Neu: Team Yankee – IDF Painting Guide

Für meine israelische Team Yankee-Armee habe ich den bisherigen Bemalartikel zu einem vollständigen Painting Guide ausgebaut und als eigene Seite zusammengefasst.

Enthalten sind die Fahrzeugfarben für die IDF um 1985, konkrete Vallejo-Farben für Grundton, Aufhellungen und Details, Washes und Ketten sowie eine vollständige Infanterie-Palette mit Schritt-für-Schritt-Ablauf. Auch Skyhawk, Viper, Fallschirmjäger und Bases sind mit aufgenommen.

Zum neuen Team Yankee – IDF Painting Guide

Flames of War: Der 7TP und Polens letzte Kämpfe 1939

Der polnische 7TP entstand aus dem britischen Vickers Mark E, wurde aber in mehreren entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Battlefront verbindet die Technikgeschichte des Panzers mit seinem Einsatz im September 1939 und dem Zusammenbruch der polnischen Verteidigung.

Vom Vickers Mark E zum polnischen 7TP.

Polnische Konstrukteure verbesserten unter anderem Bewaffnung, Lüftung und Antrieb. Bild: Battlefront Miniatures.

Dieselmotor, Gundlach-Periskop und 37-mm-Kanone

Polen beschaffte zunächst 38 Vickers Mark E und sicherte sich anschließend die Lizenzfertigung. Der 7TP erhielt einen Dieselmotor und das drehbare Gundlach-Periskop. Die doppeltürmige Ausführung mit Maschinengewehren erwies sich schnell als zu schwach; die eintürmige Variante trug eine 37-mm-Panzerabwehrkanone.

Ein 7TP überwindet schwieriges Gelände.

Der leichte Panzer war schlagkräftig, blieb aber langsam und nur dünn gepanzert. Bild: Battlefront Miniatures.

Im Gefecht konnte die 37-mm-Kanone auch deutsche Panzer IV gefährden. Gleichzeitig war der 7TP schon gegen leichte deutsche Panzer- und Infanteriewaffen verwundbar. Polnische Besatzungen reagierten mit verdeckten Feuerstellungen sowie kurzen Angriffen und Rückzügen.

7TP auf dem Marsch.

Knapp 150 Fahrzeuge beider Varianten standen zu Kriegsbeginn zur Verfügung. Bild: Battlefront Miniatures.

Bzura, Warschau und die letzten Kämpfe

Der Polenfeldzug im September 1939.

Die Karte zeigt die immer enger werdenden Operationsräume der polnischen Armeen. Bild: Battlefront Miniatures.

Nach dem Zusammenbruch der Grenzverteidigung sollte eine neue Linie hinter der Weichsel entstehen. Die Gegenoffensive an der Bzura band starke deutsche Kräfte und verschaffte Warschau zusätzliche Zeit, endete aber in einer Einschließung. Der sowjetische Einmarsch am 17. September machte den Aufbau einer neuen Ostfront unmöglich.

Polnische Infanterie im Kampf gegen deutsche Panzer.

Die Armeen versuchten, deutsche Vorstöße durch Gegenangriffe und örtliche Sperren zu verzögern. Bild: Battlefront Miniatures.

Polnische Kavallerie im Angriff.

Kavallerieverbände waren bewegliche Kampftruppen und keine Anachronismen aus einer vergangenen Epoche. Bild: Battlefront Miniatures.

Polnischer Gegenangriff.

Die letzten größeren Verbände kämpften bis Anfang Oktober weiter oder versuchten, nach Rumänien auszubrechen. Bild: Battlefront Miniatures.

Quellen: The 7TP: Poland’s Small but Fierce Defender und Poland’s Final Days.

Flames of War: Polnischen Panzerzug bemalen

Victor Pesch zeigt Schritt für Schritt, wie der große polnische Panzerzug PBX05 vorbereitet, im dreifarbigen Tarnschema bemalt und anschließend gealtert wird. Die folgende deutsche Zusammenfassung übernimmt alle Arbeitsschritte und sämtliche offiziellen Schrittbilder.

Montage und Vorbereitung

Schritt 1: Montageübersicht des polnischen Panzerzuges.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 2: Metallteile des Panzerzuges werden entgratet.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 3: Resinteile des Panzerzuges werden probeweise angepasst.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 4: Resinteile werden vor dem Grundieren gereinigt.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 5: Klebeflächen der Resinteile werden angeraut.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 6: Antennen und Türme des Panzerzuges werden vorbereitet.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Metallteile werden entgratet, Resinteile trocken angepasst und von Produktionsstaub befreit. Leicht angeraute Klebeflächen verbessern die Verbindung; Antennen können zusätzlich gestiftet werden.

