitende Infanterie kann angreifende Einheiten abwehren und das StuG schützen.
  3. Fokus auf Missionen:
    StuGs sind keine schnellen Durchbruchpanzer, sondern eher Arbeitstiere. Nutze sie, um gezielt Missionsziele zu sichern oder feindliche Schlüsselpositionen zu bedrohen.
  4. Zusammenarbeit mit anderen Einheiten:
    Kombiniere das StuG mit anderen Panzern oder Artillerieeinheiten, um Schwächen auszugleichen. Beispielsweise kann eine Pak-Front mit StuGs in der zweiten Reihe eine extrem effektive Verteidigungslinie bilden.
  5. Einsatz in Teams:
    StuGs sind besonders effektiv in Gruppen von 2–3 Fahrzeugen. Sie können so konzentriert Feuer auf ein Ziel legen und haben trotzdem genug Flexibilität, um Verluste auszugleichen.

Listenbeispiele

Hier einige Vorschläge, wie StuGs in verschiedenen Listen integriert werden können:

  1. Ostfront (Mid-War):
    Eine gemischte Panzerkompanie mit einem Fokus auf StuGs (3 StuGs als Kern), ergänzt durch leichte Panzer wie Panzer IIIs und Infanterieunterstützung.
  2. Normandie (Late-War):
    StuGs als Panzerjäger in einer Verteidigungsliste, unterstützt durch Pak 40 und schwere Infanterie.
  3. Städtische Kämpfe:
    StuH 42 in einer Liste, die auf Infanterieunterstützung spezialisiert ist. Kombiniert mit Pionieren oder Grenadieren kann diese Liste gegnerische Stellungen schnell ausschalten.

Stärken und Schwächen im Spiel

Stärken:

  • Kosteneffizienz: Im Vergleich zu anderen Panzern wie Panther oder Tiger sind StuGs günstig und leicht zu ersetzen.
  • Flexibilität: StuGs können gegen fast alle Ziele effektiv eingesetzt werden.
  • Defensive Stärke: Mit solider Frontpanzerung und gutem Beschusswert sind sie harte Gegner.

Schwächen:

  • Seitenpanzerung: Angriffe von der Seite oder durch schnelle Flankierungen sind eine ernste Bedrohung.
  • Beweglichkeit: Ohne Turm und mit begrenzter Reichweite der Kanone benötigen StuGs gute Positionierung.
  • Anfällig gegen spezialisierte Gegner: Gegen hochgepanzerte Ziele wie IS-2 oder Pershing ist das StuG unterlegen.

Entwicklung des Sturmgeschützes der deutschen Wehrmacht

1. Anforderungen und Hintergrund der Entwicklung

Die Idee zur Entwicklung des Sturmgeschützes (StuG) geht auf den Ersten Weltkrieg zurück, in dem die Infanterie oft an befestigten Stellungen scheiterte. Nach Kriegsende erkannte die Reichswehr, dass zur Unterstützung der Infanterie gepanzerte Fahrzeuge erforderlich waren, die direkte Feuerunterstützung leisten konnten. Diese sollten in der Lage sein, feindliche Stellungen wie Bunker, Maschinengewehrnester oder befestigte Häuser zu bekämpfen. Gleichzeitig sollte das Fahrzeug einfach, robust und vergleichsweise günstig sein.

Im Jahr 1936 formulierte General Erich von Manstein die Anforderungen für ein Fahrzeug, das als „Begleiter der Infanterie“ konzipiert wurde. Dieses Fahrzeug sollte mit einer leistungsstarken Kanone ausgerüstet sein, um eine direkte Feuerunterstützung zu bieten, aber dennoch niedrig und leicht genug bleiben, um Beweglichkeit und Schutz zu gewährleisten. Daraus entwickelte sich die Idee eines gepanzerten Selbstfahrlafetten-Fahrzeugs, das später als Sturmgeschütz bekannt wurde.

2. Entwicklung und die ersten Versionen

Die Firma Daimler-Benz erhielt 1936 den Auftrag, ein Sturmgeschütz zu entwickeln, das auf dem Fahrgestell des Panzer III basieren sollte. Das Fahrzeug sollte eine 75-mm-Kanone in einem festen Aufbau tragen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Panzer wurde auf einen drehbaren Turm verzichtet, um die Konstruktion zu vereinfachen und die Silhouette niedrig zu halten.

