Montanahügel bauen

Diese Geländestücke sind für meine variable Spielplatte im Montana-Stil entstanden. Der Aufbau besteht aus einer Sperrholzbasis und geschichteten Styrodurstücken, die anschließend strukturiert und bemalt werden.

Materialien

  • Styrodurplatten
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Terracotta und Honiggelb
  • Sperrholzplatte
  • Holzspieße
  • scharfes Messer
  • Heißdrahtschneider

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Bases zuschneiden

Aus der Sperrholzplatte werden Bases in der gewünschten Größe ausgeschnitten.

Schritt 2 – Erste Styrodurschicht aufkleben

Auf jede Base wird eine Styrodurplatte mit Holzleim geklebt. Überstehendes Material wird entlang der Base abgeschnitten.

Schritt 3 – Grundform schneiden

Die erste Lage Styrodur wird grob in Form geschnitten. Dafür eignet sich ein Heißdrahtschneider besonders gut; beim Arbeiten mit dem heißen Draht ist entsprechende Vorsicht nötig.

Schritt 4 – Höhe aufbauen

Styrodurwürfel werden auf einen Holzspieß gesteckt und mit Holzleim miteinander verklebt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.

Schritt 5 – Felsform ausarbeiten

Das Styrodur wird in die endgültige Form geschnitten. Das geschichtete Aussehen entsteht durch eine wellenförmige Bewegung des Heißdrahtschneiders.

Schritt 6 – Sand aufbringen

Kanten und Base werden mit Holzleim bestrichen und anschließend mit Sand bestreut.

Schritt 7 – Grundfarbe

Nach dem Trocknen wird das gesamte Geländestück mit Terracotta-Abtönfarbe grundiert.

Schritt 8 – Trockenbürsten

Die vollständig getrockneten Geländestücke werden mit Honiggelb trockengebürstet. Dadurch werden die Kanten und die Felsstruktur deutlich hervorgehoben.

Für diese Geländestücke habe ich Terracotta und Honiggelb als Abtönfarben verwendet.

Variable Spielplatte bauen

Ziel dieser Spielplatte war eine variable 180 × 120 cm große Spielfläche mit fest integrierten Höhenstufen. Die drei 120 × 60 cm großen Grundplatten können unterschiedlich angeordnet werden, sodass trotz der fest modellierten Hügel mehrere Spielfeldvarianten möglich sind.

Materialien

  • Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 40 mm stark
  • Styropor- oder Styrodurkleber
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acryl- beziehungsweise Abtönfarbe
  • Gewebeband
  • scharfes Messer
  • Gips oder Styroporspachtel

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Platten planen und zuschneiden

Für die Grundfläche werden drei Styrodurplatten so zugeschnitten, dass sie zusammen eine Spielfläche von 180 × 120 cm ergeben. Vor dem Schneiden habe ich die Lage der späteren Hügel zunächst auf Papier geplant und verschiedene Kombinationen der Platten ausprobiert. Anschließend werden die Konturen auf die Styrodurplatten übertragen.

Wichtig ist, die Anschlussstellen der Höhenzüge an den Plattenrändern so zu planen, dass die Platten auch in anderer Reihenfolge zusammenpassen. Die Markierungen sollten bis an die Seitenkanten übertragen werden, da sie nach dem Aufkleben der ersten Höhenstufe von oben nicht mehr sichtbar sind.

Schritt 2 – Höhenstufen anzeichnen

Ausgehend von den Randmarkierungen werden die Konturen der einzelnen Höhenstufen auf den Grundplatten angezeichnet.

Schritt 3 – Erste Höhenstufe ausschneiden

Aus den übrigen Styrodurplatten wird die erste Höhenstufe ausgeschnitten. Die Ränder bleiben zunächst noch gerade; die endgültige Fels- beziehungsweise Klippenstruktur entsteht erst später.

Schritt 4 – Platten probeweise zusammenstellen

Bevor die Höhenstufen aufgeklebt werden, werden alle Teile probeweise aufgelegt. So lassen sich die Übergänge zwischen den Platten prüfen und gegebenenfalls noch korrigieren. Die Styrodurteile lassen sich deutlich leichter bearbeiten, solange sie noch nicht fest mit der Grundplatte verbunden sind.

