Flames of War: Die 4. und 8. Indische Division in Italien

Die 4. und 8. Indische Division vereinten Gurkhas, Punjabis, Sikhs und britische Infanterie. Nach Einsätzen in Nordafrika und im Nahen Osten kamen beide Verbände als erfahrene Gebirgs- und Fronttruppen nach Italien.

Soldaten der indischen Divisionen in Italien.

Die Verbände der britischen 8. Armee brachten Erfahrung aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit. Bild: Battlefront Miniatures.

Die 8. Indische Division an den Flüssen

Die 8. Indische Division traf im September 1943 ein und kämpfte beim Vormarsch entlang der Adriaküste. Innerhalb weniger Monate überquerte sie unter Feinddruck Biferno, Trigno, Sangro und Moro. Dadurch erwarb sie sich den Ruf als besonders erfahrene Einheit für Flussübergänge.

Die 4. Indische Division bei Cassino

Die 4. Indische Division kam im Januar 1944 nach Italien und bildete gemeinsam mit der 2. Neuseeländischen Division das New Zealand Corps. Fünf Wochen lang kämpfte sie am Cassino-Massiv gegen die 1. Fallschirmjägerdivision. Gurkhas drangen über Snakeshead Ridge bis unterhalb des Klosterbergs vor, hielten zeitweise Hangman’s Hill und mussten sich schließlich zu den eigenen Linien zurückkämpfen.

Einsatzraum der 4. Indischen Division bei Cassino.

Castle Hill, Snakeshead Ridge und Hangman’s Hill gehörten zu den besonders hart umkämpften Punkten. Bild: Battlefront Miniatures.

Rapido und der Durchbruch durch die Gustav-Linie

Für die letzte Cassino-Schlacht wurde die 8. Indische Division erneut zu einem Flussangriff herangezogen. Trotz schwerer Verluste gelang der Übergang über den Rapido und die Sicherung eines Brückenkopfes. Damit entstand die Lücke, durch die kanadische Verbände in die Gustav-Linie einbrechen konnten.

Rund 50.000 indische Soldaten kämpften in Italien; nahezu die Hälfte fiel aus. Sechs der zwanzig im Italienfeldzug verliehenen Victoria Crosses gingen an Angehörige der indischen Divisionen.

Auf dem Spieltisch

Indische Formationen verwenden die normalen britischen Regeln aus Liberation of Italy. Command Cards bilden Besonderheiten der 4. und 8. Division sowie der Gurkhas ab und ermöglichen passende Formations- und Einheitenvarianten.

Command Cards für die 4. und 8. Indische Division.

Die Karten passen britische Formationen an die indischen Verbände an. Bild: Battlefront Miniatures.

Sonderregeln für Gurkhas.

Gurkha-Karten greifen den Ruf der nepalesischen Soldaten als entschlossene Nahkämpfer auf. Bild: Battlefront Miniatures.

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4. und 8. Indische Division – Hintergrund

Offizieller historischer Hintergrund und Spielhinweise zu den indischen Divisionen.

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Quelle: 4th and 8th Indian Divisions.

Flames of War: Axis-of-Attack-Kampagnen für Anzio und Cassino

Mit dem kostenlosen Kampagnenpaket für den Italienfeldzug lassen sich einzelne Flames of War-Partien zu einer fortlaufenden Geschichte verbinden. Battlefront bietet dafür zwei Varianten an: eine unkomplizierte Reihe miteinander verknüpfter Missionen sowie historische Axis-of-Attack-Kampagnen.

Linked Missions ohne großen Verwaltungsaufwand

Bei einer Linked-Mission-Kampagne bestimmt das Ergebnis einer Partie zusammen mit dem Mission Selector die nächste Mission. Die Armeen ziehen dadurch von Gefecht zu Gefecht, ohne dass eine umfangreiche Karte oder Buchhaltung nötig ist. Das Format eignet sich besonders für eine lockere Serie von Spielen zwischen zwei Spielern.

Axis of Attack verfolgt den Vormarsch entlang einer historischen Operationsachse.

