Flames of War: Ardennen Kampagne

Aktueller Stand Runde 4

In den Nachmittagsstunden nimmt die Wehrmacht ihre Angriffe wieder auf und versucht die Alliierten weiter zurückzudrängen.

  • BA 1 – Angriff Alliierte, Hompre nach Bastogne Süd Sieg Alliierte FSU 62.VG zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Manhay nach Werbomont Sieg Wehrmacht FSU Kane zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Wehrmacht von Werbomont nach Manhay FSU: 1.SS und Knittel gegen 7th AD und 3rd AD Modifikatoren: Wehrmacht +30%, Alliierte +30% (Anmerkungen: 1.SS mit Mech. Angriff aus Ferrieres)
  • BA 4 – Angriff Wehrmacht von Villeroux nach Bastogne Süd FSU: 9.PzD und 12.SS gegen 4.CCR und 9th TAC Modifikatoren: Wehrmacht + 30, Alliierte +10% Alliierte out of supply
  • BA 5 – Angriff Wehrmacht von Marche nach Hotton FSU: PzRgt 3 und PzJ 243 gegen 84thID und 51st PioBtln Modifikatoren: Wehrmacht +30, Alliierte +20% (Anmerkungen: PzRgt 3 mit Mech. Angriff aus Rochefort)

Ardennenoffensive 1944 – Wacht am Rhein

Am 16. Dezember 1944 begann die deutsche Ardennenoffensive, die unter dem Decknamen „Wacht am Rhein“ vorbereitet worden war. Mit dem Angriff in Belgien und Luxemburg sollte die alliierte Front gespalten und der Hafen von Antwerpen erreicht werden. Die Offensive scheiterte und erschöpfte weitere deutsche Reserven.

Angriffsplan und erste Kämpfe

Deutsche Panzer- und Infanterieverbände griffen in schwierigem Wald- und Hügelland an. Nebel und schlechtes Wetter erschwerten zunächst den Einsatz alliierter Luftstreitkräfte. Trotz örtlicher Durchbrüche hielten amerikanische Einheiten mehrere wichtige Verkehrsknotenpunkte. Die Kämpfe um Bastogne wurden zu einem Symbol des Widerstands.

Versorgung und Scheitern

Der Operationsplan verlangte rasche Vorstöße auf engen Straßen. Treibstoffmangel, Nachschubprobleme, gesprengte Brücken und die alliierte Gegenwehr behinderten den Vormarsch. Mit der Wetterbesserung konnten die Alliierten ihre Luftüberlegenheit stärker einsetzen. Bis Januar 1945 wurde der deutsche Angriff zurückgeworfen.

Überblick und Karte

KategorieInformation
Beginn16. Dezember 1944
Dauerca. 6 Wochen (bis Januar 1945)
DecknameWacht am Rhein
Beteilige deutsche Truppenca. 400.000 Soldaten, ~1.400 Panzer/selbstfahrlafetten
Beteilige US-Truppenanfänglich ca. 80.000–100.000, später deutlich mehr
Ziel der DeutschenDurchbruch durch die Ardennen, Einnahme Antwerpens, Spaltung der Alliierten
ErgebnisScheitern der Offensive, hohe Verluste auf beiden Seiten
BedeutungLetzte große deutsche Offensive an der Westfront; erschöpfte die verbleibenden Reserven des Reichs

Ardennen-Kampagne: Aktueller Stand Runde 4

Die vierte Runde unserer Ardennen-Kampagne von Minis in Arms ist gestartet. In der Nacht auf den 26. Dezember 1944 verschiebt sich die Front erneut an mehreren Stellen. Während die Alliierten einzelne Verbindungen wiederherstellen und Gegenangriffe vorbereiten, können die Deutschen besonders im Süden weitere Geländegewinne erzielen.

Lage in der Nacht zum 26. Dezember

Die 80th Infantry Division kann die Verbindung zum Combat Command R in Hompre wiederherstellen. Gleichzeitig gelingt es der 2nd Armored Division, Wellin zurückzuerobern.

Auf deutscher Seite setzen Teile der 5. Fallschirmjägerdivision ihren Vormarsch über Martelange fort und nehmen das Nachschubdepot in Arlon. Das Grenadier Regiment 78 nimmt Libramont und steht damit vor Neufchateau. Etwas weiter westlich stößt das Panzergrenadier Regiment 304 über die Brücke bei Auffe vor und erreicht den Rand von Paliseul.

