Flames of War – Ardennen-Kampagne

Kampagne im Überblick

Diese Seite bündelt den Verlauf unserer Flames-of-War-Ardennen-Kampagne. Die einzelnen Blogbeiträge bleiben als Spiel- und Kampagnentagebuch bestehen; hier werden die Runden und wichtigsten Frontbewegungen zusammengefasst.

Runde 1 – 23. Dezember 1944

Die Kampagne begann bei Nebel mit mehreren deutschen Angriffen. Der erste Vorstoß auf Bastogne Nord wurde zwar abgewehrt, das 506th Parachute Regiment erlitt dabei jedoch schwerste Verluste. Danach konnten deutsche Verbände Rochefort, Werbomont und Bastogne Süd nehmen. Beim erneuten Angriff auf Bastogne Nord brach schließlich auch der alliierte Widerstand zusammen; Bastogne war damit vollständig von der Wehrmacht besetzt.

  • BA 1: alliierter Sieg bei Bastogne Nord; 506th Para zerschlagen.
  • BA 2: deutscher Sieg bei Rochefort.
  • BA 3: deutscher Sieg bei Werbomont.
  • BA 4: deutscher Sieg bei Bastogne Süd.
  • BA 5: deutscher Sieg bei Bastogne Nord; 501st Para und 333rd Artillery vernichtet.

Runde 2 – 24. Dezember 1944

Am 24. Dezember hielt die Wehrmacht den Offensivdruck aufrecht. Die Panzerlehr-Division nahm Marche, die 2. SS-Panzer-Division Manhay und weiter nördlich wurden die Alliierten aus Malmedy zurückgedrängt. Nur bei Soy scheiterte die 116. Panzer-Division und erlitt schwere Verluste. Gleichzeitig gerieten alliierte Verbände im Zentrum zunehmend in Versorgungsschwierigkeiten.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Rochefort nach Marche Sieg Wehrmacht Keine FSU zerschlagen
  • BA 2 – Angriff Wehrmacht, Beffe nach Soy Sieg Alliierte FSU 116.Panzer zerschlagen
  • BA 3 – Angriff Wehrmacht, Pisserotte nach Manhay Sieg Wehrmacht FSU 508th Para zerschlagen
  • BA 4 – Angriff Wehrmacht, Poteau nach Malmedy Sieg Wehrmacht Keine FSU zerschlagen
  • BA 5 – Angriff Alliierte von Vaux nach Villeroux Sieg Alliierte keine FSU zerschlagen

Runde 3 – 25. Dezember 1944

In der Nacht trafen auf beiden Seiten Reserven ein. Die Alliierten verstärkten den Abschnitt zwischen Dinant und Marche, während die Deutschen Bastogne verstärkten und weitere Kräfte nachführten. In den ersten Gefechten schlugen deutsche Kräfte die 4th Armored Division südlich von Bastogne zurück, alliierte Verbände brachen aus Fraiture aus und nahmen Manhay, während ein britischer Angriff auf Marche scheiterte.

In der zweiten Tageshälfte überschreiten Teile der 2. SS-Panzer-Division die Ourthe bei Samrée und verlieren dabei zahlreiche Panzer. Anschließend können die Panzergrenadiere auf Champlon vorstoßen und die Taskforce Hogan zerschlagen. Ein alliierter Angriff auf Bonnerue wird unter schweren Verlusten abgewiesen; die bereits angeschlagenen Reste der 9th Armored Division und 28th Infantry Division müssen aus der Front gezogen werden. Spät an diesem Tag versuchen Panzergrenadiere der 2. SS-Panzer-Division Manhay zurückzuerobern, werden jedoch blutig zurückgeschlagen.