Sturmgeschütz III Ausführung A (StuG III Ausf. A)

  • Einführung: 1940
  • Produktion: 41 Stück
  • Hauptbewaffnung: 7,5-cm-StuK 37 L/24
  • Panzerung: 50 mm
  • Verwendung: Die ersten Fahrzeuge wurden 1940 im Westfeldzug eingesetzt. Sie erwiesen sich als effektive Unterstützung für die Infanterie, insbesondere im Angriff auf befestigte Stellungen.

Die Ausführung A markierte den Beginn einer kontinuierlichen Entwicklung des Sturmgeschützes.

Sturmgeschütz III Ausführung B, C und D

  • Einführung: 1941
  • Produktion: Ausf. B: 300 Stück; Ausf. C: 50 Stück; Ausf. D: 150 Stück
  • Verbesserungen: Stärkere Panzerung (bis zu 50 mm), breitere Ketten für bessere Geländegängigkeit.
  • Einsatz: Diese Varianten wurden auf dem Balkan und an der Ostfront eingesetzt. Der Schwerpunkt lag weiterhin auf der Infanterieunterstützung.

3. Entwicklung zum Panzerjäger

Mit dem Auftauchen schwer gepanzerter alliierter Panzer, wie des sowjetischen T-34, wurde das Sturmgeschütz zunehmend als Panzerjäger eingesetzt. Es wurden daher größere Kanonen benötigt, um die Panzerung feindlicher Fahrzeuge zu durchschlagen.

Sturmgeschütz III Ausführung F und F/8

  • Einführung: 1942
  • Produktion: Ausf. F: 366 Stück; Ausf. F/8: 250 Stück
  • Hauptbewaffnung: 7,5-cm-StuK 40 L/43 (später L/48)
  • Verbesserungen: Verlängerte Kanone mit höherer Durchschlagskraft, verstärkte Panzerung.
  • Bedeutung: Diese Modelle wurden zunehmend gegen feindliche Panzer eingesetzt und zeigten sich als kosteneffiziente Alternative zu regulären Panzern.

Sturmgeschütz III Ausführung G

  • Einführung: 1942
  • Produktion: Über 8.500 Stück
  • Verbesserungen: Die Ausf. G war die endgültige und am meisten produzierte Version. Sie verfügte über eine noch stärkere Panzerung (80 mm), ein verbessertes Sichtgerät und optionale Seitenschürzen für zusätzlichen Schutz.
  • Bedeutung: Die Ausf. G war vielseitig und konnte sowohl in der Infanterieunterstützung als auch als Panzerjäger effektiv eingesetzt werden.

4. Abwandlungen des Sturmgeschützes

Sturmhaubitze 42 (StuH 42)

  • Einführung: 1942
  • Produktion: Etwa 1.300 Stück
  • Hauptbewaffnung: 10,5-cm-Leichtgeschütz StuH 42 L/28
  • Verwendung: Das StuH 42 wurde speziell für die Bekämpfung von Infanterie und Stellungen entwickelt. Es war besonders effektiv in urbanen Kämpfen.

StuG IV

  • Einführung: 1943
  • Produktion: Über 1.100 Stück
  • Grundlage: Fahrgestell des Panzer IV
  • Bedeutung: Das StuG IV war eine Anpassung des Konzepts auf ein anderes Fahrgestell, um die Produktion flexibler zu gestalten.

5. Produktion und Stückzahlen

Die Produktion des Sturmgeschützes III begann 1940 und erreichte ihren Höhepunkt im Jahr 1944. Insgesamt wurden über 10.000 StuG III produziert, was es zu einem der am häufigsten hergestellten deutschen Panzerfahrzeuge machte. Die Firma Alkett war der Hauptproduzent, wobei ab 1943 auch andere Hersteller wie MIAG zur Produktionssteigerung beitrugen.

6. Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Kosteneffizienz: Das StuG war deutlich günstiger als ein vollwertiger Panzer wie der Panzer IV oder Tiger.
  • Niedrige Silhouette: Das flache Profil machte das StuG schwer zu entdecken und zu treffen.
  • Vielseitigkeit: Es konnte sowohl gegen Infanterie als auch Panzer eingesetzt werden.
  • Einfache Konstruktion: Der Verzicht auf einen Drehturm vereinfachte die Produktion und Reparaturen.

