Flames of War – US Paratroopers (Late)

Farben

  • Vallejo Model Color 70.984 Flat Brown
  • Vallejo Model Color 70.988 Khaki
  • Vallejo Model Color 70.890 Reflective Green
  • Vallejo Model Color 70.887 US Olive Drab
  • Vallejo 70.520 Matt Varnish
  • Vallejo Model Color 70.893 US Dark Green
  • Vallejo Model Color 70.886 Green Grey

Werkzeuge/Material

  • 5/0 Pinsel
  • Drybrush Pinsel

Step 1 – Basebemalung

Nach dem Grundieren wird die Base mit Flat Brown bemalt. Danach folgt eine Schicht Khaki trockengebürstet. Der Rand der Base wird in US Olive Drab (für all meine US Truppen) bemalt.

Step 2 – Uniform und Taschen

Die komplette Uniform der Soldaten wird mit US Dark Green bemalt. Taschen und Gehänge wird mit Green Grey bemalt.

Step 3 – WIP

Flames of War – Britische Panzer bemalen

Verwendete Farben

  • AK Interactive – Primer Olive Drab AK 182
  • Ammo MIG – Acrylic Thinner A.MIG 2000
  • AK Interactive – White Spirit AK047
  • Ölfarbe aus dem Künstlerbedarf
  • Model Color 70.924 Russian Uniform WW2
  • Model Color 70.991 Yellow Green
  • Model Color 70.872 Chocolate Brown
  • Model Color 70.984 Flat Brown
  • Model Color 70.862 Gunmetal Grey
  • Game Color 72051 Necro Black
  • Vallejo 70.520 Matt Varnish

Werkzeuge und Materialien

  • Airbrush-Pistole
  • 5/0 Pinsel
  • Trockenbürstpinsel
  • britische Decals
  • braune Pigmente
  • schwarze Pigmente

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Grundfarbe

Die Methode eignet sich gut für britische Panzer im 15-mm-Maßstab und lässt sich auch auf mehrere Fahrzeuge einer Einheit übertragen. Nach dem Zusammenbau wird das komplette Modell mit einer 1:1-Mischung aus AK Interactive Olive Drab Primer und AMMO MIG Acrylic Thinner mit der Airbrush lackiert. Alternativ kann Olive Drab auch mit dem Pinsel auf ein zuvor grundiertes Modell aufgetragen werden. Bild 1 zeigt das Modell vor der Grundfarbe, Bild 2 und 3 danach.

Schritt 2 – Oil Wash

Für das Wash wird eine Mischung aus AK Interactive White Spirit und schwarzer Ölfarbe aus dem Künstlerbedarf verwendet. Als Richtwert genügt etwa ein erbsengroßer Tropfen Ölfarbe auf 10 ml White Spirit. Die Mischung gründlich verrühren oder schütteln und anschließend kontrolliert in Vertiefungen, Fugen und um erhabene Details laufen lassen.

Schritt 3 – Trockenbürsten und Aufhellen

Nachdem das Oil Wash vollständig getrocknet ist, wird das Fahrzeug von oben nach unten trocken gebürstet. Zuerst kommt Russian Uniform WW2 zum Einsatz. Anschließend werden die hervorstehenden Kanten und oberen Bereiche vorsichtig mit Yellow Green weiter aufgehellt. So bleiben die Vertiefungen dunkel, während Kanten und Details deutlich besser lesbar werden.

Schritt 4 – Metallabrieb mit Graphit

Mit einem Graphitstift werden nun die erhabenen Bereiche der Ketten und sehr vorsichtig einzelne stark beanspruchte Kanten des Fahrzeugs bearbeitet. Das Graphit erzeugt einen dezenten metallischen Glanz und stellt blank geriebenes Metall dar. Gerade an den Fahrzeugkanten sollte der Effekt sparsam eingesetzt werden.

Schritt 5 – Werkzeuge

Die Werkzeuge auf dem Motordeck werden anschließend bemalt. Metallteile erhalten Gunmetal Grey. Holzteile werden zunächst mit Chocolate Brown bemalt (Bild 1) und danach mit Flat Brown aufgehellt beziehungsweise akzentuiert (Bild 2). Zum Abschluss bekommen alle Werkzeugdetails ein Wash mit GW Devlan Mud (Bild 3), damit sich Vertiefungen und Übergänge deutlicher absetzen.

