World War III: British – neue Formationen, Challenger 2 und moderne Infanterie

Battlefront erweitert die britischen Streitkräfte für World War III: Team Yankee deutlich. Das neue Buch führt zehn Formationsoptionen zusammen und ergänzt vertraute Challenger-, Chieftain- und FV432-Verbände um Challenger 2, stärker geschützte Warrior- und Bulldog-Varianten, neue Infanterie sowie zusätzliche Artillerie und Hubschrauber.

Der Challenger 2 bildet die auffälligste neue Panzerformation.

Die Formation kann Challenger 2 und Challenger miteinander kombinieren und wird durch Infanterie, Panzerabwehr, Artillerie und Aufklärung ergänzt. Bild: Battlefront Miniatures.

Zehn Formationen für unterschiedliche Spielweisen

Neben Challenger-2- und Challenger-Schwadronen bleiben Chieftain-Verbände erhalten. Hinzu kommen Warrior- und FV432-Kompanien, eine luftbewegliche Lynx-Kompanie, mittlere und radgestützte Aufklärungsverbände sowie Royal Marines Commandos und Fallschirmjäger. Dadurch reicht die Auswahl von schweren Panzerkräften bis zu schnellen, infanterielastigen Formationen.

Neue Kunststoffbausätze für Challenger 2 und britische Infanterie.

Die Infanteriemodelle tragen unter anderem SA80-Gewehre und LAW80-Panzerabwehrwaffen. Bild: Battlefront Miniatures.

Warrior, Bulldog und Milan 2

Die mechanisierte Infanterie erhält modernisierte Warrior-Varianten. WRAP2 steht für ein modulares Zusatzpanzerungssystem; der Warrior kann als Transportfahrzeug oder als Panzerabwehrfahrzeug mit Milan 2 eingesetzt werden. Auch der FV432 lässt sich als besser geschützter Bulldog darstellen. Milan-2-Lenkwaffen erhöhen die Panzerabwehrleistung sowohl der mechanisierten als auch der leichten Infanterie.

Warrior WRAP2 mit zusätzlichem Schutz.

Die neue Variante ergänzt die Warrior Mechanised Company und kann auch als Träger für Milan 2 dienen. Bild: Battlefront Miniatures.

Artillerie, Flugabwehr und Luftunterstützung

Bei der Unterstützung kommen unter anderem M109, MLRS, 105-mm-L118- und 155-mm-FH70-Geschütze zum Einsatz. Flugabwehr stellen Chieftain Marksman, Blowpipe, Starstreak und Rapier. Lynx, Gazelle und Apache erweitern die Hubschrauberauswahl; der Harrier bleibt die britische Option für Luftnahunterstützung.

Die Gazelle übernimmt Aufklärungsaufgaben aus der Luft.

Ihre Sonderregeln erschweren gegnerische Hinterhalte und nehmen nahen Teams den Status Gone to Ground. Bild: Battlefront Miniatures.

Weitere Inhalte des Buches

Das Buch enthält zusätzlich Hintergrund zu Challenger 2 und Challenger, zum Golfkrieg 1990/91 und zum Falklandkrieg. Airborne-Assault- und Chinook-Regeln, drei britische Szenarien sowie ein Mehrspieler-Szenario ergänzen den Armeeteil. Der enthaltene Code schaltet die Formationen in Forces und eine digitale Ausgabe frei. Weitere kostenlose Inhalte zu einer Falkland-Kampagne und argentinischen Streitkräften sind angekündigt.

Quelle: World War III: British Spotlight. Produktseite: World War III: British.

Neu: IDF-Fahrzeugmarkierungen für Team Yankee und Fate of a Nation

Wer israelische Panzer bemalt, kommt an den weißen taktischen Markierungen kaum vorbei. Dazu gibt es jetzt eine eigene Übersichtsseite für Team Yankee und Fate of a Nation.

Die Seite erklärt die Bedeutung der Streifen am Kanonenrohr, der Chevrons, Zugnummern und hebräischen Buchstaben. Außerdem geht es um Luftidentifikationsmarkierungen, Unterschiede zwischen den Epochen und die praktische Umsetzung mit Decals auf 15-mm-Modellen.

