Firestorm: Poland 1939 ist jetzt als eigene feste Kampagnenseite auf dem Blog verfügbar.
Die kostenlose Battlefront-Kampagne bildet den Feldzug gegen Polen im September 1939 ab und verbindet einzelne Flames-of-War-Partien zu einem gemeinsamen Kampagnenverlauf.
Auf der neuen Seite sind die historischen Ausgangsbedingungen, die Kampagnenkarte und die wichtigsten Hinweise zum Ablauf zusammengefasst. Dort stehen auch das Regelbuch, der Markerbogen und die Kampagnenkarte als lokale Downloads bereit.
Nach dem deutschen und sowjetischen Angriff im September 1939 verließen mehr als 120.000 polnische Soldaten ihr Land über Rumänien und andere Fluchtrouten. Aus ihnen entstanden Exilverbände, die später in Norwegen, Frankreich, Nordafrika, Italien und Westeuropa kämpften.
Polnische Soldaten formierten sich außerhalb des besetzten Landes neu.
Die Evakuierung über den sogenannten rumänischen Brückenkopf schuf die Grundlage für spätere Exilverbände. Bild: Battlefront Miniatures.
Narvik und Frankreich 1940
Bei Narvik griff die Polnische Unabhängige Hochlandbrigade deutsche Gebirgsjäger in den Bergen an und deckte später den alliierten Rückzug. In Frankreich wurden vier Infanteriedivisionen und zwei selbstständige Brigaden aufgestellt. Die 1. Grenadierdivision hielt im Saarland ihre Stellungen, während die 2. Schützendivision schließlich in die Schweiz auswich und interniert wurde.
Besonders bekannt wurde die 10. Panzerbrigade unter Stanisław Maczek. Sie deckte französische Rückzüge, kämpfte bei Montbard und rettete trotz hoher Verluste einen Kern nach Großbritannien. Aus diesen Soldaten entstand später die 1. Polnische Panzerdivision.
Polnische Verbände kämpften 1940 in Frankreich.
Ein Teil der Soldaten gelangte nach der Niederlage nach Großbritannien und bildete dort neue Einheiten. Bild: Battlefront Miniatures.
Tobruk und Nordafrika
Die Polnische Unabhängige Karpaten-Schützenbrigade traf im August 1941 in Tobruk ein. Sie übernahm den schwierigen Abschnitt am Medauar-Hügel, führte Nachtangriffe und hielt das Gelände bis zur Operation Crusader. Beim Ausbruch aus Tobruk und den Kämpfen um El Duda unterstützten polnische Infanterie und Artillerie die britische 8. Armee.
Polnische Exiltruppen kämpften auch in Nordafrika.
Die Karpaten-Schützenbrigade beteiligte sich an der Verteidigung und am Ausbruch aus Tobruk. Bild: Battlefront Miniatures.
Anders-Armee und polnische Verbände in der Sowjetunion
Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion wurden viele zuvor deportierte Polen freigelassen. Unter Władysław Anders entstand eine polnische Armee, die über den Nahen Osten zu den Westalliierten gelangte und später als 2. Polnisches Korps in Italien kämpfte. Andere Soldaten blieben unter sowjetischer Führung; daraus entwickelten sich Verbände der späteren Polnischen Volksarmee.
Die polnischen Streitkräfte blieben politisch und militärisch geteilt.
Westlich orientierte Verbände und unter sowjetischer Führung gebildete Armeen kämpften auf verschiedenen Wegen gegen Deutschland. Bild: Battlefront Miniatures.
Einsatz in vielen Kriegsschauplätzen
Die polnischen Exilverbände entstanden trotz Besatzung, Deportationen und wiederholter Evakuierungen immer neu. Ihre Angehörigen kämpften vom Nordkap bis nach Nordafrika und kehrten mit den Alliierten nach Italien und Westeuropa zurück.
Das kostenlose Mokra-Szenario stellt die Kämpfe entlang der Bahnlinie hinter dem Dorf nach. Nachdem deutsche Angriffe das polnische 21. Ulanenregiment bis zu den Artilleriestellungen zurückgedrängt hatten, trafen polnische Kavallerie, Panzerabwehrkanonen und der Panzerzug Nr. 53 Śmiały auf die leichten Panzer der 4. Panzer-Division.