Grundierung und Tarnschema

Schritt 7: Der polnische Panzerzug mit schwarzer Grundierung.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 8: Grüne Grundfarbe und dunkle Schatten auf dem Panzerzug.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 9: Plan für das dreifarbige Tarnschema des polnischen Panzerzuges.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 10: Braune Grundflächen des Tarnschemas.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 11: Ockerfarbene Grundflächen des Tarnschemas.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 12: Braune Tarnflächen werden deckend ausgearbeitet.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 13: Ockerfarbene Tarnflächen werden in dünnen Schichten ausgearbeitet.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Auf schwarze Grundierung folgen Russian Green, eine dunkle Lasur und trocken gebürstetes Refractive Green. Die braunen und ockerfarbenen Flecken werden geplant, mit scharfen Rändern angelegt und anschließend in dünnen Schichten deckend ausgearbeitet.

Alterung und Gebrauchsspuren

Schritt 14: Feine Regen- und Schmutzstreifen auf dem Panzerzug.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 15: Rußspuren an Geschützen und Schornstein.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 16: Metallische Abplatzer werden mit einem weichen Stift gesetzt.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 17: Aufgehellte Kanten durch vorsichtiges Trockenbürsten.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 18: Lackschäden werden mit einem Schwamm aufgetupft.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 19: Staub und getrockneter Schmutz am unteren Fahrzeugrand.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Regenstreifen, Ruß, Bleistift- und Schwammabplatzer sowie ein leichter Staubauftrag geben dem Zug Tiefe. Jede Technik bleibt optional und kann an den gewünschten Einsatzort angepasst werden.

Details und Abschluss

Schritt 20: Räder des polnischen Panzerzuges mit roten Speichen.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 21: Maschinengewehre und Geschützrohre werden bemalt.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 22: Bemalte Kohle im Tender des Panzerzuges.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 23: Die große Funkantenne des Sturmwagens wird verspannt.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 24: Handgemalte polnische Adler und Zugnummern.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 25: Bemalte und glänzend versiegelte Scheinwerfer.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 26: Der vollständig bemalte polnische Panzerzug.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Schritt 27: Gesamtansicht des fertig bemalten polnischen Panzerzuges.

Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.

Für Räder, Waffen, Kohle, Antennen, Abzeichen und Scheinwerfer folgen eigene Farbschritte. Die Kohle erhält einen Glanzlack, während die Scheinwerfer mit einem kleinen weißen Lichtpunkt abgeschlossen werden.

Quelle: Painting The Brave: Polish Armoured Train.

Flames of War: Barbarossa und neue Ostfront-Starter für Winter 2026 angekündigt

Für Flames of War zeichnet sich für den Winter 2026 ein größeres Ostfront-Paket ab. Battlefront zeigt auf einer neuen Vorschau das Buch „Barbarossa – Forces on the Eastern Front, 1939–41“ zusammen mit mehreren neuen Starter Forces.

Mit Barbarossa rückt damit die frühe Phase des Zweiten Weltkriegs an der Ostfront wieder stärker in den Mittelpunkt. Auf der Vorschau sind neben deutschen und sowjetischen Streitkräften auch finnische Truppen zu sehen.

Unter den gezeigten Boxen befindet sich die finnische Starter Force „White Death“. Für Deutschland und die Sowjetunion sind ebenfalls mehrere Starter Forces zu erkennen, darunter eine deutsche Panzer III Tank Company und eine sowjetische KV-1 Tank Company. Dazu kommen weitere Infanterie- und Unterstützungsformationen.

Ebenfalls angekündigt ist „Moscow – Complete World War II Starter Set“. Die Box stellt deutsche und sowjetische Truppen direkt gegeneinander und ist als kompletter Starter für den Einstieg in das Early-War-Ostfront-Thema ausgelegt.

Zusammen mit dem neuen Barbarossa-Buch deutet die Vorschau damit auf eine größere Veröffentlichungswelle für die frühe Ostfront hin. Neben dem Buch werden mehrere passende Armee- und Starterboxen gleichzeitig vorbereitet.

Als Zeitraum nennt Battlefront auf der Vorschau „Coming Winter 2026“. Einen konkreten Veröffentlichungstermin, Preise oder die vollständigen Inhalte aller Boxen zeigt das vorliegende Bild noch nicht.