  • BA 1 – Angriff Wehrmacht, Bastogne Süd nach Villeroux: Sieg Wehrmacht; FSU 4.CCB zerschlagen.
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Fraiture nach Manhay: Sieg Alliierte; FSU Ari 1560 zerschlagen.
  • BA 3 – Angriff Alliierte, Hogne nach Marche: Sieg Wehrmacht; FSU 29.B, Pz 902 und Ari 26 zerschlagen.
  • BA 4 – Angriff Alliierte, Libramont nach Bonnerue: Sieg Wehrmacht; FSU 9.AD und 28.ID zerschlagen.
  • BA 5 – Angriff Wehrmacht, Samrée nach Champlon: Sieg Wehrmacht; FSU 2.SS Pz und Taskforce Hogan zerschlagen.
  • BA 6 – Angriff Wehrmacht, Pisserotte nach Manhay: Sieg Alliierte; FSU SS PzGren 3 zerschlagen.

Runde 4 – 26. Dezember 1944

In der Nacht auf den 26. Dezember kann die 80th Infantry Division die Verbindung zum Combat Command R in Hompre wiederherstellen. Gleichzeitig erobert die 2nd Armored Division Wellin zurück.

Auf deutscher Seite setzen Teile der 5. Fallschirmjägerdivision ihren Vormarsch über Martelange fort und nehmen das Nachschubdepot in Arlon. Das Grenadier Regiment 78 nimmt Libramont und steht damit vor Neufchateau. Weiter westlich stößt das Panzergrenadier Regiment 304 über die Brücke bei Auffe vor und erreicht den Rand von Paliseul. Auch an weiteren Frontabschnitten können die Deutschen bis in die Morgenstunden ihre Positionen verbessern.

Die Alliierten erhalten Reserven in Form der Guards Armored Division und verlegen sie an die fragile Südfront. In der Morgendämmerung ergreifen die Alliierten die Initiative. Das frisch versorgte Combat Command R tritt gegen Bastogne an, während die 3rd Armored Division nach Norden angreift, um Werbomont zurückzuerobern.

Battle Arrows zum Start der Runde

  • BA 1 – Angriff Alliierte, Hompre nach Bastogne Süd: 4 CCR gegen 62. VG und 352. VG; Alliierte +15 Prozent, Wehrmacht +20 Prozent; Dämmerung.
  • BA 2 – Angriff Alliierte, Manhay nach Werbomont: 3. AD und Kane gegen Knittel und FJ Ari 3; Alliierte +30 Prozent, Wehrmacht +30 Prozent.
  • BA 3 – Initiative Wehrmacht.
  • BA 4 – Initiative Wehrmacht.
  • BA 5 – Initiative Wehrmacht.

Passende Armeen und Bemalanleitungen

Kampagnentagebuch

Flames of War – Firestorm: Blitzkrieg

Kampagne im Überblick

Battlefront hat mit Firestorm: Blitzkrieg France eine neue Firestorm-Kampagne für den Frankreichfeldzug 1940 veröffentlicht. Diesmal wirkt das Ganze deutlich stärker auf „spielbar“ getrimmt: fünf Kampagnenzüge, die sich sauber als fünf Spielrunden abbilden lassen. Ideal für ein Wochenend-Event oder eine Clubreihe, ohne dass die Kampagne nach kurzer Zeit versandet.

Regeln und Spielablauf

Gut gefällt mir auch, dass die Planung stärker nach vorne gezogen wird. Dadurch steht früher fest, wo gekämpft wird, und man verliert weniger Zeit mit Karten-Orga. Gleichzeitig scheint das System besser mit wechselnder Spielerzahl klarzukommen: mehrere Spiele in einer Zone sind möglich, und unbespielte Bereiche lassen sich notfalls über einfache Entscheidungen abhandeln, damit alles weiterläuft.

1940 als Setting passt sowieso wie die Faust aufs Auge: Tempo, riskante Vorstöße und genau die Sorte Entscheidungen, die Firestorm spannend macht. Wenn das im Spiel hält, was es verspricht, könnte das ein richtig rundes Kampagnenformat werden.

Downloads und Materialien

Flames of War: Polnische Panzerzüge 1939

First to Fight – Polish Forces 1939 rückt die polnischen Streitkräfte des frühen Zweiten Weltkriegs wieder in den Vordergrund. Ergänzend zu den neuen Formationen lohnt sich ein Blick auf ihren ungewöhnlichsten Unterstützungsverband: die polnischen Panzerzüge.

