Das Team-Yankee-Buch Warsaw Pact ist jetzt im Armybuilder verfügbar. Damit lassen sich die enthaltenen Formationen und Einheiten direkt online zusammenstellen und als Liste speichern.
Wie bei den bereits hinterlegten Büchern können die Einheiten ausgewählt und die Punktwerte automatisch berechnet werden. Damit ist jetzt auch der Aufbau von Warsaw-Pact-Listen direkt im Armybuilder möglich.
Für Flames of War ist jetzt eine feste Szenario-Seite zu den Kämpfen um Monte Pezza am 17. Oktober 1944 verfügbar.
Das Szenario stellt den Angriff der 12th South African Motorized Infantry Brigade auf die deutschen Stellungen nach und enthält Vorgaben für Aufstellung, Ziele, Gelände, Reserven und die eingesetzten Streitkräfte.
Auf der neuen Seite sind außerdem die Szenariokarte, die Kartenlegende und die wichtigsten Regeln für den Spielaufbau zusammengefasst.
Battlefront und Battle Rankings veranstalten 2026 zum neunten Mal ihre Toys-for-Tots-Aktion. Teilnehmende Geschäfte richten ein eintägiges Turnier, eine Megaschlacht oder eine Kampagne aus. Statt einer normalen Startgebühr bringt jeder Spieler ein neues Spielzeug im Wert von mindestens 15 US-Dollar mit, das anschließend an eine lokale Toys-for-Tots-Sammelstelle oder eine Kinderhilfsorganisation geht.
Die Aktion verbindet Battlefront-Spielveranstaltungen mit lokalen Spielzeugspenden.
Zugelassen sind Veranstaltungen für mehrere Battlefront-Systeme, darunter Flames of War, Team Yankee, Checkpoint Charlie, World of Tanks, ’Nam, Clash of Steel, Fate of a Nation und Great War. Bild: Battlefront Miniatures.
So funktioniert die Teilnahme
Das Geschäft meldet die Veranstaltung bei seinem Battlefront-Vertriebsvertreter an.
Am Veranstaltungstag bringt jeder Teilnehmer ein neues, geeignetes Spielzeug im Wert von mindestens 15 US-Dollar mit.
Der Laden spendet die gesammelten Spielzeuge an eine lokale Sammelstelle oder Kinderhilfsorganisation.
Teilnehmerlisten und ein Foto der gesammelten Spielzeuge werden an Battlefront übermittelt; Ergebnisse gehen zusätzlich an Battle Rankings.
Fristen 2026
Anmeldung der Geschäfte bis 26. Oktober 2026.
Durchführung der Veranstaltung bis 13. Dezember 2026.
Teilnehmerlisten und Foto bis 14. Dezember 2026.
Turnierergebnisse an Battle Rankings bis 16. Dezember 2026.
Ziehung der Preise am 17. Dezember 2026.
Bekanntgabe der Gewinner am 18. Dezember 2026.
Preise
Alle Teilnehmer haben unabhängig vom Spielergebnis die gleiche Gewinnchance. Als Hauptpreis nennt Battlefront Miniaturenboxen bis zur Körpergröße des Gewinners, mindestens 5 Fuß 8 Zoll hoch ausgelegt. Fünf weitere Gewinner dürfen jeweils eine Armee bis 150 Punkte und maximal 500 US-Dollar Verkaufswert auswählen. Die Zahl zusätzlicher Zufallspreise richtet sich nach der Gesamtteilnahme.
Auch teilnehmende Geschäfte können Gutschriften erhalten: 300 US-Dollar Verkaufswert, wenn der Hauptpreis an einen ihrer Spieler geht, 100 US-Dollar bei einem Armeegewinn und 250 US-Dollar für das Geschäft mit den meisten gesammelten Spielzeugen. Es gelten die im Original genannten Verfügbarkeits-, Mitarbeiter- und gesetzlichen Einschränkungen.
Battlefront hat einen ausführlichen Ausblick auf das kommende Force Booklet „Argentina: Forces During the Falklands War“ veröffentlicht. Das Heft überträgt den Konflikt von 1982 in das alternative Weltkriegsszenario von World War III: Team Yankee und bringt argentinische Armee-, Marine- und Luftwaffeneinheiten auf den Spieltisch.
Ein erster Blick auf die argentinischen Einheiten und Formationen.