No Retreat mit historischem Zuschnitt
Grundlage ist die Mission No Retreat. Der Tisch wird jedoch längs zur Bahnlinie gedreht, sodass die polnischen Verteidiger eine breite Front halten müssen und der Panzerzug eine sinnvolle Rolle erhält. Beide Seiten verfügen über Reserven. Die deutschen Reserven stellen den Flankenstoß des 12. Schützenregiments über die Straße von Zawady dar.
Szenariokarte zur Schlacht von Mokra.
Die Bahnlinie prägt Aufstellung, Reservewege und die Bewegung des polnischen Panzerzuges. Bild: Battlefront Miniatures.
Verzögerte Reserven auf beiden Seiten
Die Reserven treffen frühestens ab Runde drei ein. Damit bildet das Szenario sowohl den deutschen Umgehungsversuch als auch die verspätete Ankunft von Śmiały ab. Aus einer bekannten Mission entsteht so eine asymmetrische Lage, in der beide Spieler ihre Verstärkungen einplanen müssen.
Die Streitkräfte
Die deutsche Seite setzt vor allem auf zahlreiche Panzer I und Panzer II, unterstützt von drei Panzer IV, Artillerie und leichten Spähwagen. In der Reserve folgen weitere leichte Panzer, motorisierte Infanterie und Motorräder. Polen beginnt mit abgesessener Kavallerie des 21. Ulanenregiments, Panzerabwehrkanonen und 75-mm-Artillerie. Der Panzerzug, berittene Kavallerie und TKS-Tanketten bilden die Reserve.
Die polnische Streitmacht des Szenarios.
Abgesessene Ulanen halten die Stellung, bis Panzerzug, Kavallerie und TKS-Tanketten eintreffen. Bild: Battlefront Miniatures.
Lokaler Download
Schlacht von Mokra – Szenario
Vollständige Regeln, Aufstellung und Streitkräfte für das kostenlose Mokra-Szenario.
Nach den letzten Ergänzungen für meine deutschen Flames of War-Armeen ist wieder etwas Nachschub angekommen. Diesmal sind zwei deutsche Einheiten dabei, die vorhandene Armeen sinnvoll ergänzen – und ein polnischer Panzerzug, der eigentlich gar nicht in die bisherige Planung passt.
Ergänzungen für die Deutschen
Für die deutschen Streitkräfte kommen ein 8.8cm Bunkerflak Tank-hunter Platoon und ein Flakpanzer 38(t) AA Platoon dazu. Beide Boxen erweitern den vorhandenen Bestand um Einheiten, die bisher noch gefehlt haben.
Die Bunkerflak gehört dabei ins Early War, während der Flakpanzer 38(t) eine Ergänzung für Late-War-Armeen ist. Damit sind die beiden Käufe weniger der Start eines neuen Projekts als vielmehr eine Erweiterung bestehender deutscher Armeen.
Und dann war da noch der polnische Panzerzug
Deutlich weniger geplant war der polnische Armoured Train als Limited Edition. Enthalten sind eine Lokomotive, ein Assault Car und zwei Artillery Cars.
Eine polnische Armee spiele ich derzeit nicht und ein entsprechendes Projekt ist auch nicht geplant. Der Panzerzug ist deshalb ausnahmsweise einmal kein Kauf für eine konkrete Armeeliste, sondern schlicht deshalb mitgekommen, weil mir das Modell gefällt.
Mit Firestorm: Poland 1939 veröffentlicht Battlefront eine kostenlose Kampagne für den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Sie verbindet einzelne Flames-of-War-Partien zu einem gemeinsamen Feldzug und kann entweder als klassische Firestorm-Kampagne oder als kompaktes Wochenendformat gespielt werden.
Die Kampagnenkarte bildet den Feldzug gegen Polen im September 1939 ab.