Ein polnischer Panzerzug bildet einen auffälligen Mittelpunkt für Armee und Szenario. Bild: Battlefront Miniatures

Zehn Züge im September 1939

Polen setzte Panzerzüge bereits in den Grenzkriegen nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit ein. Nach dem Ende dieser Kämpfe blieben die modernsten Fahrzeuge im Dienst. Bei Kriegsbeginn 1939 verfügte die polnische Armee laut Battlefront über zwei Panzerzugabteilungen mit jeweils fünf Zügen.

  • Die 1. Panzerzugabteilung war in Legionowo stationiert und führte die Züge 11 bis 15.
  • Die 2. Panzerzugabteilung aus Niepołomice setzte die Züge 51 bis 55 ein.

Die zehn einsatzbereiten Panzerzüge und ihre Zuordnung. Grafik: Battlefront Miniatures

Die Züge wurden anderen Verbänden zugeteilt, patrouillierten entlang der Bahnlinien, unterstützten mit ihrer Artillerie und deckten Rückzüge. Sie waren damit keine losgelösten Eisenbahnfestungen, sondern bewegliche Unterstützungsverbände, deren Möglichkeiten stark vom vorhandenen Schienennetz abhingen.

Śmiały und Piłsudczyk

Zwei bekannte Einsatzgeschichten

Battlefront nennt besonders Panzerzug Nr. 53 Śmiały und Nr. 52 Piłsudczyk. Śmiały unterstützte am ersten Tag des deutschen Angriffs die Wołyńska-Kavalleriebrigade bei Mokra gegen die 4. Panzer-Division. Anschließend zogen sich beide Züge in Richtung Warschau zurück und gerieten erneut in Kämpfe mit deutschen Panzerverbänden.

Bild: Battlefront Miniatures

Später beteiligten sich beide an der Verteidigung der Festung Brest. Nach deren Fall entkamen sie zunächst, wurden schließlich aber bei Lemberg von der Roten Armee erbeutet. Gerade diese wechselvolle Geschichte bietet viel Stoff für Kampagnen und miteinander verbundene Szenarien.

Auf dem Spieltisch

Mehr als nur ein großes Modell

Ein Panzerzug eignet sich als Artillerieunterstützung, als auffälliges Missionsziel oder als Mittelpunkt eines Rückzugsgefechts. Besonders reizvoll ist ein Tisch mit Bahnlinie, Bahnhof, zerstörten Gleisen und einem Ziel, das der Zug erreichen oder verteidigen muss.

Bild: Battlefront Miniatures

Weitere Hintergründe findet ihr im Battlefront-Archiv bei Armoured Train Locomotive (PBX08) und im Beitrag Polish Armoured Trains in World War II.

Flames of War: Seltene Modelle wieder verfügbar

Battlefront öffnet mit dem aktuellen Early Access noch einmal die Tür zu seltenen Modellen aus der Vergangenheit. Darunter sind einige Bausätze, Figuren und Geländestücke, die längere Zeit nur schwer oder gar nicht zu bekommen waren.

Bei Frontline Games sind 34 der 40 angekündigten Artikel bereits bestellbar. Die Hälfte davon ist direkt lagernd, die andere Hälfte kann trotz des aktuellen Hinweises „Momentan nicht auf Lager“ in den Warenkorb gelegt werden. Wer eine ältere Armee vervollständigen oder eines der besonderen Modelle nachholen möchte, sollte sich die Auswahl daher rechtzeitig ansehen.

Die Early-Access-Zeitfenster

  • Deutsche Modelle: bis 6. September 2026
  • Amerikanische Modelle und Warriors of Italy: bis 13. September 2026
  • Geschütze und Haubitzen: bis 20. September 2026
  • European House und Ruined Church: bis 27. September 2026
  • Britische Modelle: bis 4. Oktober 2026
  • Italienische Modelle: bis 11. Oktober 2026
  • Easy Company: bis 18. Oktober 2026

Gelände

Briten und Commonwealth

Deutsche Modelle

Italiener und Italienfeldzug

US-Amerikaner und Easy Company

Die vollständige Auswahl und die jeweiligen Fristen findet ihr auf der Early-Access-Seite von Battlefront. Die oben verlinkten Artikel führen direkt zu Frontline Games.