Zum Guide: IDF-Fahrzeugmarkierungen

Team Yankee: Start meiner israelischen IDF-Armee

Neben meinem IDF-Projekt für den Sechstagekrieg 1967 darf natürlich auch eine israelische Armee für World War III: Team Yankee nicht fehlen. Die ersten Sachen dafür sind inzwischen angekommen.

Den Kern bildet die Merkava Tank Company Starter Force. Dazu kommen das israelische Armeebuch, das Unit Card Pack und die passenden Decals. Damit ist die Grundlage für den Aufbau der Armee bereits vorhanden.

Der Einkauf

  • Merkava Tank Company – Israeli Starter Force (TISAB02)
  • Pereh Anti-tank Platoon mit 3 Fahrzeugen (TIBX05)
  • Israeli IDF Unit Card Pack mit 48 Karten (WW3-10U)
  • World War III: Team Yankee – Israeli Armeebuch (WW3-10)
  • Israeli Decals, 4 Bögen (TIS950)
  • Vallejo Surface Primer IDF Israeli Sand Grey 61–73 (73.614)

Zusätzlich zum Starter ist direkt ein Pereh Anti-tank Platoon dabei. Damit kommt von Anfang an eine Einheit hinzu, die sich deutlich von den klassischen Merkava-Verbänden unterscheidet und der Armee zusätzliche Möglichkeiten bei der Panzerabwehr gibt.

Von 1967 zu Team Yankee

Das neue Projekt ergänzt meine israelischen Streitkräfte für Fate of a Nation. Während dort Fahrzeuge wie M50, M51, Sho’t und AMX-13 für den Sechstagekrieg im Mittelpunkt stehen, geht es bei Team Yankee in eine deutlich modernere Richtung.

Mit Merkava und Pereh entsteht damit eine zweite israelische Armee im gleichen Maßstab, aber für einen ganz anderen Zeitraum. Für die Bemalung kann ich viele bereits getestete Farbtöne und Arbeitsschritte aus dem IDF-Projekt übernehmen und an die späteren israelischen Fahrzeuge anpassen.

Neu: Team Yankee – IDF Painting Guide

Für meine israelische Team Yankee-Armee habe ich den bisherigen Bemalartikel zu einem vollständigen Painting Guide ausgebaut und als eigene Seite zusammengefasst.

Enthalten sind die Fahrzeugfarben für die IDF um 1985, konkrete Vallejo-Farben für Grundton, Aufhellungen und Details, Washes und Ketten sowie eine vollständige Infanterie-Palette mit Schritt-für-Schritt-Ablauf. Auch Skyhawk, Viper, Fallschirmjäger und Bases sind mit aufgenommen.

Zum neuen Team Yankee – IDF Painting Guide

Team Yankee: Limited Edition Starter Forces für den Falklandkrieg

Für World War III: Team Yankee sind zwei neue Limited Edition Starter Forces zum Falklandkrieg zu sehen. Battlefront stellt dabei eine britische Commando Company und eine argentinische Marine Rifle Company gegenüber.

Die beiden Boxen sind klar auf den Konflikt von 1982 ausgerichtet und enthalten nicht nur Infanterie, sondern auch passende Unterstützungswaffen und Fahrzeuge. Auf den gezeigten Verpackungen sind außerdem spezielle Falklands-War-Objective-Marker zu sehen.

British Commando Company

Die britische Starter Force bildet eine Commando Company ab. Neben der eigentlichen Infanterie sind mehrere Unterstützungsoptionen enthalten, so dass sich daraus direkt eine recht vollständige Formation aufbauen lässt.

  • Commando Company HQ mit SLR Rifle Team
  • 2 Commando Troops
  • Commando Mortar Troop mit 81-mm-Mörsern
  • Commando Milan Section
  • Blowpipe Air Defence Detachment
  • 105mm Commando Battery mit sechs 105-mm-Light-Guns
  • Scorpion Recce Troop mit vier Scorpion Light Tanks
  • 2 Limited Edition Objective Markers

Damit liegt der Schwerpunkt klar auf leichter Infanterie mit Artillerie, Panzerabwehr und Luftabwehr. Die vier Scorpion bringen zusätzlich eine mobile Aufklärungskomponente in die Box.

