Flames of War – Deutsche Panzer (Late)

Diese Anleitung zeigt eine Bemalmethode für deutsche Panzerfahrzeuge der späten Kriegsjahre bei Flames of War. Als Grundfarbe dient ein kräftiges Dunkelgelb, das mit helleren Flächen und unterschiedlichen Tarnfarben ergänzt wird. Anschließend folgen Decals, Chipping, Pin Wash sowie die Bemalung der Details und Verschleißspuren.

Verwendete Farben und Materialien

  • Panther Yellow / Dark Yellow – Grundfarbe
  • Vallejo Model Air 71.074 Radome Tan – Highlights
  • Vallejo Model Air 71.095 Pale Green – grüne Tarnfarbe und Highlights
  • Vallejo Model Air 71.041 Armor Brown – braune Tarnfarbe für Hetzer
  • Vallejo Model Air 71.038 Camouflage Medium Brown – braune Tarnfarbe für Jagdpanzer
  • MIG Chipping – Farbabplatzer
  • AK Wash for German Dark Yellow – Pin Wash
  • Schwarzes Oil Wash – Lüftungsgitter und Details
  • Vallejo Model Color Flat Brown – Holz
  • Vallejo Model Color Flat Earth – Highlights auf Holz
  • Vallejo Model Color German Grey – Metall und Räder
  • Vallejo Model Color Basalt Grey – Highlights auf Metall und Rädern
  • Vallejo Model Color London Grey – weitere Highlights auf Metall und Rädern
  • Vallejo Model Color Medium Sea Grey – feine Metall-Details
  • Vallejo Model Color Hull Red – Rostgrundfarbe
  • Vallejo Panzer Aces Light Rust – Rosteffekte
  • Vallejo Model Color Light Brown – Rostakzente
  • Modelmates Liquid Rust – optional für zusätzliche Rosteffekte

Bemalung Schritt für Schritt

Schritt 1 – Grundfarbe

Das gesamte Fahrzeug wird zunächst mit Panther Yellow beziehungsweise Dark Yellow grundiert bzw. lackiert. Die Farbe bildet die Basis für die spätere Dreifarbtarnung und sollte gleichmäßig decken.

Schritt 2 – Highlights

Die nach oben gerichteten Flächen und größeren Bereiche werden anschließend mit Vallejo Model Air 71.074 Radome Tan aufgehellt. Die Grundfarbe sollte dabei in den tiefer liegenden Bereichen und an den Übergängen weiterhin sichtbar bleiben.

Schritt 3 – Tarnfarben

Die grünen Tarnflächen werden mit Vallejo Model Air 71.095 Pale Green aufgetragen und anschließend gezielt aufgehellt. Für die braunen Tarnbereiche kommen je nach Fahrzeug unterschiedliche Farbtöne zum Einsatz.

  • Hetzer: Vallejo Model Air 71.041 Armor Brown
  • Jagdpanzer: Vallejo Model Air 71.038 Camouflage Medium Brown

Die Tarnung wird in dünnen Schichten aufgetragen, damit die Übergänge kontrollierbar bleiben und die zuvor gesetzten Highlights nicht vollständig verloren gehen.

Schritt 4 – Decals

Nach Abschluss der Tarnbemalung werden die Decals aufgebracht. Balkenkreuze, taktische Zeichen und Fahrzeugnummern sollten vollständig trocknen, bevor mit der Alterung fortgefahren wird.

Schritt 5 – Chipping

Mit einem kleinen Stück Schwamm wird MIG Chipping vorsichtig auf Kanten und stärker beanspruchte Bereiche aufgetupft. Weniger ist dabei mehr: Die Farbabplatzer sollen das Fahrzeug beleben, ohne die Tarnbemalung zu überdecken.

Schritt 6 – Pin Wash

Mit AK Wash for German Dark Yellow wird ein gezieltes Pin Wash in Vertiefungen, um Nieten, Plattenstöße und andere Details gesetzt. Dadurch werden die Konturen des Fahrzeugs deutlicher herausgearbeitet.

Schritt 7 – Lüftungsgitter und dunkle Details

Lüftungsgitter und ausgewählte tiefe Details werden zusätzlich mit einem schwarzen Oil Wash behandelt. Das dunklere Wash sorgt an diesen Stellen für mehr Tiefe und einen deutlicheren Kontrast.