Sobald hierzu weitere Informationen von Battlefront vorliegen, können die einzelnen Starter Forces und deren Inhalte noch genauer vorgestellt werden.

Quelle/Bild: Battlefront Miniatures

Flames of War: Panzerzüge im Zweiten Weltkrieg

Panzerzüge waren im Zweiten Weltkrieg keine einheitliche Waffengattung. Je nach Land dienten sie als mobile Artillerie, Küstenschutz, Patrouillenfahrzeug oder Schutz gegen Partisanen. Battlefront fasst die unterschiedlichen Konzepte von Polen, Deutschland, den Westalliierten, Japan und der Sowjetunion zusammen.

Artilleriewagen eines polnischen Panzerzuges.

Polen verfügte 1939 über zehn planmäßig aufgestellte Panzerzüge. Bild: Battlefront Miniatures.

Polen: mobile Feuerkraft auf bekannten Bahnlinien

Polnische Züge griffen deutsche Verbände aus wechselnden Feuerstellungen an, unterstützten Rückzüge und sicherten wichtige Bahnverbindungen. Zu einem typischen Zug gehörten eine geschützte Lokomotive, Artilleriewagen, ein Sturmwagen mit Infanterie sowie ergänzende Flach- und Versorgungswagen.

Ein polnischer Panzerzug bei Mokra.

Die beweglichen Verbände konnten deutsche Vorstöße verzögern, waren aber vollständig an intakte Gleise gebunden. Bild: Battlefront Miniatures.

Deutschland: Frontunterstützung und Partisanenabwehr

Deutschland nahm das Konzept nach den Erfahrungen in Polen wieder auf. Neben improvisierten Zügen entstanden standardisierte Typen wie BP42 und BP44. Im Osten patrouillierten sie gefährdete Nachschublinien; später erhielten manche Wagen Panzer-IV-Türme und stärkere Flugabwehr.

Deutscher Panzerzug BP44.

Stärkere Panzerabwehr und Flugabwehr reagierten auf die veränderte Lage an der Ostfront. Bild: Battlefront Miniatures.

Küstenschutz, Besatzungsräume und sowjetische Masse

Großbritannien, Kanada und Italien nutzten Panzerzüge vor allem zum Küstenschutz. Japan setzte wenige improvisierte Züge in der Mandschurei und in China ein. Die Sowjetunion begann den Krieg mit der größten Flotte; nach hohen Verlusten entstanden neue Fahrzeuge mit stärkerer Panzerung und Türmen von T-34 oder KW-Panzern.

Japanischer Panzerzug Typ 94.

Japanische Züge dienten überwiegend der Sicherung besetzter Gebiete. Bild: Battlefront Miniatures.

Quelle: Armoured Trains of World War Two.

Fate of a Nation – neue Wissensdatenbank

Nach der Wissensdatenbank für Team Yankee habe ich nun auch eine entsprechende Übersicht für Fate of a Nation aufgebaut.

Erfasst sind die vier Fraktionen Israel, Ägypten, Syrien und Jordanien mit ihren Formationen und der zugehörigen Ausrüstung. Zusätzlich habe ich die Einheiten historisch eingeordnet. Damit lässt sich unterscheiden, welche Fahrzeuge und Waffensysteme zum Sechstagekrieg 1967, zum Jom-Kippur-Krieg 1973 oder in beiden Konflikten eingesetzt wurden.

Die wichtigste Grundlage dafür sind die nach Erscheinen der 2018er Ausgabe veröffentlichten Force Tables von Miniature Ordnance Review. Ergänzt wurden die Daten mit weiteren Battlefront- und historischen Quellen.

Die Datenbank ist ähnlich wie meine Team-Yankee-Wissensdatenbank aufgebaut. Über ein Vergleichsjahr kann zwischen 1967 und 1973 gewechselt werden. So lässt sich beispielsweise recht schnell prüfen, welche Einheiten für eine historisch passende israelische oder ägyptische Armee im Sechstagekrieg infrage kommen.

Die neue Seite mit weiteren Informationen zur Datenbank findet ihr hier:

Fate of a Nation (2018) – Wissensdatenbank

Flames of War: Die 2. Neuseeländische Division in Italien

Die 2. Neuseeländische Division ging mit den Erfahrungen aus Griechenland, Kreta und Nordafrika in den Italienfeldzug. Aus der 4. Infanteriebrigade entstand eine eigene Panzerbrigade, doch Gelände, Regen und zerstörte Verkehrswege machten in Italien erneut Infanterie und Artillerie zu den entscheidenden Kräften.