Nachteile:

  • Beweglichkeit der Kanone: Der feste Aufbau schränkte die Schusswinkel ein und erforderte präzises Manövrieren.
  • Schutz der Besatzung: Während die Front gut gepanzert war, waren Seiten und Heck anfällig für Angriffe.
  • Begrenzte Kommunikationsfähigkeit: Der fehlende Kommandoturm erschwerte die Übersicht auf dem Schlachtfeld.

7. Einsatz des StuG im Zweiten Weltkrieg

Frühe Kriegsjahre (1940–1942)

Das Sturmgeschütz bewährte sich schnell in seiner Rolle als Infanterieunterstützung. Im Westfeldzug und auf dem Balkan war es besonders nützlich beim Durchbrechen von Stellungen. An der Ostfront traf es jedoch auf den überraschend leistungsstarken sowjetischen T-34, was eine schnelle Anpassung der Bewaffnung erforderte.

Höhepunkt des Einsatzes (1943–1944)

Ab 1943 wurde das StuG zunehmend als Panzerjäger eingesetzt, da die Wehrmacht auf schwer gepanzerte Gegner traf. Insbesondere die StuG III Ausf. G konnte erfolgreich gegen sowjetische und alliierte Panzer eingesetzt werden. Es spielte eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Panzerangriffen, z. B. in der Schlacht bei Kursk und während der Rückzugsgefechte im Osten.

Späte Kriegsjahre (1944–1945)

Trotz der steigenden Verluste setzte die Wehrmacht bis zum Kriegsende auf das StuG. Es wurde auch zur Verteidigung von Städten und befestigten Stellungen eingesetzt, wo es seine Stärke in der statischen Verteidigung ausspielte.

8. Wahrnehmung durch eigene und gegnerische Truppen

Eigene Truppen:

Das StuG wurde von seinen Besatzungen geschätzt, da es eine gute Überlebensfähigkeit und Feuerkraft bot. Besonders die niedrige Silhouette war ein großer Vorteil. Allerdings gab es auch Kritik an der eingeschränkten Beweglichkeit der Kanone.

Gegnerische Truppen:

Sowohl alliierte als auch sowjetische Truppen respektierten das StuG als gefährlichen Gegner, insbesondere in der Rolle als Panzerjäger. Seine niedrige Silhouette und die starke Bewaffnung machten es zu einem ernsthaften Hindernis.

9. Fazit

Das Sturmgeschütz war eines der vielseitigsten und kosteneffizientesten Fahrzeuge der Wehrmacht. Seine Entwicklung von einem reinen Unterstützungsfahrzeug zu einem multifunktionalen Panzerjäger zeigt, wie flexibel die Wehrmacht auf die Anforderungen des Krieges reagierte. Mit über 10.000 produzierten Einheiten spielte das StuG eine zentrale Rolle in den deutschen Panzereinheiten und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck auf die Militärtechnik seiner Zeit.

Flames of War: Sovjets

Die ersten Companies sind bald fertig, darunter:

  • CinC, 2inC, Kommissar, 3 Sniper
  • zwei Strelkovy Companies mit jeweils 18 Bases, Command Team, Kommissar
    • zusätzliche 9 SMG Teams,
    • 3 leichter Mörser
    • 4 Maksim HMG
  • 6 120mm Mörser mit Command Team und Obeserver

Für den nächsten Bulk an Sovjets nehme ich mir folgende Modelle vor:

  • 1x SMG Command Team
  • 4 Maksim HMG mit Command Team
  • 2 100m BS-3 Anti-tank guns mit Command Team

Danach folgt die Artillerie und abschließend die Fahrzeuge.

Flames of War: Sovjets

Ein weiteres Highlight meiner sowjetischen Armee ist abgeschlossen: Eine komplettes Platoon aus neun SMG-Teams ist fertiggestellt und bereit, an die Front zu ziehen. Diese Einheit repräsentiert die Entschlossenheit und Schlagkraft der sowjetischen Truppen im Nahkampf – perfekt für schnelle Angriffe und den Sturm auf feindliche Stellungen.

In einer Strelkovy Company kann in der Regel ein Platoon kostenlos gegen ein SMG Platoon ausgetauscht werden.