Schritt 8 – Holz

Holzteile der Werkzeuge werden mit Vallejo Model Color Flat Brown bemalt. Anschließend werden die erhabenen Bereiche mit Vallejo Model Color Flat Earth aufgehellt.

Schritt 9 – Metallteile

Metallteile werden mit Vallejo Model Color German Grey grundiert. Die Kanten erhalten Highlights aus Basalt Grey oder London Grey. Sehr feine Details können zusätzlich mit Medium Sea Grey betont werden. Abschließend werden die Metallbereiche mit einem Oil Wash abgedunkelt.

Schritt 10 – Räder

Die Gummibereiche der Räder werden mit Vallejo Model Color German Grey bemalt. Anschließend werden mit Basalt Grey und London Grey vorsichtige Highlights gesetzt, damit die Konturen der Laufrollen besser sichtbar werden.

Schritt 11 – Rost

Rostige Bereiche werden zunächst mit Vallejo Model Color Hull Red angelegt. Darauf werden kleine Punkte und unregelmäßige Akzente mit Panzer Aces Light Rust und Model Color Light Brown gesetzt. Für stärkere oder strukturiertere Rosteffekte kann zusätzlich Modelmates Liquid Rust verwendet werden.

Flames of War – Panzergrau bemalen

Panzergrau ist für viele deutsche Fahrzeuge der frühen Kriegsjahre die typische Grundfarbe. Gerade im Maßstab 15 mm wirkt ein einfach nur dunkelgrau lackiertes Fahrzeug allerdings schnell zu flach. Mit wenigen Aufhellungen, einem passenden Wash, dezentem Chipping und etwas Staub lässt sich die einfarbige Lackierung deutlich interessanter gestalten, ohne dass der Aufwand für eine ganze Flames-of-War-Einheit zu groß wird.

Der folgende Ablauf entspricht der Methode, die ich aktuell für meine panzergrauen deutschen Fahrzeuge verwende. Als Beispiel dient ein Tiger I für die Ostfront 1942.

Panzergrau historisch einordnen

Ab 1940 wurden deutsche Fahrzeuge überwiegend einfarbig in Dunkelgrau lackiert. Der Farbton wurde später als RAL 7021 bezeichnet. Diese Vorgabe blieb bis Februar 1943 maßgeblich, bevor Dunkelgelb als neue Grundfarbe eingeführt wurde. Für viele Fahrzeuge des Frankreichfeldzuges, des Balkanfeldzuges und der frühen Jahre an der Ostfront ist Panzergrau daher eine passende Grundlage.

Wichtig für das Modell: Dunkelgrau sollte im kleinen Maßstab nicht zu dunkel bleiben. Durch eine gezielte Aufhellung von oben und entlang der großen Flächen bleibt das Fahrzeug auch auf dem Spieltisch gut lesbar.

Verwendete Farben und Materialien

  • Panzer Grey – Grundfarbe
  • Grey Primer – Aufhellung mit der Airbrush
  • AMMO MIG Chipping A.MIG-044 – dezentes Chipping
  • Medium Sea Grey – helle Abplatzer und letzte Highlights
  • AMMO MIG Blue for Panzer Grey A.MIG-1006 – Wash
  • Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer – Ketten
  • schwarzes Oil Wash – Lüfter und Ketten
  • German Grey – Stahlseile
  • Basalt Grey – erste Highlights
  • weicher Bleistift – blanke Metallflächen der Ketten
  • Model Air Sand Beige – leichter Staub mit der Airbrush

Bemalanleitung

1. Grundfarbe in Panzer Grey

Das komplette Fahrzeug bekommt zunächst eine gleichmäßige Grundfarbe in Panzer Grey. Auf großen, geraden Flächen sollte die Schicht möglichst ruhig und sauber sein, weil die folgenden Aufhellungen direkt darauf aufbauen.

2. Aufhellung mit der Airbrush

Mit Grey Primer wird das Panzer Grey von oben und auf den Mittelpunkten größerer Flächen aufgehellt. Unterseiten, Vertiefungen und die unteren Bereiche des Fahrzeugs bleiben dunkler. So entsteht bereits vor dem Wash mehr Volumen.

3. Decals

Nach den Airbrush-Arbeiten werden die Decals aufgebracht. Balkenkreuze, Fahrzeugnummern und weitere Markierungen brechen die großen grauen Flächen auf und sollten vor den folgenden Alterungsschritten sitzen.