Auch an weiteren Stellen können die Deutschen bis in die Morgenstunden ihre Positionen verbessern. Die Alliierten erhalten unterdessen Verstärkung durch die Guards Armored Division und werfen diese an die fragile Südfront.

Aktuelle Kampagnenkarte

Die Karte zeigt die Frontlage zum Beginn der laufenden Runde mit den aktuellen Vorstößen, Reserven und Battle Arrows.

Alliierte Initiative in der Morgendämmerung

In der Morgendämmerung ergreifen die Alliierten die Initiative. Das frisch versorgte Combat Command R tritt gegen Bastogne an, während die 3rd Armored Division nach Norden angreift, um den Deutschen Werbomont wieder zu entreißen.

BA 1 – Angriff der Alliierten: Hompre nach Bastogne Süd

  • FSU: 4 CCR gegen 62. VG und 352. VG
  • Modifikator Alliierte: +15 Prozent
  • Modifikator Wehrmacht: +20 Prozent
  • Besondere Bedingung: Dämmerung

BA 2 – Angriff der Alliierten: Manhay nach Werbomont

  • FSU: 3. AD und Kane gegen Knittel und FJ Ari 3
  • Modifikator Alliierte: +30 Prozent
  • Modifikator Wehrmacht: +30 Prozent

Weitere Battle Arrows

  • BA 3 – Initiative Wehrmacht
  • BA 4 – Initiative Wehrmacht
  • BA 5 – Initiative Wehrmacht

Damit liegen die ersten beiden Gefechte der Runde fest. Besonders im Raum Bastogne und Werbomont können die Alliierten jetzt versuchen, den deutschen Vormarsch zu bremsen und die Front wieder zu stabilisieren.

Flames of War: 1.750 Punkte in den Ardennen

Dappy und ich haben eine Runde Flames of War nach V3-Regeln gespielt. Auf dem Tisch standen jeweils 1.750 Punkte, passend zu unserer Ardennen-Platte.

Dappy trat mit einer deutschen Panzerkompanie an. Den Kern bildeten Panzer IV, unterstützt von einigen StuG und zwei Jagdpanzern IV/70. Ich spielte eine US-Panzerkompanie mit Shermans, mechanisierter Infanterie und 105mm M2A1 Artillerie.

Cauldron in den Ardennen

Gespielt wurde die Mission Cauldron, wobei ich die Rolle des Verteidigers übernahm. Damit begann die US-Seite mit einer eher kompakten Ausgangslage, während die deutschen Panzer den Angriff auf die Missionsziele aufnahmen.

Die deutschen Panzer kamen recht schnell in gute Schusspositionen. Vor allem die Panzer IV und die Jagdpanzer IV/70 setzten meinen Shermans früh stark zu. Nach und nach gingen mehrere US-Panzer verloren und die Verteidigung wurde immer dünner.

Am Ende gelang es Dappy, eines der Missionsziele zu erreichen und zu sichern. Damit ging das Spiel an die deutsche Panzerkompanie.

Trotz des recht klaren Verlaufs war es ein sehr schönes Spiel.

Flames of War – Ardennen-Kampagne

Kampagne im Überblick

Diese Seite bündelt den Verlauf unserer Flames-of-War-Ardennen-Kampagne. Die einzelnen Blogbeiträge bleiben als Spiel- und Kampagnentagebuch bestehen; hier werden die Runden und wichtigsten Frontbewegungen zusammengefasst.

Runde 1 – 23. Dezember 1944

Die Kampagne begann bei Nebel mit mehreren deutschen Angriffen. Der erste Vorstoß auf Bastogne Nord wurde zwar abgewehrt, das 506th Parachute Regiment erlitt dabei jedoch schwerste Verluste. Danach konnten deutsche Verbände Rochefort, Werbomont und Bastogne Süd nehmen. Beim erneuten Angriff auf Bastogne Nord brach schließlich auch der alliierte Widerstand zusammen; Bastogne war damit vollständig von der Wehrmacht besetzt.

  • BA 1: alliierter Sieg bei Bastogne Nord; 506th Para zerschlagen.
  • BA 2: deutscher Sieg bei Rochefort.
  • BA 3: deutscher Sieg bei Werbomont.
  • BA 4: deutscher Sieg bei Bastogne Süd.
  • BA 5: deutscher Sieg bei Bastogne Nord; 501st Para und 333rd Artillery vernichtet.