Schritt 6 – Maschinengewehre und Laufrollen

Die Maschinengewehre werden zunächst mit Necro Black bemalt und anschließend vorsichtig mit Gunmetal Grey trocken gebürstet. Dadurch bleiben die Vertiefungen dunkel, während die erhabenen Metallflächen sichtbar werden. Die Laufrollen werden ebenfalls mit Necro Black bemalt.

Schritt 7 – Decals

Danach werden die passenden britischen Decals aufgebracht. Fahrzeugnummern, Truppenkennzeichen und weitere Markierungen brechen die einfarbigen Flächen auf und geben dem Modell seinen endgültigen Charakter.

Schritt 8 – Matsch und Pigmente

Die Ketten und die Bereiche rund um das Laufwerk werden mit einer Mischung aus White Spirit und braunen Pigmenten betupft. Die Mischung darf zunächst ruhig etwas großzügiger aufgetragen werden. Nach dem vollständigen Trocknen wird überschüssiges Material mit einem festen Pinsel wieder abgebürstet. Zurück bleibt eine unregelmäßige Matsch- und Schmutzschicht im Kettenbereich.

Schritt 9 – Rußspuren

An der Waffenmündung und im Bereich der Motorabdeckung werden vorsichtig schwarze Pigmente aufgebürstet. So entstehen dezente Rußspuren. Der Effekt sollte besonders im Maßstab 15 mm zurückhaltend bleiben und nur die unmittelbar betroffenen Bereiche abdunkeln.

Schritt 10 – Mattlack

Zum Abschluss wird das gesamte Modell mit Vallejo Matt Varnish überzogen. Der Mattlack wird dünn mit der Airbrush aufgetragen und schützt Bemalung, Decals und Pigmente, ohne die zuvor gesetzten Kontraste unnötig abzuschwächen.

Praxisbeispiel: Churchill in Italien

Für unsere Italien-Kampagne habe ich die britische Panzertruppe um mehrere Churchill erweitert. Entstanden sind fünf Churchill III, drei Churchill IV, zwei Churchill Crocodile sowie Churchill III mit 75-mm-Kanone. Die Modelle eignen sich gut als Ergänzung zu dieser Bemalanleitung, weil sich an ihnen der komplette Ablauf von der Grundbemalung über Chipping und Wash bis zum fertigen Fahrzeug nachvollziehen lässt.

Varianten im Projekt

  • Churchill III: geschweißter Turm mit 6-Pfünder.
  • Churchill IV: technisch eng verwandt mit dem Mk III, aber mit gegossenem Turm.
  • Churchill III (75 mm): in Italien wurden Mk III teilweise auf die 75-mm-Kanone umgerüstet.
  • Churchill Crocodile: Flammvariante mit gepanzertem Treibstoffanhänger.

Markierungen

Für die Fahrzeuge habe ich mich für das 9th Battalion Royal Tank Regiment der 31st Army Tank Brigade entschieden. Entsprechend tragen die Panzer die Arm-of-Service-Nummer 922 und die taktische Kennzeichnung der B Squadron.

Erste Bemalstufe

Nach Grundfarbe und ersten Details waren die Fahrzeuge bereits klar als zusammengehörige Einheit zu erkennen. Die unterschiedlichen Türme von Churchill III und IV bringen dabei genug Abwechslung in die Formation, ohne das einheitliche Erscheinungsbild zu verlieren.

Chipping, Wash und Details

Im nächsten Schritt folgten Chipping und Wash. Danach wurden Scheiben, Ketten und Werkzeuge fertiggestellt; zuletzt kamen unter anderem die Stahlseile hinzu. Gerade bei den großen, weitgehend einfarbigen Churchill-Flächen sorgen diese Alterungs- und Detailarbeiten dafür, dass das Modell nicht zu flach wirkt.

Fertige Churchill-Einheit

Nach Abschluss der Detailbemalung und Alterung war die gesamte Churchill-Gruppe fertig. Die Mischung aus verschiedenen Mk-III- und Mk-IV-Fahrzeugen sowie den Crocodiles sorgt für Abwechslung, während Grundfarbe, Markierungen und Weathering die Einheit optisch zusammenhalten.