4. Dezentes Chipping

Mit einem kleinen Stück Schwamm wird A.MIG-044 Chipping sehr sparsam auf Kanten, Luken und stärker beanspruchte Stellen aufgetupft. Lieber zu wenig als zu viel: In 15 mm wirken kleine, unregelmäßige Abplatzer überzeugender als große Schadstellen.

Einzelne größere Abplatzer werden anschließend mit Medium Sea Grey leicht abgesetzt. Dadurch entsteht ein zweistufiger Effekt und das Chipping bleibt auch nach dem Wash sichtbar.

5. Wash mit Blue for Panzer Grey

AMMO MIG Blue for Panzer Grey A.MIG-1006 wird für Vertiefungen, Nieten, Luken, Schweißnähte und andere Konturen verwendet. Der leicht bläuliche Ton harmoniert mit der grauen Grundfarbe und betont die Details, ohne das gesamte Modell einfach nur schwarz abzudunkeln.

6. Ketten mit Track Primer

Die Ketten werden mit Vallejo Panzer Aces 304 Track Primer bemalt. Der dunkle braun-metallische Grundton hebt das Laufwerk ausreichend vom grauen Fahrzeug ab.

7. Lüfter und Ketten mit schwarzem Oil Wash

Lüftergitter und Ketten bekommen anschließend ein schwarzes Oil Wash. Bei den Lüftern sorgt es für mehr Tiefe, bei den Ketten für dunkle Zwischenräume und stärkeren Kontrast.

8. Stahlseile

Stahlseile werden mit German Grey bemalt. Damit bleiben sie etwas dunkler als die bereits aufgehellte Fahrzeugoberfläche und setzen sich klar vom Panzergrau ab.

9. Highlights

Kanten und gut sichtbare Details werden zunächst mit Basalt Grey hervorgehoben. Anschließend folgen nur noch an ausgewählten oberen Kanten und Ecken feinere Highlights mit Medium Sea Grey. Gerade bei einer fast einfarbigen Lackierung sind diese letzten Kontraste wichtig.

10. Blankes Metall an den Ketten

Die erhabenen Kontaktflächen der Ketten werden leicht mit einem weichen Bleistift bearbeitet. Das Graphit erzeugt einen feinen metallischen Glanz und stellt blank geriebenes Metall sehr einfach dar.

11. Staub mit der Airbrush

Zum Abschluss wird Model Air Sand Beige sehr dünn mit der Airbrush an die Seiten des Fahrzeugs und rund um das Laufwerk genebelt. Der Effekt bleibt bewusst leicht: Das Panzergrau soll sichtbar bleiben und nur einen trockenen Staubschleier bekommen.

Beispiel: Tiger I, Ostfront 1942

Den vollständigen Baubericht zu diesem Modell findet ihr im Beitrag Flames of War: Tiger I in Panzergrau – Ostfront 1942.

Varianten

Die gleiche Grundbemalung eignet sich auch als Basis für Winterfahrzeuge. Wer den grauen Anstrich anschließend mit Whitewash weiterbearbeiten möchte, findet dazu eine eigene Anleitung auf der Seite Flames of War – Wintertarnung bei Panzern.

Quellen zur historischen Farbgebung

Zur historischen Einordnung der Fahrzeugfarben habe ich die dokumentierten Tarnanweisungen bei Panzerworld sowie die Informationen des Tank Museum herangezogen.

Flames of War: 5. Gebirgsdivision

Battlefront hat ein kostenloses History Briefing zur 5. Gebirgsdivision veröffentlicht. Das Dokument liefert den historischen Hintergrund zur Gebirgsjägerdivision und ergänzt damit das Thema des Italienfeldzuges bei Flames of War.

Die 5. Gebirgsdivision wurde 1940 aus Einheiten der 1. Gebirgsdivision und der 10. Infanteriedivision aufgestellt. Ihre ersten Einsätze führten sie 1941 auf den Balkan, nach Griechenland und Kreta. Anschließend kämpfte die Division an der Ostfront, bevor sie Ende 1943 nach Italien verlegt wurde.

Dort war sie unter anderem an den Kämpfen entlang der Gustav-Linie beteiligt. Zu ihren Einsatzgebieten gehörten der Rapido, Monte Cifalco und der Raum um Monte Cassino. Nach dem alliierten Durchbruch folgte der Rückzug nach Norden bis zur Gotenstellung.