Argentine Marine Rifle Company

Auf argentinischer Seite enthält die Box eine Marine Rifle Company. Auch hier geht Battlefront deutlich über eine reine Infanterie-Starterbox hinaus.

  • Marine Rifle Company HQ mit FAL Rifle Team
  • 2 Marine Rifle Platoons mit FAL- und MAG-Teams sowie Panzerabwehrwaffen
  • Marine 81mm Mortar Platoon
  • Marine 105mm Anti-tank Section mit M56 Recoilless Guns
  • Marine 30mm AA Section mit zwei HS.661-Flakgeschützen
  • 105mm Artillery Battery mit drei Mod. 56 Haubitzen
  • AML-90 Armoured Car Platoon mit vier AML-90
  • Observation Post

Die argentinische Box wirkt damit ebenfalls sehr komplett: Infanterie, Mörser, rückstoßfreie Geschütze, Flugabwehr, Artillerie und AML-90 decken mehrere Aufgaben direkt ab.

Interessant für ein Falklands-Projekt

Battlefront hat hier zwei thematisch direkt aufeinander abgestimmte Streitkräfte zusammenstellt. Wer ein Falklands-Projekt beginnen möchte, bekommt damit offenbar einen recht direkten Einstieg für beide Seiten.

Auf den Bildern ist ausdrücklich von Limited Edition die Rede. Einen Preis oder einen konkreten Veröffentlichungstermin zeigen die vorliegenden Abbildungen allerdings nicht. Sobald Battlefront dazu weitere Informationen veröffentlicht, lässt sich das noch ergänzen.

Team Yankee – neue Wissensdatenbank zu Fraktionen, Einheiten und Ausrüstung

Aus einer zunächst recht einfachen Recherche zu den Fraktionen und Einheiten von Team Yankee ist inzwischen eine größere Wissensdatenbank geworden.

Die Excel-Datei verbindet die spielbaren Fraktionen, Formationen und Einheiten mit ihrer wichtigsten Ausrüstung und den realen historischen Nutzungszeiträumen. Über ein frei wählbares Vergleichsjahr lässt sich beispielsweise prüfen, welche Systeme 1985 tatsächlich schon oder noch bei der jeweiligen Nation im Einsatz waren.

Aktuell umfasst die Datenbank 22 Fraktionen, 124 Formationen, 475 auswählbare Einheiten und 428 historische Ausrüstungsdatensätze. Dazu kommen Quellen, Datenqualität und Kennzeichnungen für Prototypen, alliierte Unterstützung und andere Sonderfälle.

Eine eigene Seite mit Erklärung, Aufbau, Zielsetzung und Download ist vorbereitet:

Zur Team Yankee – Wissensdatenbank

Hinweis: Die Datenbank wurde mit Unterstützung von KI erstellt und recherchiert. Trotz Quellenangaben können Fehler oder unvollständige Zuordnungen enthalten sein. Sie ist als Recherchehilfe gedacht und ersetzt keine offiziellen Battlefront-Regeln oder historischen Primärquellen.

Team Yankee / Fate of a Nation – IDF Fahrzeugmarkierungen

Nach dem Listenbau und der Bemalung fehlt bei meinen Israelis noch ein Punkt, der bei den Fahrzeugen erstaunlich viel ausmacht: die taktischen Markierungen. Die weißen Streifen, Chevrons, Zahlen und hebräischen Buchstaben auf israelischen Panzern sind nicht einfach nur Dekoration, sondern bilden ein System zur Kennzeichnung von Bataillon, Kompanie, Zug und einzelnen Fahrzeugen.

Battlefront erklärt dieses System in einem älteren Hobbyartikel zu israelischen Panzerkennzeichnungen. Der Artikel bezieht sich in erster Linie auf die Markierungen der Arabisch-Israelischen Kriege, die Grundlogik findet sich aber auch an späteren IDF-Fahrzeugen und ist deshalb eine sehr gute Hilfe für Merkava, Magach und Sho’t in World War III: Team Yankee.

Das Grundprinzip der IDF-Markierungen

Battlefront beschreibt ein relativ einfaches Grundschema. Entscheidend ist, dass mehrere Zeichen zusammengehören und nicht beliebig kombiniert werden sollten.