Runde 2 – 24. Dezember 1944

Am 24. Dezember hielt die Wehrmacht den Offensivdruck aufrecht. Die Panzerlehr-Division nahm Marche, die 2. SS-Panzer-Division Manhay und weiter nördlich wurden die Alliierten aus Malmedy zurückgedrängt. Nur bei Soy scheiterte die 116. Panzer-Division und erlitt schwere Verluste. Gleichzeitig gerieten alliierte Verbände im Zentrum zunehmend in Versorgungsschwierigkeiten.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Rochefort nach Marche Sieg Wehrmacht Keine FSU zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Wehrmacht, Beffe nach Soy Sieg Alliierte FSU 116.Panzer zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Wehrmacht, Pisserotte nach Manhay Sieg Wehrmacht FSU 508th Para zerschlagen
  • BA 4 – Angriff Wehrmacht, Poteau nach Malmedy Sieg Wehrmacht Keine FSU zerschlagen
  • BA 5 – Angriff Alliierte von Vaux nach Villeroux Sieg Alliierte keine FSU zerschlagen

Runde 3 – 25. Dezember 1944

In der Nacht trafen auf beiden Seiten Reserven ein. Die Alliierten verstärkten den Abschnitt zwischen Dinant und Marche, während die Deutschen Bastogne verstärkten und weitere Kräfte nachführten. In den ersten Gefechten schlugen deutsche Kräfte die 4th Armored Division südlich von Bastogne zurück, alliierte Verbände brachen aus Fraiture aus und nahmen Manhay, während ein britischer Angriff auf Marche scheiterte.

In der zweiten Tageshälfte überschreiten Teile der 2. SS-Panzer-Division die Ourthe bei Samrée und verlieren dabei zahlreiche Panzer. Anschließend können die Panzergrenadiere auf Champlon vorstoßen und die Taskforce Hogan zerschlagen. Ein alliierter Angriff auf Bonnerue wird unter schweren Verlusten abgewiesen; die bereits angeschlagenen Reste der 9th Armored Division und 28th Infantry Division müssen aus der Front gezogen werden. Spät an diesem Tag versuchen Panzergrenadiere der 2. SS-Panzer-Division Manhay zurückzuerobern, werden jedoch blutig zurückgeschlagen.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Bastogne Süd nach Villeroux: Sieg Wehrmacht; FSU 4.CCB zerschlagen.
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Fraiture nach Manhay: Sieg Alliierte; FSU Ari 1560 zerschlagen.
  • BA 3 – Angriff Alliierte, Hogne nach Marche: Sieg Wehrmacht; FSU 29.B, Pz 902 und Ari 26 zerschlagen.
  • BA 4 – Angriff Alliierte, Libramont nach Bonnerue: Sieg Wehrmacht; FSU 9.AD und 28.ID zerschlagen.
  • BA 5 – Angriff Wehrmacht, Samrée nach Champlon: Sieg Wehrmacht; FSU 2.SS Pz und Taskforce Hogan zerschlagen.
  • BA 6 – Angriff Wehrmacht, Pisserotte nach Manhay: Sieg Alliierte; FSU SS PzGren 3 zerschlagen.

Runde 4 – 26. Dezember 1944

In der Nacht auf den 26. Dezember kann die 80th Infantry Division die Verbindung zum Combat Command R in Hompre wiederherstellen. Gleichzeitig erobert die 2nd Armored Division Wellin zurück.

Auf deutscher Seite setzen Teile der 5. Fallschirmjägerdivision ihren Vormarsch über Martelange fort und nehmen das Nachschubdepot in Arlon. Das Grenadier Regiment 78 nimmt Libramont und steht damit vor Neufchateau. Weiter westlich stößt das Panzergrenadier Regiment 304 über die Brücke bei Auffe vor und erreicht den Rand von Paliseul. Auch an weiteren Frontabschnitten können die Deutschen bis in die Morgenstunden ihre Positionen verbessern.

Die Alliierten erhalten Reserven in Form der Guards Armored Division und verlegen sie an die fragile Südfront. In der Morgendämmerung ergreifen die Alliierten die Initiative. Das frisch versorgte Combat Command R tritt gegen Bastogne an, während die 3rd Armored Division nach Norden angreift, um Werbomont zurückzuerobern.