Für Flames of War bietet das Briefing eine gute historische Einordnung für eine Gebirgsjägertruppe im Italienfeldzug. Gerade Gebirgsjäger, leichte Artillerie und die auf schwieriges Gelände ausgerichtete Ausrüstung ermöglichen eine thematisch interessante Armee abseits der klassischen deutschen Panzerverbände.

Evolution deutscher Panzer – vom Panzer I zur Maus

Evolution der deutschen Panzer vor und im Zweiten Weltkrieg.

Nachdem ich mir gestern schon die sowjetische Panzerentwicklung als Stammbaum angeschaut habe, folgt heute das passende Gegenstück: die deutsche Seite. Das Bild zeigt eine ganze Ahnenreihe vom kleinen Panzer I bis hinunter zu den späten Monsterprojekten wie E-75, E-100 oder Panzer VIII Maus. Für uns Tabletopper ist das wieder ein bisschen wie ein Tech-Tree aus dem Computerspiel – nur eben mit viel mehr Blech, Nieten und historischen Umwegen.

Ganz oben steht der Panzer 35(t) und sein Nachfolger, der Panzer 38(t). Beides ursprünglich tschechische Konstruktionen, die nach der Besetzung übernommen und in die Wehrmacht eingegliedert wurden. Aus dem 38(t)-Fahrgestell entwickelt sich in der Grafik eine ganze Seitenlinie: Jagdpanzer 38t Hetzer, Grille, Marder III, Flakpanzer 38t Gepard und Aufklärungspanzer. Man sieht sehr schön, wie ein solides Fahrgestell immer wieder neu genutzt wird – je nachdem, ob gerade Panzerjäger, Artillerie oder Flak gebraucht wird.

Parallel dazu läuft ganz früh die Linie Panzer I und Panzer II. Beide eher als Schul- und Aufklärungspanzer gedacht, aber zu Kriegsbeginn mangels Alternativen in der ersten Reihe gelandet. Im Stammbaum verzweigen sie sich zu Panzerjäger I, Bison und Wespe. Das Prinzip ist immer ähnlich: man nimmt ein leichtes Chassis, setzt eine größere Kanone oben drauf – und hofft, dass es reicht, bis vernünftige Panzer zur Verfügung stehen.

Richtig interessant wird es dann mit dem Panzer III und Panzer IV. Die Grafik zeigt schön, wie alles irgendwann beim Panzer IV landet. Der wird im Verlauf des Krieges zum eigentlichen Arbeitstier: erst als Kampfpanzer, später als Basis für gefühlt jede denkbare Variante. Aus dem Panzer III gehen die Sturmgeschütze III und die Sturmhaubitze 42 hervor, aus dem Panzer IV dann Sturmpanzer IV Brummbär, Sturmgeschütz IV, Hummel, Nashorn, Flakpanzer IV Wirbelwind und Ostwind. Wer schon einmal eine deutsche Late-War-Armee gebaut hat, kennt dieses Gefühl: am Ende stehen immer irgendwo Panzer-IV-Fahrgestelle auf dem Tisch.

Ein Stück weiter unten verzweigt der Baum in die „mittleren“ und „schweren“ Prestigeprojekte. Der Panzer V Panther bildet eine eigene Familie mit Panther II und dem Jagdpanther. Schlanke Linien, abgeschrägte Panzerung – der Klassiker des späten Krieges. Auf dem Spieltisch sind Panther deutlich teurer als ein Panzer IV, aber eben auch deutlich gefährlicher, wenn sie halbwegs gedeckt bleiben.

Die andere, noch wuchtigere Linie beginnt beim Panzer VI Tiger I. Von hier aus führen gleich mehrere Pfeile weiter: Tiger II, Jagdtiger, Sturmtiger, Tiger Porsche und Elefant/Ferdinand. Und von dort geht es hinunter zu den E-Serien (E-50, E-75, E-100) und Konzepten wie Panzer VII Löwe oder Panzer VIII Maus. Viele davon haben es nie über Prototypen oder Zeichnungen hinaus geschafft, aber sie zeigen, in welche Richtung die deutschen Konstrukteure gegen Ende des Krieges gedacht haben: immer dicker, immer schwerer, immer größere Kanonen.