Das Downloadpaket enthält Kampagnen für Anzio und Cassino sowie Regeln für Linked Missions. Bild: Battlefront Miniatures.

Historische Entscheidungen bei Axis of Attack

Axis of Attack greift reale Feldzüge auf und ergänzt die Missionsauswahl um Faktoren, mit denen auch die damaligen Befehlshaber umgehen mussten. Das Paket konzentriert sich auf Anzio und Cassino. Siege und Niederlagen beeinflussen den weiteren Verlauf, bis eine Seite das Kampagnenziel erreicht.

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Axis of Attack – Italien-Kampagnen

Regeln für Linked Missions sowie die Axis-of-Attack-Kampagnen Anzio und Cassino.

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Quelle: Italy Axis of Attack and Linked Mission Campaigns.

Flames of War: Schlacht von Mokra – kostenloses Szenario

Das kostenlose Mokra-Szenario stellt die Kämpfe entlang der Bahnlinie hinter dem Dorf nach. Nachdem deutsche Angriffe das polnische 21. Ulanenregiment bis zu den Artilleriestellungen zurückgedrängt hatten, trafen polnische Kavallerie, Panzerabwehrkanonen und der Panzerzug Nr. 53 Śmiały auf die leichten Panzer der 4. Panzer-Division.

No Retreat mit historischem Zuschnitt

Grundlage ist die Mission No Retreat. Der Tisch wird jedoch längs zur Bahnlinie gedreht, sodass die polnischen Verteidiger eine breite Front halten müssen und der Panzerzug eine sinnvolle Rolle erhält. Beide Seiten verfügen über Reserven. Die deutschen Reserven stellen den Flankenstoß des 12. Schützenregiments über die Straße von Zawady dar.

Szenariokarte zur Schlacht von Mokra.

Die Bahnlinie prägt Aufstellung, Reservewege und die Bewegung des polnischen Panzerzuges. Bild: Battlefront Miniatures.

Verzögerte Reserven auf beiden Seiten

Die Reserven treffen frühestens ab Runde drei ein. Damit bildet das Szenario sowohl den deutschen Umgehungsversuch als auch die verspätete Ankunft von Śmiały ab. Aus einer bekannten Mission entsteht so eine asymmetrische Lage, in der beide Spieler ihre Verstärkungen einplanen müssen.

Die Streitkräfte

Die deutsche Seite setzt vor allem auf zahlreiche Panzer I und Panzer II, unterstützt von drei Panzer IV, Artillerie und leichten Spähwagen. In der Reserve folgen weitere leichte Panzer, motorisierte Infanterie und Motorräder. Polen beginnt mit abgesessener Kavallerie des 21. Ulanenregiments, Panzerabwehrkanonen und 75-mm-Artillerie. Der Panzerzug, berittene Kavallerie und TKS-Tanketten bilden die Reserve.

Die polnische Streitmacht des Szenarios.

Abgesessene Ulanen halten die Stellung, bis Panzerzug, Kavallerie und TKS-Tanketten eintreffen. Bild: Battlefront Miniatures.

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Schlacht von Mokra – Szenario

Vollständige Regeln, Aufstellung und Streitkräfte für das kostenlose Mokra-Szenario.

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Quelle: Cavalry Against Panzers – Battle of Mokra Scenario.

Fate of a Nation: Neue Wüstenregeln und Geländeübersicht

Für Fate of a Nation gibt es auf dem Blog jetzt eine neue Seite zu Wüstenregeln und Gelände für Spiele im Westjordanland, im Gazastreifen und auf dem Sinai.

Die Spielhilfe fasst die wichtigsten Geländearten zusammen und ordnet sie den drei Regionen als typisch, örtlich oder selten zu. Dazu gehören harte Wüste, Felder und Terrassen, felsiges Gelände, Wadis, Olivenhaine, Palmen, Gebäude, Ruinen, Mauern, Sanddünen, Oasen, Salzflächen, Steilhänge sowie Straßen und Eisenbahnlinien.

