Zu den drei Panthern gesellen sich nun auch noch drei Jagdpanther.



Tropische Uniformen bringen sofort Abwechslung in eine deutsche Fallschirmjäger-Armee. Zwischen beigefarbenen Knochensäcken, gelblich-oliven Hosen, feldgrauen Kleidungsstücken und abgenutzter Ausrüstung entsteht ein deutlich lebendigeres Bild als bei einer völlig einheitlich bemalten Truppe.
Victor Pesch zeigt im englischen Battlefront-Beitrag Painting Tropical Fallschirmjäger, wie er die neuen Figuren für einen Zug im Italien-Thema bemalt. Hier findet ihr die Methode als deutsche Schritt-für-Schritt-Hilfe. Die Bilder stammen von Battlefront Miniatures und können durch Anklicken vergrößert werden.
Die Figuren werden zunächst schwarz grundiert. Damit Beige- und Sandtöne anschließend nicht mühsam direkt über Schwarz aufgebaut werden müssen, folgt eine Khaki-Grundfarbe aus der Airbrush. Wer keine Airbrush besitzt, kann diesen Schritt auch mit mehreren dünnen Pinselschichten erledigen.
Der Knochensack erhält German Camo Beige als hellere Basis. Ein vorsichtiges Trockenbürsten erzeugt bereits die erste Schattierung. Danach werden Hosen, Ausrüstung, Waffen, Haut und Leder sauber als Farbflächen angelegt.
Bilder: Battlefront Miniatures
Anschließend wird die komplette Figur mit einem schwarzen Wash behandelt. Das Ergebnis wirkt zunächst sehr dunkel, doch Falten, Gurte und Ausrüstungsdetails werden klar voneinander getrennt.
Der Vorteil dieser Methode: Für die erste Aufhellung können größtenteils wieder die ursprünglichen Grundfarben verwendet werden. Man braucht also nicht für jede Fläche sofort einen eigenen helleren Farbton.
Bilder: Battlefront Miniatures
Nach dem vollständigen Trocknen des Washs werden die erhabenen Flächen wieder mit den jeweiligen Grundfarben bemalt. Das Wash bleibt nur in Vertiefungen und zwischen Details sichtbar.
Ein zweites, gezieltes Highlight lohnt sich vor allem an Gesicht, Kanten der Kleidung, Helm, Metall und stark beanspruchten Lederteilen. Bei 15-mm-Figuren darf dieser Kontrast ruhig etwas kräftiger ausfallen, damit er auf dem Spieltisch noch zu erkennen ist.
Bilder: Battlefront Miniatures
Farbreferenz: Battlefront Miniatures. Zwischen Grundfarbe und Highlights wird ein schwarzes Wash verwendet.
Für abgewetzte Gurte und Taschen wird die hellere Lederfarbe nicht als gleichmäßige Linie aufgemalt. Stattdessen tupft man sie vorsichtig und unregelmäßig auf die Kanten. So entstehen kleine Gebrauchsspuren, die natürlicher wirken als ein sauberes Kantenhighlight.
Bild: Battlefront Miniatures
Besonders gut gefällt mir die Mischung aus tropisch gelblichen und feldgrauen Hosen. Auch die gelb lackierten Helme müssen nicht fabrikneu aussehen: Mit einem kleinen Stück Schwamm lässt sich German Grey vorsichtig auftupfen, sodass an einzelnen Stellen die dunklere Farbe unter dem Tropenanstrich hervortritt.
Das Verfahren eignet sich nicht nur für Italien. Mit kleinen Änderungen funktioniert es ebenso für Fallschirmjäger in Nordafrika und andere deutsche Truppen mit tropischer Bekleidung. Passend zur Anleitung zeigt Battlefront das Fallschirmjäger Platoon (Battleworn), GE763.
Die Methode bleibt angenehm überschaubar: helle Grundfarbe, saubere Farbflächen, ein Wash und anschließend kräftige Highlights. Gerade bei einer größeren 15-mm-Einheit ist das ein guter Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Wirkung. Durch unterschiedliche Hosen, Helme und Gebrauchsspuren sieht der Zug am Ende trotzdem nicht eintönig aus.