Das Booklet verbindet historischen Hintergrund mit Armeelisten für ein erweitertes Team-Yankee-Szenario. Bild: Battlefront Miniatures.
Flexible Bündnisse im Weltkriegsszenario
Eine besondere Armeeregel öffnet die argentinische Streitmacht für unterschiedliche Verbündete. Eine argentinische Armee darf eine alliierte Formation aus einer NATO-Nation außer Großbritannien oder aus dem Warschauer Pakt aufnehmen. Dadurch lassen sich unter anderem westdeutsche Panzer, sowjetische Mot-Schützen oder amerikanische Luftunterstützung mit den argentinischen Kerneinheiten kombinieren.
Drei Kernformationen
Das Booklet stellt drei Formationen in den Mittelpunkt: eine Rifle Company der Armee, eine besser ausgebildete Marine Rifle Company und eine AML-90 Armoured Car Squadron. Die Infanterie nutzt FN-FAL-Gewehre, FN-MAG-Maschinengewehre, M72 LAW und M20 Super Bazookas. Unterstützt wird sie unter anderem von 81-mm-Mörsern, rückstoßfreien 105-mm-Geschützen und schweren Maschinengewehren.
Armee, Marineinfanterie und AML-90 bilden die drei Kernelemente.
Die Marine kann mit LVTP-7-Transportern eingesetzt werden; die leichten AML-90 nutzen Spearhead und ihre 90-mm-DEFA-Kanone. Bild: Battlefront Miniatures.
Artillerie, Flugabwehr und Luftstreitkräfte
120-mm-FM-120-Mörser und 105-mm-Mod.-56-Gebirgshaubitzen für indirektes Feuer und Rauch.
30-mm-HS-661- und 35-mm-Oerlikon-GDF-Flak mit Radarunterstützung.
IA 58 Pucará mit Kanonen, Raketen, Bomben und optionalen Napalm Bombs.
Dagger Strike Flight mit 250-kg-Bomben und 30-mm-Kanonen.
Limitierte Starter Force
Die angekündigte Argentine Marine Rifle Company Starter Force enthält ein Marine-Hauptquartier, zwei Marine Rifle Platoons, Mörser, Panzerabwehr und Flugabwehr, eine 105-mm-Artilleriebatterie mit Beobachter sowie vier AML-90. Limitierte Falklandkrieg-Objective-Marker gehören ebenfalls zum Set; Vorbestellungen waren zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht geöffnet.
Die limitierte Starter Force bündelt Infanterie, Unterstützungswaffen, Artillerie und AML-90.
Das Set ist als vollständiger Ausgangspunkt für eine argentinische Marineformation gedacht. Bild: Battlefront Miniatures.
Zwei Kampagnen angekündigt
Für später im Oktober 2026 kündigt Battlefront außerdem eine kostenlose Firestorm-Falklands-Kampagne an. Sie soll Operation Sutton, den Vormarsch auf Goose Green und die Kämpfe um Port Stanley auf einer Kampagnenkarte verbinden. Zusätzlich ist eine Zweispieler-Kampagne unter dem Titel „Falklands Axis of Attack“ mit mehreren verknüpften Partien geplant.
Firestorm Falklands soll später im Oktober 2026 kostenlos erscheinen.
Die Kampagne wird den Feldzug über eine strategische Karte und miteinander verbundene Spiele abbilden. Bild: Battlefront Miniatures.
Die vierte Runde unserer Ardennen-Kampagne von Minis in Arms ist gestartet. In der Nacht auf den 26. Dezember 1944 verschiebt sich die Front erneut an mehreren Stellen. Während die Alliierten einzelne Verbindungen wiederherstellen und Gegenangriffe vorbereiten, können die Deutschen besonders im Süden weitere Geländegewinne erzielen.
Lage in der Nacht zum 26. Dezember
Die 80th Infantry Division kann die Verbindung zum Combat Command R in Hompre wiederherstellen. Gleichzeitig gelingt es der 2nd Armored Division, Wellin zurückzuerobern.
Auf deutscher Seite setzen Teile der 5. Fallschirmjägerdivision ihren Vormarsch über Martelange fort und nehmen das Nachschubdepot in Arlon. Das Grenadier Regiment 78 nimmt Libramont und steht damit vor Neufchateau. Etwas weiter westlich stößt das Panzergrenadier Regiment 304 über die Brücke bei Auffe vor und erreicht den Rand von Paliseul.