Ergänzt werden die Geländeregeln durch Staubwolken hinter schnell fahrenden Fahrzeugen und eine optionale Khamseen-Regel für Sandstürme.

Die Spielhilfe liegt in einer deutschen und einer englischen Fassung vor und ist als inoffizielles Fanprojekt gedacht. Offizielle Publikationen von Battlefront haben bei abweichenden Regelangaben Vorrang.

Zur neuen Seite: Fate of a Nation – Wüstenregeln und Gelände

Fate of a Nation – Wüstenregeln und Gelände

Für Spiele im Westjordanland, im Gazastreifen und auf dem Sinai unterscheiden sich die typischen Geländeformen deutlich. Diese inoffizielle Spielhilfe fasst dafür Geländeregeln zusammen und ordnet die einzelnen Geländearten nach ihrer regionalen Plausibilität ein.

Die Einstufungen typisch, örtlich und selten beschreiben dabei nicht, wie oft ein Geländestück in jedem Spiel vorkommen muss. Sie zeigen, wie gut die jeweilige Geländeart geografisch zur Region passt.

Westjordanland, Gazastreifen und Sinai

Das Westjordanland wird vor allem durch Kalksteinhöhen, Terrassenfelder, Olivenhaine und Wadis geprägt. Der Gazastreifen ist eine niedrige Küstenebene mit Dünen, Feldern, dichter Bebauung und Wadi Gaza. Auf dem Sinai wechseln sandige Ebenen im Norden, Kies- und Kalksteinplateaus in der Mitte sowie felsiges Gebirge mit Wadis und Oasen im Süden.

Gelände und Bewegung

Die Spielhilfe unterscheidet zwischen Road, Cross-country, Difficult, Very Difficult und Impassable. Zusätzlich werden Geländearten nach ihrer Höhe behandelt: flaches Gelände blockiert keine Sicht, niedriges Gelände kann Concealment geben und hohes Gelände blockiert die Sicht.

Behandelt werden unter anderem harte Wüste und offenes Gelände, Felder und Terrassen, felsiger Boden, Wadis, Olivenhaine, Buschwerk, Palmenhaine, Gebäude und Ruinen, Mauern und alte Wüstenforts, Sanddünen, weicher Sand, Oasen, Salzflächen, Steilhänge, Straßen und Eisenbahnlinien.

Staubwolken und Khamseen

Eine zusätzliche Regel behandelt Staubwolken hinter schnell fahrenden Fahrzeugen. Bewegt sich ein Fahrzeug mehr als 10 cm beziehungsweise 4 Zoll, wird hinter ihm ein Staubmarker platziert. Truppen hinter diesem Marker sind Concealed, erhalten dadurch aber kein Bulletproof Cover.

Als optionale Wetterregel kann außerdem ein Khamseen eingesetzt werden. Vor seinem Eintreffen beginnt der Sandsturm bei einer 1; während des Sturms gelten eingeschränkte Sichtbedingungen nach den Night-Fighting-Regeln. Ab seinem Eintreffen endet er bei einer 5+.

Vor dem Spiel festlegen

Die Spielhilfe empfiehlt, vor Spielbeginn eindeutig festzulegen, welche Kanten, Rampen, Kliffseiten, Waldflächen und Ruinenhöhen tatsächlich regelrelevant sind. Gespielt wird grundsätzlich das, was auf dem Tisch sichtbar modelliert ist.

Downloads

Die Spielhilfe liegt in einer deutschen und einer englischen Fassung vor. Beide PDFs enthalten dieselben Geländearten, Regionsbewertungen und Zusatzregeln.

FAON – Wüstenregeln (deutsch)

PDF mit Wüstenregeln für FAON.

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FAON – Dessert Terrain Rules (english)

PDF document with rules for desser terrain in FAON.

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Hinweis zum Fanprojekt

Die beiden Dokumente sind ein inoffizielles, nichtkommerzielles Fanprojekt und nicht mit Battlefront Miniatures verbunden oder von Battlefront freigegeben. Die Regeltexte wurden zusammengefasst und neu formuliert; offizielle Publikationen haben Vorrang.