Battle Arrows zum Start der Runde

  • BA 1 – Angriff Alliierte, Hompre nach Bastogne Süd Sieg Alliierte FSU 62.VG zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Manhay nach Werbomont Sieg Wehrmacht FSU Kane zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Wehrmacht von Werbomont nach Manhay FSU: 1.SS und Knittel gegen 7th AD und 3rd AD Modifikatoren: Wehrmacht +30%, Alliierte +30% (Anmerkungen: 1.SS mit Mech. Angriff aus Ferrieres)
  • BA 4 – Angriff Wehrmacht von Villeroux nach Bastogne Süd FSU: 9.PzD und 12.SS gegen 4.CCR und 9th TAC Modifikatoren: Wehrmacht + 30, Alliierte +10% Alliierte out of supply
  • BA 5 – Angriff Wehrmacht von Marche nach Hotton FSU: PzRgt 3 und PzJ 243 gegen 84thID und 51st PioBtln Modifikatoren: Wehrmacht +30, Alliierte +20% (Anmerkungen: PzRgt 3 mit Mech. Angriff aus Rochefort)

Passende Armeen und Bemalanleitungen

Kampagnentagebuch

Flames of War – Peiper’s Charge

Diese Seite verbindet die Szenariobeschreibung von Peiper’s Charge mit dem späteren Spielbericht.

Szenario im Überblick

Kurz gesagt: Peiper’s Charge ist ein episches, dreiteiliges Flames‑of‑War‑Szenario zur Ardennenoffensive. Die Deutschen müssen in Kolonne entlang der Rollbahn durch drei Spieltische brechen – gegen Roadblocks, gesprengte Brücken, winterliches Gelände und immer stärkere US‑Gegenangriffe. Gewonnen hat die Achse nur, wenn am Ende mehrere Platoons Tisch 3 über die markierten Ausgänge verlassen.

Historischer Hintergrund

Dezember 1944: Mit „Wacht am Rhein“ versucht die Wehrmacht, die Front zur Maas aufzubrechen. Speerspitze ist Kampfgruppe Peiper (1. SS‑Panzerdivision „LSSAH“), deren Marsch von Büllingen über Stavelot, Trois‑Ponts, Stoumont bis La Gleize führt. Straßensperren, Schneematsch, enge Täler und gesprengte Brücken prägen das Gefechtstempo – und genau das bildet dieses Szenario nach.

Was du brauchst

  • 3 aneinandergereihte Spieltische (ideal zusammen ca. 180×120 cm bis 240×120 cm; je nach Platz)
  • Wintergelände: Wälder, Hügel, Ortschaften, Rollbahn (Straße), mehrere Brücken bzw. Furten
  • Marker: Objectives, Fuel Dumps, Roadblocks, Brückensprengpunkte
  • Deutsche Streitmacht: Panzer (Pz IV, Panther, Tiger II), Panzergrenadiere, Fallschirmjäger, Flak (Wirbelwind), Infanteriegeschütze (z. B. Grille)
  • US‑Streitkräfte: Rifle/Armored Rifle, Combat Engineers, Towed Tank Destroyers, mehrere Sherman‑Platoons, 82nd Airborne in Reserve, ab Turn 3 Priority Air Support (P‑47)

Aufbau in 3 Tischen

Tisch 1 – Breakthrough

Erstes Durchbrechen der Roadblocks. Die Deutschen kommen in Attack Column auf die Platte; Fallschirmjäger sichern den Einstieg, Panzer und Grenadiere drücken nach.

Tisch 2 – The Bridges

Engstellen, Flussquerungen und das ewige Ringen um Brücken/Furten. Brückensprengungen können den Plan sofort kippen. Fuel Dumps beschleunigen den Vorstoß – einmalig, aber mächtig.

Tisch 3 – To the Meuse

Der Endspurt. Was bis hier überlebt hat, muss jetzt Tempo machen. Jede Verzögerung triggert US‑Reserven und Luftangriffe. Hier entscheidet sich, wie viele deutsche Züge das Spielfeld über die Ausgänge verlassen.

Sonderregeln in Kürze

  • Rollbahn: Die Straße ist schnell, abseits gilt Slow Going; Flüsse sind Impassable (außer markierten Furten/Brücken). Winterbedingungen erschweren Bewegung und Sicht.
  • Attack Column (DE): Zuführung in Kolonne; bis zu drei Züge pro Einstieg. Abgänge von Tisch 3 zählen nicht als zerstört.
  • Schedule to Keep!: Zeitdruck – werden Linien bis zu bestimmten Runden nicht erreicht, kommen zusätzliche US‑Reserven ins Spiel.
  • Bridge Demolition (US): Vorbereitete Brücken können gesprengt werden (Fahrzeuge/Geschütze: Impassable).
  • Fuel Dumps (DE): Einmalige Sofort‑Bewegung aller befreundeten Platoons in Reichweite – danach Marker entfernen.
  • Luftunterstützung: Ab Turn 3 P‑47 mit HVAR‑Option. Deckung, Rauch und Druck auf mehreren Brennpunkten helfen.