Auch an weiteren Stellen können die Deutschen bis in die Morgenstunden ihre Positionen verbessern. Die Alliierten erhalten unterdessen Verstärkung durch die Guards Armored Division und werfen diese an die fragile Südfront.
Aktuelle Kampagnenkarte
Die Karte zeigt die Frontlage zum Beginn der laufenden Runde mit den aktuellen Vorstößen, Reserven und Battle Arrows.
Alliierte Initiative in der Morgendämmerung
In der Morgendämmerung ergreifen die Alliierten die Initiative. Das frisch versorgte Combat Command R tritt gegen Bastogne an, während die 3rd Armored Division nach Norden angreift, um den Deutschen Werbomont wieder zu entreißen.
BA 1 – Angriff der Alliierten: Hompre nach Bastogne Süd
FSU: 4 CCR gegen 62. VG und 352. VG
Modifikator Alliierte: +15 Prozent
Modifikator Wehrmacht: +20 Prozent
Besondere Bedingung: Dämmerung
BA 2 – Angriff der Alliierten: Manhay nach Werbomont
FSU: 3. AD und Kane gegen Knittel und FJ Ari 3
Modifikator Alliierte: +30 Prozent
Modifikator Wehrmacht: +30 Prozent
Weitere Battle Arrows
BA 3 – Initiative Wehrmacht
BA 4 – Initiative Wehrmacht
BA 5 – Initiative Wehrmacht
Damit liegen die ersten beiden Gefechte der Runde fest. Besonders im Raum Bastogne und Werbomont können die Alliierten jetzt versuchen, den deutschen Vormarsch zu bremsen und die Front wieder zu stabilisieren.
Das Team-Yankee-Buch American ist jetzt im Armybuilder verfügbar. Damit lassen sich die enthaltenen amerikanischen Formationen und Einheiten direkt online zusammenstellen und als Liste speichern.
Wie bei den bereits hinterlegten Büchern können die Einheiten ausgewählt und die Punktwerte automatisch berechnet werden. Damit ist jetzt auch der Aufbau amerikanischer Team-Yankee-Listen direkt im Armybuilder möglich.
Die 4. Neuseeländische Panzerbrigade unterstützte die 2. Neuseeländische Division vom Kampf um Cassino bis zum Kriegsende in Norditalien. Ihre Sherman-Panzer wurden dabei nicht nur für direkte Angriffe eingesetzt, sondern auch als improvisierte Artillerie, Zugmaschinen und Feuerunterstützung in Städten und Gebirgsstellungen.
Die Brigade kämpfte von Cassino über die Gotenstellung bis nach Triest.
Die Karten zeigen die langen Marsch- und Einsatzräume des neuseeländischen Verbandes im Italienfeldzug. Bild: Battlefront Miniatures.
Cassino und der Vormarsch durch Italien
Nach den ersten Kämpfen am Sangro kam die Division Anfang 1944 zur US Fifth Army. Gemeinsam mit der 4. Indischen und der 78. Britischen Division bildete sie das New Zealand Corps. Vor Cassino dienten einzelne Panzerschwadronen wegen knapper 25-Pfünder-Munition zeitweise als stehende Geschützbatterien.
Eine Schwadron des 20th Armoured Regiment versuchte, das Kloster über eine eigens gebaute Straße von hinten zu erreichen. Der Überraschungserfolg konnte ohne ausreichende Infanteriereserven nicht ausgenutzt werden. Im März unterstützten Panzer des 19th Armoured Regiment das 28th Māori Battalion im Häuserkampf, bis Trümmer und starke deutsche Stellungen den Vormarsch stoppten.
Sherman-Panzer bildeten das Rückgrat der neuseeländischen Panzerregimenter.
In Italien nutzte die Brigade überwiegend dieselbetriebene Sherman III; ab Oktober 1944 kamen zunächst Firefly IC und später vor allem Firefly VC hinzu. Bild: Battlefront Miniatures.
Tiger, Panther-Türme und überflutete Ebenen
Im Juli 1944 trafen die Neuseeländer in sogenanntem Tiger-Gelände auf schwere deutsche Panzer, bevor genügend Firefly verfügbar waren. Rauchgranaten sollten die Sicht der Tiger nehmen und ihre Besatzungen zum Aussteigen zwingen. Im August schleppten Shermans bei Castelle 6-Pfünder- und 17-Pfünder-Geschütze samt Bedienungen nach vorn.