Fate of a Nation – Desert Fort

Das Desert Fort ist eine große Befestigung für Wüstenszenarien und wird unter anderem im Fate-of-a-Nation-Umfeld verwendet. Die Regeln behandeln Aufbau, Besatzung, Beschuss, Sturmangriffe und die Platzierung des Forts auf dem Spielfeld.

Aufbau des Desert Fort

Das Fort besteht aus vier Mauern und vier Ecktürmen. Eine der Mauern besitzt ein großes Haupttor. Im Fort gibt es drei nutzbare Bereiche: die Zinnen, die unteren Ebenen von Mauern und Türmen sowie den Innenhof.

  • Infanterie kann die Zinnen einer Mauer besetzen.
  • Infanterie und Man-packed Gun Teams können die Zinnen eines Turms besetzen.
  • Infanterie und Gun Teams können die untere Ebene von Mauern und Türmen besetzen.
  • Gun Ports erlauben Gun Teams das Schießen, Rifle Ports entsprechend der Infanterie.

Schutz und Beschuss

Mauern und Türme geben gegen Beschuss von außerhalb Concealment und Bulletproof Cover. Dieser Schutz gilt nicht gegen Beschuss aus dem Inneren des Forts. Teams auf Mauern und Türmen können außerdem nicht Gone to Ground sein.

Treffer durch Waffen mit der Eigenschaft Bunker Buster sind besonders gefährlich: Wird ein Team in einer Mauer oder einem Turm getroffen, erhält jedes weitere Team im selben Abschnitt ebenfalls einen Treffer.

Mauern überwinden und stürmen

Mauern und Türme sind normalerweise unpassierbar. Infanterie kann sie jedoch erklimmen, wenn sich kein gegnerisches Team innerhalb von 2 Zoll beziehungsweise 5 cm befindet. Dafür ist ein Skill Check nötig. Mountaineers bestehen diesen Test automatisch.

Von außen dürfen nur Infanterieteams einen Sturmangriff gegen das Fort führen. Mauern und Türme werden dabei wie ein Linear Obstacle behandelt. Wird ein gegnerisches Team auf der anderen Seite zerstört, kann die angreifende Infanterie auf die Zinnen nachrücken.

Das Haupttor

Eigene Truppen können das Tor ohne Einschränkung benutzen. Für gegnerische vollkettengetriebene Fahrzeuge gilt es als Very Difficult Going; für andere gegnerische Teams ist es zunächst unpassierbar.

Infanterie oder ein vollkettengetriebenes Fahrzeug direkt am Tor können versuchen, es im Nahkampf aufzubrechen. Ein erfolgreicher Treffer reicht aus. Misslingt der Versuch eines Fahrzeugs, wird es Bogged Down. Pioneer Teams dürfen fehlgeschlagene Skill Tests gegen das Tor wiederholen.

Auch Bunker-Buster-Waffen können das Tor öffnen. Sie müssen sich innerhalb von 16 Zoll beziehungsweise 40 cm befinden und Sichtlinie auf das Tor haben. Ein erfolgreicher Skill Test zerstört das Tor.

Aufstellung und Missionsziele

Ein Desert Fort macht die zugehörige Streitmacht zu einer Fortified Company. In Missionen mit der Sonderregel Defensive Battle verteidigt diese Streitmacht immer.

Nach der Platzierung des Forts zählt sein Innenraum zusätzlich als Aufstellungszone für den Besitzer. Maximal ein Missionsziel darf innerhalb des Forts liegen. Alle weiteren Missionsziele müssen mehr als 4 Zoll beziehungsweise 10 cm von der Außenseite entfernt platziert werden.

Eigene Teams dürfen das Fort freiwillig nur durch das Haupttor oder eine zerstörte Mauer verlassen. Wird das Fort vollständig aufgegeben, gilt es als unbesetzt. Danach können Truppen beider Seiten hineinziehen und es erneut besetzen.

Regeln als PDF

FAON – Desert Fort

Offizielle Battlefront-Regeln für Aufbau, Besatzung, Beschuss, Sturmangriffe und Aufstellung des Desert Fort.