Auch die unterschiedlichen Kombinationen der Platten sollten jetzt noch einmal kontrolliert werden.

Die geplanten Anschlusspunkte erlauben mehrere unterschiedliche Spielfeldanordnungen.

Schritt 5 – Höhenstufen formen und verkleben

Die einzelnen Höhenstufen werden nun an den Außenkanten in Form geschnitten und anschließend mit Holzleim oder geeignetem Styrodurkleber auf die Grundplatten geklebt. An den Übergängen zu den Nachbarplatten sollte die Struktur möglichst gut zusammenpassen. Holzleim benötigt dabei ausreichend Trockenzeit.

Schritt 6 – Oberfläche strukturieren

Mit Gips oder Styroporspachtel können Übergänge geglättet und zusätzliche Strukturen aufgebracht werden. Anschließend wird die Oberfläche mit Holzleim eingestrichen.

Schritt 7 – Sand aufbringen

Solange der Leim noch feucht ist, wird die gesamte Fläche mit Sand bestreut. Für eine eher feine Oberfläche habe ich normalen Vogelsand verwendet. Die Körnung entscheidet darüber, wie rau die fertige Platte wirkt.

Schritt 8 – Überschüssigen Sand entfernen

Nach dem vollständigen Trocknen von Leim und Sand wird überschüssiges Material vorsichtig abgekippt beziehungsweise abgeklopft.

Schritt 9 – Grundfarbe auftragen

Die gesamte Oberfläche wird mit Acryl- oder Abtönfarbe bemalt. Der Glanz auf den damaligen Bildern stammt von der noch feuchten Farbe.

Schritt 10 – Trockenbürsten

Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einer helleren Abtönfarbe trockengebürstet. Für diese Platte habe ich Terracotta als Grundfarbe und Honiggelb zum Aufhellen verwendet.

Mit passenden Geländestücken lassen sich die Höhenstufen anschließend weiter ausgestalten. Die dazugehörigen Felsstücke sind in der Anleitung Montanahügel bauen beschrieben.

Schritt 11 – Kanten verstärken

Zum Abschluss werden die empfindlichen Styrodurkanten mit Gewebeband verstärkt, damit sie beim Transport und Zusammenstellen der Platten weniger schnell beschädigt werden.

Einfache Spielplatte bauen

Diese einfache Spielplatte entsteht aus Styrodur, Holzleim, Sand und Acrylfarbe. Sie eignet sich als robuste Grundplatte, auf der später separates Gelände platziert werden kann.

Materialien

  • Styrodurplatten aus dem Baumarkt, 30–40 mm stark
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarbe
  • Gewebeband

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Platten vorbereiten

Besitzen die Styrodurplatten Nut- oder Federkanten, werden diese an den äußeren Rändern entfernt. Wo zwei Platten direkt aneinanderstoßen sollen, können passende Verbindungskanten erhalten bleiben.

Schritt 2 – Holzleim auftragen

Die Oberfläche der Platte wird gleichmäßig mit Holzleim bestrichen.

Schritt 3 – Sand aufbringen

Solange der Leim feucht ist, wird die gesamte Oberfläche mit Sand bestreut.

Schritt 4 – Überschüssigen Sand entfernen

Nach kurzem Anziehen des Leims wird die Platte vorsichtig angehoben und überschüssiger Sand abgekippt.

Schritt 5 – Grundfarbe

Nach dem vollständigen Trocknen des Leims wird die Oberfläche mit Acrylfarbe bemalt. Zum Trocknen sollte die Platte flach liegen, damit sich weder Farbe noch lose Sandkörner verschieben.

Schritt 6 – Trockenbürsten

Die strukturierte Oberfläche wird mit einer helleren Farbe trockengebürstet. Dadurch treten Sandkörnung und Unebenheiten deutlicher hervor.

Schritt 7 – Ränder verstärken

Zum Abschluss werden die empfindlichen Plattenränder mit Gewebeband verstärkt.