Dappy hat vor einiger Zeit mit seinem Lasercutter selbst erstellte Brücken für Flames of War gelasert. Gebaut hatte ich die Brücke schon vor geraumer Zeit, aber nun hat sie auch endlich Farbe ab bekommen.



Aus Styrodur und einer alten CD lassen sich mit wenig Material auffällige Kristall-Geländestücke bauen.
Als Base dient eine alte CD.
Aus Styrodur werden mit einem scharfen Messer achteckige Kristallformen geschnitten und nach oben zugespitzt. Je drei bis vier Kristalle werden auf die CD geklebt.


Die freie Fläche der CD wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.
Da Styrodur durch die Treibmittel vieler Sprühgrundierungen angegriffen werden kann, werden die Kristalle und die Base mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.

Die Kristalle werden zunächst blau bemalt. Durch schrittweises Aufhellen des Blaus mit Weiß entsteht ein Farbverlauf. Zum Abschluss werden Kristalle und Boden vorsichtig mit Weiß trockengebürstet.

Diese Sumpf-Geländestücke entstehen auf Holzbases mit Spachtelmasse, Strukturfarbe, Vegetation und Wassereffekt.
Die Grasklumpen werden geteilt und auf die vorbereiteten Holzbases geklebt.

Der restliche Bereich der Base wird mit Spachtelmasse modelliert. Dabei entsteht ein erhöhter Rand, der den späteren Wassereffekt auf der Base hält.

Aus Leim, Acrylfarbe und Sand wird ungefähr im Verhältnis 1:1:1 eine Strukturfarbe gemischt. Für meine Bases verwende ich ein dunkles Braun, das stellenweise mit Grün aufgehellt wird.

Die getrocknete Grundfarbe wird mit helleren Brauntönen trockengebürstet. Dadurch wird die Bodenstruktur deutlich hervorgehoben.

Auf die trockene Landschaft werden statisches Gras, Moos, Korkstücke und einige Steine geklebt.



Zum Schluss wird der vertiefte Bereich mit Wassereffekt gefüllt. Der Effekt kann je nach gewünschtem Gelände eingefärbt werden; für diese Bases habe ich ihn klar gelassen.

Für die variable Spielplatte brauchte ich Geländestücke, die Deckung geben. Dafür eignen sich einfache Häuserruinen und Mauerreste aus Styrodur.
Als Base verwende ich abgeschliffene Sperrholzplatten.

Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodur geschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verbunden. Die Form wird dabei an die jeweilige Base angepasst.

Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur geschnitten.

Mit Modellierwerkzeug, Bleistift oder Fingern werden Vertiefungen und unregelmäßige Strukturen in das Styrodur gedrückt. Einzelne Ecken können herausgebrochen werden, damit die Mauer stärker verfallen wirkt.


Rund um die Mauer werden aus Styrodurresten zusätzliche Details ergänzt. Bei dieser Ruine habe ich Bodenplatten und herausgebrochene Steine hinzugefügt.

Die freie Bodenfläche wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.


Der Boden wird mit Terracotta-Abtönfarbe bemalt, damit das Geländestück farblich zur Montana-Spielplatte passt.

Zuerst werden die tiefen Fugen schwarz bemalt. Die übrigen Flächen erhalten eine 1:1-Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe, wobei die Fugen dunkel bleiben. Danach wird die Mauer mit einer helleren 3:1-Mischung aus Weiß und Schwarz trockengebürstet.



Zum Schluss wird der Boden mit honiggelber Abtönfarbe trockengebürstet.

Diese Geländestücke sind für meine variable Spielplatte im Montana-Stil entstanden. Der Aufbau besteht aus einer Sperrholzbasis und geschichteten Styrodurstücken, die anschließend strukturiert und bemalt werden.
Aus der Sperrholzplatte werden Bases in der gewünschten Größe ausgeschnitten.

Auf jede Base wird eine Styrodurplatte mit Holzleim geklebt. Überstehendes Material wird entlang der Base abgeschnitten.

Die erste Lage Styrodur wird grob in Form geschnitten. Dafür eignet sich ein Heißdrahtschneider besonders gut; beim Arbeiten mit dem heißen Draht ist entsprechende Vorsicht nötig.


Styrodurwürfel werden auf einen Holzspieß gesteckt und mit Holzleim miteinander verklebt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.

Das Styrodur wird in die endgültige Form geschnitten. Das geschichtete Aussehen entsteht durch eine wellenförmige Bewegung des Heißdrahtschneiders.



Kanten und Base werden mit Holzleim bestrichen und anschließend mit Sand bestreut.

Nach dem Trocknen wird das gesamte Geländestück mit Terracotta-Abtönfarbe grundiert.



Die vollständig getrockneten Geländestücke werden mit Honiggelb trockengebürstet. Dadurch werden die Kanten und die Felsstruktur deutlich hervorgehoben.