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Quelle: Battlefront Miniatures, Desert Fort Rules.

Flames of War – Axis of Attack: Anzio & Cassino

Mit dem kostenlosen Kampagnenpaket für den Italienfeldzug lassen sich einzelne Flames of War-Partien zu einer fortlaufenden Geschichte verbinden. Battlefront bietet dafür zwei Varianten an: eine unkomplizierte Reihe miteinander verknüpfter Missionen sowie historische Axis-of-Attack-Kampagnen.

Linked Missions ohne großen Verwaltungsaufwand

Bei einer Linked-Mission-Kampagne bestimmt das Ergebnis einer Partie zusammen mit dem Mission Selector die nächste Mission. Die Armeen ziehen dadurch von Gefecht zu Gefecht, ohne dass eine umfangreiche Karte oder Buchhaltung nötig ist. Das Format eignet sich besonders für eine lockere Serie von Spielen zwischen zwei Spielern.

Axis of Attack verfolgt den Vormarsch entlang einer historischen Operationsachse.

Das Downloadpaket enthält Kampagnen für Anzio und Cassino sowie Regeln für Linked Missions. Bild: Battlefront Miniatures.

Historische Entscheidungen bei Axis of Attack

Axis of Attack greift reale Feldzüge auf und ergänzt die Missionsauswahl um Faktoren, mit denen auch die damaligen Befehlshaber umgehen mussten. Das Paket konzentriert sich auf Anzio und Cassino. Siege und Niederlagen beeinflussen den weiteren Verlauf, bis eine Seite das Kampagnenziel erreicht.

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Axis of Attack – Italien-Kampagnen

Regeln für Linked Missions sowie die Axis-of-Attack-Kampagnen Anzio und Cassino.

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Quelle: Italy Axis of Attack and Linked Mission Campaigns.

Fate of a Nation (2018) – Wissensdatenbank

Für Fate of a Nation gibt es mit der Ausgabe von 2018 vier spielbare Fraktionen mit unterschiedlichen Formationen, Einheiten und Ausrüstungsvarianten. Gleichzeitig deckt das Spiel sowohl den Sechstagekrieg 1967 als auch den Jom-Kippur-Krieg 1973 ab. Nicht jede im Spiel verfügbare Ausrüstung war jedoch in beiden Konflikten tatsächlich bei der jeweiligen Nation im Einsatz.

Genau daraus ist diese Wissensdatenbank entstanden. Sie soll Spielmaterial und historische Einordnung miteinander verbinden und schnell beantwortbar machen: Welche Fraktion kann welche Formationen und Einheiten einsetzen? Welche Ausrüstung gehört dazu? Und war dieses Fahrzeug oder Waffensystem 1967 beziehungsweise 1973 tatsächlich verfügbar?

Woher kommt die Wissensdatenbank?

Ausgangspunkt sind die nach Erscheinen der 2018er Ausgabe veröffentlichten Force Tables von Michael McSwiney auf Miniature Ordnance Review. Darin werden die Formationen und Ausrüstungsoptionen aus Fate of a Nation danach eingeordnet, ob sie im Sechstagekrieg 1967, im Jom-Kippur-Krieg 1973 oder in beiden Konflikten eingesetzt wurden.

Diese Tabellen wurden in eine strukturierte Excel-Datenbank übertragen. Ergänzend wurden Battlefront-Informationen und weitere historische Quellen verwendet. Die historischen Einsatzzeiträume werden getrennt von den eigentlichen Spieldaten geführt und mit einer eigenen Datenqualität gekennzeichnet.

Was ist das Ziel?

Die Datenbank ist vor allem für Recherche, Armeezusammenstellung und Szenariobau gedacht. Sie soll keine Battlefront-Regelbücher ersetzen, sondern eine zusätzliche Übersicht bieten.