Beim Angriff auf den Flugplatz Rimini musste das 18th Armoured Regiment befestigte Stellungen mit Panther-Türmen überwinden. Rauch und konzentriertes Feuer ermöglichten den Durchbruch. Danach verwandelte schlechtes Wetter die Romagna-Ebene in Sumpfland und erschwerte Nachschub sowie Bewegungen.
Der letzte Feldzug führte über zahlreiche Flüsse bis nach Triest.
Brückenmangel verlangsamte den Vormarsch im Frühjahr 1945. In Triest trafen die Neuseeländer auf jugoslawische Partisanenverbände; eine angespannte Gegenüberstellung mit T-34 endete ohne Kampf. Bild: Battlefront Miniatures.
Ausrüstung und Gliederung
Die Brigade bestand aus dem 18th, 19th und 20th Armoured Regiment. Ein Regiment verfügte über 52 Panzer: vier Fahrzeuge im Regimentsstab und drei Schwadronen mit je 16 Panzern. Hinzu kamen Aufklärer mit Stuart V sowie Lynx-Scout-Cars.
Bis September 1944 standen keine Firefly zur Verfügung. Im Oktober trafen zwölf Firefly IC ein, später ersetzt durch VC. Bis März 1945 verfügte die Brigade über 36 Firefly. Zusätzlich erhielt sie 18 Sherman IB mit 105-mm-Haubitze, die wegen der langsamen Turmbewegung schließlich den Schwadronsstäben zugeteilt wurden.
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4. Neuseeländische Panzerbrigade
Vollständiger historischer Hintergrund zur Brigade im Italienfeldzug.
Nach dem deutschen und sowjetischen Angriff im September 1939 verließen mehr als 120.000 polnische Soldaten ihr Land über Rumänien und andere Fluchtrouten. Aus ihnen entstanden Exilverbände, die später in Norwegen, Frankreich, Nordafrika, Italien und Westeuropa kämpften.
Polnische Soldaten formierten sich außerhalb des besetzten Landes neu.
Die Evakuierung über den sogenannten rumänischen Brückenkopf schuf die Grundlage für spätere Exilverbände. Bild: Battlefront Miniatures.
Narvik und Frankreich 1940
Bei Narvik griff die Polnische Unabhängige Hochlandbrigade deutsche Gebirgsjäger in den Bergen an und deckte später den alliierten Rückzug. In Frankreich wurden vier Infanteriedivisionen und zwei selbstständige Brigaden aufgestellt. Die 1. Grenadierdivision hielt im Saarland ihre Stellungen, während die 2. Schützendivision schließlich in die Schweiz auswich und interniert wurde.
Besonders bekannt wurde die 10. Panzerbrigade unter Stanisław Maczek. Sie deckte französische Rückzüge, kämpfte bei Montbard und rettete trotz hoher Verluste einen Kern nach Großbritannien. Aus diesen Soldaten entstand später die 1. Polnische Panzerdivision.
Polnische Verbände kämpften 1940 in Frankreich.
Ein Teil der Soldaten gelangte nach der Niederlage nach Großbritannien und bildete dort neue Einheiten. Bild: Battlefront Miniatures.
Tobruk und Nordafrika
Die Polnische Unabhängige Karpaten-Schützenbrigade traf im August 1941 in Tobruk ein. Sie übernahm den schwierigen Abschnitt am Medauar-Hügel, führte Nachtangriffe und hielt das Gelände bis zur Operation Crusader. Beim Ausbruch aus Tobruk und den Kämpfen um El Duda unterstützten polnische Infanterie und Artillerie die britische 8. Armee.
Polnische Exiltruppen kämpften auch in Nordafrika.
Die Karpaten-Schützenbrigade beteiligte sich an der Verteidigung und am Ausbruch aus Tobruk. Bild: Battlefront Miniatures.
Anders-Armee und polnische Verbände in der Sowjetunion
Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion wurden viele zuvor deportierte Polen freigelassen. Unter Władysław Anders entstand eine polnische Armee, die über den Nahen Osten zu den Westalliierten gelangte und später als 2. Polnisches Korps in Italien kämpfte. Andere Soldaten blieben unter sowjetischer Führung; daraus entwickelten sich Verbände der späteren Polnischen Volksarmee.