Veteranen der 2. Neuseeländischen Division.

Der Verband reorganisierte sich nach dem Wüstenkrieg für die Kämpfe in Italien. Bild: Battlefront Miniatures.

Sangro und Cassino

Ende November 1943 griffen die Neuseeländer zusammen mit der 8. Indischen Division am Sangro an. Aufgeweichte Straßen und reißende Flüsse verlangsamten den Vormarsch. Im Februar 1944 kehrte die Division bei Cassino an die Front zurück und bildete gemeinsam mit der 4. Indischen Division das New Zealand Corps.

Sherman der 4. Neuseeländischen Panzerbrigade.

Die eigene Panzerbrigade sollte der Division verlässliche gepanzerte Unterstützung geben. Bild: Battlefront Miniatures.

Der erste Angriff auf den Bahnhof wurde vom 28. Māori-Bataillon getragen. Die Infanterie erreichte ihr Ziel, konnte es ohne rechtzeitige Panzerunterstützung gegen deutsche Sturmgeschütze aber nicht halten. Auch der folgende Angriff durch die zerstörte Stadt blieb stecken, weil Trümmer den Verteidigern Deckung gaben und die Panzerbewegung einschränkten.

Das 28. Māori-Bataillon bei Cassino.

Das Bataillon hatte bereits in Griechenland, auf Kreta und in Nordafrika gekämpft. Bild: Battlefront Miniatures.

Von Operation Diadem bis zur Gotenstellung

Nach dem Durchbruch durch die Gustav-Linie folgte die Division dem deutschen Rückzug nach Norden. Sie räumte Straßensperren, erreichte Florenz und unterstützte kanadische Verbände an der Gotenstellung. Battlefront bildet die neuseeländischen Besonderheiten zusätzlich über Command Cards ab.

Neuseeländische Infanterie für Flames of War.

Die historischen Formationen lassen sich mit den britischen Regeln aus Liberation of Italy und passenden Command Cards darstellen. Bild: Battlefront Miniatures.

Lokaler Download

2. Neuseeländische Division

Historischer Hintergrund zur 2. Neuseeländischen Division in Italien.

PDF herunterladen

Quelle: 2nd New Zealand Division.

Team Yankee: Limited Edition Starter Forces für den Falklandkrieg

Für World War III: Team Yankee sind zwei neue Limited Edition Starter Forces zum Falklandkrieg zu sehen. Battlefront stellt dabei eine britische Commando Company und eine argentinische Marine Rifle Company gegenüber.

Die beiden Boxen sind klar auf den Konflikt von 1982 ausgerichtet und enthalten nicht nur Infanterie, sondern auch passende Unterstützungswaffen und Fahrzeuge. Auf den gezeigten Verpackungen sind außerdem spezielle Falklands-War-Objective-Marker zu sehen.

British Commando Company

Die britische Starter Force bildet eine Commando Company ab. Neben der eigentlichen Infanterie sind mehrere Unterstützungsoptionen enthalten, so dass sich daraus direkt eine recht vollständige Formation aufbauen lässt.

  • Commando Company HQ mit SLR Rifle Team
  • 2 Commando Troops
  • Commando Mortar Troop mit 81-mm-Mörsern
  • Commando Milan Section
  • Blowpipe Air Defence Detachment
  • 105mm Commando Battery mit sechs 105-mm-Light-Guns
  • Scorpion Recce Troop mit vier Scorpion Light Tanks
  • 2 Limited Edition Objective Markers

Damit liegt der Schwerpunkt klar auf leichter Infanterie mit Artillerie, Panzerabwehr und Luftabwehr. Die vier Scorpion bringen zusätzlich eine mobile Aufklärungskomponente in die Box.

Argentine Marine Rifle Company

Auf argentinischer Seite enthält die Box eine Marine Rifle Company. Auch hier geht Battlefront deutlich über eine reine Infanterie-Starterbox hinaus.

  • Marine Rifle Company HQ mit FAL Rifle Team
  • 2 Marine Rifle Platoons mit FAL- und MAG-Teams sowie Panzerabwehrwaffen
  • Marine 81mm Mortar Platoon
  • Marine 105mm Anti-tank Section mit M56 Recoilless Guns
  • Marine 30mm AA Section mit zwei HS.661-Flakgeschützen
  • 105mm Artillery Battery mit drei Mod. 56 Haubitzen
  • AML-90 Armoured Car Platoon mit vier AML-90
  • Observation Post

Die argentinische Box wirkt damit ebenfalls sehr komplett: Infanterie, Mörser, rückstoßfreie Geschütze, Flugabwehr, Artillerie und AML-90 decken mehrere Aufgaben direkt ab.