  • Fraktionen und deren übergeordnete Formationen übersichtlich erfassen.
  • Tatsächlich auswählbare Platoons, Companies, Troops, Batteries und vergleichbare Einheiten getrennt auflisten.
  • Die zugehörige Hauptausrüstung mit der jeweiligen Fraktion verknüpfen.
  • Historisch zwischen dem Sechstagekrieg 1967 und dem Jom-Kippur-Krieg 1973 unterscheiden.
  • Ergänzende Einführungs- und Einsatzzeiträume der Ausrüstung erfassen.
  • Über ein Vergleichsjahr sichtbar machen, welche Systeme 1967 beziehungsweise 1973 historisch zur jeweiligen Nation passen.

Aktueller Umfang

Die aktuelle Arbeitsversion enthält die vier in Fate of a Nation 2018 behandelten Fraktionen:

  • Israel
  • Ägypten
  • Syrien
  • Jordanien

Erfasst werden die zugehörigen Formationen, auswählbaren Einheiten und deren Ausrüstung sowie die historische Zuordnung zu 1967 und 1973. Der Datenbestand soll mit weiteren Quellen schrittweise geprüft und ergänzt werden.

Aufbau der Excel-Datei

Die Datenbank ist bewusst in mehrere Ebenen getrennt. Die Grundstruktur lautet:

Fraktion → Formation → Einheit → Ausrüstung / Historie

BlattInhalt
ÜbersichtKennzahlen und Vergleichsjahr für die historische Einordnung
FraktionenIsrael, Ägypten, Syrien und Jordanien
Formationenübergeordnete Force-/Formation-Strukturen
Einheitenauswählbare Platoons, Companies, Troops, Batteries usw.
Ausrüstung & HistorieAusrüstungssysteme, historische Verfügbarkeit, Datenqualität und Hinweise
QuellenSpiel- und historische Quellen mit Verwendungszweck
LegendeStatusdefinitionen, Datenqualität und Vergleichsjahre

Das Vergleichsjahr

Ein zentraler Bestandteil ist das Vergleichsjahr. Für Fate of a Nation sind dabei vor allem 1967 und 1973 relevant. Wird das Jahr geändert, lässt sich erkennen, welche Ausrüstung für die jeweilige Nation zu diesem Zeitpunkt historisch passend ist.

Damit kann beispielsweise eine israelische oder ägyptische Streitmacht gezielt für den Sechstagekrieg zusammengestellt werden, ohne versehentlich Fahrzeuge oder Waffensysteme einzusetzen, die erst später verfügbar waren.

Was die Datenbank bewusst nicht ersetzt

Punktewerte, vollständige Unit-Card-Profile und Regeltexte bleiben den offiziellen Battlefront-Regeln vorbehalten. Die Wissensdatenbank ist keine Ersatzregelquelle und soll auch keine vollständigen Regelbücher abbilden.

Sie ist vielmehr eine Recherchehilfe: für historische Armeezusammenstellungen, zeitlich passende Szenarien und für die Frage, wie gut eine konkrete Fate of a Nation-Auswahl zum Sechstagekrieg 1967 oder zum Jom-Kippur-Krieg 1973 passt.

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Fate of a Nation – Wissendatenbank

Excel Liste mit realen Verfügbarkeitsinformationen zu Einheiten in Fate of a Nation.

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Hinweis zur Erstellung mit KI

Disclaimer: Diese Wissensdatenbank wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt, strukturiert und recherchiert. Die KI wurde insbesondere genutzt, um Spiel- und historische Informationen zusammenzuführen, Quellen zuzuordnen und die Daten in eine einheitliche Struktur zu bringen.

Trotz Quellenangaben und Plausibilitätsprüfung können Fehler, unvollständige Datensätze oder falsche Zuordnungen enthalten sein. Besonders historische Einsatzzeiträume und die genaue Zusammensetzung einzelner Streitkräfte können je nach Quelle unterschiedlich dokumentiert sein. Die Datenbank ist deshalb als Arbeits- und Recherchehilfe zu verstehen, nicht als wissenschaftlich oder militärhistorisch verbindliche Quelle.

Wer einen Fehler findet oder eine bessere Primärquelle kennt, darf sich gerne melden. Die Datenbank soll mit der Zeit weiter verbessert und ergänzt werden.