KennzeichnungBedeutungGrundprinzip
Streifen am KanonenrohrBataillonein Streifen = 1. Bataillon, zwei Streifen = 2. Bataillon usw.
Chevron / V-ZeichenKompanienach unten = 1. Kompanie, nach vorn = 2. Kompanie, nach oben = 3. Kompanie
ZahlZugnormalerweise 1, 2, 3 oder 4
hebräischer BuchstabeFahrzeug innerhalb des ZugesAlef (א), Bet (ב), Gimel (ג), teilweise auch Dalet (ד)
breiter weißer Streifen mit schwarzer UmrandungLuftidentifikationvor allem für die älteren Konflikte typisch; über Motordeck und teilweise Turmdach

1. Die Streifen am Kanonenrohr: das Bataillon

Am einfachsten zu erkennen sind die weißen Ringe beziehungsweise Streifen am Kanonenrohr. Ihre Anzahl kennzeichnet das Bataillon innerhalb der Brigade. Ein Panzer mit einem Streifen gehört damit zum 1. Bataillon, zwei Streifen stehen für das 2. Bataillon und so weiter.

Dieses Prinzip ist auch bei deutlich späteren Merkava noch zu finden. Für eine Team-Yankee-Armee ist es deshalb eine gute Möglichkeit, alle Panzer einer Formation optisch miteinander zu verbinden.

2. Der Chevron zeigt die Kompanie

Die großen V-förmigen Zeichen kennzeichnen die Kompanie. Bei dem von Battlefront beschriebenen System zeigt der Chevron für die 1. Kompanie nach unten, für die 2. Kompanie nach vorn und für die 3. Kompanie nach oben.

Bei späteren Fahrzeugen gibt es weitere Varianten und zusätzliche Kennzeichnungen an den Kotflügeln. Für das Modell ist vor allem wichtig, dass Chevron und übrige taktische Zeichen zueinander passen. Gerade bei Merkava sollte man deshalb nicht einfach verschiedene Decals nach Optik mischen.

3. Zahl und hebräischer Buchstabe: Zug und einzelner Panzer

Die Zugzuordnung erfolgt über eine Zahl. Battlefront nennt dafür die Zahlen 1 bis 4. Der hebräische Buchstabe kennzeichnet anschließend das einzelne Fahrzeug innerhalb des Zuges. Verwendet werden unter anderem Alef (א), Bet (ב) und Gimel (ג); in späteren Systemen findet sich auch Dalet (ד).

Damit lässt sich ein Fahrzeug sehr konkret lesen. Eine Kennzeichnung wie 3 Bet steht beispielsweise für das mit Bet gekennzeichnete Fahrzeug des 3. Zuges. Auf späteren Merkava tauchen diese Kombinationen zusätzlich auf den großen Markierungstafeln am Turmkorb und auf den Kotflügeln auf.

4. Luftidentifikation: nicht für jede Epoche gleich

Der Battlefront-Artikel beschreibt außerdem einen breiten weißen Streifen mit schwarzer Umrandung als Luftidentifikationsmarkierung. Dieser verlief über das Motordeck und teilweise weiter über die Rückseite beziehungsweise das Turmdach.

Für meine Team-Yankee-Armee würde ich diese Markierung nicht automatisch auf jedes Fahrzeug übernehmen. Sie gehört vor allem zum Erscheinungsbild der früheren Arabisch-Israelischen Kriege. Die taktischen Grundmarkierungen aus Rohrstreifen, Chevron sowie Zug- und Fahrzeugkennung sind für die späteren Fahrzeuge wesentlich hilfreicher.

Ein praktisches Beispiel für Team Yankee

Wenn ich einen Merkava-Zug als Teil des 1. Bataillons, 2. Kompanie, 3. Zug darstellen möchte, ergibt sich daraus ein schlüssiges Schema:

  • ein weißer Streifen am Kanonenrohr für das 1. Bataillon,
  • ein nach vorn zeigender Chevron für die 2. Kompanie,
  • die Zahl 3 für den 3. Zug,
  • Alef, Bet oder Gimel zur Unterscheidung der einzelnen Panzer.