Interessant für ein Falklands-Projekt

Battlefront hat hier zwei thematisch direkt aufeinander abgestimmte Streitkräfte zusammenstellt. Wer ein Falklands-Projekt beginnen möchte, bekommt damit offenbar einen recht direkten Einstieg für beide Seiten.

Auf den Bildern ist ausdrücklich von Limited Edition die Rede. Einen Preis oder einen konkreten Veröffentlichungstermin zeigen die vorliegenden Abbildungen allerdings nicht. Sobald Battlefront dazu weitere Informationen veröffentlicht, lässt sich das noch ergänzen.

Team Yankee – neue Wissensdatenbank zu Fraktionen, Einheiten und Ausrüstung

Aus einer zunächst recht einfachen Recherche zu den Fraktionen und Einheiten von Team Yankee ist inzwischen eine größere Wissensdatenbank geworden.

Die Excel-Datei verbindet die spielbaren Fraktionen, Formationen und Einheiten mit ihrer wichtigsten Ausrüstung und den realen historischen Nutzungszeiträumen. Über ein frei wählbares Vergleichsjahr lässt sich beispielsweise prüfen, welche Systeme 1985 tatsächlich schon oder noch bei der jeweiligen Nation im Einsatz waren.

Aktuell umfasst die Datenbank 22 Fraktionen, 124 Formationen, 475 auswählbare Einheiten und 428 historische Ausrüstungsdatensätze. Dazu kommen Quellen, Datenqualität und Kennzeichnungen für Prototypen, alliierte Unterstützung und andere Sonderfälle.

Eine eigene Seite mit Erklärung, Aufbau, Zielsetzung und Download ist vorbereitet:

Zur Team Yankee – Wissensdatenbank

Hinweis: Die Datenbank wurde mit Unterstützung von KI erstellt und recherchiert. Trotz Quellenangaben können Fehler oder unvollständige Zuordnungen enthalten sein. Sie ist als Recherchehilfe gedacht und ersetzt keine offiziellen Battlefront-Regeln oder historischen Primärquellen.

Flames of War: Die 6. Südafrikanische Panzerdivision in Italien

Die 6. Südafrikanische Panzerdivision wurde am 1. Februar 1943 aus Freiwilligen und Veteranen früherer südafrikanischer Divisionen aufgestellt. Unter Generalmajor W. H. E. Poole kämpfte sie von Cassino über Florenz und die Apenninen bis in die Po-Ebene.

Der Weg der 6. Südafrikanischen Panzerdivision durch Italien.

Die Karte fasst die wichtigsten Etappen vom Raum Cassino bis Treviso zusammen. Bild: Battlefront Miniatures.

Schneller Vormarsch nach Rom

Nach der alliierten Öffnung der Hitler-Linie wurde die Division dem I. Kanadischen Korps unterstellt und anschließend Teil des britischen III. Korps. Im Juni 1944 durchbrach die 11. Südafrikanische Panzerbrigade eine starke Panzerabwehrstellung bei Celleno; innerhalb von zehn Tagen legte der Verband rund 121 Kilometer bis Orvieto zurück.

Trasimene-Linie und Florenz

Bei Chiusi traf die Division auf hartnäckigen Widerstand der Fallschirmpanzerdivision Hermann Göring. Nach dem Durchbruch durch die Trasimene-Linie kämpfte sie gemeinsam mit britischen und neuseeländischen Verbänden weiter nach Norden. Ende Juli erreichten südafrikanische Vorausabteilungen Florenz und fanden einen der wenigen noch intakten Übergänge.

Gotenstellung und Frühjahrsoffensive

Ab September 1944 führte die Route 64 in die Apenninen. Zerstörte Brücken, enge Straßen und Herbstregen verlangsamten jede Bewegung. Die Division nahm unter hohen Anstrengungen mehrere Höhenzüge, wurde dann über den Winter aufgefüllt und griff im April 1945 Monte Sole und Monte Caprara an. Anschließend stieß sie durch die Po-Ebene vor, bis die deutschen Kräfte in Italien kapitulierten.

Lokaler Download

6. Südafrikanische Panzerdivision

Historischer Hintergrund zur 6. Südafrikanischen Panzerdivision in Italien.

PDF herunterladen

Quelle: 6th South African Armoured Division.