Für diese Geländestücke habe ich Terracotta und Honiggelb als Abtönfarben verwendet.

Ziel dieser Spielplatte war eine variable 180 × 120 cm große Spielfläche mit fest integrierten Höhenstufen. Die drei 120 × 60 cm großen Grundplatten können unterschiedlich angeordnet werden, sodass trotz der fest modellierten Hügel mehrere Spielfeldvarianten möglich sind.
Für die Grundfläche werden drei Styrodurplatten so zugeschnitten, dass sie zusammen eine Spielfläche von 180 × 120 cm ergeben. Vor dem Schneiden habe ich die Lage der späteren Hügel zunächst auf Papier geplant und verschiedene Kombinationen der Platten ausprobiert. Anschließend werden die Konturen auf die Styrodurplatten übertragen.
Wichtig ist, die Anschlussstellen der Höhenzüge an den Plattenrändern so zu planen, dass die Platten auch in anderer Reihenfolge zusammenpassen. Die Markierungen sollten bis an die Seitenkanten übertragen werden, da sie nach dem Aufkleben der ersten Höhenstufe von oben nicht mehr sichtbar sind.




Ausgehend von den Randmarkierungen werden die Konturen der einzelnen Höhenstufen auf den Grundplatten angezeichnet.

Aus den übrigen Styrodurplatten wird die erste Höhenstufe ausgeschnitten. Die Ränder bleiben zunächst noch gerade; die endgültige Fels- beziehungsweise Klippenstruktur entsteht erst später.


Bevor die Höhenstufen aufgeklebt werden, werden alle Teile probeweise aufgelegt. So lassen sich die Übergänge zwischen den Platten prüfen und gegebenenfalls noch korrigieren. Die Styrodurteile lassen sich deutlich leichter bearbeiten, solange sie noch nicht fest mit der Grundplatte verbunden sind.



Auch die unterschiedlichen Kombinationen der Platten sollten jetzt noch einmal kontrolliert werden.



Die geplanten Anschlusspunkte erlauben mehrere unterschiedliche Spielfeldanordnungen.




Die einzelnen Höhenstufen werden nun an den Außenkanten in Form geschnitten und anschließend mit Holzleim oder geeignetem Styrodurkleber auf die Grundplatten geklebt. An den Übergängen zu den Nachbarplatten sollte die Struktur möglichst gut zusammenpassen. Holzleim benötigt dabei ausreichend Trockenzeit.


Mit Gips oder Styroporspachtel können Übergänge geglättet und zusätzliche Strukturen aufgebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche mit Holzleim eingestrichen.


Solange der Leim noch feucht ist, wird die gesamte Fläche mit Sand bestreut. Für eine eher feine Oberfläche habe ich normalen Vogelsand verwendet. Die Körnung entscheidet darüber, wie rau die fertige Platte wirkt.


Nach dem vollständigen Trocknen von Leim und Sand wird überschüssiges Material vorsichtig abgekippt beziehungsweise abgeklopft.
Die gesamte Oberfläche wird mit Acryl- oder Abtönfarbe bemalt. Der Glanz auf den damaligen Bildern stammt von der noch feuchten Farbe.



Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einer helleren Abtönfarbe trockengebürstet. Für diese Platte habe ich Terracotta als Grundfarbe und Honiggelb zum Aufhellen verwendet.


Mit passenden Geländestücken lassen sich die Höhenstufen anschließend weiter ausgestalten. Die dazugehörigen Felsstücke sind in der Anleitung Montanahügel bauen beschrieben.


Zum Abschluss werden die empfindlichen Styrodurkanten mit Gewebeband verstärkt, damit sie beim Transport und Zusammenstellen der Platten weniger schnell beschädigt werden.


Diese einfache Spielplatte entsteht aus Styrodur, Holzleim, Sand und Acrylfarbe. Sie eignet sich als robuste Grundplatte, auf der später separates Gelände platziert werden kann.
Besitzen die Styrodurplatten Nut- oder Federkanten, werden diese an den äußeren Rändern entfernt. Wo zwei Platten direkt aneinanderstoßen sollen, können passende Verbindungskanten erhalten bleiben.

Die Oberfläche der Platte wird gleichmäßig mit Holzleim bestrichen.

Solange der Leim feucht ist, wird die gesamte Oberfläche mit Sand bestreut.


Nach kurzem Anziehen des Leims wird die Platte vorsichtig angehoben und überschüssiger Sand abgekippt.


Nach dem vollständigen Trocknen des Leims wird die Oberfläche mit Acrylfarbe bemalt. Zum Trocknen sollte die Platte flach liegen, damit sich weder Farbe noch lose Sandkörner verschieben.



Die strukturierte Oberfläche wird mit einer helleren Farbe trockengebürstet. Dadurch treten Sandkörnung und Unebenheiten deutlicher hervor.
Zum Abschluss werden die empfindlichen Plattenränder mit Gewebeband verstärkt.