Damit sehen die Fahrzeuge nicht nur abwechslungsreicher aus, sondern die Decals ergeben auch untereinander Sinn. Für eine komplette Merkava-Formation würde ich deshalb vor dem Aufbringen der Decals einmal festlegen, welches Bataillon, welche Kompanie und welche Zugnummern dargestellt werden sollen.

Decals auf 15-mm-Modellen

Bei 15 mm sind gerade die großen weißen IDF-Markierungen sehr präsent. Deshalb lohnt sich ein sauberer Untergrund. Ich würde die Stelle zunächst mit etwas Glanzlack vorbereiten, das Decal mit Decal Medium beziehungsweise Decal Fix aufbringen und anschließend wieder mit Mattlack versiegeln. Bei langen Rohrstreifen kann es einfacher sein, die Markierung in mehrere kürzere Stücke zu teilen.

Weathering und Staub kommen erst danach. So lassen sich die sehr hellen Decals etwas in die Fahrzeugoberfläche einbinden, ohne dass sie ihre gute Lesbarkeit verlieren.

Quellen

Team Yankee – IDF Painting Guide

Nach dem Listenbau geht es an die Bemalung. Bei einer israelischen Team Yankee-Armee ist vor allem wichtig, dass Fahrzeuge, Infanterie und Air Units am Ende als zusammengehörige Streitmacht wirken. Die Modelle sind grundsätzlich nicht kompliziert zu bemalen: Die Fahrzeuge leben von ihrem typischen grau-sandigen Grundton, die Infanterie von klaren Kontrasten und bei Viper und Skyhawk kommt etwas mehr Farbe ins Spiel.

Das aktuelle israelische Battlefront-Buch enthält einen eigenen Painting Guide. Für diesen Guide habe ich dessen Farbpalette mit einem ausführlichen IDF-Painting-Guide von No Dice No Glory kombiniert und auf eine praktikable 15-mm-Arbeitsweise heruntergebrochen.

Fahrzeuge: der typische IDF-Farbton

Für Merkava, M113, Pereh, M109 und die übrigen Fahrzeuge verwende ich einen gemeinsamen grau-sandigen IDF-Farbton. Für eine Armee um 1985 passt Vallejo 71.142 IDF Sinai Grey 82 sehr gut als Grundfarbe.

Die erste Flächenaufhellung erfolgt mit Vallejo Hemp, das Kantenhighlight anschließend mit Vallejo Sand Beige. Dadurch bleibt der typische graubraune Charakter erhalten, ohne dass die Fahrzeuge zu hell oder zu gelb wirken.

Für Vertiefungen, Luken, Schweißnähte, Nieten und andere Details verwende ich A.MIG-1000 Brown Wash for German Dark Yellow als gezieltes Pin Wash. Lüftergitter und besonders tiefe Öffnungen bekommen zusätzlich ein schwarzes Oil Wash, damit dort mehr Tiefe entsteht.

Bereich Farbe / Produkt Hersteller / Nummer
GrundfarbeIDF Sinai Grey 82Vallejo 71.142
FlächenaufhellungHempVallejo 71.023
KantenhighlightSand BeigeVallejo 71.244
Pin WashBrown Wash for German Dark YellowA.MIG-1000
Lüfter / tiefe ÖffnungenSchwarzes Oil WashÖlfarbe / Oil Wash
Reifen / GummiGerman GreyVallejo 70.995
Ketten GrundfarbeTrack PrimerVallejo 70.304
Ketten WashSchwarzes Oil WashÖlfarbe / Oil Wash
MGs / MetallGunmetal GreyVallejo 70.863
HolzFlat BrownVallejo 70.984
Holz HighlightFlat EarthVallejo 70.983
Planen / GepäckOlive GreyVallejo 70.888
StaubIraqi SandVallejo 70.819