Die historischen Kräfteverhältnisse begünstigen die deutsche Seite deutlich; die polnischen Spieler kämpfen vor allem darum, den Vormarsch zu verzögern und dem historischen Verlauf eigene Wendungen zu geben. Bild: Battlefront Miniatures.
Historische Kampagne mit bewusst ungleichen Ausgangsbedingungen
Die Kampagne orientiert sich an Fall Weiss. Deutsche Verbände greifen aus mehreren Richtungen an und versuchen, Warschau zu erreichen sowie die polnischen Armeen einzuschließen. Der polnische Plan Zachód setzte zunächst auf die Verteidigung der Grenzen. Nach dem deutschen Durchbruch sollte sich die Armee in Richtung des rumänischen Brückenkopfs zurückziehen.
Am 17. September 1939 griff zusätzlich die Sowjetunion von Osten an. Die letzten organisierten polnischen Verbände wurden Anfang Oktober bei Kock geschlagen; Polen kapitulierte als Staat jedoch nicht. Teile der Streitkräfte entkamen und bildeten später den Kern der polnischen Truppen im Westen.
Polnische Streitkräfte während des Feldzugs von 1939.
Die Kampagne soll nicht nur eine Abfolge von Spielen liefern, sondern auch die schwierige strategische Lage Polens nachvollziehbar machen. Bild: Battlefront Miniatures.
Lokale Downloads
Firestorm Poland – Regelbuch
Vollständige Kampagnenregeln für Firestorm: Poland 1939.
Der polnische 7TP entstand aus dem britischen Vickers Mark E, wurde aber in mehreren entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Battlefront verbindet die Technikgeschichte des Panzers mit seinem Einsatz im September 1939 und dem Zusammenbruch der polnischen Verteidigung.
Vom Vickers Mark E zum polnischen 7TP.
Polnische Konstrukteure verbesserten unter anderem Bewaffnung, Lüftung und Antrieb. Bild: Battlefront Miniatures.
Dieselmotor, Gundlach-Periskop und 37-mm-Kanone
Polen beschaffte zunächst 38 Vickers Mark E und sicherte sich anschließend die Lizenzfertigung. Der 7TP erhielt einen Dieselmotor und das drehbare Gundlach-Periskop. Die doppeltürmige Ausführung mit Maschinengewehren erwies sich schnell als zu schwach; die eintürmige Variante trug eine 37-mm-Panzerabwehrkanone.
Ein 7TP überwindet schwieriges Gelände.
Der leichte Panzer war schlagkräftig, blieb aber langsam und nur dünn gepanzert. Bild: Battlefront Miniatures.
Im Gefecht konnte die 37-mm-Kanone auch deutsche Panzer IV gefährden. Gleichzeitig war der 7TP schon gegen leichte deutsche Panzer- und Infanteriewaffen verwundbar. Polnische Besatzungen reagierten mit verdeckten Feuerstellungen sowie kurzen Angriffen und Rückzügen.
7TP auf dem Marsch.
Knapp 150 Fahrzeuge beider Varianten standen zu Kriegsbeginn zur Verfügung. Bild: Battlefront Miniatures.
Bzura, Warschau und die letzten Kämpfe
Der Polenfeldzug im September 1939.
Die Karte zeigt die immer enger werdenden Operationsräume der polnischen Armeen. Bild: Battlefront Miniatures.
Nach dem Zusammenbruch der Grenzverteidigung sollte eine neue Linie hinter der Weichsel entstehen. Die Gegenoffensive an der Bzura band starke deutsche Kräfte und verschaffte Warschau zusätzliche Zeit, endete aber in einer Einschließung. Der sowjetische Einmarsch am 17. September machte den Aufbau einer neuen Ostfront unmöglich.
Polnische Infanterie im Kampf gegen deutsche Panzer.
Die Armeen versuchten, deutsche Vorstöße durch Gegenangriffe und örtliche Sperren zu verzögern. Bild: Battlefront Miniatures.
Polnische Kavallerie im Angriff.
Kavallerieverbände waren bewegliche Kampftruppen und keine Anachronismen aus einer vergangenen Epoche. Bild: Battlefront Miniatures.