Siegbedingungen

Das Spiel endet auf einem Tisch, wenn dort keine US‑ oder deutschen Teams mehr stehen. Für den Gesamtsieg zählt die Zahl der deutschen Platoons, die Tisch 3 verlassen:

  • 3+ Platoons: Deutscher Stunning Victory
  • 2 / 1 Platoon(s): Deutscher Major / Minor Victory
  • 0: US‑Sieg – Vorstoß gestoppt

Taktik‑Notizen

  • Tempo schlägt Schonung: Halte die Zeitmarken ein, sonst ertrinkst du in US‑Reserven.
  • Straße = Leben: Schweres Gerät abseits der Rollbahn verliert entscheidende Züge.
  • Brückenmanagement: Pioniere und Towed TDs im Auge behalten; notfalls Umgehungen über Furten erzwingen.
  • Gegen die P‑47: Verteilte Schwerpunkte, Rauch und kurze Feuer‑/Bewegungszyklen mindern den Schaden.

Vorbereitung für das Spiel

Dappy und ich haben uns vorgenommen, Peiper’s Charge im Jahr 2026 auf den Tisch zu bringen. Offen ist noch, wer welche Seite übernimmt – Achse oder USA –, aber allein die Vorbereitung mit Gelände, Roadblocks und Fuel Dumps wird schon Laune machen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Download und Quelle

Peiper’s Charge – Szenario

Offizielles Szenario-PDF mit Spielaufbau, Sonderregeln und Vorgaben für Peiper’s Charge.

PDF herunterladen

Vorbereitung für unser Spiel

Dappy und ich planen für 2026 das große Peiper’s Charge-Szenario zu spielen. Ich werde die alliierte Seite übernehmen und die Amerikaner führen. Da ich bisher nur wenige US-Miniaturen bemalt habe, wird das in den kommenden Monaten eine größere Mal-Offensive. Zur Vereinfachung lassen wir den Schneefaktor bei Platten und Modellen außen vor und arbeiten im klassischen Olive Drab/Grün – das beschleunigt Aufbau und Bemalung spürbar.

Benötigte US-Modelle

Infanterie & Teams

  • Rifle Platoons: 2 Züge
    • 1× Rifle Platoon (2 Squads, „CT“)
    • 1× Rifle Platoon (voll, „CV“)
  • Armored Rifle Platoon: 1× voll (Infanterie + Halbkettenerstz/Marker nach Bedarf)
  • Engineer Combat Platoons: 2× voll
    • je 4× Bazooka-Teams
  • Parachute Rifle Platoon (82nd Airborne): 2× voll
  • Roadblock Strongpoints: 2× (je 1 Operating Squad + 1 Weapons Section)

Gezogene Panzerabwehr

  • Towed Tank Destroyers: 1 Zug mit 4× M5 3-inch guns (+ Bedienungen & Zugfahrzeuge/Marker)

Panzer & Selbstfahrlafetten

  • Shermans gesamt: 16
    • 2× M4A3 (76mm)
    • 2× M4A3 (late 75mm)
    • 6× M4A1 (75mm) (Reserve, 2 Züge à 3)
    • 4× M4A1 (76mm late) (Reserve, 2 Züge à 2)
    • 2× M4 („Scrapyard“-Mix)
  • Tank Destroyers (SP) & Scouts
    • 3× M10 3″ GMC
    • 1× M36 90mm GMC
    • 1× M24 Chaffee

Luftunterstützung

  • P-47 Thunderbolt (Priority Air)

Übersicht der benötigten Modelle

Bilder aus dem Szenariobuch

Flames of War – Wintertarnung bei Panzern

Wintertarnung auf 15-mm-Panzern lebt davon, dass sie nicht zu sauber aussieht. Ein feldmäßig aufgebrachter Whitewash war keine perfekte Lackierung, sondern eine temporäre weiße Tarnschicht, die sich durch Regen, Abrieb und die Arbeit der Besatzung wieder löste. Genau dieser ungleichmäßige Charakter funktioniert bei Flames of War besonders gut.