Zwischendrin tauchen noch ein paar Exoten auf, die man eher aus Bücherregalen (Mid-War-Monster) als vom Spieltisch kennt: Dicker Max, Sturer Emil oder Jagdpanzer IV als weitere Panzerjäger-Zweige. Alle eint der Versuch, mit möglichst großer Feuerkraft gegnerische Panzer auf Distanz zu knacken, notfalls auf einem ziemlich improvisierten Fahrgestell.

Für das Hobby ist dieser Stammbaum gleich mehrfach spannend. Zum einen erkennt man, welche Fahrzeuge logisch zusammengehören, wenn man eine thematisch stimmige Liste bauen möchte:

  • frühe Kriegsjahre mit Panzer I–III, Mardern und leichten Selbstfahrlafetten,
  • Mid-War-Listen mit massenhaft Panzer IV, Sturmgeschützen und den ersten Spezialumbauten,
  • Late-War-Armeen mit Panther, Tiger, schweren Jagdpanzern und dem ganzen „Wunderwaffen“-Anhang.

Zum anderen hilft die Grafik bei der Bemalung. Wenn man sieht, wie viel Technik tatsächlich auf demselben Fahrgestell basiert, versteht man besser, warum bestimmte Details gleich aussehen – Laufrollen, Ketten, Motorabdeckungen – und wo sich spätere Entwürfe bewusst absetzen. Das kann man in der Alterung, Tarnung und Markierung aufgreifen, damit eine Armee wie aus einem Guss wirkt, statt wie ein zufälliger Zirkus aus Einzelmodellen.

Ich mag diese Art von Übersichten, weil sie den Blick weiten: Der Tiger steht dann nicht mehr isoliert als „cooler Panzer“, sondern als Teil einer Entwicklungslinie, in der vorher und nachher noch jede Menge spannender Fahrzeuge gespielt werden wollen. Für mich wandert der deutsche Stammbaum daher direkt neben den sowjetischen in den Inspirationsordner – perfekt, um beim nächsten Projekt zu überlegen, welcher Ast als nächstes auf den Maltisch kommt.

Flames of War: 21. Panzerdivision

Geschichte:
Die 21. Panzerdivision im Spiel Flames of War repräsentiert eine der bekanntesten deutschen Panzerdivisionen des Zweiten Weltkriegs, die besonders in der Schlacht um Nordafrika und später in der Normandie eine bedeutende Rolle spielte. In der Normandie wurde die Division für ihre improvisierte Ausrüstung bekannt, da sie aufgrund von Nachschubproblemen Fahrzeuge und Waffen aus verschiedenen Quellen, darunter französische Beutefahrzeuge, nutzte.

Im Spiel spiegelt sich dies durch die Möglichkeit wider, ungewöhnliche Panzer und Fahrzeuge einzusetzen, die in anderen deutschen Divisionen nicht vorkommen. Dies verleiht der 21. Panzerdivision eine einzigartige taktische Flexibilität, da sie mit unerwarteten Kombinationen von Fahrzeugen und Waffen überrascht. Spieler, die diese Division wählen, müssen kreative Strategien anwenden, um die unterschiedlichen Fahrzeuge optimal zu nutzen und ihre Gegner zu überlisten.

Heute sind die ersten Truppen von s-games.at geliefert worden.

Deutsches Panzermuseum Munster

Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit mir das Deutsche Panzermuseum Munster zu besuchen. In mehreren Hallen wird die Evolution der Panzer in Schrift, Bild und Exponaten aufgearbeitet. Dabei wird auch durchaus kritisch mit dem Thema Krieg umgegangen. Der Fokus der Ausstellung liegt bei dem Großgerät, zusätliche Aspekte wie Uniformen, persönliche Ausrüstung, Taktik usw. werden nicht betrachtet. Der Großteil der Ausstellung fokusiert sich auf die deutsche Panzergeschichte, daher sieht man nur wenige Exponate aus anderen Ländern – was aber dem Titel „Deutsches“ Panzermusuem gerecht wird. Dabei wird die deutsche Panzergeschichte durchgängig vom A7V bis zum Leopard 2A6M und dem neuen Schützenpanzer Puma ausgestellt. Besonders imposante Exponate waren die großen Exponate aus dem WWII (Tiger I, Königstiger, Sturmtiger, Panther und Jagdpanther). Definitv war das nicht mein letzter Besuch!