Polnischer Gegenangriff.
Die letzten größeren Verbände kämpften bis Anfang Oktober weiter oder versuchten, nach Rumänien auszubrechen. Bild: Battlefront Miniatures.
Das kostenlose Mokra-Szenario stellt die Kämpfe entlang der Bahnlinie hinter dem Dorf nach. Nachdem deutsche Angriffe das polnische 21. Ulanenregiment bis zu den Artilleriestellungen zurückgedrängt hatten, trafen polnische Kavallerie, Panzerabwehrkanonen und der Panzerzug Nr. 53 Śmiały auf die leichten Panzer der 4. Panzer-Division.
No Retreat mit historischem Zuschnitt
Grundlage ist die Mission No Retreat. Der Tisch wird jedoch längs zur Bahnlinie gedreht, sodass die polnischen Verteidiger eine breite Front halten müssen und der Panzerzug eine sinnvolle Rolle erhält. Beide Seiten verfügen über Reserven. Die deutschen Reserven stellen den Flankenstoß des 12. Schützenregiments über die Straße von Zawady dar.
Szenariokarte zur Schlacht von Mokra.
Die Bahnlinie prägt Aufstellung, Reservewege und die Bewegung des polnischen Panzerzuges. Bild: Battlefront Miniatures.
Verzögerte Reserven auf beiden Seiten
Die Reserven treffen frühestens ab Runde drei ein. Damit bildet das Szenario sowohl den deutschen Umgehungsversuch als auch die verspätete Ankunft von Śmiały ab. Aus einer bekannten Mission entsteht so eine asymmetrische Lage, in der beide Spieler ihre Verstärkungen einplanen müssen.
Die Streitkräfte
Die deutsche Seite setzt vor allem auf zahlreiche Panzer I und Panzer II, unterstützt von drei Panzer IV, Artillerie und leichten Spähwagen. In der Reserve folgen weitere leichte Panzer, motorisierte Infanterie und Motorräder. Polen beginnt mit abgesessener Kavallerie des 21. Ulanenregiments, Panzerabwehrkanonen und 75-mm-Artillerie. Der Panzerzug, berittene Kavallerie und TKS-Tanketten bilden die Reserve.
Die polnische Streitmacht des Szenarios.
Abgesessene Ulanen halten die Stellung, bis Panzerzug, Kavallerie und TKS-Tanketten eintreffen. Bild: Battlefront Miniatures.
Lokaler Download
Schlacht von Mokra – Szenario
Vollständige Regeln, Aufstellung und Streitkräfte für das kostenlose Mokra-Szenario.
Victor Pesch zeigt Schritt für Schritt, wie der große polnische Panzerzug PBX05 vorbereitet, im dreifarbigen Tarnschema bemalt und anschließend gealtert wird. Die folgende deutsche Zusammenfassung übernimmt alle Arbeitsschritte und sämtliche offiziellen Schrittbilder.
Montage und Vorbereitung
Schritt 1: Montageübersicht des polnischen Panzerzuges.
Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.
Schritt 2: Metallteile des Panzerzuges werden entgratet.
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Schritt 3: Resinteile des Panzerzuges werden probeweise angepasst.
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Schritt 4: Resinteile werden vor dem Grundieren gereinigt.
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Schritt 5: Klebeflächen der Resinteile werden angeraut.
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Schritt 6: Antennen und Türme des Panzerzuges werden vorbereitet.
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Metallteile werden entgratet, Resinteile trocken angepasst und von Produktionsstaub befreit. Leicht angeraute Klebeflächen verbessern die Verbindung; Antennen können zusätzlich gestiftet werden.
Grundierung und Tarnschema
Schritt 7: Der polnische Panzerzug mit schwarzer Grundierung.
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Schritt 8: Grüne Grundfarbe und dunkle Schatten auf dem Panzerzug.
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Schritt 9: Plan für das dreifarbige Tarnschema des polnischen Panzerzuges.
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Schritt 10: Braune Grundflächen des Tarnschemas.
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Schritt 11: Ockerfarbene Grundflächen des Tarnschemas.