Mein Ablauf für Merkava und M113

  1. Modelle schwarz oder dunkelgrau grundieren.
  2. 71.142 IDF Sinai Grey 82 flächig mit der Airbrush auftragen.
  3. Obere Flächen und große horizontale Bereiche mit Vallejo Hemp vorsichtig aufhellen.
  4. Kanten mit Vallejo Sand Beige dezent hervorheben oder trockenbürsten.
  5. Decals aufbringen.
  6. Mit A.MIG-1000 Brown Wash for German Dark Yellow ein gezieltes Pin Wash an Luken, Fugen, Schweißnähten, Nieten und Vertiefungen setzen.
  7. Lüftergitter und besonders tiefe Öffnungen zusätzlich mit schwarzem Oil Wash abdunkeln.
  8. Ketten mit Track Primer bemalen und anschließend mit schwarzem Oil Wash behandeln.
  9. Reifen in einem dunklen Grau, MGs und Metallteile passend absetzen.
  10. Holzstiele und Holzteile mit Flat Brown bemalen und mit Flat Earth highlighten.
  11. Staukästen, Planen, Kanister und Gepäck in Olive-, Khaki- und Brauntönen absetzen.
  12. Zum Schluss Staub und Pigmente im unteren Fahrzeugbereich ergänzen.

Gerade die Merkava profitieren von zusätzlichem Gepäck. Planen, Kanister, Helme, Kisten oder Tarnnetze brechen die große einfarbige Fläche auf. Beim Weathering würde ich eher mit Staub, Schmutz und kleinen Gebrauchsspuren arbeiten als mit großen Rostflächen.

Infanterie

Battlefront verwendet für die aktuellen israelischen Figuren eine sehr einfache Vallejo-Palette. Das passt gut zu 15 mm, weil die Figuren auf dem Spieltisch vor allem durch klar voneinander getrennte Farbflächen funktionieren.

Bereich Farbe Vallejo
UniformYellow Green70.881
Uniform HighlightGreen Grey70.886
HelmGreen Grey70.886
Helm HighlightStone Grey70.884
WebbingOlive Grey70.888
HautFlat Flesh70.955
HolzBrown70.875
Holz HighlightFlat Earth70.983
MetallGerman Grey70.863
Metall HighlightLondon Grey70.836
StiefelBlack70.950
Stiefel HighlightGerman Grey70.995
Allgemeines WashNuln OilCitadel / Games Workshop
Gesicht / Haut WashAgrax EarthshadeCitadel / Games Workshop

Mein Ablauf für die Infanterie

  1. Figuren schwarz oder dunkelgrau grundieren.
  2. Uniform mit Yellow Green 70.881 bemalen.
  3. Helm mit Green Grey 70.886 und Webbing beziehungsweise Taschen mit Olive Grey 70.888 bemalen.
  4. Haut mit Flat Flesh 70.955, Holz mit Flat Brown 70.984, Metall mit German Grey 70.863 und Stiefel mit Black 70.950 bemalen.
  5. Die komplette Figur mit Nuln Oil kontrolliert washen. Überschüssiges Wash auf größeren Flächen mit dem Pinsel wieder abnehmen.
  6. Gesichter und Hände zusätzlich gezielt mit Agrax Earthshade washen.
  7. Nach dem Wash die jeweiligen Grundfarben auf den erhabenen Flächen wieder herstellen.
  8. Uniform mit Green Grey 70.886 highlighten.
  9. Helm mit Stone Grey 70.884 und Webbing mit Green Grey 70.886 highlighten.
  10. Haut mit Basic Skin Tone 70.815 akzentuieren.
  11. Holz mit Flat Earth 70.983 highlighten.
  12. Metall mit London Grey 70.836 leicht hervorheben.
  13. Stiefel mit German Grey 70.995 vorsichtig akzentuieren.
  14. Zum Schluss Gesichter, Hände und besonders exponierte Kanten noch einmal punktuell nachziehen.
  15. Figuren basieren und mit demselben Staubton wie die Fahrzeuge leicht angleichen.

Nach den Grundfarben bekommt die Figur ein kontrolliertes dunkles Wash. Danach werden Uniform, Helm und Ausrüstung wieder mit der jeweiligen Grundfarbe aufgehellt. Ein zweites Highlight lohnt sich vor allem an Gesicht, Schultern, Helmrand und Taschen. Bei 15-mm-Figuren darf der Kontrast etwas kräftiger ausfallen, damit er auf dem Spieltisch sichtbar bleibt.