Die englische Originalanleitung mit allen Bildern findet ihr bei Battlefront: Painting Tropical Fallschirmjäger.
Wer schon einmal vor einem Abziehbilderbogen für britische Sherman oder Churchill gesessen hat, kennt das Problem: Die einzelnen Zeichen sehen interessant aus, aber welches gehört eigentlich zu welcher Einheit? Im Italienfeldzug wird die Sache nicht einfacher, denn neben britischen Verbänden kämpften dort auch kanadische, neuseeländische, südafrikanische und polnische Panzertruppen.
Wayne Turner hat auf der Battlefront-Community-Seite einen ausführlichen englischen Beitrag über britische Panzereinheiten und ihre Markierungen in Italien veröffentlicht. Ich habe die wichtigsten Punkte hier als deutsche Hilfe für den Maltisch zusammengefasst. Die Markierungstafeln stammen von Battlefront Miniatures und lassen sich durch Anklicken vergrößern.
Für ein stimmiges Modell sollte man zuerst Einheit und Zeitraum festlegen. Zwischen der Gustav-Linie im Mai 1944, der Gotenstellung ab August und den letzten Kriegsmonaten wechselten Verbände, Unterstellungen und teilweise auch Markierungen.
Den Kern bildeten die 5. Kanadische, die britische 6. und die 6. Südafrikanische Panzerdivision. Die britische 1. Panzerdivision kam erst zur Gotenstellung nach Italien und wurde noch 1944 aufgelöst. Aus der polnischen 2. Panzerbrigade entstand 1945 eine Division, die vor Kriegsende jedoch nicht mehr zu einem größeren Einsatz kam.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die 7. Panzerdivision war zwar zu Beginn des Jahres 1944 noch in Italien, wurde aber für die Vorbereitung auf die Landung in der Normandie nach Großbritannien verlegt. Ihre 7. Panzerbrigade blieb dagegen im Mittelmeerraum und behielt eigene Traditionszeichen.
Die Brigade führte eine Variante der bekannten Wüstenratte als Verbandszeichen. Bei den Arm-of-Service-Feldern blieb sie bei der Nummernreihe 50 bis 54, wie sie bei Panzerdivisionen üblich war. Das ist eine schöne Möglichkeit, einen britischen Sherman mit deutlichem Bezug zur Wüstenvergangenheit der Einheit zu bauen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Das Brigadesymbol zeigt ein Pferd auf grünem Grund. Battlefront geht davon aus, dass der Verband in Italien zur roten Arm-of-Service-Reihe 50 bis 54 wechselte. Manche Fahrzeuge konnten außerdem ein weißes Farnblatt auf schwarzem Feld tragen – eine Erinnerung an die Zusammenarbeit mit der 2. Neuseeländischen Division in Nordafrika.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Das auffällige Zeichen der Brigade ist der Liver Bird, das Wappentier der Stadt Liverpool. Die Quellenlage zu den Sherman der Brigade ist dünn; auch Battlefront kennzeichnet die Verwendung der Nummernreihe 50 bis 54 daher als Annahme. Für ein historisch orientiertes Modell sollte man diesen Punkt im Hinterkopf behalten.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die Neuseeländer kombinierten das Arm-of-Service-Zeichen mit dem silbernen Farn als Einheitssymbol. Auch die Nummernfolge war eigenständig. Dadurch heben sich neuseeländische Sherman deutlich von britischen Fahrzeugen ab und lassen sich auf dem Spieltisch schnell erkennen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die unabhängige kanadische Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175 auf einem blau-braunen Feld. Beim Verbandszeichen lag ein gelbes Ahornblatt über einem waagerecht schwarz-rot-schwarz geteilten Rechteck. Die Brigade besaß kein eigenes Motor Battalion.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Die polnische Brigade führte den gepanzerten Arm mit Flügelschwert als Brigadesymbol. Ihre Arm-of-Service-Nummern liefen von 50 bis 53. Ein Motor Battalion kam erst hinzu, als der Verband 1945 zur Division erweitert wurde.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Das Diabolo war ein wichtiger Bestandteil des Brigadesymbols. Bis 1944 wurde daraus eine besonders auffällige Kombination aus gelbem Kreis, blauem Diabolo und rotem Teufel. Die Brigade verwendete die Nummern 172 bis 175. Beim Einsatz an der Gotenstellung wurden die Farben der Arm-of-Service-Felder an die 1. Kanadische Panzerbrigade angeglichen.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Hier erscheint ein schwarzes Diabolo auf einem rot-gelben Schild. Nach der Unterstützung kanadischer Truppen beim Durchbruch durch die Hitler-Linie erhielt die Brigade 1944 ein Ahornblatt, das im oberen Dreieck des Zeichens saß. Die Arm-of-Service-Nummern 160 bis 163 standen auf schwarzem Grund.