Die Stärke der SMG-Teams

SMG-Teams (Submachine Gun Teams) sind für ihre hohe Feuerkraft auf kurze Distanzen bekannt. Sie eignen sich hervorragend für städtische Kämpfe, das Halten von engen Räumen und das Durchbrechen gegnerischer Linien. Ihre Mobilität zeigt sich durch eine volle ROF trotz Bewegung.

Bemalung

Die Bemalung der Miniaturen richtet sich nach meiner Bemalanleitung für sowjetische Infanterie.

Mit dieser neuen Company habe ich eine starke Nahkampfeinheit, die sowohl optisch als auch spielerisch beeindruckt. Ich freue mich darauf, diese SMG-Teams in kommenden Schlachten einzusetzen und die gegnerischen Truppen unter Beschuss zu nehmen!

Historisch

1. PPSH-41

  • Entwickelt: 1941
  • Kaliber: 7,62×25mm Tokarev
  • Magazin: 71-Schuss-Trommel oder 35-Schuss-Stangenmagazin
  • Feuerrate: ~900 Schuss/min
  • Besonderheit: Die PPSH-41 war die meistproduzierte sowjetische Maschinenpistole des Krieges. Sie war robust, zuverlässig und für ihre hohe Feuerrate bekannt. Die Trommelmagazine wurden häufig verwendet, waren jedoch komplizierter zu laden und anfällig für Störungen, weshalb ab 1942 auch Stangenmagazine eingeführt wurden.

2. PPS-42 und PPS-43

  • Entwickelt: PPS-42 (1942), PPS-43 (1943)
  • Kaliber: 7,62×25mm Tokarev
  • Magazin: 35-Schuss-Stangenmagazin
  • Feuerrate: ~600–700 Schuss/min
  • Besonderheit: Diese Maschinenpistole war eine vereinfachte und kompaktere Alternative zur PPSH-41. Sie wurde speziell für Besatzungen von Fahrzeugen und für Einheiten in engen Gefechtsräumen entwickelt. Die PPS-43 war aufgrund ihrer Einfachheit und Produktionskosten äußerst beliebt und wurde in großen Stückzahlen hergestellt.

3. PPD-34/38 und PPD-40

  • Entwickelt: PPD-34 (1934), PPD-38 (1938), PPD-40 (1940)
  • Kaliber: 7,62×25mm Tokarev
  • Magazin: 71-Schuss-Trommel oder 25-Schuss-Stangenmagazin
  • Feuerrate: ~800–1000 Schuss/min
  • Besonderheit: Die PPD-Serie war eine der ersten sowjetischen Maschinenpistolen und wurde vor allem in den frühen Kriegsjahren eingesetzt. Sie ähnelte in Design und Funktion der deutschen MP 18. Aufgrund der aufwendigen Produktion wurde die PPD-40 bald durch die einfacher herzustellende PPSH-41 ersetzt.

4. Importierte und erbeutete Waffen

  • MP 40 (deutsche Beutewaffen): Die sowjetischen Truppen nutzten häufig erbeutete deutsche MP 40, da sie eine zuverlässige und einfach zu wartende Waffe war.
  • Thompson-Maschinenpistolen: Einige Thompsons wurden über das Lend-Lease-Programm geliefert, allerdings in geringeren Stückzahlen.
  • Suomi KP/-31: Diese finnische Maschinenpistole wurde in begrenztem Umfang von den Sowjets verwendet, insbesondere aus erbeuteten Beständen während des Winterkriegs.

Sturmgeschütz III – Platzierung der Besatzung

Das Sturmgeschütz III (StuG III) war eines der meistproduzierten deutschen Sturmgeschütze im Zweiten Weltkrieg und diente in erster Linie der Infanterieunterstützung und Panzerabwehr. Die Enge im Innenraum machte eine klare und effiziente Platzierung der Besatzung notwendig, um die Effektivität und schnelle Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs zu gewährleisten.

