Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Streitkräfte in der Normandie. Der D-Day leitete die amphibische Phase der Operation Overlord und die Befreiung des besetzten Westeuropas ein. Der militärische Erfolg beruhte auf der Zusammenarbeit von Land-, See- und Luftstreitkräften sowie einer umfangreichen Versorgung und Planung.
Die Landung am 6. Juni 1944
Die fünf Landungsstrände trugen die Codenamen Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword. Amerikanische, britische und kanadische Verbände gingen an Land; weitere alliierte Truppen waren an der Operation beteiligt. Luftlandeoperationen sicherten wichtige Verkehrswege und Zugänge im Hinterland, während Marineartillerie und Luftstreitkräfte die Landung unterstützten.
Die Schlacht um die Normandie
Mit der Landung war die Schlacht nicht entschieden. Deutsche Verteidigungsstellungen, Artillerie, Minen und das schwer zugängliche Bocage-Gelände verlangsamten den Vormarsch. Die Alliierten mussten ihre Brückenköpfe verbinden, Nachschub heranführen und die Widerstandszentren im Hinterland überwinden. Erst die folgenden Offensiven führten zum Ausbruch aus der Normandie.
Historische Tabletop-Szenarien
Für historische Tabletop-Szenarien bieten sich die Landung an der Küste, Luftlandeoperationen, die Sicherung von Brücken sowie die Gefechte zwischen Hecken und Dörfern an. Neben Infanterie und Panzern spielten Pioniere, Artillerie, Transport und Nachschub eine wichtige Rolle. Die Darstellung des Krieges im Hobby erfordert eine klare Abgrenzung von der Ideologie und den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes.