Abbildung: Battlefront Miniatures
Wer die Zeichen nicht von Hand malen möchte, findet viele davon im British Late War (Italy) Decal Set BR948. Der Satz enthält vier Bögen mit Divisionszeichen, taktischen Markierungen und Sternen.
Alle Tafeln, die vollständige Einheitenübersicht und zusätzliche Hintergrundinformationen findet ihr im englischen Original: British Tank Units & Markings Italy bei Battlefront.
Battlefront öffnet mit dem aktuellen Early Access noch einmal die Tür zu seltenen Modellen aus der Vergangenheit. Darunter sind einige Bausätze, Figuren und Geländestücke, die längere Zeit nur schwer oder gar nicht zu bekommen waren.
Bei Frontline Games sind 34 der 40 angekündigten Artikel bereits bestellbar. Die Hälfte davon ist direkt lagernd, die andere Hälfte kann trotz des aktuellen Hinweises „Momentan nicht auf Lager“ in den Warenkorb gelegt werden. Wer eine ältere Armee vervollständigen oder eines der besonderen Modelle nachholen möchte, sollte sich die Auswahl daher rechtzeitig ansehen.
Besonders interessant finde ich die Rückkehr der Gebirgsjäger, der ungewöhnlichen Aufklärungsfahrzeuge und der kleinen Geschütze. Genau solche Modelle verleihen einer Armee Charakter, waren in den vergangenen Jahren aber oft nur noch gebraucht zu finden. Auch Easy Company und die beiden besonderen Missionszielmarker dürften für Sammler schnell interessant werden.
Die vollständige Auswahl und die jeweiligen Fristen findet ihr auf der Early-Access-Seite von Battlefront. Die oben verlinkten Artikel führen direkt zu Frontline Games.
FantasyWelt hat eine Neuheit aus der Produktlinie Battlefield in a Box zur Vorbestellung aufgenommen.
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FantasyWelt hat eine Reihe neuer britischer Team-Yankee-Produkte zur Vorbestellung aufgenommen.
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Erscheinungsdatum: 10.10.2026
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Erscheinungsdatum: 10.10.2026
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Erscheinungsdatum: 24.10.2026
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FantasyWelt hat weitere Neuheiten und Vorbestellungen für Flames of War aufgenommen.
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Preis: 117,00 €
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Erscheinungsdatum: 12.09.2026
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Produktcode: PBX13
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Produktcode: PBX14
Preis: 41,40 €
Händler: FantasyWelt
Erscheinungsdatum: 26.09.2026
Battlefront hat für ‘NAM ein kostenloses Briefing zu den südkoreanischen Streitkräften im Vietnamkrieg veröffentlicht. Damit kommt eine weitere wichtige alliierte Nation auf den Spieltisch, die neben den amerikanischen, australischen und südvietnamesischen Truppen oft etwas in den Hintergrund gerät.
Zwischen 1964 und 1973 dienten mehr als 310.000 südkoreanische Soldaten und Marines in Vietnam. Südkorea stellte damit nach den USA das größte ausländische Truppenkontingent auf Seiten Südvietnams.