Für 15 mm ist dabei vor allem der Maßstab wichtig: Abplatzer müssen kleiner, Kontraste klarer und die weißen Flächen etwas heller sein als bei großen Plastikmodellen. Ich würde deshalb nicht einfach eine 1:35-Technik verkleinern, sondern bewusst feiner und zurückhaltender arbeiten.

Drei sinnvolle Wege: Ein direktes Whitewash ist schnell und wirkt improvisiert. Washable White oder Chipping Fluid bietet die meiste Kontrolle. Die Salzmethode erzeugt gröbere, zufällige Abplatzer und sollte in 15 mm besonders sparsam eingesetzt werden.

15-mm-Panther mit stark verwitterter Wintertarnung

Vorbereitung: erst der normale Panzer, dann der Winter

Die Wintertarnung kommt nicht direkt auf die Grundierung. Zuerst wird das Fahrzeug vollständig in seiner normalen Tarnung bemalt. Bei einem deutschen Fahrzeug kann das Panzer Grey oder Dunkelgelb mit Tarnfarben sein, bei einem sowjetischen Fahrzeug Grün und bei US-Fahrzeugen Olive Drab.

Decals würde ich ebenfalls vor der Wintertarnung aufbringen. Anschließend schützt eine dünne Schicht Satin- oder Glanzlack die Grundbemalung. Gerade bei Methoden, bei denen das Weiß später wieder mechanisch oder mit Wasser entfernt wird, ist diese Schutzschicht wichtig.

Für 15 mm: Die normale Grundfarbe darf ruhig etwas heller sein als am Original. Ein großer Teil davon wird später durch den Whitewash wieder abgedunkelt oder optisch gebrochen.

Methode 1: direktes Whitewash mit Schwamm oder Pinsel

Die einfachste Methode kommt ohne Chipping Medium aus. Ein älterer Flames-of-War-Ansatz von The Wars of Pooch arbeitet genau so: Das Fahrzeug wird normal bemalt und anschließend mit wenig weißer Farbe auf einem Stück Schaumstoff betupft. Das Weiß wird nicht gestrichen, sondern unregelmäßig aufgestempelt, sodass die Grundfarbe zwischen den weißen Flächen sichtbar bleibt.

Step 1: Fahrzeug komplett bemalen und versiegeln.

Step 2: Off-White oder White nur sehr sparsam auf ein kleines Stück Blisterschaum aufnehmen und fast vollständig auf Küchenpapier abtupfen.

Step 3: Die Farbe auf Wanne und Turm auftupfen. Nicht gleichmäßig arbeiten und an einigen Stellen die Grundfarbe bewusst stehen lassen.

Step 4: Kanten, Luken und Bereiche mit viel Besatzungskontakt stärker abnutzen. Wenn zu viel Weiß aufgetragen wurde, kann die Grundfarbe mit einem feinen Schwamm oder Pinsel wieder zurückgetupft werden.

Step 5: Mit einem sehr dünnen Wash Details zurückholen und danach Schmutz und Matsch ergänzen.

Diese Methode ist besonders gut, wenn mehrere Panzer zügig für eine Kompanie bemalt werden sollen. Sie wirkt etwas gröber als echtes Chipping, passt aber gut zu einem schnell und ungleichmäßig aufgetragenen Feldanstrich.

Step-für-Step-Beispiel: The Wars of Pooch – How to Winterwash

Methode 2: Washable White oder Chipping Fluid

Für 15 mm ist diese Methode am kontrollierbarsten. Spanish Lead Painting zeigt sie an echten 1:100-Panzer II: Auf Panzer Grey kam Chipping Fluid, darüber die weiße Deckfarbe. Mit Wasser und Pinsel wurde das Weiß anschließend wieder partiell gelöst. Danach folgten Filter, Pin-Wash, Staub und Matsch.

15-mm-Panzer II mit Whitewash
15-mm-Panzer II mit gechipptem Whitewash

Eigene 15-mm-Beispiele mit stark verwitterter Wintertarnung: Beim Jagdtiger ist die ursprüngliche Tarnfarbe an Kanten und beanspruchten Flächen deutlich wieder sichtbar, während der Wirbelwind einen insgesamt geschlosseneren, aber ebenfalls unregelmäßig abgenutzten Whitewash zeigt.

Step 1: Grundtarnung, Details und Decals fertigstellen.

Step 2: Mit Satinlack schützen und vollständig trocknen lassen.

Step 3: Eine dünne Schicht Chipping Fluid auftragen. Alternativ kann direkt ein spezielles Washable White verwendet werden.

