Flames of War: Tiere – Die Herde ist vollständig

Die Tiere für mein 15mm Spielfeld sind fertig bemalt und bereit, das Schlachtfeld zu beleben!

Nachdem die Gänse bereits einen ersten Vorgeschmack auf das ländliche Flair gegeben haben, ist nun die ganze Herde vollständig. Hier ist ein Überblick über die fertigen Tiere:

  • 5 Bases mit Schweinen: Die Schweine sind in klassischem Rosa gehalten, was ihnen einen realistischen Bauernhof-Look verleiht. Perfekt für die Darstellung von kleinen Höfen und Weiden.
  • 9 Bases mit Kühen: Für die Kühe habe ich eine abwechslungsreiche Farbpalette verwendet, um die verschiedenen Rassen widerzuspiegeln:
    • 3 dunkelbraune Kühe: Diese sorgen für eine dunklere, rustikale Note.
    • 2 hellbraune Kühe: Ein heller Kontrast, der besonders in der Gruppe für Abwechslung sorgt.
    • 4 Fleckvieh: Diese Kühe im typischen Schwarz-Weiß-Muster und Braun-Weiß-Muster sind natürlich die Klassiker und runden die Gruppe perfekt ab.

Die Resin-Modelle aus dem 3D-Drucker haben sich als äußerst detailreich erwiesen, was das Bemalen zu einem echten Vergnügen machte. Die fertigen Tiere verleihen dem Spielfeld eine ganz neue Atmosphäre und machen die Spielumgebung noch immersiver. So ein kleines Detail, das jedoch für große Wirkung sorgt!

Hier ein paar Fotos der fertigen Tiere auf ihren Bases – sie bringen das Spielfeld richtig zum Leben:

Flames of War: Tiere – Mehr Leben auf dem Spielfeld

Während ich immer wieder daran arbeite, meine Armeen zu verfeinern, finde ich, dass es auch wichtig ist, das Spielfeld selbst lebendiger zu gestalten. Kleine Details können den Unterschied machen, und so habe ich begonnen, ein paar Tiere für meine 15mm Spiele zu basteln und zu bemalen.

Bisher habe ich zwei Gänse fertiggestellt, die dem Schlachtfeld bereits ein besonderes Detail verleihen. Hinzu kommen bald auch Kühe und Schweine, die aus meinem Resin-3D-Drucker stammen. Für die Kühe plane ich verschiedene Farbmuster, von Schwarz-Weiß bis zu Braun, und die Schweine werden in einem schlichten Rosa bemalt, passend zum klassischen Bauernhof-Look.

Hier ein erster Blick auf die bemalten Gänse, und die Kühe und Schweine folgen bald:

Ich freue mich schon darauf, wie die Bauernhöfe und Felder mit diesen Tieren noch lebendiger wirken werden. Ein kleines Detail, das den Gesamteindruck aber deutlich aufwertet!

Gelände: Wälder

In den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, dass ich zu wenig schöne Wälder habe. Heute habe ich kurzfristig mal wieder ein paar Wälder angefangen. Im Stil werden die genauso wie meine bisherigen Wälder. An Bäumen kommen hauptsächlich Noch und Faller Bäume im H0 Maßstab zum Einsatz.

Kristalle bauen

Aus Styrodur und einer alten CD lassen sich mit wenig Material auffällige Kristall-Geländestücke bauen.

Materialien

  • Styrodur
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Blau, Schwarz und Weiß
  • alte CD
  • scharfes Messer

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Base vorbereiten

Als Base dient eine alte CD.

Schritt 2 – Kristalle schneiden

Aus Styrodur werden mit einem scharfen Messer achteckige Kristallformen geschnitten und nach oben zugespitzt. Je drei bis vier Kristalle werden auf die CD geklebt.

Schritt 3 – Base sanden

Die freie Fläche der CD wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.

Schritt 4 – Grundieren

Da Styrodur durch die Treibmittel vieler Sprühgrundierungen angegriffen werden kann, werden die Kristalle und die Base mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.

Schritt 5 – Kristalle bemalen

Die Kristalle werden zunächst blau bemalt. Durch schrittweises Aufhellen des Blaus mit Weiß entsteht ein Farbverlauf. Zum Abschluss werden Kristalle und Boden vorsichtig mit Weiß trockengebürstet.