Zu den bekanntesten Verbänden gehörten die 2. Marinebrigade „Blue Dragon“, die Capital Infantry Division „Fierce Tiger“ und die 9. Infanteriedivision „White Horse“. Ihr Einsatzgebiet lag vor allem in den Küstenprovinzen und im zentralen Hochland. Dort sicherten die Einheiten wichtige Straßen, Stützpunkte und Versorgungswege.
Battlefront geht im Begleitartikel unter anderem auf die Kämpfe bei Đức Cơ und Trà Bình Động sowie auf die groß angelegte Operation Hong Kil Dong ein. Besonders hervorgehoben werden die stark befestigten Kompaniestützpunkte, aggressive Patrouillen und die sehr disziplinierte Verteidigung der südkoreanischen Einheiten.
Das 16-seitige PDF enthält drei vollständige Formationen:
Die Armee kann damit als klassische Infanterietruppe, als Marineverband der Blue Dragons oder als bewegliche mechanisierte Formation gespielt werden. Bei der Unterstützung stehen unter anderem 105-mm- und 155-mm-Artillerie, befestigte Firebases, M40-Jeeps mit rückstoßfreien Geschützen, M113 ACAV und M125-Mörserträger zur Verfügung.
Zusätzlich lassen sich amerikanische Einheiten einbinden. Dazu gehören M48 Patton, weitere M113 ACAV, M42 Duster, Hubschrauber und verschiedene Luftunterstützungsoptionen. Auch eine alliierte Formation aus einer NATO- oder Free-World-Armee ist möglich.
Eigene Regeln gibt es unter anderem für Firebases, befestigte Nester und die Nahverteidigung mit Buckshot-Munition. Damit liegt der Schwerpunkt deutlich auf vorbereiteten Stellungen, Artillerieunterstützung und einer hartnäckigen Verteidigung.
Für den Aufbau der Armee können viele bereits vorhandene ‘NAM-Modelle genutzt werden. Battlefront nennt unter anderem die bekannten US-Infanteriemodelle, M113, LVTP-5, M40-Jeeps sowie die amerikanischen 105-mm- und 155-mm-Geschütze. Auf der letzten Seite befindet sich außerdem ein Bemalleitfaden für Infanterie und Fahrzeuge.
Da ich bereits US-Truppen für ‘NAM habe, ist das Briefing für mich besonders interessant. Viele Fahrzeuge und Unterstützungswaffen sind bereits vorhanden und können auch für die südkoreanischen Formationen verwendet werden. Für eine neue Armee muss man daher nicht zwangsläufig bei null anfangen.
Spielerisch gefallen mir besonders die Verbindung aus Infanterie, befestigten Firebases und amerikanischer Unterstützung sowie die Möglichkeit, die Blue Dragon Marines als eigene Formation einzusetzen. Damit unterscheiden sich die Südkoreaner ausreichend von einer normalen US-Armee und bieten gleichzeitig viele Möglichkeiten, vorhandene Modelle weiterzuverwenden.
South Korean Forces in Vietnam
Kostenloses offizielles ‘NAM-Briefing von Battlefront (PDF, 16 Seiten).
Den historischen Begleitartikel findet ihr bei Battlefront: South Korean Forces in Vietnam.
Frontline Games hat für September zahlreiche neue Produkte für Flames of War gelistet. Die Vorschaubilder lassen sich anklicken und in voller Größe öffnen.
Produktcode: FW282-P
Preis: 20,70 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: FW282PC
Preis: 8,10 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: FW282PU
Preis: 8,10 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PBX11
Preis: 45,00 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PBX12
Preis: 31,50 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL511
Preis: 23,40 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL576
Preis: 18,90 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL711
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL714
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL940
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PL941
Preis: 14,40 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: PLAB03
Preis: 117,00 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: IT772
Preis: 20,70 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: IT774
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: IT775
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: IT776
Preis: 20,70 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: US887
Preis: 11,25 €
Händler: Frontline Games
Produktcode: XX551
Preis: 26,00 €
Händler: Frontline Games