Die polnischen Streitkräfte blieben politisch und militärisch geteilt.
Westlich orientierte Verbände und unter sowjetischer Führung gebildete Armeen kämpften auf verschiedenen Wegen gegen Deutschland. Bild: Battlefront Miniatures.
Einsatz in vielen Kriegsschauplätzen
Die polnischen Exilverbände entstanden trotz Besatzung, Deportationen und wiederholter Evakuierungen immer neu. Ihre Angehörigen kämpften vom Nordkap bis nach Nordafrika und kehrten mit den Alliierten nach Italien und Westeuropa zurück.
Battlefront hat die Made-to-Order-Auswahl für Oktober 2026 angekündigt. Diesmal sind vier Modelle aus der Vietnam-Reihe dabei. Das Bestellfenster läuft vom 9. Oktober bis zum 1. November 2026.
AH-1G Huey Cobra
UH-1B Hog
Crashed Huey Objective
M577 Command Vehicle
Neben den beiden Hubschraubervarianten sind damit auch ein abgestürzter Huey als Objective und das M577-Kommandofahrzeug wieder in der Auswahl.
Die Modelle können über teilnehmende Händler bestellt werden. Für Deutschland nennt Battlefront unter anderem Frontline Games und Fantasywelt.
Die 4. und 8. Indische Division vereinten Gurkhas, Punjabis, Sikhs und britische Infanterie. Nach Einsätzen in Nordafrika und im Nahen Osten kamen beide Verbände als erfahrene Gebirgs- und Fronttruppen nach Italien.
Soldaten der indischen Divisionen in Italien.
Die Verbände der britischen 8. Armee brachten Erfahrung aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit. Bild: Battlefront Miniatures.
Die 8. Indische Division an den Flüssen
Die 8. Indische Division traf im September 1943 ein und kämpfte beim Vormarsch entlang der Adriaküste. Innerhalb weniger Monate überquerte sie unter Feinddruck Biferno, Trigno, Sangro und Moro. Dadurch erwarb sie sich den Ruf als besonders erfahrene Einheit für Flussübergänge.
Die 4. Indische Division bei Cassino
Die 4. Indische Division kam im Januar 1944 nach Italien und bildete gemeinsam mit der 2. Neuseeländischen Division das New Zealand Corps. Fünf Wochen lang kämpfte sie am Cassino-Massiv gegen die 1. Fallschirmjägerdivision. Gurkhas drangen über Snakeshead Ridge bis unterhalb des Klosterbergs vor, hielten zeitweise Hangman’s Hill und mussten sich schließlich zu den eigenen Linien zurückkämpfen.
Einsatzraum der 4. Indischen Division bei Cassino.
Castle Hill, Snakeshead Ridge und Hangman’s Hill gehörten zu den besonders hart umkämpften Punkten. Bild: Battlefront Miniatures.
Rapido und der Durchbruch durch die Gustav-Linie
Für die letzte Cassino-Schlacht wurde die 8. Indische Division erneut zu einem Flussangriff herangezogen. Trotz schwerer Verluste gelang der Übergang über den Rapido und die Sicherung eines Brückenkopfes. Damit entstand die Lücke, durch die kanadische Verbände in die Gustav-Linie einbrechen konnten.
Rund 50.000 indische Soldaten kämpften in Italien; nahezu die Hälfte fiel aus. Sechs der zwanzig im Italienfeldzug verliehenen Victoria Crosses gingen an Angehörige der indischen Divisionen.
Auf dem Spieltisch
Indische Formationen verwenden die normalen britischen Regeln aus Liberation of Italy. Command Cards bilden Besonderheiten der 4. und 8. Division sowie der Gurkhas ab und ermöglichen passende Formations- und Einheitenvarianten.
Command Cards für die 4. und 8. Indische Division.
Die Karten passen britische Formationen an die indischen Verbände an. Bild: Battlefront Miniatures.
Sonderregeln für Gurkhas.
Gurkha-Karten greifen den Ruf der nepalesischen Soldaten als entschlossene Nahkämpfer auf. Bild: Battlefront Miniatures.
Lokaler Download
4. und 8. Indische Division – Hintergrund
Offizieller historischer Hintergrund und Spielhinweise zu den indischen Divisionen.