Step 4: Eine dünne, ungleichmäßige Schicht gebrochenes Weiß aufbringen. Nicht alle Flächen gleich stark decken.

Step 5: Flächen einzeln mit Wasser anfeuchten und mit einem kleinen Pinsel die weiße Farbe lösen. In 15 mm lieber viele kleine Abplatzer als wenige große Flächen erzeugen.

Step 6: Luken, Kanten, Trittflächen und Wartungsbereiche stärker abnutzen. Große ruhige Panzerplatten bleiben etwas geschlossener.

Step 7: Wieder versiegeln und erst danach mit Washes, Filtern, Streaking und Matsch weiterarbeiten.

Bei Washable White gilt: Je länger die weiße Farbe trocknet, desto schwerer lässt sie sich wieder aktivieren. Für 15 mm ist das sogar nützlich, weil dadurch kleinere, feinere Abplatzer entstehen. Genau auf diesen Punkt weist Rubén Torregrosa in seinem Whitewash-Tutorial hin.

15-mm-Beispiel: Spanish Lead Painting – Panzer II Whitewashed

Methode 3: Salzmethode

Bei der Salzmethode wird das Salz als unregelmäßige Maske verwendet. Sie erzeugt zufällige Abplatzer und ist deshalb sehr wirkungsvoll, aber im Maßstab 15 mm auch am leichtesten zu übertreiben.

Step 1: Grundtarnung fertigstellen und mit Klarlack schützen.

Step 2: Nur einzelne Bereiche leicht mit Wasser anfeuchten.

Step 3: Sehr feines Salz sparsam aufbringen. Grobes Meersalz ist für 15 mm meist zu groß.

Step 4: Eine sehr dünne weiße Deckschicht aufnebeln.

Step 5: Nach dem Trocknen das Salz vorsichtig mit einem alten Pinsel entfernen.

Step 6: Zu harte Übergänge mit sehr dünnem Whitewash, Filter oder einem zweiten feinen Chipping-Durchgang verbinden.

Für 15 mm würde ich Salz nur an wenigen Stellen einsetzen: auf Turmdach, Motordeck, oberen Kanten und größeren Flächen. Ein komplett mit Salz maskierter Panzer wirkt in diesem Maßstab schnell wie ein Tarnmuster aus dunklen Flecken.

Ein wirklich sauber dokumentiertes 15-mm-Foto-Tutorial zur Salzmethode ist deutlich seltener als bei großen Modellbaumaßstäben. Deshalb verwende ich hier bewusst keine 1:35-Bilder als vermeintliches 15-mm-Beispiel. Die Technik selbst ist aber identisch; nur Korngröße und Menge müssen deutlich reduziert werden.

Welche Methode eignet sich für Flames of War?

MethodeWirkungAufwand15-mm-Eignung
Schwamm / direktes Whitewashrau, feldmäßig, schnellgeringsehr gut für ganze Kompanien
Washable White / Chipping Fluidkontrolliert, realistisch verwittertmittelmeine bevorzugte Methode
Salzzufällig, deutlich abgeplatztmittelgut, aber nur mit sehr feinem Salz

Weathering nach der weißen Tarnung

Erst wenn der Whitewash fertig und wieder versiegelt ist, würde ich die eigentliche Alterung beginnen. Ein kontrolliertes Pin-Wash holt Nieten, Luken und Fugen zurück. Auf weißen Flächen wirken blau-schwarze oder dunkelgraue Töne häufig natürlicher als ein tiefes Schwarz.

Der hochgeladene Panzer-Modell-Bemalungsguide beschreibt für Wintertarnung ebenfalls ein gedämpftes Weiß, das anschließend partiell wieder angelöst und abgetragen wird. Für die abschließende Alterung werden unter anderem indigoblaue beziehungsweise blau-schwarze Töne genutzt, um den kalten Eindruck der Tarnung zu erhalten.

Danach folgen Schlamm und Schmutz. Gerade Winterfahrzeuge sollten nicht einfach nur weiß sein. Tauwetter, nasse Erde und Schneematsch sammeln sich stark am Laufwerk, an der unteren Wanne und hinter den Ketten.

15-mm-Sd.Kfz. 251 mit weißer Wintertarnung und Besatzung

Beim offenen Sd.Kfz. 251 sieht man gut, wie Whitewash, dunkles Laufwerk, Schmutz und Besatzung zusammenwirken. Gerade an Kanten, Seitenteilen und Kontaktflächen darf die Grundfarbe wieder stärker hervortreten.