Sümpfe bauen

Diese Sumpf-Geländestücke entstehen auf Holzbases mit Spachtelmasse, Strukturfarbe, Vegetation und Wassereffekt.

Materialien

  • Holzbases
  • Spachtelmasse
  • Grasklumpen
  • Acrylfarben
  • statisches Gras
  • Kork oder Moos
  • Leim
  • Sand
  • Steine
  • Wassereffekt

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Vegetation vorbereiten

Die Grasklumpen werden geteilt und auf die vorbereiteten Holzbases geklebt.

Schritt 2 – Gelände modellieren

Der restliche Bereich der Base wird mit Spachtelmasse modelliert. Dabei entsteht ein erhöhter Rand, der den späteren Wassereffekt auf der Base hält.

Schritt 3 – Strukturfarbe auftragen

Aus Leim, Acrylfarbe und Sand wird ungefähr im Verhältnis 1:1:1 eine Strukturfarbe gemischt. Für meine Bases verwende ich ein dunkles Braun, das stellenweise mit Grün aufgehellt wird.

Schritt 4 – Trockenbürsten

Die getrocknete Grundfarbe wird mit helleren Brauntönen trockengebürstet. Dadurch wird die Bodenstruktur deutlich hervorgehoben.

Schritt 5 – Vegetation und Steine ergänzen

Auf die trockene Landschaft werden statisches Gras, Moos, Korkstücke und einige Steine geklebt.

Schritt 6 – Wassereffekt einfüllen

Zum Schluss wird der vertiefte Bereich mit Wassereffekt gefüllt. Der Effekt kann je nach gewünschtem Gelände eingefärbt werden; für diese Bases habe ich ihn klar gelassen.

Ruinen bauen

Für die variable Spielplatte brauchte ich Geländestücke, die Deckung geben. Dafür eignen sich einfache Häuserruinen und Mauerreste aus Styrodur.

Materialien

  • Styrodurplatten
  • Holzleim und Pinsel
  • Sand
  • Acrylfarben in Terracotta, Honiggelb, Schwarz und Weiß
  • Sperrholzplatte
  • Holzspieße
  • scharfes Messer

Bau Schritt für Schritt

Schritt 1 – Base vorbereiten

Als Base verwende ich abgeschliffene Sperrholzplatten.

Schritt 2 – Mauergrundform bauen

Die grobe Form der Mauerreste wird aus Styrodur geschnitten und mit Holzspießen und Holzleim verbunden. Die Form wird dabei an die jeweilige Base angepasst.

Schritt 3 – Grobe Struktur einschneiden

Mit einem scharfen Messer wird eine grobe Mauerstruktur in das Styrodur geschnitten.

Schritt 4 – Oberfläche verfeinern

Mit Modellierwerkzeug, Bleistift oder Fingern werden Vertiefungen und unregelmäßige Strukturen in das Styrodur gedrückt. Einzelne Ecken können herausgebrochen werden, damit die Mauer stärker verfallen wirkt.

Schritt 5 – Details ergänzen

Rund um die Mauer werden aus Styrodurresten zusätzliche Details ergänzt. Bei dieser Ruine habe ich Bodenplatten und herausgebrochene Steine hinzugefügt.

Schritt 6 – Boden sanden

Die freie Bodenfläche wird mit Holzleim bestrichen und mit Sand bestreut.

Schritt 7 – Boden bemalen

Der Boden wird mit Terracotta-Abtönfarbe bemalt, damit das Geländestück farblich zur Montana-Spielplatte passt.

Schritt 8 – Mauer bemalen

Zuerst werden die tiefen Fugen schwarz bemalt. Die übrigen Flächen erhalten eine 1:1-Mischung aus schwarzer und weißer Abtönfarbe, wobei die Fugen dunkel bleiben. Danach wird die Mauer mit einer helleren 3:1-Mischung aus Weiß und Schwarz trockengebürstet.

Schritt 9 – Boden trockenbürsten

Zum Schluss wird der Boden mit honiggelber Abtönfarbe trockengebürstet.