Besatzungsanordnung im StuG III

Das StuG III hatte eine vierköpfige Besatzung bestehend aus dem Fahrer, dem Richtschützen, dem Kommandanten und dem Ladeschützen. Ihre Positionen waren folgendermaßen angeordnet:

  • Fahrer: Der Fahrer saß links vorne in der Wanne des Sturmgeschützes und steuerte das Fahrzeug über seine Sichtluke und ein Sehschlitz-Periskop. Diese Position erlaubte ihm einen direkten Blick nach vorne, wenn auch nur mit eingeschränktem Sichtfeld.
  • Richtschütze: Direkt hinter dem Fahrer befand sich der Richtschütze, der das 75-mm-Geschütz bediente und die Ziele anvisierte. Die Kommunikation zwischen Richtschütze und Kommandant war entscheidend, um die Bewegungen und Feuerrichtung präzise abzustimmen. Der enge Platz erforderte eine besonders enge Koordination zwischen den beiden.
  • Kommandant: Der Kommandant nahm seinen Platz direkt hinter dem Richtschützen ein, wobei er aufgrund der engen Platzverhältnisse seine Beine zu beiden Seiten des Richtschützen platzieren musste. Von dieser Position aus koordinierte der Kommandant das gesamte Fahrzeug und die Zielauswahl, indem er durch seine eigene Luke und Sichtgeräte das Schlachtfeld im Auge behielt. Durch seine enge Position zum Richtschützen konnte der Kommandant schnell Anweisungen für die Zielrichtung geben.
  • Ladeschütze: Der Ladeschütze befand sich rechts im Kampfraum und hatte direkten Zugang zur gelagerten Munition. Er sorgte dafür, dass das Geschütz ständig einsatzbereit war, indem er die Munition nachlud und den Richtschützen unterstützte.

Enge Verhältnisse und Effizienz

Die knappen Platzverhältnisse im Inneren des StuG III verlangten von der Besatzung ein hohes Maß an Koordination und Flexibilität. Diese Anordnung, insbesondere die ungewöhnlich enge Position des Kommandanten hinter dem Richtschützen, trug jedoch zur Effizienz des Fahrzeuges bei. Durch die Platzierung der Besatzung konnte das StuG III trotz der Kompaktheit seines Aufbaus schnell auf Bedrohungen reagieren und sich bewährt auf dem Schlachtfeld behaupten.

Weitere Jagdpanzer

Beim Jagdpanzer IV, dem StuG IV und dem Hetzer wurde eine ähnliche Besatzungsanordnung wie im StuG III verwendet. Auch hier saß der Fahrer vorne links, direkt hinter ihm der Richtschütze, während der Kommandant direkt hinter dem Richtschützen Platz nahm, oft ebenfalls mit den Beinen seitlich am Sitz des Richtschützen aufgrund der beengten Raumverhältnisse. Der Ladeschütze befand sich wie beim StuG III im rechten Bereich des Kampfraums mit Zugriff auf die Munition. Diese kompakte Anordnung wurde genutzt, um die Fahrzeuge so klein wie möglich zu halten und die Silhouette niedrig zu halten, was sie schwerer zu treffen machte und ihre Effektivität als Jagdpanzer oder Sturmgeschütz auf dem Schlachtfeld erhöhte.

Bei den größeren Jagdpanzern wie dem Jagdtiger und dem Jagdpanther wurde aufgrund der geräumigeren Aufbauten und größeren Wannen eine andere Anordnung der Besatzung gewählt. Hier saß der Fahrer weiterhin vorne links, während der Funker sich rechts neben ihm befand, was die Kommunikation nach außen erleichterte. Der Richtschütze und der Kommandant nahmen Positionen im zentralen Bereich der Kampfkabine ein, mit mehr Bewegungsfreiheit und besserer Übersicht über das Schlachtfeld. Der Ladeschütze hatte ebenfalls mehr Platz, um die deutlich schwerere Munition für die größeren Kanonen zu handhaben. Diese Aufteilung ermöglichte es, die verbesserte Feuerkraft und die dickere Panzerung der Fahrzeuge optimal zu nutzen, und bot der Besatzung eine höhere Effizienz und Komfort im Einsatz – wichtige Faktoren, da diese schweren Jagdpanzer oft in langen Gefechten an vorderster Front agierten.

Flames of War: Gelände

Für unsere Italien Kampagne möchte ich noch ein wenig spezifisches Gelände für den süden von Europa bauen. Hierbei sind mir einige schöne Geländeteile von anderen Spieler aufgefallen und hier insbesondere ein italienisches Dorf auf einem Hügel. Hierfür habe ich nun bereits eine Häuser per FDM gedruckt und nun das Gebäude für die Dorfmitte – eine „Stadthalle“.