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Schritt 12: Braune Tarnflächen werden deckend ausgearbeitet.
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Schritt 13: Ockerfarbene Tarnflächen werden in dünnen Schichten ausgearbeitet.
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Auf schwarze Grundierung folgen Russian Green, eine dunkle Lasur und trocken gebürstetes Refractive Green. Die braunen und ockerfarbenen Flecken werden geplant, mit scharfen Rändern angelegt und anschließend in dünnen Schichten deckend ausgearbeitet.
Alterung und Gebrauchsspuren
Schritt 14: Feine Regen- und Schmutzstreifen auf dem Panzerzug.
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Schritt 15: Rußspuren an Geschützen und Schornstein.
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Schritt 16: Metallische Abplatzer werden mit einem weichen Stift gesetzt.
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Schritt 17: Aufgehellte Kanten durch vorsichtiges Trockenbürsten.
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Schritt 18: Lackschäden werden mit einem Schwamm aufgetupft.
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Schritt 19: Staub und getrockneter Schmutz am unteren Fahrzeugrand.
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Regenstreifen, Ruß, Bleistift- und Schwammabplatzer sowie ein leichter Staubauftrag geben dem Zug Tiefe. Jede Technik bleibt optional und kann an den gewünschten Einsatzort angepasst werden.
Details und Abschluss
Schritt 20: Räder des polnischen Panzerzuges mit roten Speichen.
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Schritt 21: Maschinengewehre und Geschützrohre werden bemalt.
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Schritt 22: Bemalte Kohle im Tender des Panzerzuges.
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Schritt 23: Die große Funkantenne des Sturmwagens wird verspannt.
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Schritt 24: Handgemalte polnische Adler und Zugnummern.
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Schritt 25: Bemalte und glänzend versiegelte Scheinwerfer.
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Schritt 26: Der vollständig bemalte polnische Panzerzug.
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Schritt 27: Gesamtansicht des fertig bemalten polnischen Panzerzuges.
Offizielles Schrittbild der Battlefront-Bemalanleitung; die Abbildung lässt sich per WordPress-Lightbox vergrößern.
Für Räder, Waffen, Kohle, Antennen, Abzeichen und Scheinwerfer folgen eigene Farbschritte. Die Kohle erhält einen Glanzlack, während die Scheinwerfer mit einem kleinen weißen Lichtpunkt abgeschlossen werden.
Mit First to Fight – Polish Forces 1939 erweitert Battlefront den Early War um eine eigenständige polnische Armee. Das 46-seitige Heft verbindet historischen Hintergrund, Sonderregeln, vier Formationen, zahlreiche Unterstützungseinheiten, Bemalhinweise und einen Modellkatalog.
First to Fight bringt Polen als vielseitige Early-War-Armee auf den Spieltisch. Bild: Battlefront Miniatures
Die Neuheiten selbst habe ich bereits in meiner Übersicht „Flames of War: Neue Produkte erhältlich“ vorgestellt. Hier geht es deshalb genauer darum, welche Armeen sich aus dem Heft bauen lassen und was die Polen spielerisch besonders macht.
Vier Formationen – vier Spielstile
7TP und motorisierte Kavallerie
Die 7TP jw Tank Company ist eine kompakte und bewegliche Panzerformation. Der neue Kunststoffbausatz kann als ein- oder doppeltürmige Variante gebaut werden. Die Motorised Cavalry Squadron kombiniert erfahrene Infanterie, Panzerabwehrkanonen und Motorradaufklärer mit TKS-Tanketten oder 7TP-Panzern.
Bild: Battlefront Miniatures
Infanterie und Kavallerieregiment
Die Rifle Company stellt eine große Infanterieformation mit Maschinengewehren, Mörsern, Infanteriegeschützen, Panzerabwehr und Aufklärung. Das Cavalry Regiment bringt mehrere Schwadronen, Späher und Artillerie mit; als Verstärkung stehen TKS-Tanketten oder wz.34-Panzerspähwagen bereit.