Videos zu den Techniken

15 mm – Flames of War Panther D: OnTableTop zeigt den kompletten Farbaufbau eines Battlefront-Panthers in 15 mm. Das Video ist kein reines Wintertarn-Tutorial, zeigt aber sehr gut, wie die Grundtarnung für ein späteres Whitewash aufgebaut werden kann.

YouTube: World War 2 German Panther D Painting Tutorial – Flames of War

Whitewash und Chipping: Panzermeister36 zeigt das Auftragen, Abplatzen und weitere Weathering einer Wintertarnung mit Washable White und Heavy Chipping Fluid. Das Modell ist größer als 15 mm, die Arbeitsschritte lassen sich aber direkt übertragen; bei 15 mm müssen die Effekte nur feiner ausfallen.

YouTube: Painting and Weathering a Winter Whitewash – Part 2

Untergrund vor dem Whitewash: Im ersten Teil der gleichen Serie werden Filter, Chipping und Streaking auf der eigentlichen Panzerfarbe vorbereitet. Für eine aufwendigere Winterbemalung ist das eine gute Ergänzung.

YouTube: Basic Weathering on a Panzer Grey Finish – Winter Effects Part 1

Mein Ablauf für 15-mm-Panzer

  1. Panzer normal bemalen.
  2. Decals aufbringen.
  3. Mit Satinlack versiegeln.
  4. Chipping Fluid oder Washable White verwenden.
  5. Gebrochenes Weiß dünn und ungleichmäßig auftragen.
  6. Mit Wasser und kleinem Pinsel kontrolliert wieder abtragen.
  7. Besonders an Luken, Kanten und Trittflächen stärker chippen.
  8. Whitewash erneut versiegeln.
  9. Pin-Wash und leichte Filter aufbringen.
  10. Matsch und Schneematsch am Laufwerk ergänzen.
  11. Nur sehr sparsam zusätzlichen Schnee auf horizontalen Flächen darstellen.

Für eine komplette Flames-of-War-Einheit würde ich die Intensität von Fahrzeug zu Fahrzeug leicht verändern. Ein Panzer kann fast vollständig weiß sein, ein anderer deutlich stärker abgerieben. Dadurch bleibt die Einheit zusammengehörig, wirkt aber nicht wie eine Serie identisch lackierter Modelle.

Quellen und Beispiele

Die Bilder auf dieser Seite zeigen eigene 15-mm-Modelle. Für die technischen Abläufe und ergänzenden Beispiele habe ich vor allem Spanish Lead Painting und die Poochie-Whitewash-Methode herangezogen. Ergänzend verlinkt die Seite mehrere Video-Tutorials zur Umsetzung der Techniken.

Flames of War: Ardennen Kampagne

Aktueller Stand Runde 3

In der Morgendämmerung tritt eine gemischte Kampfgruppe aus dem Süden Bastognes an, um die 4th Armored Division zurückzuschlagen. Die US Truppen erleiden schwere Verluste und ziehen sich nach Vaux zurück. Dadurch wird das nach Hompre vorgerückte Combat Command R abgeschnitten. In den Mittagstunden gelingt den in Fraiture eingeschlossenen US Verbänden der Ausbruch nach Westen. Sie zerschlagen eine deutsche Artillerieeinheit und nehmen Manhay (10 Siegpunkte). Ein britischer Angriff auf Marche scheitert, die dort stehenden Einheiten der Panzerlehr Division und der 26. Volksgrenadiere erleiden jedoch schwerste Verluste.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Bastogne Süd nach Villeroux Sieg Wehrmacht FSU 4.CCB zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Fraiture nach Manhay Sieg Alliierte FSU Ari 1560 zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Alliierte, Hogne nach Marche Sieg Wehrmacht FSU: 29.B, Pz 902 und Ari 26 zerschlagen
  • BA 4 – Angriff Alliierte, Libramont nach Bonnerue FSU: 9.AD und 28.ID gegen Inf. 78 und SS-Ari 9 Modifikatoren: Alliierte +25%, Wehrmacht +25%
  • BA 5 – Angriff Wehrmacht, Samrée nach Champlon FSU: 2.SS Pz und SS PzGren 4 gegen Taskforce Hogan und 9.Tactical Air Command Modifikatoren: Wehrmacht +30%, Alliierte: +20 (out of Supply, Flussverteidigung) Dämmerung