AH-1 Viper

Battlefront gibt für die israelische Viper German Camo Beige 70.821 als Grundfarbe an. Das ist eine gute Ausgangsbasis für die hellere Tarnung der Hubschrauber.

Ich würde die Viper zunächst komplett in Beige aufbauen, danach Rotoren, Waffen und Cockpit absetzen. Ein gezieltes dunkles Panel-Lining reicht anschließend fast vollständig aus. Bei den Hubschraubern würde ich das Weathering deutlich zurückhaltender halten als bei den Bodenfahrzeugen.

A-4 Skyhawk

Bei den Skyhawks kommt deutlich mehr Farbe ins Spiel. Battlefront nennt für die aktuelle Bemalanleitung folgende Grundfarben:

  • Basis: Dark Sand 70.847
  • Tarnfarbe 1: Reflective Green 70.890
  • Tarnfarbe 2: Flat Earth 70.983

Am einfachsten ist es, zunächst die komplette Maschine mit Dark Sand aufzubauen. Danach werden die grünen und braunen Tarnfelder aufgetragen. Anschließend folgen Cockpit, Metallbereiche, Waffen und Decals. Ein leichtes Panel-Lining genügt, damit die kleinen Flugzeuge nicht zu unruhig wirken.

Fallschirmjäger und Reservisten

Die gleiche Grundpalette funktioniert auch für Reservisten und Paratroopers. Abwechslung entsteht eher über Ausrüstung, Fahrzeuge und Basierung als über komplett andere Uniformfarben.

Wer mehrere Infanteriezüge bemalt, kann einzelne Uniformen leicht Richtung Khaki oder Olive verschieben. Das hält die Einheit optisch zusammen, ohne dass jede Figur identisch aussieht.

Bases

Bei den Bases würde ich einen trockenen, hellen Erdton verwenden. Feiner Sand, kleine Steine und nur wenig Vegetation reichen bereits. Einige trockene Grasbüschel verhindern, dass die Bases völlig leer wirken.

Wichtig ist vor allem, dass Fahrzeuge und Infanterie farblich zusammenpassen. Deshalb würde ich denselben hellen Staubton, der auf den Bases verwendet wird, ganz leicht an die unteren Bereiche der Fahrzeuge bringen.

Eine sinnvolle Reihenfolge für die ganze Armee

  1. Alle Merkava, M113 und Unterstützungsfahrzeuge gemeinsam grundieren und mit dem IDF-Grundton versehen.
  2. Fahrzeugdetails, Decals und Weathering in Serie abarbeiten.
  3. Viper und Skyhawks separat bemalen.
  4. Infanterie zugweise als Batch bearbeiten.
  5. Alle Bases zum Schluss gemeinsam gestalten und den verwendeten Staubton noch einmal auf die Fahrzeuge abstimmen.

So bleibt der Grundfarbton über die gesamte Armee möglichst gleich und die Israelis lassen sich relativ schnell als zusammenhängende Streitmacht auf den Tisch bringen.

Quellen und weitere Anleitungen

Team Yankee – Firestorm: Red Thunder & Stripes

Kampagne im Überblick

Battlefront macht mit Firestorm: Red Thunder und Firestorm: Stripes zwei ältere Kampagnenpakete für Team Yankee wieder vollständig zugänglich. Beide verbinden einzelne Gefechte mit einer strategischen Karte und eignen sich sowohl für einen intensiven Kampagnentag als auch für mehrere Spielabende.

Red Thunder bildet den Auftakt des zusammenhängenden Team-Yankee-Feldzuges. Bild: Battlefront Miniatures

Regeln und Spielablauf

Nach jeder Partie wird das Ergebnis auf der Kampagnenkarte eingetragen. Gebiete wechseln den Besitzer, Angriffsrichtungen verändern sich und besondere Firestorm-Truppen stellen Verstärkungen oder wichtige Verbände dar. Nach der vorgesehenen Zahl von Spielen gewinnt die Seite, die die wertvollsten Städte und Gebiete kontrolliert.