Bild: Battlefront Miniatures
Die Kavallerie ist nicht nur ein historischer Blickfang, sondern eine vollwertige Formation. Bild: Battlefront Miniatures
Unterstützung vom Renault FT bis zum Panzerzug
Bei der Unterstützung wird die Liste besonders abwechslungsreich. Neben 7TP dw, TKS und wz.34 stehen ältere Renault FT sowie die kurz vor dem Krieg beschafften Renault R35 zur Verfügung. Dazu kommen 37-mm-Panzerabwehrkanonen, 40-mm-Bofors-Flak, Mörser sowie 75-, 76- und 100-mm-Artillerie.
Eine Armee mit eigenem Gesicht
Moderne polnische Eigenentwicklungen stehen neben Fahrzeugen aus dem Ersten Weltkrieg. Das ergibt nicht nur eine ungewöhnliche Miniaturensammlung, sondern auch viele Möglichkeiten zwischen beweglicher Panzertruppe, großer Infanterieformation und gemischten Verbänden.
Bild: Battlefront Miniatures
Der Armoured Train
Der auffälligste Unterstützungseintrag besteht aus Lokomotive, Artilleriewagen, Sturmwagen, einem Schienenfahrzeugzug mit Renault FT und TKS sowie Infanterie für den Sturmwagen. Die benötigten Regeln befinden sich laut Battlefront vollständig im Heft.
First to Fight – Polish Forces 1939 rückt die polnischen Streitkräfte des frühen Zweiten Weltkriegs wieder in den Vordergrund. Ergänzend zu den neuen Formationen lohnt sich ein Blick auf ihren ungewöhnlichsten Unterstützungsverband: die polnischen Panzerzüge.
Ein polnischer Panzerzug bildet einen auffälligen Mittelpunkt für Armee und Szenario. Bild: Battlefront Miniatures
Zehn Züge im September 1939
Polen setzte Panzerzüge bereits in den Grenzkriegen nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit ein. Nach dem Ende dieser Kämpfe blieben die modernsten Fahrzeuge im Dienst. Bei Kriegsbeginn 1939 verfügte die polnische Armee laut Battlefront über zwei Panzerzugabteilungen mit jeweils fünf Zügen.
Die 1. Panzerzugabteilung war in Legionowo stationiert und führte die Züge 11 bis 15.
Die 2. Panzerzugabteilung aus Niepołomice setzte die Züge 51 bis 55 ein.
Die zehn einsatzbereiten Panzerzüge und ihre Zuordnung. Grafik: Battlefront Miniatures
Die Züge wurden anderen Verbänden zugeteilt, patrouillierten entlang der Bahnlinien, unterstützten mit ihrer Artillerie und deckten Rückzüge. Sie waren damit keine losgelösten Eisenbahnfestungen, sondern bewegliche Unterstützungsverbände, deren Möglichkeiten stark vom vorhandenen Schienennetz abhingen.
Śmiały und Piłsudczyk
Zwei bekannte Einsatzgeschichten
Battlefront nennt besonders Panzerzug Nr. 53 Śmiały und Nr. 52 Piłsudczyk. Śmiały unterstützte am ersten Tag des deutschen Angriffs die Wołyńska-Kavalleriebrigade bei Mokra gegen die 4. Panzer-Division. Anschließend zogen sich beide Züge in Richtung Warschau zurück und gerieten erneut in Kämpfe mit deutschen Panzerverbänden.
Bild: Battlefront Miniatures
Später beteiligten sich beide an der Verteidigung der Festung Brest. Nach deren Fall entkamen sie zunächst, wurden schließlich aber bei Lemberg von der Roten Armee erbeutet. Gerade diese wechselvolle Geschichte bietet viel Stoff für Kampagnen und miteinander verbundene Szenarien.
Auf dem Spieltisch
Mehr als nur ein großes Modell
Ein Panzerzug eignet sich als Artillerieunterstützung, als auffälliges Missionsziel oder als Mittelpunkt eines Rückzugsgefechts. Besonders reizvoll ist ein Tisch mit Bahnlinie, Bahnhof, zerstörten Gleisen und einem Ziel, das der Zug erreichen oder verteidigen muss.