Flames of War: Die 2. Neuseeländische Division in Italien

Die 2. Neuseeländische Division ging mit den Erfahrungen aus Griechenland, Kreta und Nordafrika in den Italienfeldzug. Aus der 4. Infanteriebrigade entstand eine eigene Panzerbrigade, doch Gelände, Regen und zerstörte Verkehrswege machten in Italien erneut Infanterie und Artillerie zu den entscheidenden Kräften.

Veteranen der 2. Neuseeländischen Division.

Der Verband reorganisierte sich nach dem Wüstenkrieg für die Kämpfe in Italien. Bild: Battlefront Miniatures.

Sangro und Cassino

Ende November 1943 griffen die Neuseeländer zusammen mit der 8. Indischen Division am Sangro an. Aufgeweichte Straßen und reißende Flüsse verlangsamten den Vormarsch. Im Februar 1944 kehrte die Division bei Cassino an die Front zurück und bildete gemeinsam mit der 4. Indischen Division das New Zealand Corps.

Sherman der 4. Neuseeländischen Panzerbrigade.

Die eigene Panzerbrigade sollte der Division verlässliche gepanzerte Unterstützung geben. Bild: Battlefront Miniatures.

Der erste Angriff auf den Bahnhof wurde vom 28. Māori-Bataillon getragen. Die Infanterie erreichte ihr Ziel, konnte es ohne rechtzeitige Panzerunterstützung gegen deutsche Sturmgeschütze aber nicht halten. Auch der folgende Angriff durch die zerstörte Stadt blieb stecken, weil Trümmer den Verteidigern Deckung gaben und die Panzerbewegung einschränkten.

Das 28. Māori-Bataillon bei Cassino.

Das Bataillon hatte bereits in Griechenland, auf Kreta und in Nordafrika gekämpft. Bild: Battlefront Miniatures.

Von Operation Diadem bis zur Gotenstellung

Nach dem Durchbruch durch die Gustav-Linie folgte die Division dem deutschen Rückzug nach Norden. Sie räumte Straßensperren, erreichte Florenz und unterstützte kanadische Verbände an der Gotenstellung. Battlefront bildet die neuseeländischen Besonderheiten zusätzlich über Command Cards ab.

Neuseeländische Infanterie für Flames of War.

Die historischen Formationen lassen sich mit den britischen Regeln aus Liberation of Italy und passenden Command Cards darstellen. Bild: Battlefront Miniatures.

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2. Neuseeländische Division

Historischer Hintergrund zur 2. Neuseeländischen Division in Italien.

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Quelle: 2nd New Zealand Division.

Team Yankee – neue Wissensdatenbank zu Fraktionen, Einheiten und Ausrüstung

Aus einer zunächst recht einfachen Recherche zu den Fraktionen und Einheiten von Team Yankee ist inzwischen eine größere Wissensdatenbank geworden.

Die Excel-Datei verbindet die spielbaren Fraktionen, Formationen und Einheiten mit ihrer wichtigsten Ausrüstung und den realen historischen Nutzungszeiträumen. Über ein frei wählbares Vergleichsjahr lässt sich beispielsweise prüfen, welche Systeme 1985 tatsächlich schon oder noch bei der jeweiligen Nation im Einsatz waren.

Aktuell umfasst die Datenbank 22 Fraktionen, 124 Formationen, 475 auswählbare Einheiten und 428 historische Ausrüstungsdatensätze. Dazu kommen Quellen, Datenqualität und Kennzeichnungen für Prototypen, alliierte Unterstützung und andere Sonderfälle.

Eine eigene Seite mit Erklärung, Aufbau, Zielsetzung und Download ist vorbereitet:

Zur Team Yankee – Wissensdatenbank

Hinweis: Die Datenbank wurde mit Unterstützung von KI erstellt und recherchiert. Trotz Quellenangaben können Fehler oder unvollständige Zuordnungen enthalten sein. Sie ist als Recherchehilfe gedacht und ersetzt keine offiziellen Battlefront-Regeln oder historischen Primärquellen.