Der große Vorteil für eine Spielgruppe: Nicht jede Begegnung muss mit denselben Armeen ausgetragen werden. Trotzdem trägt jede Partie zu einem gemeinsamen Feldzug bei. Ein Sieg öffnet neue Angriffswege, eine Niederlage kann den Mitspielern eine schwierigere strategische Lage hinterlassen.

Firestorm: Red Thunder

Der sowjetische Angriff beginnt

Sowjetische und verbündete Streitkräfte des Warschauer Pakts stoßen überraschend nach Deutschland vor. Die NATO versucht, den Vormarsch am Rhein aufzuhalten, verlorene Gebiete zurückzugewinnen und im besten Fall sogar nach Ostdeutschland vorzudringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Downloads und Materialien

Firestorm Red Thunder – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

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Firestorm Red Thunder – Markerbogen

Druckbare Pfeile, Kontrollmarker und Würfelgrafiken für die Kampagnenkarte.

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Firestorm: Stripes

Stripes setzt die strategische Geschichte von Red Thunder fort. Bild: Battlefront Miniatures

Der zweite Teil der Kampagne

Der sowjetische Angriff ist auf breiter Front angelaufen, doch westliche Kräfte halten weiterhin wichtige Widerstandsräume. Nun entscheidet sich, ob der Warschauer Pakt den Durchbruch vollendet oder ob NATO und Verbündete den Angriff endgültig zum Stehen bringen.

Bild: Battlefront Miniatures

Firestorm Stripes – Kampagnenregeln

Komplettes offizielles Regelheft, neu in diesem Blog gespeichert.

PDF herunterladen

Firestorm Stripes – Markerbogen

Druckbare Marker für Gebiete, Angriffe und den Kampagnenfortschritt.

PDF herunterladen

Vorbereitung für die Spielgruppe

  • Regelhefte und Karten ausdrucken; bei den Karten „An Seite anpassen“ wählen.
  • Für jede Seite einen andersfarbigen permanenten Stift oder ausgeschnittene Marker bereitlegen.
  • Vor dem Start Edition, Punktwerte und zulässige Armeelisten gemeinsam festlegen.
  • Ältere Einheitenangaben bei Bedarf durch die heute verwendeten Formationen ersetzen.
  • Ergebnisse und Gebietswechsel nach jeder Partie sofort auf der Karte notieren.

Quelle

Die offizielle Vorstellung findet ihr bei Battlefront: Firestorm: Red Thunder and Stripes.

Team Yankee: Neue Briten und Argentinier angekündigt

Frontline Gaming hat einen Ausblick auf neue britische und argentinische Einheiten für Team Yankee veröffentlicht. Damit rückt auch der Falklandkrieg stärker als mögliches Szenario für den Spieltisch in den Mittelpunkt.

Neue britische und argentinische Einheiten für Team Yankee
Neue Einheiten für Briten und Argentinier. Bild: Frontline Gaming

Briten mit Challenger 2

Bei den Briten ist die größte Neuerung der Schritt in die 1990er Jahre. Mit dem Challenger 2 kommt ein moderner britischer Kampfpanzer ins Spiel. Dazu werden neue Infanterie und gezogene Geschütze angekündigt.

Gerade die britische Infanterie gehört in Team Yankee bereits zu den starken Elementen. Die neuen Einheiten erweitern diese Möglichkeiten noch einmal und ergänzen die britischen Streitkräfte um weitere Optionen.

Argentinien kommt zu Team Yankee

Interessant ist vor allem die angekündigte argentinische Auswahl. Genannt werden derzeit folgende Einheiten:

  • 105-mm-Artilleriebatterie
  • 120-mm-Mörserbatterie
  • 30-mm-HS-661-Geschütze
  • 105-mm-Panzerabwehrsektion
  • 81-mm-Mörserzug
  • Pucará Strike Flight
  • LVTP-7 Transportfahrzeuge
  • AML-90 Armoured Car
  • Rifle Platoon

Damit bekommt Argentinien eine Mischung aus Infanterie, Artillerie, Panzerabwehr, Transportfahrzeugen, Spähfahrzeugen und Luftunterstützung. Gerade Pucará, LVTP-7 und AML-90 geben der neuen Streitmacht einen deutlich eigenen Charakter.

Die ursprüngliche Meldung findet ihr bei Frontline Gaming.